Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

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Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ist ein deutschlandweiter Forschungsverbund, der der Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten dient. Mehr als 500 Ärzte und Naturwissenschaftler arbeiten gemeinsam an neuen Methoden zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten. Sitz der Geschäftsstelle ist Braunschweig.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinszweck im Bereich Forschung ist die Translation: die effektive Überführung von Forschungsergebnissen in die Klinik und umgekehrt. Das DZIF hat dafür neun Schwerpunkte definiert, in denen sich besonders wichtige Forschungsfragen stellen. Da sind zum einen die großen Infektionserkrankungen HIV/AIDS, Malaria, Hepatitis und Tuberkulose sowie die Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die jeweils viele Millionen Menschen betreffen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt kümmert sich um neu auftretende Infektionskrankheiten, die oft von Tieren auf den Menschen überspringen (Zoonosen). Das Dengue-Fieber, das MERS-Coronavirus und auch Ebola oder Zika gehören in diese Kategorie. Sehr relevant in unseren Breiten sind die drei problembezogenen Forschungsschwerpunkte: „Krankenhauskeime und Antibiotika-resistente Bakterien“, „Infektionen im immungeschwächten Wirt“ und „Neue Antibiotika“.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DZIF hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Derzeitiger Vorsitzender ist Martin Krönke.[1] Das Institut ist eines von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Es bündelt die Kapazitäten von mehr als 500 Wissenschaftlern in 35 Einrichtungen an sieben Standorten:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.dzif.de/ueber_uns/organisation/vorstand/