Deponia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Deponia
Deponialogo.png
Entwickler DeutschlandDeutschland Daedalic Entertainment
Publisher DeutschlandDeutschland Daedalic Entertainment
Erstveröffent-
lichung
27. Januar 2012
Plattform PC (Windows, Mac OS X)
Spiel-Engine Visionaire Adventure Game Engine
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Microsoft Windows XP/ Vista / 7:
  • 2,5 GHz Single-Core-Prozessor od. 2 GHz Dual-Core-Prozessor
  • 2 GB RAM
  • OpenGL2.0-kompatible Grafikkarte mit 512 MB RAM
  • DirectX9.0c-kompatible Soundkarte
  • 5 GB freier Festplattenspeicher

Mac OS X Lion v10.7 oder neuer:

  • 2 GHz Intel-Dual-Core-Prozessor
  • 2 GB RAM
  • 3,5 GB freier Festplattenspeicher
Medium 1 DVD, Digitale Distribution
Sprache Deutsch (Originalsprache), Englisch
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
PEGI ab 12 Jahren empfohlen

Deponia ist ein Point-and-Click-Grafik-Adventure, welches von Daedalic Entertainment entwickelt und am 27. Januar 2012 veröffentlicht wurde. Der Name Deponia leitet sich von Mülldeponie ab und steht für den Planeten, auf dem sich die Ereignisse rund um das Spiel drehen. Deponia ist der erste Teil einer von Daedalic Entertainment geplanten Trilogie. Der zweite Teil Chaos auf Deponia wurde am 12. Oktober 2012 veröffentlicht. Seit dem 15. Oktober 2013 ist der letzte Teil Goodbye Deponia erhältlich.

Handlung[Bearbeiten]

Hauptperson des Adventures ist der selbstverliebte und chaotische Bastler und Lebemann Rufus, der schon seit längerem plant, den Müllplaneten Deponia zu verlassen und zur sagenumwobenen fliegenden Stadt Elysium auszuwandern. Bei einem weiteren Fluchtversuch trifft er auf die Elysianerin Goal, während diese gerade einer globalen Verschwörung auf die Schliche kam. Durch ein Missgeschick von Rufus werden allerdings beide auf die deponianische Oberfläche befördert. Dort ist es Rufus' Aufgabe, Goals Gedächtnis wiederherzustellen, das durch den tiefen Sturz in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Zu allem Überfluss kommt dann auch noch Goals Verlobter Cletus mit ins Spiel, der indes nach seiner Liebsten sucht.

Nachdem Rufus mit Goal die Flucht aus seiner Heimatstadt Kuvaq gelungen ist und er in einem Schrottminensystem den Bastler-Kollegen Doc getroffen hat, gelingt es ihm, gemeinsam mit Goal den Aufstiegslift nach Elysium zu erreichen, um sich dort mit deren Verlobten zu treffen. Dieser scheint allerdings in die am Anfang aufgedeckte Verschwörung – die geplante Zerstörung des gesamten Planeten – involviert zu sein. Er erfährt vom Ziel der Elysianer, den Schrottplaneten zu zerstören und von Cletus Auftrag, sich von seiner Unbewohntheit zu überzeugen. Außerdem wird klar, dass Cletus keine echten Gefühle für Goal hegt, sondern nur Interesse an den Codes aus ihrem Gedächtnis hat.

Im weiteren Verlauf trifft Rufus auf den gutmütigen Schrottkutterkapitän Bozo, dessen Schiff er fortan verwenden kann. Rufus erreicht schließlich, dass Goal sich von ihrem Ex-Verlobten abwendet und sich seiner Sache anschließt. Zusammen kehren sie zu Cletus zurück, der daraufhin allerdings Rufus anfängliche, nicht besonders noble, Motivation offenlegt, woraufhin Goal sich gegen ihn wendet. Durch den hinzukommenden Amtmann Argus, der seinen ehemaligen Verbündeten Cletus nun zugunsten von Rufus verrät, wird die Situation zusätzlich verkompliziert. Nach einigen komplizierten Besitzerwechseln der verschiedenen Datasetten bzw. Erinnerungsstücke scheint Goal endgültig ihr Gedächtnis verloren zu haben und sich mit Cletus auf dem Weg nach Elysium und zur völligen Zerstörung des Planeten zu befinden.

Erst am Ende des Adventures wird gezeigt, dass Rufus die entscheidende Datasette die ganze Zeit bei sich hatte, Goal also noch über sämtliche Erinnerungen verfügt und den Planeten möglicherweise retten kann.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Spielprinzip besteht, wie für Point & Click-Adventures üblich, in der Steuerung der Hauptfigur mittels der Maus durch verschiedene Computerbildschirme. Das Lösen der für dieses Genre typischen Inventarrätsel und (überspringbare) Mini-Spiele (Spiele im Spiel) steht neben der Interaktion mit anderen Charakteren im Mittelpunkt der Handlung.

Rezeption[Bearbeiten]

Deponia erhielt im Durchschnitt eine Wertung von 86 von 100 Punkten[1] und war zwischenzeitlich das meistverkaufte PC-Spiel beim Online-Versandhändler Amazon. [2] Bekannt wurde das Spiel zum Teil auch durch das Let's Play des YouTube-Users Gronkh.

Synchronisation[Bearbeiten]

Charakter Synchronsprecher
Rufus / Argus / Cletus / Organon Monty Arnold
Toni Marie Biermann
Goal Sinikka Compart
Doc Jürgen Holdorf
Bozo Holger Löwenberg

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deponia bei metacritic
  2. Pressemitteilung von Daedalic (PDF; 607 kB)