Dana Ranga

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Dana Ranga (* 1964 in Bukarest) ist eine rumänische Schriftstellerin und Filmemacherin. Dana Ranga lebt und arbeitet in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dana Ranga wurde 1964 in Bukarest geboren. Zuerst studierte sie Medizin an der Universität Bukarest, später wechselte sie nach Berlin an die Freie Universität, wo sie Publizistik, Kunstgeschichte und Filmtheorie studierte. Dana Ranga arbeitet als Schriftstellerin und Filmemacherin in Berlin.

Ihr erster Film East Side Story (1997) wurde 1998 auf dem Filmfestival Marseille ausgezeichnet und weltweit im Kino und Fernsehen gezeigt. Der Dokumentarfilm Story (2003) über den Astronauten Story Musgrave erhielt Preise auf den Filmfestivals in Marseille (2003), Leipzig (2003) und Houston (2004). Danach produzierte Dana Ranga Cosmonaut Polyakov (2007), ein Porträt des Rekordhalters Waleri Poljakow, der in Sao Paulo als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2009 folgte "Oh, Adam", ein Film über die Folklore rund um das Sterben in einem rumänischen Dorf. "I am in Space" (2012), ein Film über Psychologie und Schwerelosigkeit, in dem persönliche Videoaufnahmen des französischen ESA-Astronauten Jean-François Clervoy gezeigt werden, schließt die Weltraum-Trilogie ab.

Dana Ranga schrieb zwei Hörspiele ("Das Auge der Supernova", WDR 2002 und "Herz, Kopf, Zahl", WDR 2005), übersetzte Lyrik und Prosa aus dem Rumänischen und Englischen ins Deutsche und veröffentlichte eigene Texte in Zeitschriften (Sinn und Form, manuskripte, akzente, die horen, u. a.). Sie debütierte als Lyrikerin mit der Gedichtsammlung "Stop". 2011 erschien Dana Rangas Lyrikband "Wasserbuch" und 2016 die Erzählungen "Hauthaus" im Suhrkamp Verlag.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Calendar (Lyrik). Stop - Over Press Berlin 1993.
  • Vielleicht oder nein (Lyrik). Stop - Over Press Berlin 2001.
  • Stop - din pauzele lui Sisif (Lyrik). Limes 2005.
  • Wasserbuch (Lyrik). Suhrkamp 2011.
  • Hauthaus (Lyrik). Suhrkamp 2016.

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Akzente, "Ophthalmos", Zeitschrift für Literatur, Hanser Verlag, München 2012
  • BerlIjn, Terras § 04, "Kardia", Netherlands 2013
  • manuskripte 200, "Enteron", (Alfred Kolleritsch, Günter Waldorf, Hrsg.), Graz 2013
  • Grazer Beislballaden (Andrea Stift, Wolfgang Kühnelt, Hrsg.), "Odysseus...", Leykam, Graz 2013
  • Guernica, magazine of art & politics. Annual volume 2, "exodus paradoxus", Monika Cassel, New York 2015.
  • Anja Bayer, Daniela Seel (Hrsg.): All dies hier, Majestät, ist deins - Lyrik im Anthropozän. kookbooks Berlin 2016.
  • Asymptote, "Waterbook", Monika Cassel, Taipei City 2017
  • Spiegelungen, "Idealisierte Heimat", Heft 2.17, München 2017
  • Sinn und Form, Gedichte, "Cosmos!", Januar / Februar, erstes Heft, Berlin 2018
  • Jahrbuch der Lyrik 2018, Ch.Buchwald, N.Bleutge Hrsg., 4. Kap. "Cosmonaut Georgi Grechko", Schöffling & Co, Frankfurt a. M., 2018

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]