Diskussion:Herzinsuffizienz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Verschiedenes[Quelltext bearbeiten]

fehlen tut noch die unterscheidung und erklärung von diastolischer und systolischer insuffizienz. -- schoebu 17:19, 18. Mär. 2009 (CET)

kann vielleicht jemand den folgenden satz etwas übersichtlicher gestalten? es ist nicht klar, welche symptome kombiniert auftreten: "Bei Linksherzinsuffizienz kommt es zu Luftnot und Abgeschlagenheit bei körperlicher Belastung, nächtlichem Harndrang und nächtliche[r] Luftnot mit Husten (Asthma cardiale), Husten und schaumigem Auswurf und vorzeitiger körperlicher Erschöpfung." -- kaubuk, 16.11.2005, 6.36
--
Vielleicht eine Definition am Anfang, mit der auch der Laie weiss, um was es sich handelt. Die ganzen Fachsachen können ja da bleiben, nur sollte man vielleicht in den ersten 5 Sätzen als Medizindepp (wie ich) auch ne Erklärung bekommen, die einem ausreicht. --Joh3.16 16:50, 2. Apr 2004 (CEST)
--
Das könnte eine ganz gute Arbeit werden, wenn in ganzen Sätzen geschrieben würde. Diese Aufzählungen mögen vielleicht zur Strukturierung der Gedanken dienen, sind aber sicher kein enzyklopädischer Beitrag. -- Robodoc 17:25, 17. Okt 2003 (CEST)

Ziemlich umfassende Informationen. Is sauschwer da Sätze draus zu machen. Versuche es trotzdem - zumindest in einigen Absätzen. --lcer 17:47, 17. Okt 2003 (CEST)
Umfassend? Zu lang, zu trocken - mags gar nicht lesen! -- Robodoc 23:48, 22. Feb 2004 (CET)

Ist für einen Laien fast nicht verständlich und auch für jemanden, der sich mit dem Thema schon mal befasst hat, trocken zu lesen. Ich nehme mal an, die meisten hier sind keine Mediziner und ihnen wären Erklärungen einiger weniger wichtiger Tatsachen wichtiger gewesen als eine möglichst umfassende Datenlage Nix für ungut!

Der Versuch einer einleitenden Definition, die akutes und chronisches, Links- und Rechts-, sowie Vorwärts- und Rückwartsversagen einschließt und dabei ohne schwierige Fremdwörter auskommt: "Die Herzinsuffizienz ist ein plötzliches oder fortschreitendes Nachlassen der Pumpleistung des Herzens, das entweder zu Unterversorgung anderer Organe führt, da es nicht mehr durch Verengung der Arterien kompensiert werden kann, und/oder einen Rückstau von Blut verursacht, der nicht mehr im venösen Gefäßsystem Platz findet und so zu Beschwerden führt." (Wenn die beiden "mehr" in Klammern gesetzt werden, wird auch noch die kompensierte Herzinsuffizienz als vorausgehende Phase beachtet. Allerdings leidet die Lesbarkeit sehr darunter.)-- 149.148.224.27 12:16, 19. Jun. 2009 (CEST)

Sorry, ich fand die vorige Version besser. Sie ist kürzer und präziser. Herzinsuffizienz hat nicht immer mit Pumpleistung zu tun (z.B. bei Anämie oder Hyperthyreose kann es zur Herzinsuffizienz trotz erhaltener oder vermehrter Pumpleistung kommen). Auch die diastolische Herzinsuffizienz hat eine erhaltene Pumpleistung, durch die verschlechterte diastolische Füllung kommt es aber zum Anstieg des enddiastolischen Ventrikeldrucks (wichtiges Detail der Definition!). -- Ungebeten 23:09, 21. Jun. 2009 (CEST)

Überarbeitungsversuch November 2005[Quelltext bearbeiten]

Die o.g. Kritikpunkte aufgreifend würde ich in den nächsten Tagen (oder sollte ich eher sagen: Wochen ??) gerne versuchen, den Artikel zu überarbeiten. Helfer (und insbesondere auch kritische Leser, die die "Omatauglichkeit" beurteilen helfen) wären willkommen! Angefangen habe ich schon mal mit der Einleitung, ist die so besser ? --JHeuser 19:27, 16. Nov 2005 (CET)

Liest sich gut. Was ist eine eingeschränkte Prognose? gx --Kalumet. Kommentare? 19:38, 16. Nov 2005 (CET)
Soll bedeuten "verkürzte Lebenserwartung", habe es ersetzt (Danke). Kapitel Pathophysiologie und Epidemiologie habe ich mir auch schon mal vorgenommen ... --JHeuser 06:52, 17. Nov 2005 (CET)
Ich habe versucht, die Entstehung einer Herzinsuffizienz anhand der Versagensmöglichkeiten einer mechanischen Pumpe zu veranschaulichen. Wenns nicht gefällt bitte wieder entfernen. Viele Grüße --Kalumet. Kommentare? 11:29, 17. Nov 2005 (CET)
Mechanische Pumpe gefällt mir gut, aber kannst du vielleicht damit irgendwie auch die diastolische Insuffizienz ("Füllungsbehinderung") erklären. Oder müssen wir das vielleicht garnicht unbedingt ..? Habe jetzt im Grunde den ganzen Artikel überarbeitet, mir gefallen nur die Tabellen (Kapitel 7) nicht sehr gut. Inhaltlich sind sie jetzt weitgehend verzichtbar (das Wesentliche steht im Artikel, oder ?) und die Verständlichkeit ist, .. naja, geht so, würde ich sagen. Würde jemand sie vermissen, wenn ich sie einfach entferne ?? Grüße --JHeuser 16:47, 18. Nov 2005 (CET)
Tschuldigung für verspätete Antwort (ich war zur Tagung). Eventuell mit der Formulierung: verminderte Arbeitsleistung durch reduzierte Blut-/ resp. Flüssigkeitsaufnahme und -abgabe? gx--Kalumet. Kommentare? 08:51, 21. Nov 2005 (CET)

Moechte vorschlagen die Unterscheidung Rechts- und Linskherzinsuffizienz noch weiter zu definieren und vielleicht mit Ueberschriften zu trennen, werde mich darn machen heute abend, -- Daniel Ibrahim Germer 16:20, 27. Nov 2005 (CET)

Jo, danke! Habe auch in der Einleitung nochmals beide Begriffe genannt, was auch angesichts des bestehenden Redirects von Rechtsherzinsuffizienz notwendig war. --JHeuser 22:30, 29. Nov 2005 (CET)

Leider wurde die diastolische Herzinsuff. gelöscht, finde ich katastrophal, da wirklich relevant bei normaler EF und rechtsführender Symptomatik, finde, sollte hier nochmal besser differenziert werden. systolisch -diastolisch.... Kollegen, die das nicht schnallen, sollten vielleicht auf Chirurgie wechseln....

kat "innere Krankheit"[Quelltext bearbeiten]

habe sie durch innere medizin ersetzt. gemeint ist wohl eine kat in der erkrankungen die durch internisten behandelt werden, oder die der inneren medizin zugeordnet werden. die kat sollte ggf durch "innere Medizin (Krankheiten)" ersetzt werden. innere krankheit als von "äussere krankheit" unterscheidbar, ist ein merkwürdiger begriff. Redecke 14:43, 13. Jan 2006 (CET)

Rückwärts- und Vorwärtsversagen[Quelltext bearbeiten]

Könnte bitte jemand folgendes irgendwie einbauen? Weiß nicht recht, wo ich das hinpacken könnte, aber relevant wäre es schon, mit jeweiliger Verlinkung auf die beiden Lema.

  • Es gibt zwei Formen der Herzinsuffizienz: Das Vorwärts- und das Rückwärtsversagen.
  • Die Herzkammern arbeiten ähnlich wie ein Sack, dessen Wände aus Muskulatur bestehen und der einen Eingang hat, durch den das Blut hinein fließt und einen Ausgang, aus dem es herausgepumpt wird.
  • == Vorwärtsversagen ==
  • Wenn die Muskulatur der Herzkammer geschwächt ist (z.B. durch eine Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)) kann es nicht genügend Blut pumpen, um die Bedürfnisse des Körpers und seiner Organe zu befriedigen.
  • == Rückwärtsversagen ==
  • Wenn die Wände der Herzkammern dick und unelastisch sind kann sich die Herzkammer nicht genügend mit Blut füllen. Die Blutmenge, die nicht von der Herzkammer aufgenommen und weggepumpt werden kann staut sich vor dem Eingang der Herzkammer an.
  • == Gegenseitige Bedingung ==
  • Beide Formen der Herzinsuffizienz gehen von einem bestimmten Schweregrad an ineinander über, d.h. ein Rückwärtsversagen führt über kurz oder lang zum Vorwärtsversagen, ein Vorwärtsversagen geht sehr schnell in ein Rückwärtsversagen über."

Danke, --Cerassina 21:03, 10. Mär 2006 (CET)

Hi, Cerassina! Thx für deine ausführl. Anmerkungen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob und wie man das einbauen sollte (es gab mal in Vorversionen den knappen Verweis auf Vorwärts- und Rückwärtsversagen...). Erstens sind die Begriffe eigentlich nur für die schwerste Form (NYHA IV oder Ruheinsuffizienz) üblich und zweitens werden sie immer weniger gebraucht (in meiner Erfahrung eigentlich nur noch in der Intensivmedizin und bei der Behandlung schwerst Herzinsuffizienter z.B. in der Transplantationsvorbereitung). Eigentlich gehen die heutigen (aber ja noch oft sehr variablen) Definitionsversuche davon aus, das grundsätzlich immer beide Mechanismen eine Rolle spielen, so ist auch der gegenwärtige Satz Die Herzinsuffizienz führt zur Mangelversorgung des Körpers und seiner Organe mit Sauerstoff, weiterhin kann es vor dem rechten und linken Herzen zum Aufstau von Blut in den Körpervenen bzw. den Lungenvenen kommen formuliert. Wichtiger wird heute eigentlich angesehen, ob eine systolische oder eine diastolische Herzinsuffizienz vorliegt (und Teile deiner Ergänzungsvorschläge beziehen sich eher auf diesen Unterschied), dies ist allerdings im Artikel hinreichend erwähnt. Gruß, JHeuser 08:17, 11. Mär 2006 (CET)
Hallo JHeuser, ich hatte, zugegebenermaßen, davon im Fernsehen was gehört und hab mich deshalb auf die Suche nach Informationen begeben, diese dann etwas umstrukturiert und hier zur Diskussion eingestellt, da ich 1. neu bin und nix zerstören wollte, 2. nicht wusste, wohin damit und 3. nicht um die Relevanz (wie Du mir soeben ja gut beschrieben hast) wusste. So bleibt es also fort vom Text und ich bin ein bissle was schlauer nun. Danke für Deine Erklärung! --Cerassina 14:02, 11. Mär 2006 (CET)
Ich halte die Information über Vorwärts- und Rückwärtsversagen für sehr wichtig, da beide Formen auch unterschiedliche Symptome und Auswirkungen haben können. Außerdem halte ich die Unterscheidung in Rechts- und Linksherz-, sowie Globalinsuffizienz für wichtig - hab den Artikel aber nur überflogen, kann also sein, dass es bereits drin steht. --88.134.156.213 12:45, 22. Okt. 2006 (CEST)

"Herzschwäche"[Quelltext bearbeiten]

MMn wäre der Begriff schon exakt, wird aber im allgemeinen Sprachgebrauch für "andere" Probleme verwendet: "Herr Doktor! Ich habe ein schwaches Herz!" ... -- Robodoc 11:52, 19. Jul 2006 (CEST)

Naja, ich meinte damit Folgendes: bei der diastolischen Herzinsuffizienz ist die Kontraktilität normal bis erhöht. Und der Begriff "Schwäche" ist für einen hyperkontraktilen Ventrikel schon fragwürdig, findest du nicht?! Gruß, Jürgen JHeuser 16:04, 19. Jul 2006 (CEST)

"Zirkuläre Verlinkung"[Quelltext bearbeiten]

To whom it may concern: Nach Klicken auf den Link "Linksherzinsuffizienz" bzw "Rechtsherzinsuffizienz" in Absatz 3 landet man wieder in Absatz 1 dieses Artikels bei "Herzinsuffizienz, weitergeleitet von..." 22.2.08 10:25

Erledigt. 78.49.201.129 19:22, 23. Feb. 2008 (CET)

Pathophysiologie und Ätiologie[Quelltext bearbeiten]

  • Der Absatz "Die Herzinsuffizienz führt zur Mangelversorgung..." ist weiter oben schon ausführlich beschrieben, daher habe ich ihn entfernt.
  • Die Einteilung in "1. durch verminderte Arbeitsleistung sowie 2. durch Funktionsstörungen der Pumpenventile" halte ich für nicht ganz einwandfrei, da Klappendefekte genauso indirekt auf das Myokard wirken wie z.B. erhöhte Nachlast bei Hypertonie. Ich habe einen Verbesserungsvorschlag eingestellt.
  • Der Teil "Pathophysiologie" kam bisher etwas zu kurz, ich habe ihn erweitert.

--Cupr78up 16:55, 20. Jan. 2011 (CET)

Therapie Neue Leitlinien 2012[Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 gibt es neue Leitlinien der ESC zur (systolischen) Herzinsuffizienz. Dort werden u.a. Aldosteronantagonisten generell (auch ohne vorherigen Myokardinfarkt) ab NYHA II empfohlen und ab NYHA III bei einem Sinusrhythmus>70 Schläge/Minute (und austitrierter Betablocker-Therapie) den Einsatz des HCN- (If-)-Kanal-Inhibitor Ivabradin. (nicht signierter Beitrag von 79.224.88.28 (Diskussion) 22:24, 18. Mär. 2013 (CET))

Diastolische Herzinsuffizienz[Quelltext bearbeiten]

Ich fass mal ein paar der oben genannten Statements auf, z.B. "Herzinsuffizienz ist nicht immer nur schlechte Pumpfunktion" und "es fehlt die Unterteilung in systolische und diastolische Herzinsuffizienz". Eine Einteilung in systolische und diastolische Herzinsuffizienz ist durchaus sinnvoll. Mit meinem derzeitigen Ausbildungsstand kann ich momentan nur sagen, dass diese Unterteilung sehr wichtig ist, vor allem in Bezug auf Therapie... aber selbst in eigenen Worten erklären, kann ich es (noch) nicht. Der Übersicht halber, deshalb hier ein eigener Abschnitt zum Thema.

Hierzu vielleicht ein paar nützliche Links mit weiterführenden Informationen:

  1. Heart Failure with Preserved Ejection Fraction
  2. Youtube Video Medical School - Heart Failure with Preserved Ejection Fraction (Diastolic Heart Failure)
  3. Diastolic heart failure - aus der englischen Wikipedia
  4. Gute Powepoint Präsentation der LMU München

--Dipldoc (Diskussion) 14:19, 3. Aug. 2013 (CEST)

Der kardiorenale Zusammenhang[Quelltext bearbeiten]

In Kapitel 6.5 wird die Niereninsuffizienz richtig als Komplikation der Herzinsuffizienz erwähnt. Jede Herzinsuffizienz führt immer auch zur Niereninsuffizienz. Warum fehlt dieser wichtige Hinweis in Kapitel 5 bei den Symptomen? Eine Niereninsuffizienz ist oft die Folge einer Herzkrankheit. Bei Nierengesunden ist die GFR sogar ein Maß für die Schwere der Herzinsuffizienz. Die Erklärung ist doch ganz einfach. Eine Reduktion des Herzzeitvolumens führt zu einem proportionalen Rückgang des renales Plasmaflusses und damit zu einem proportionalen Rückgang der renalen Clearance. Außerdem führt eine Reduktion des Herzzeitvolumens zu einer proportionalen Erhöhung des Kreatininspiegels im Nenner der meisten Schätzformeln für die Glomeruläre Filtrationsrate. Bei einer schweren Herzinsuffizienz können deswegen eine Nierendialyse oder eine Herztransplantation, nicht aber eine Nierentransplantation erforderlich werden. Mehr dazu auf meiner Website www.nierenfunktionseinheit.de --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 19:35, 26. Aug. 2013 (CEST)

Der Hinweis, dass eine schwere Herzinsuffizienz auch zur Niereninsuffizienz führt, fehlt als Hinweis in Kapitel 5 bei den Symptomen, weil Niereninsuffizienz kein Symptom ist. --Rebiersch (Diskussion) 00:24, 29. Aug. 2013 (CEST)

Die Niereninsuffizienz ist sogar ein Leitsymptom von zahlreichen renalen und nichtrenalen Krankheiten. Mit Sicherheit ist die Niereninsuffizienz keine Krankheit. Wie sonst wollen Sie die Niereninsuffizienz bei Nierengesunden erklären? Wie sonst erklären Sie, dass bei nierengesunden Herzpatienten eine Nierendialyse oder eine Herztransplantation bei schwerer Niereninsuffizienz mit Urämie die Methode der Wahl sein kann? Eine Herztransplantation führt hier regelmäßig zur Normalisierung der Nierenfunktion; eine Nierentransplantation würde nicht helfen. Ich gebe zu, dass die Nomenklatur verwirrend ist. Die englischen Ausdrücke renal disease oder kidney disease haben jeweils zwei völlig unterschiedliche Bedeutungen: Nierenkrankheit und Niereninsuffizienz. Beim Übersetzen muss man also aufpassen. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 11:48, 29. Aug. 2013 (CEST)

Niereninsuffizienz als Leitsymptom einer renalen oder auch nichtrenalen Erkrankung? Wenn jemand "Symptom" im medizinischen Bereich sehr weitgefasst als allgemeines Krankheitszeichen interpretiert, so kann man das schon so formulieren. Herzinsuffizienz wäre dann auch nur ein Symptom einer kardialen oder nichtkardialen Erkrankung. Das Symptom Niereninsuffizienz sozusagen Folge des Symptoms Herzinsuffizienz - ein Symptom eines anderen Symptoms also.
Niereninsuffizienz und auch Herzinsuffizienz sind natürlich keine Krankheitsentitäten, sondern immer noch klinische Befunde, die zunächst einmal nichts über die ursächliche Krankheit aussagen. Üblicherweise werden die erhobenen klinischen Befunde von den fassbaren Symptomen (Dyspnoe, Ödeme, Leistungsminderung, Übelkeit...) abgegrenzt. Der Hinweis auf Niereninsuffizienz ist daher unter 6.5. (Labordiagnostik) gut aufgehoben. Wieso ist die Nomenklatur verwirrend? Hat sich die Gesellschaft für deutsche Sprache schon gemeldet --Rebiersch (Diskussion) 00:30, 30. Aug. 2013 (CEST)

Nein, die Niereninsuffizienz ist ein Symptom mehrerer Krankheiten. Die Herzinsuffizienz ist auch keine Krankheit, sondern Symptom einer Herzkrankheit, einer Lungenkrankheit oder einer Blutkrankheit. Oft liest man von einer Niereninsuffizienz ohne Angabe einer Krankheit. Dann ist nur ein Symptom gemeint. Die Angloamerikaner unterscheiden nomenklatorisch wohl nicht streng zwischen Krankheit und Symptom, wenn sie beides als disease bezeichnen. Die Niereninsuffizienz als Symptom bei Nierengesunden hat sehr wohl klinische Befunde bis hin zur Urämie. Ein Symptom kann sehr wohl andere Symptome nach sich ziehen. Fieber führt zum Schwitzen und dann zur Exsikkose. - Denken Sie in Analogie an das beste Klärwerk: Wenn kaum noch Abwasser ankommt, dann sinkt die Clearance. Der dann entstehende Gestank wäre ein Symptom des Wassermangels und nicht ein Hinweis für ein kaputtes Klärwerk. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 02:27, 30. Aug. 2013 (CEST)

Was wollen Sie mit dem Klärwerkbeispiel zum Ausdruck bringen? Das ist doch immer so: Wenn ein Auto nicht fährt, kann es auch am Spritmangel liegen und wenn eine Glühbirne nicht brennt, ist vielleicht nur der Strom abgestellt worden. Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten, kann es auch Folge einer Herzinsuffizienz sein. Ob man Gestank als Symptom (eng. sign or symptom) des Wassermangels oder als Symptom des nicht korrekt arbeitenden Klärwerks ansieht ist doch unerheblich. Ein "nicht korrekt arbeitendes Klärwerk" ist für mich in Analogie zur Niereninsuffizienz ein Befund (eng. diagnostic finding), der eine Funktionsstörung (engl.: dysfunction) ohne Nennung der Ursache beschreibt. Ein "aufgrund von Wassermangel nicht korrekt arbeitendes Klärwerk" wäre schon eine Diagnose (eng.: diagnosis). --Rebiersch (Diskussion) 22:56, 30. Aug. 2013 (CEST)

Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Soeben habe ich meine Website am Ende um den Absatz 156 ergänzt. Dass die Niereninsuffizienz die Folge einer Herzinsuffizienz sein kann, ist leider nur den wenigsten Ärzten klar. Ebenso glauben viel Ärzte irrtümlich nicht an die Niereninsuffizienz bei Nierengesunden oder an die Herzinsuffizienz bei Herzgesunden. Ich halte die Bezeichnung Symptom jedoch für besser als die Bezeichnung Komplikation. Aus edukatorischen Gründen sollte Wikipedia den kardiorenalen Zusammenhang berücksichtigen. Dass man im Englischen bei der Anamnese streng zwischen finding, sign, symptom und syndrome unterscheidet, habe ich im Vereinigten Königreich selbst jahrelang praktiziert. Leider unterscheiden die Amerikaner nicht so streng zwischen illness und disease. Die Begriffe insufficiency für das Symptom und morbidity für die Krankheit würden vielleicht weiterhelfen. Ihr Beispiel mit dem Spritmangel halte ich für nicht so gut. Besser ist die Glühbirne, deren Helligkeit mit dem Stromfluss schwankt. Die Kraftstoffverbrauch eines Autos schwankt analog mit der Geschwindigkeit. Ein Klärwerk stinkt vermutlich bei zu geringem Abwasservolumen mehr als im Normalbetrieb. - Das kardiorenale Syndrom, das pulmorenale Syndrom und das hepatorenale Syndrom heißen extrarenale Syndrome oder nach ihrem Erstbeschreiber Nonnenbruch-Syndrome. Kurz gesagt geht es dabei um eine Niereninsuffizienz bei Nierengesunden; bei Nierenkranken verschlimmern die Nonnenbruch-Syndrome die Niereninsuffizienz zusätzlich. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 11:38, 1. Sep. 2013 (CEST)

Dreikammerschrittmacher[Quelltext bearbeiten]

Wie kann man (in Kapitel 7.4) einen Dreikammerschrittmacher entwickeln, wenn die Menschen doch nur zwei Kammern haben? --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 10:00, 6. Dez. 2014 (CET)

Neben den beiden Herzkammern wird auch die Vorkammer stimuliert --Flekki (Diskussion) 16:18, 27. Mai 2015 (CEST)
Das mag ja sein. Nur heißt die Vorkammer nicht Vorkammer, sondern Vorhof. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 09:14, 28. Mai 2015 (CEST)
Das stimmt, aber meiner Wahrnehmung nach, ist der Begriff des Dreikammer-ICD sehr geläufig in wissenschaftlichen Publikationen (z.B. bei C. Israel) --Flekki (Diskussion) 09:51, 28. Mai 2015 (CEST)
Auch das ist richtig. Das macht die Sache aber auch nicht besser. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 09:57, 28. Mai 2015 (CEST)

Siehe auch[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand den Bezug formulieren? Nach welchem Kriterioum wurden diese Artikel ausgewählt? --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 11:08, 24. Jun. 2015 (CEST)

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 23:52, 22. Nov. 2015 (CET)

Ursachen der Herzinsuffizienz[Quelltext bearbeiten]

Es fehlen viele Ursachen, zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Pericarditis constrictiva, Herzverletzungen, Herztumore, alle Shunts, angeborene Herzfehler und alle anderen Vitien. Alle Herzkrankheiten und viele extrakardiale Krankheiten können eine Herzinsuffizienz verursachen. Auch führt jede Anämie zwangsläufig immer zur Herzinsuffizienz. Gibt es Herzkrankheiten, die das Herzzeitvolumen vergrößern? Das wichtigste Symptom des Vorhofflimmerns ist die Herzinsuffizienz. - Die Herzinsuffizienz ist definiert als zu kleines Herzzeitvolumen. Vermutlich verursacht jede Herzkrankheit eine Herzinsuffizienz. Es gibt vermutlich keine Herzkrankheit mit dem Symptom einer Leistungssteigerung. Also ist bei Nierengesunden die Glomeruläre Filtrationsrate neben der NYHA-Klassifikation ein Maß für die Schwere einer Herzinsuffizienz. Bei keinem Menschen ist das Niereninsuffizienzstadium kleiner als das Herzinsuffizienzstadium. --Dr. Hartwig Raeder (Diskussion) 09:23, 7. Jan. 2016 (CET)