Maizière

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur französischen Romanistin und Grammatikhistorikerin siehe Colette Demaizière.

De Maizière ist der Name einer preußisch-hugenottischen Familie, die im 17. Jahrhundert aus Frankreich kommend im Kurfürstentum Brandenburg sesshaft wurde. Sie floh 1685 vor der Hugenottenverfolgung aus Frankreich.

Der Familienname stammt von Maizières-lès-Metz aus dem Département Moselle in Lothringen. Angehörige der Familie lebten spätestens seit der Bartholomäusnacht 1572 in Paris und ein De Maizière soll Leibarzt König Heinrichs IV. gewesen sein. Das Familienwappen trägt einen schwarzen springenden Löwen auf silbernem Grund.

Ulrich de Maizières Großvater Karl Ernst Ulrich ließ, nachdem er die direkte Abstammungslinie bis 1570 zu belegen vermocht hatte, im August 1896 den Familiennamen von Maizier in de Maiziere ändern.[1]

Bekannte Familienmitglieder:

  • Gustav Maizier, Mediziner ⚭ Johanna Wilhelmine Maizier geb. Mischke

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Schumann: Familie de Maizière: Eine deutsche Geschichte. Orell Füssli, Zürich 2014, ISBN 978-3-280-05531-1

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John Zimmermann: Ulrich de Maizière: General der Bonner Republik, 1912–2006. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71300-8, S. 11
  2. John Zimmermann: Ulrich de Maizière: General der Bonner Republik, 1912–2006. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71300-8, S. 36
  3. Stefan Berg, Andreas Wassermann, Steffen Winter: Blut ist dicker als Wasser. In: Der Spiegel. Nr. 43, 2005, S. 54 (online).
  4. Uwe Müller: Die Familie de Maizière, eine deutsche Dynastie. Die Welt, 6. März 2011, abgerufen am 23. Januar 2016.