Der Sizilianer (1972)

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Sizilianer
Originaltitel Torino nera
Der sizilianer logo.svg
Produktionsland Italien, Frankreich
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Carlo Lizzani
Drehbuch Nicola Badalucco
Luciano Vincenzoni
Produktion Dino De Laurentiis
Musik Nicola Di Bari
Gian Piero Reverberi
Gianfranco Reverberi
Kamera Pasqualino De Santis
Schnitt Franco Fraticelli
Besetzung

Der Sizilianer (Originaltitel: Torino nera) ist eine italienisch-französische Koproduktion aus dem Jahr 1972. Alternativtitel des Films von Regisseur Carlo Lizzani ist Die Rache des Sizilianers.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sizilianer Rosario Rao zieht mit seinen beiden Söhnen auf der Suche nach Arbeit nach Oberitalien. Bei einem Besuch eines Fußballspieles im Turiner Fußballstadion wird unmittelbar neben ihm ein Mann erschossen. Der unschuldige Rao wird festgenommen und im anschließenden Prozess als Sündenbock zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nachdem von dem Mafioso Fridda bestochene Zeugen ihn belastet hatten. Raos 13-jähriger Sohn Mino glaubt an die Unschuld seines Vaters und versucht auf eigene Faust die wahren Täter zu finden, wobei er von Rechtsanwalt Mancuso und einer Prostituierten unterstützt wird. Sie treffen jedoch auf eine Mauer des Schweigens. Zunächst kommt die Prostituierte, angeblich durch einen Unfall, bei einem Sturz durch ein Fenster ums Leben. Als Mino dem Syndikat zu nahe kommt, wird er überfallen und so brutal zusammengeschlagen, dass er im Krankenhaus an den Folgen verstirbt. Kurz vor seinem Tod kann er seinem Vater, der von der Polizei an sein Sterbebett eskortiert wurde, noch die Namen der Mörder nennen.

Beim Rücktransport ins Gefängnis flüchtet Rao. Er beschafft sich eine Waffe und beginnt einen Rachefeldzug, dem zunächst der Mörder seines Sohnes zum Opfer fällt. Von der Polizei verfolgt, jagt und richtet er schließlich den Mafioso Fridda, der in der Öffentlichkeit als wohlhabender Bauunternehmer auftritt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schreibt, das Werk sei ein „nach einem tatsächlichen Vorfall inszenierter Kriminalfilm mit melodramatischen Momenten, der sich um Milieutreue bemüht und von den Darstellern überzeugend vorgetragen wird.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Sizilianer im Lexikon des internationalen Films