Der Garten der Lüste (Bosch)

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Das Dreitafelbild Der Garten der Lüste ist ein Triptychon des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (um 1450–1516). Es ist heute im Museo del Prado, Madrid, zu besichtigen. Es gibt keine konkreten Hinweise auf seine Entstehungszeit; die Forschung geht davon aus, dass „Der Garten der Lüste“ um 1500 gemalt wurde.

Die beiden Außenflügel zeigen die Schöpfung der Welt am dritten Tag, als Gott nach christlichem Verständnis Land, Meer und Pflanzen schuf. Der linke Innenflügel zeigt den Garten Eden mit Gott, Adam und Eva; die Mitteltafel den Garten der Lüste und der rechte Innenflügel die Hölle. Ausgeklappt misst das Triptychon 220 × 390 cm.

Gesamtansicht Der Garten der Lüste mit Garten Eden (links), Paradies (mitte) und Hölle (rechts)

Das Triptychon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenflügel: Die Schöpfung der Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenflügel

In zugeklapptem Zustand erscheint auf der Frontseite (Außenflügel) das Bild einer durchsichtigen Weltkugel. Sie stellt den dritten Tag der Schöpfungsgeschichte dar: Gott hat Land und Meer voneinander getrennt und die ersten Pflanzen geschaffen.

Linker Flügel: Der Garten Eden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linker Innenflügel

Im unteren Bildteil des linken Flügels hat Bosch die Erschaffung Evas nach dem biblischen Schöpfungsbericht (Gen 1,27 EU und Gen 2,20-25 EU) in Szene gesetzt. Die drei Figuren Adam, Gott - allerdings in Gestalt Jesu - und Eva sind durch Berührungen miteinander verbunden. Die Schlange, Inbegriff für den Sündenfall ist entfernt am rechten mittleren Bildrand sich um einen Baum schlängelnd dargestellt.

Daneben präsentiert das Bild eine Reihe fantastischer Einfälle: Ein Berg im Hintergrund scheint Unterschlupf für zahllose Vögel zu sein, die aus ihm herausfliegen, in die Ferne schweifen und zurückkehren – der Wechsel von Geburt, Tod und Wiederkehr. In der Mitte befindet sich in einem klaren Teich ein bizarrer Brunnen, der Lebensbrunnen, in dessen Innern eine Eule sitzt. Um den Teich herum sind zahlreiche Tiere gemalt, die meisten von ihnen friedlich. Vorlage für die Darstellungen waren möglicherweise Bestiarien, exotische Tiere wie Giraffe und Elefanten waren Bosch wahrscheinlich nicht aus eigener Anschauung bekannt. Auch fantastische Wesen wie das Einhorn und drachenähnliche Wesen haben Eingang in diese Kompendien gefunden und wurden ebenso ernst genommen wie reale Tiere. Eine Missgeburt von einem Hund (er hat nur zwei Beine) ist zu sehen. Unheil deutet sich schon im Paradies an: einem Pfuhl mit trübem Wasser am unteren Rand entschlüpfen hässliche Kreaturen. Vor allem dadurch, dass ein Löwe ein junges Reh angreift und dieses auffrisst. Eine Deutung dafür, dass ausgerechnet im Paradies man die dunkle Seite der Natur sehen kann, liegt darin, dass Bosch vermutlich zeigen will, dass die Natur und damit auch der Mensch niemals frei von Sünde ist und niemals gewesen ist.

Mitteltafel: Der Garten der Lüste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garten der Lüste

Der lange Zeit anhaltenden Interpretation der Mitteltafel als Warnung gegen die Todsünde Wollust setzte 1947 erstmals der Kunsthistoriker Wilhelm Fraenger[1] eine völlig neue Sicht entgegen: Er deutete die Darstellung als utopisches Traumbild eines Liebes-Paradieses. In der Tat zeigt Bosch auf der Mitteltafel ein fried- und freudvolles Beisammensein von Mensch und Tier. Um einen kreisförmigen Teich, in welchem Menschen baden, zieht eine Prozession von Reitern auf Pferden und Lasttieren herum; am linken Rand des Bildes sitzen zwischen den Menschen übergroße Vögel (Eisvogel, Wiedehopf, Grünspecht, Rotkehlchen und Stieglitz). Neben skurrilen Bildelementen dominiert eine unaggressive, harmonische Stimmung. Sexualität wird als von positiven Emotionen getragenes, behutsames Spiel betrachtet, sogar Dämonen, die im oberen Teil des Bildes neben dem Lebensbrunnen (sein Unterbau ist eine große Waldbeere) planschen, geben sich der positiven Stimmung hin. Überall sind überdimensionale Früchte, vornehmlich Erdbeeren, Vogel-Kirsche, Himbeeren und Brombeeren platziert, Zeichen der Lebensfülle und der Erotik. Am Rande des unteren Bildabschnitts steht eine kleine Gruppe von Frauen, deren Äußeres darauf schließen lässt, dass es sich um Nonnen handelt. Das Haupthaar ist am Schädel vorn wegrasiert (wie es bei Nonnen üblich war, damit es nicht unter der Kopfbedeckung herauslugt), eine von ihnen hat den Flagellationsriemen locker um die Oberschenkel gewunden. Die Darstellung der Nonnen in der Szene ist – trotz ihrer Nacktheit – nicht als Provokation gedacht, sondern von dem Wunsch getragen, die Kirche in diese friedvolle, harmonische Welt einzubeziehen. Im rechten Bildhintergrund hebt ein beflügelter Mensch, eine Frucht über sich tragend, ab und steigt zum Himmel auf.

Fraengers Beitrag wurde als originelle Anregung oft aufgegriffen, von Seiten der Kunsthistoriker aber fast durchweg abgelehnt.[2] Zum einen wurde auf die vielen Momente der Belächelung in Boschs Bild verwiesen, die einer ernsthaften Vorstellung von einer „heilen Welt“ entgegenstünden. Zum anderen sei Fraenger unhistorisch vorgegangen, da die Idee einer unterdrückten Sexualität, die befreit werden könne, vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stamme (Sigmund Freud, Wilhelm Reich, etc.) und zu Boschs Zeiten völlig fremd gewesen sei.

Bildausschnitt

Der Kunsthistoriker Erwin Pokorny verweist in seiner Analyse[3] darauf, dass zu Boschs Zeiten das „Paradies im Jenseits“ eine Glaubensrealität war wie die „Hölle im Jenseits“. Er führt Belege dafür an, dass Bosch sich von einer auf Fantasie gegründeten Sehnsucht nach einem jenseitigen Paradies distanziert. Nichts-Tun, die naive Vermischung oder gar Gleichsetzung von menschlichen Körperteilen mit überdimensionalen Früchten, Akrobatik, soziales Schaulaufen und Langeweile würden von Bosch ironisch ausgebreitet. Nach Pokorny zeigt Bosch also, wie leicht eine Sehnsucht vor allem eines werden kann: ein Spiegel der Kurzsichtigkeiten der Sehnsüchtigen.

Rechter Flügel: Die Hölle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechter Innenflügel

Im rechten Innenflügel ist die Hölle abgebildet, wegen der Darstellung von Musikinstrumenten auch als „Die musikalische Hölle“ bezeichnet.

Im unteren, helleren Bildteil ist ein Schreckensszenario dargestellt. Man sieht eine wehrlose Person in die Saiten einer Harfe eingespannt, eine andere wird von einer großen Flöte niedergedrückt, eine weitere liegt unter der Laute gefangen, auf ihr Hinterteil sind Noten geschrieben, nach der die Umstehenden unter Anleitung eines Monsters singen müssen. Neben der Szene sitzt ein vogelähnliches Wesen, es trägt einen Kessel auf dem Kopf (Symbol, sich gegen den Himmel und göttliche Einflüsse abzuschirmen) und verschlingt Menschen. Diese werden wieder ausgeschieden und fallen in eine Sickergrube, die allerlei Ekel bietet: Abgesehen davon, dass eine Person dorthinein Goldmünzen ausscheidet, wird eine andere gezwungen, sich in diesen Pfuhl zu erbrechen. Das Chaos am umgestürzten Tisch im unteren Bereich des Bildes prangert auf den ersten Blick Spielsucht und Falschspiel an. Versteckt wird in der linken Ecke die Enthauptung eines Menschen angedeutet. In der rechten Ecke versucht ein Mensch, sich gegen ein mit der Oberbekleidung einer Nonne bedecktes Schwein zur Wehr zu setzen. Ein Schriftstück liegt ihm auf den Knien; ein Wesen, das seine Gesichtszüge hinter dem heruntergelassenen Visier eines Helmes verbirgt, reicht Tinte und Feder. Der bedrängte Mann soll anscheinend etwas unterschreiben. Rechts hiervon ist die einzig komplett bekleidete Person des Werkes abgebildet.

In der Bildmitte zieht eine helle Figur - halb Baum, halb Mensch - den Blick auf sich. Sie fußt auf zwei kleinen Booten, die im Eis festgefroren sind. Sein dem Betrachter zugewandtes, leicht ironisches Gesicht ist auf einem Korpus montiert, der an ein geborstenes Ei erinnert. Auf seiner Kopfbedeckung, einem Mühlstein, steht mittig ein hellroter Dudelsack, Symbol für sexuelle Begierde. Um diesen herum führen vier Wesen Menschen an ihren Händen: Der „Spottvogel“, die „Hoffart“ (Hochmut), der Bär (Symbol für „Zorn“) und eine dickliche Figur, die in eine abweisende Hülle eingebunden ist, möglicherweise ein Geldsack, der Habgier symbolisiere. In dem geborstenen Ei-Körper tummeln sich einige Personen in einer Wirtshausszene.

Detail

Oberhalb des Baummenschen ist ein Messer in zwei überdimensionale Ohren eingespannt. Die Ohren sind von einem Pfeil durchbohrt, ihre Bedeutung ist nicht eindeutig, es kann sich um einen Hinweis darauf handeln, dass den Geboten Gottes nicht gehorcht wurde. Dämonen zerren Menschen unter die Klinge und legen sie zurecht, damit diese von der Schneide erfasst werden. Im rechten Teil des Bildes – auch hier ist ein überdimensionales Messer in Szene gesetzt – werden Menschen in Ritterrüstung gequält und von Höllenhunden zerfleischt, darunter nackte Personen zu Reittieren abgerichtet.

Der obere Bildteil zeigt eine ruinenartige Stadtlandschaft. Im Dunkel der Nacht erhellen Feuerschein und andere Lichtquellen auf gespenstische Weise die Szenerie. In ihr bewegen sich einzelne schemenhafte Gestalten.

Deutungsansatz 'Ironie und Aufklärung'[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Person, die ein Buch liest, rechts unten im Bild des linken Flügels „Das Paradies“.

Neuere kunsthistorische Beiträge heben den ironischen Charakter der drei Teilbilder des „Gartens der Lüste“ hervor[3][4]. So sind im linken Bild „Adam und Eva im Paradies“, nicht nur Tiere einer verkehrten Welt zu sehen, wie ein großer Vogel mit drei Köpfen und ein Fisch mit gefiederten Flügeln, sondern auch ein schriller Anachronismus. Unten rechts, im Teich, steht eine Person mit einem großen Entenschnabel statt Nase und mit ihrer unteren Körperhälfte durch einen Fisch verdeckt. Sie ist bekleidet mit einer kurzärmeligen Jacke mit Kapuze. Vor sich in ihren Händen hält sie ein geöffnetes dickes Buch, in dem sie anscheinend liest (siehe Abb.). Durch das Zeigen dieses weiteren, wenn auch nur halben, Menschen mit Kleidung und Buch beseitigt Bosch die übliche Distanz zwischen Bild und Betrachter. Mit dem Kontrast zwischen der gedachten Welt des Paradieses und der realen Welt der Bücher ermöglicht Bosch dem Betrachter eine Position des aufgeklärten Beobachters. Mit dem Mittel der Ironie wird daran erinnert, dass das Bild des Paradieses schließlich seinen Ursprung in einem Buch hat, der Genesis.

Bekleidete Person, rechts unten im Bild des Hauptbildes „Garten der Lüste“

Ein vergleichbarer Anachronismus befindet sich auch im Hauptbild „Garten der Lüste“, und zwar wieder unten rechts. Hier sieht man die einzige bekleidete Person des Hauptbildes, wie sie aus einer Höhle heraus direkt auf den Betrachter zurückblickt und dabei mit ironischem Gesichtsausdruck und ausgestrecktem Zeigefinger auf die nackte Frau vor ihm hinweist (siehe Abb.). Auch hier wird also ein Kontrast zwischen Traumwelt und Gegenwart angedeutet, und dem Betrachter die Möglichkeit eines kritischen Beobachters dieser Fantasie-Welt geboten.

Dokumente mit Siegel, Schreibfeder, rechts unten im Bild des rechten Flügels „Die Hölle“

Im rechten Bild, der „Hölle“, befindet sich zum dritten Mal unten rechts ein Anachronismus. Papierdokumente mit Siegelabdrücken und eine Schreibfeder sind Gegenstände der irdischen Geschäftswelt (siehe Abb.). Außerdem drängelt das Schwein mit der Schreibfeder durch Schmeichelei (Lutschen am Ohrläppchen) und nicht durch Drohung. Zum dritten Mal sieht also der Betrachter seine reale Gegenwart in ein Fantasiebild hineingemalt. Er kann also, sofern ihm dies liegt, Erfindung und Wirklichkeit gleichzeitig im Blick haben, eine typische Errungenschaft von Renaissance und Aufklärung.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Arno Schmidts Dialogroman Abend mit Goldrand (1975) ist Der Garten der Lüste das vielfach und vieldeutig referenzierte Hauptkunstwerk.

Der Garten der Lüste wurde von Blanca Li choreografiert: „Le jardin des délices“, Festival Montpellier Danse 2009.

Deep Purple veröffentliche auf dem dritten Studioalbum, auch bekannt als Deep Purple III, auf dem Gatefold-Cover den Garten der Lüste in schwarz-weiß, in das ein kleines Bild der Band eingearbeitet wurde.

Der Cover des Albums Into the Pandemonium der Schweizer Metal-Band Celtic Frost zeigt den düsteren, rechten oberen Teil des Gemäldes.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Catharina Barker: Der Garten der himmlischen Freuden von Hieronymus Bosch im Licht der Lehre von Christian Rosenkreutz, Achamoth, Taisersdorf am Bodensee 2012, ISBN 978-3-923302-35-2.
  • Dirk Bax: Ontcijfering van Jeroen Bosch, Den Haag 1949. [engl. Ausgabe: His Picture-Writing deciphered, translatorisches by M. A. Bax-Botha, Rotterdam 1979.]
  • Hans Belting: Hieronymus Bosch, Garten der Lüste, Prestel, München 2002, ISBN 3-7913-2644-9.
  • Bruno Blondé, Hans Vlieghe: The social Statue of Hieronymus Bosch, in: Burlington Magazin, Nr. 131, 1989, Heft 2, S. 699–700.
  • Guido Boulboullé: Groteske Angst. Die Höllenphantasien des Hieronymus Bosch. In: Auffarth, Christoph und Kerth, Sonja (Hrsg): Glaubensstreit und Gelächter: Reformation und Lachkultur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, LIT, Berlin 2008, S. 55–78.
  • Clement, Wertheim Aymès: "Hieronymus Bosch - Eine Einführung in seine geheime Logik", Berlin 1957.
  • Dijck, Godfried C. M. van. De Bossche optimaten: geschiedenis van de Illustere Lieve Vrouwebroederschap te's-Hertogenbosch (Bijdragen tot de geschiedenis van het Zuiden van Nederland; 27), 1318–1973, Tilburg 1973. [Untersuchung zu Boschs Lebensumwelt]
  • Stefan Fischer: Zu „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch. Ansätze und Methoden der Forschung, Grin, München 2001/2007 ISBN 978-3-638-70228-7 bzw. ISBN 978-3-638-28448-6.
  • Stefan Fischer: Hieronymus Bosch: Malerei als Vision, Lehrbild und Kunstwerk (= ATLAS. Bonner Beiträge zur Kunstgeschichte, N.F., Band 6), herausgegeben vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, Böhlau, Köln / Wien / Weimar 2009, ISBN 978-3-412-20296-5 (Dissertation Universität Bonn 2009, 385 Seiten).
  • Fraenger, Wilhelm: Hieronymus Bosch – das Tausendjährige Reich. Grundzüge einer Auslegung, Winkler-Verlag Coburg 1947, 142 S.
  • Goertz, Heinrich: Hieronymus Bosch. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Rowohlt, Reinbek 1998 (rororo; Bd. 50237), ISBN 3-499-50237-2.
  • Hagen, Rose-Marie/Hagen, Rainer: Bildbefragungen. Meisterwerke im Detail, Taschen, Köln 2000, ISBN 3-8228-6384-X.
  • Koldeweij, Jos/Vermet, Bernard/Vandenbroeck, Paul: Jheronimus Bosch: alle schilderingen en tekeningen, Gent/Amsterdam 2001. [deutsche Ausgabe: Stuttgart 2001: Hieronymus Bosch. Das Gesamtwerk.]
  • Marijnissen, Roger H.: Hieronymus Bosch: Das vollständige Werk, unter Mitwirkung von Peter Ruyffelaere , Köln ²1999.
  • Pokorny, Erwin: Hieronymus Bosch und das Paradies der Wollust. In: Frühneuzeit-Info, 2010, Jg. 21, Heft 1+2 (Sonderband „Die Sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit“), S. 22–34.
  • Unverfehrt, Gerd: Hieronymus Bosch: Studien zu seiner Rezeption im 16. Jahrhundert, Berlin 1980 (Diss. Göttingen 1974).
  • Unverfehrt, Gerd: Wein statt Wasser: Essen und Trinken bei Jheronimus Bosch, Göttingen 2003.
  • Vandenbroeck, Paul: Jheronimus Bosch‘ zogenaamde Tuin der Lusten I bzw. II: De Graal of het Valse Liefdespradijs, in: Jaarboek Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen 1989, S. 9–201 bzw. 1990, S. 9–193.
  • Wirth, Jean: Hieronymus Bosch: Der Garten der Lüste - das Paradies als Utopie, Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3-596-13382-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Garden of Earthly Delights – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Fraenger: Hieronymus Bosch – das Tausendjährige Reich. Grundzüge einer Auslegung, Winkler-Verlag Coburg 1947, 142 S.
  2. Stefan Fischer. ’’Hieronymus Bosch: Malerei als Vision, Lehrbild und Kunstwerk’’ (ATLAS. ’’Bonner Beiträge zur Kunstgeschichte’’, Bd. 6), Köln 2009 (Diss. Uni Bonn), ISBN 978-3-412-20296-5
  3. a b Pokorny, Erwin: Hieronymus Bosch und das Paradies der Wollust. In: Frühneuzeit-Info, 2010, Jg. 21, Heft 1+2 (Sonderband „Die Sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit“), S. 22–34.
  4. Boulboullé, Guido: Groteske Angst. Die Höllenphantasien des Hieronymus Bosch. In: Auffarth, Christoph und Kerth, Sonja (Hrsg): Glaubensstreit und Gelächter: Reformation und Lachkultur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, LIT Verlag Berlin 2008, S. 55–78.