Das Ding (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Das Ding
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1978
Stab
Regie Ulrich Edel
Drehbuch Bernd Schwamm,
Herman Weigel
Produktion Peter Zenk
Kamera Charly Steinberger
Besetzung

Das Ding ist ein deutscher TV-Zweiteiler, der erstmals am 31. August 1979 im ZDF gezeigt wurde. Er entstand nach dem gleichnamigen Roman von Franz Josef Wagner.

Handlung[Bearbeiten]

Die mit ihrem Leben unzufriedenen Wehrdienstleistenden Rocky, Sprinter, Engelchen und Joker und ihre Freundin Michaela überfallen 1973 gemeinsam einen Geldtransport von 50 Millionen frisch geprägten 5-Mark-Münzen in vier LKW. Dazu wird eine Baustelle fingiert, um den Konvoi zu langsamer Fahrt zu zwingen. Dann werden Kampfgasgranaten auf die Lüftungseinlässe der MAN-Lastwagen abgefeuert. Drei der LKW können die Freunde rauben und verstecken diese anschließend in einem verlassenem Bergwerk. Später müssen die Räuber in den Fernsehnachrichten erfahren, dass die Bundesregierung einen terroristischen Hintergrund vermutet und die 5-DM-Münzen gegen neue Münzen austauschen will, so dass die erbeuteten „nagelneuen Heiermänner“ nicht mehr in Umlauf gebracht werden können, wodurch die Beute weitgehend wertlos wird. Ab diesem Zeitpunkt zerfällt die Gruppe. Rocky verfolgt als einziger die Idee, die Münzen wegen ihres hohen Silbergehaltes einschmelzen zu lassen und verunglückt dabei. Er bleibt querschnittgelähmt und fängt an, seine bisherigen Freunde zu hassen. Auf Rache sinnend trainiert er mit einem Gewehr für die geplanten Morde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Verfilmung des Romans von „Provokateur“[1] Franz Josef Wagner rankt sich um den tatsächlich durchgeführten Austausch der 5-DM-Münzen im Jahr 1975. Einspielungen von Meldungen der Nachrichtensendung heute stellen einen Bezug zur Realität her. Der tatsächliche Grund für den Umtausch war der durch Silberspekulation stark angestiegene Materialpreis der alten Münzen.

Der Darsteller des Joker, Steve Connolly, war ein Roadie von The Clash und den Sex Pistols und wirkte auch in mehreren Filmen von Wolfgang Büld mit.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut ARD-Trailer

Weblinks[Bearbeiten]