David Soul

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David Soul (2008)

David Soul (eigentlich David Richard Solberg; * 28. August 1943 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger. Er ist seit 2004 britischer Staatsbürger.[1]

Biografie[Bearbeiten]

Film und Fernsehen[Bearbeiten]

Soul begann seine Karriere in den 1960er Jahren mit kleineren Auftritten in Fernsehserien wie Flipper, Bezaubernde Jeannie und Rauchende Colts. Seine erste Hauptrolle war die des Joshua Bolt in der Serie Here Comes the Brides, die von 1968 bis 1970 ausgestrahlt wurde. Im Kino hatte er 1973 seine erste bemerkenswerte Nebenrolle als faschistoider Polizist in dem Clint-Eastwood-Film Dirty Harry II – Calahan. In der Serie Owen Marshall – Strafverteidiger spielte er Ted Warrick.[2]

Von 1975 bis 1979 spielte Soul an der Seite von Paul Michael Glaser die Rolle des blonden Detective Sergeant Ken Hutchinson in der amerikanischen Krimiserie Starsky & Hutch, die zu seiner populärsten Rolle wurde. 2004 trat er in dem gleichnamigen Kinofilm als Gaststar auf. Weitere bekannte Kinofilme waren 1988 Rendezvous mit einer Leiche mit Peter Ustinov und Pentathlon mit Dolph Lundgren aus dem Jahr 1994. In der britischen Comedyserie Little Britain hatte er ebenfalls eine kleine Gastrolle, in der er als er selbst als Musiker auftrat. Ebenso hatte er eine Gastrolle in der Fernsehserie Mord ist ihr Hobby mit Angela Lansbury.

Musik[Bearbeiten]

Ende November 1976 stieg das erste Album namens David Soul in die englische Hitparade und erreichte dort im Februar 1977 Platz 2. Die im Dezember 1976 erschienene Single Don’t Give Up on Us kletterte an die Spitze der UK-Charts, stand dort Mitte Januar 1977 für vier Wochen und wurde zur meistverkauften Single des Jahres in Großbritannien. Auch in den amerikanischen Billboard Hot 100 avancierte das Lied zum Nummer-eins-Hit.

Die Folgesingle Going in with My Eyes Open kam Ende März in die UK-Charts, kletterte in der zweiten Woche auf den 2. Platz und hielt sich dort insgesamt drei Wochen. In den Vereinigten Staaten ließ der Erfolg Souls nach und das Lied kam nicht über Platz 54 hinaus. Auch die Single Silver Lady konnte in den US-Charts nur Platz 52 erklimmen, wurde allerdings in England zum zweiten Nummer-eins-Hit David Souls. Der Titel stieg Ende August in die UK-Charts und stand im Oktober drei Wochen auf dem Spitzenplatz. Das dazugehörige Album, Playing to an Audience of One, erreichte im September 1977 Platz 8 im Vereinigten Königreich.

Mit dem im Dezember 1977 erschienenen Let’s Have a Quiet Night In vom Album Moods hatte Soul einen weiteren Top-10-Hit. Das Lied stieg im Januar 1978 auf Platz 8 in England. It Sure Brings Out the Love in Your Eyes war im Mai des Jahres auf Platz 12 der letzte Charterfolg des Sängers im Vereinigten Königreich.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1976 David Soul 2
(28 Wo.)
40
(? Wo.)
UK: Gold, Produzent: Elliot Mazer
1977 Playing to an Audience of One 8
(23 Wo.)
86
(? Wo.)
UK: Gold, Produzent: Tony Macaulay

weitere Alben

  • 1979: Moods
  • 1980: Band of Friends
  • 1981: The Best Days of My Life
  • 1997: Leave a Light On (15 mp3-Files)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1991: Silver Lady – All His Hits
  • 1993: The Magic Collection
  • 1994: The Best Of
  • 1995: Surrender to Me
  • 1996: Le meilleur de David Soul
  • 2004: The Best of David Soul
  • 2008: Looking Back – The Very Best Of
  • 2010: Don’t Give Up on Us – The Very Best of David Soul (2 CDs)
  • 2013: Collector’s Series

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1976 Don’t Give Up on Us
David Soul (Reissue)
1
(16 Wo.)
1
(19 Wo.)
UK: Platin, US: Gold, Autor: Tony Macaulay
1977 Going in with My Eyes Open
Playing to an Audience of One
2
(8 Wo.)
54
(7 Wo.)
UK: Silber, Autor: Tony Macaulay
1977 Silver Lady
Playing to an Audience of One
1
(14 Wo.)
52
(12 Wo.)
UK: Gold, Autoren: Geoff Stephens, Tony Macaulay
1977 Let’s Have a Quiet Night In
Moods
8
(9 Wo.)
Autor: Tony Macaulay
1978 It Sure Brings Out the Love in
Your Eyes
Moods
12
(9 Wo.)
Autoren: Geoff Stephens, Tony Macaulay

weitere Singles

  • 1966: The Covered Man
  • 1966: Before
  • 1970: Surrender to Me
  • 1981: Fool for Love
  • 1981: Dreamers
  • 1981: I Can’t Afford That Feeling Anymore
  • 1982: How Can You Tell You Got It (If You Don’t Ever Give It Away)

Quellen[Bearbeiten]

  1. David Soul: My home is where my art is The Independent, online, (englisch), abgerufen am 16. September 2014
  2. David Soul Biography (1943-) Filmreference.com , online, (englisch)
  3. a b Chartquellen: Singles UK US
  4. a b Gold-/Platin-Datenbanken: UK US

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: David Soul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien