Diskussion:Veganismus

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Beweggründe[Bearbeiten]

Die Darstellung der Beweggründe erscheint mir stark westlich-zentriert. Es wird mit keinem Wort erwähnt, dass in Asien Millionen Menschen aus religiösen und ethischen Gründen seit Jahrhunderten sich strikt vegan ernähnren. Dies also schon weitaus länger als der Begriff im westlichen Kulturkreis überhaupt existiert.

Für eine hinduistische Darstellung siehe zum Beispiel "http://parmarth.com/ps_updates.php" von Pujya Swami Chidanand Saraswatiji in der Schrift "Drops of Nectar" den ersten Artikel über vegetarische Ernährung. Die Reichweite der Darstellung kann eigentlich nur von einer veganen Einstellung, nicht nur von einer vegetarischen erfüllt werden.

Als religiöse Motivation eigentlich neu und über weltanschauliche Gründe hinausgehend ist hier der Gedanke der Reinkarnation. So wird beispielsweise argumentiert, man könne ja wohl kein Tier essen, weil man damit eventuell Verwandte, dann in neuer Inkarnation essen würde.

Noch strikter als der Hinduismus regelt die Jain-Religion, dass bei der Gewinnung von LLebensmitteln absolut kein anderes Lebewesen auch nur zu Schaden kommen darf. Aus diesem Grunde sind dann auch viele Hackfrüchte nicht essbar. Ebenso darf die Pflanze als solche nicht vollständig gegessen werden, auch sie wird als Lebewesen betrachtet. Daher sind im allgemeinen nur Früchte akzeptabel. (nicht signierter Beitrag von Ktnagel (Diskussion | Beiträge) 21:51, 2. Apr. 2015 (CEST))

Hier der Text als PDF: DropsOfNectar.pdf. Ich denke nicht, dass etwas dagegen spricht, die Gründe belegt zu erweitern. Wiewohl sie ja auch universell und nicht „fernöstlich“ sind, wenn ich neben dem Glauben an Reinkarnation und dem daraus folgenden (ebenfalls universell) unerwünschten Kannibalismus folgendes lese: Today, it is not only a religious decision. Rather, it is the only way we can hope to eliminate hunger, thirst, rainforest destruction and the loss of precious resources. It is, in short, the most important thing thateach man, woman and child can do every day to demonstrate care for the earth and care for humanity. Falls es dazu Sekundärquellen gibt, ist das noch besser. Grüße −Sargoth 23:20, 2. Apr. 2015 (CEST)
Nunja, die Trennung des Themas in "Vegetarismus" und "Veganismus" hat auch Nachteile. Was du suchst, findet sich unter Vegetarismus#Religi.C3.B6se_und_kulturelle_Einstellungen. --TrueBlue (Diskussion) 00:32, 3. Apr. 2015 (CEST)

"jegliche Nutzung von Tieren"[Bearbeiten]

Das erscheint mir etwas zu radikal und eigentlich überhaupt nicht machbar. Viele planzliche Produkte, Gmüse und Obst kommen aus Gegenden in denen die landwirtschftliche Zugkraft nicht von stinkenden Traktoren sondern von Tieren dargestellt wird, auch in der EU. Und nun? (nicht signierter Beitrag von 84.170.30.246 (Diskussion) 18:07, 16. Apr. 2015 (CEST))

Du hast völlig Recht. Veganismus ist radikal und nicht machbar. Aber sag das mal den Veganern...--Pölkky 18:13, 16. Apr. 2015 (CEST)
Wie jede Ideologie gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Jedoch gibt es immer ein Grundmotiv, hier ist es halt dieses. Es ist jedem Veganer freigestellt, wie weit er mit seiner Abstinenz gehen will, genauso wie bei Vegetarieriern, wo einige bereits den Verzicht von Schlachtfleisch als Entsprechung betrachten weil Fleisch, Fisch und Geflügel 3 Gruppen von Produkten sind. Außerdem ist es eine "Wohlstandsideologie", bei der man nur angesichts von Alternativen auf etwas verzichten kann. Ich sehe aber allein wegen Deines Einwands keinen Grund für eine Relativierung. Die Aspekte und Abstufungen werden ja möglichst umfassend dargestellt.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:28, 16. Apr. 2015 (CEST)
meiden. jegliche Nutzung von Tieren meiden. Gehoben für: sich fern halten von. Nicht absolut und radikal vermeiden. Oft sind es Nichtveganer, die Veganern vorschreiben wollen, wie sie sich zu verhalten und was sie zu essen haben. Ich nehme mal das reale Beispiel der Baumwolle: für Nichtveganer ein rein pflanzliches Produkt. Schafwolle scheint ihnen tierisch. Ein Veganer stellt sich die Frage: wieviele Tiere und vor allem Menschen werden bei der Herstellung geschädigt oder gar getötet? Da schneidet - vor allem konventionell hergestellte - Baumwolle schlechter ab. Daher entspricht Wolle eher der veganen Idee, Tieren und Menschen nicht zu schaden, wiewohl sie nicht pflanzlich ist. Immer schön in Kontexten denken ;) −Sargoth 23:56, 16. Apr. 2015 (CEST)
Nunja, bislang dachte ich das Wolle unstrittig Tabu ist. Die Gründe nennt ja zB. Peta [1]. Zur Gewinnung von Wolle ist die Zucht und Haltung von Tieren nötig, wenn man diese ablehnt, gibt es keinen Weg für eine wirtschaftliche Gewinnung von Wolle. Ansonsten bin ich zwar kein Textikexperte, aber Wollprodukte und Baumwollprodukte sind in den letzten 200 Jahren so spezialisiert worden, das ein gegenseitiger gleichwertiger Ersatz nicht möglich ist, sondern als Ersatz eher Kunstwolle und alternative Fasern wie Hanf/Flachs in Betracht kommen.Oliver S.Y. (Diskussion) 09:16, 17. Apr. 2015 (CEST)
Dann bleiben ja nur noch Kunstfasern. Dann haben sie aber die Umweltschützer am Hals. Und eigentlich wollen sie das ja selbst sein. Auf solche verrückten Ideen kommen nur Leute in einer Überflusswirtschaft. Ist die Baumwolle tabu, wenn die Ernte von Tieren unterstützt wird? Darf dort nur mit Verbrennungsmotoren geerntet werden? Oder gar nur zu Fuß? Wird die Baumwolle im Ruderboot nach Europa geschippert? --109.45.181.116 09:48, 17. Apr. 2015 (CEST)
Ich denke das Hauptproblem liegt an der fehlenden Abgrenzung der unterschiedlichen Themen, weil sich anfangs die wenigen Aktivisten in immer wiederkehrender Konstanz bei Diskussionen wiederfanden. Umweltschutz, nachhaltige Landwirtschaft oder Hämäopathie haben nicht wirklich etwas mit Vegan zu tun, werden aber von vielen genauso befürwortet, wie die Abstinenz von Alkohol, Kaffee und teilweise Tabak, der dafür gegen veganes Gras ausgetauscht wird^^. "Man" will da einfach zuviel, und stolpert über Alltagsprobleme, die nur durch das Überangebot von Alternativen kompensiert werden können.Oliver S.Y. (Diskussion) 09:58, 17. Apr. 2015 (CEST)
In einigen Ländern (z.B. Türkei, Indien, Ägypten) entfällt ein Drittel bis die Hälfte des gesamten Pestizideinsatzes allein auf die Baumwollproduktion (...) Diese verursachen zum Teil Gesundheitsschäden und zudem verschulden sich die Bauern durch den Kauf der Chemikalien. Bodendegradation und -erosionen breiten sich aus und beim Bewässerungsanbau versalzen Böden und der Grundwasserspiegel sinkt. In einigen Anbauregionen sind die Ressourcen Wasser und Boden akut gefährdet (...) Für die Produktion eines T-Shirts werden bis zu 20 000 Liter Wasser verbraucht. Durch die regelmäßigen und hohen Wassergaben kommt es in der oberen Bodenschicht zu einer allmählichen Anreicherung von Salzen. Bei zu hohem Salzgehalt können die Kulturpflanzen nicht mehr gedeihen. (...) riesige Flächen (sind) für jegliche landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar gemacht. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, 2004. Wobei ich denke, das hier ist mehr ein Ranthtread (Die Verrückten sind immer die anderen, nicht die, die sich ein konventionelles T-Shirt bei KiK kaufen) −Sargoth 10:15, 17. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du wüßtest, was man so für Sprüche in der Mensa der FH Eberswalde hört. Verzogene Kids reicher Eltern als Studenten auf Öko-Trip gegen alles. Die können es sich leisten, im Globus 4 Euro für 100g Käse auszugeben. Der Förster als Student mit selbstgestrickter Schafswollmütze wird so lange angegangen, bis er es aufgibt, was essen zu wollen (erst diese Woche erlebt). Wer es wagt, an der Auslage "totes Tier" zu verlangen, wird mindestens komisch angeguckt. Dieser Missionierungseifer ist lästig.
Ist nicht der Aralsee Opfer der Baumwolle? --Pölkky 10:31, 17. Apr. 2015 (CEST)
Der Aralsee ist Opfer von Größenwahn... oder Beweis für die Dummheit von Politikern, egal mit wievielen Beratern sie sich umgeben. Ich denke es aber nicht nur eine Modeerscheinung, welche Shirts man trägt, sondern auch wieviele. Ein deutscher Mann hat im Schnitt 20 Unterhosen, man kann davon ausgehen, daß eine entsprechende Menge an Oberbekleidung ebenfalls vorhanden ist. "Ein Hemd" ist heute ein Konsumartikel, und nicht etwas Besonderes, mit dem man die Arbeit des Bauern, Spinners, Webers, Schneiders und Händlers würdigt. Was Du von den Kindern erzählst ist doch der immer wiederkehrenden Fanatismus junger Horden, egal gegen was, letztendlich sind es genauso fanciulli wie wir einmal waren. Beim Käse finde ich es immer nur wieder amüsant, wenn man den Experten erklärt, daß "Lab" nicht auf Bäumen wächst, sondern aus gehacktem Kälbermagen entsteht, und wer Käse ist, also auch den Konsum des dazugehörigen Fleisches akzeptieren muss, wenn er nicht will, das ein Kalb für 100 Gramm Enzyme sterben musste.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:38, 17. Apr. 2015 (CEST)
Allerdings verwenden viele Hersteller (z.B. Leerdammer) heute ausschließlich mikrobielles Labenzym. Diese Käse sind vegetarisch und die Firmen werben teilweise explizit damit. --sko (Diskussion) 20:31, 17. Apr. 2015 (CEST)
Wie mein Vorredner schon meinte es sind häuftig die nichtveganer, die den Veganern vorschreiben, wie sie ihren Ernährungsstil oder wie einige meine Ideologie umsetzen sollten. Es ist sicherlich gut und Sinnvoll in diesem Zusammenahng, vor allem wenn es um Grenzen und Möglichkeiten des Veganismus geht auch die Baumwollproduktion mit all ihren Widersprüchen zu thematisieren. Die Baumwollernte wird im Übrigen nicht nur mit Tieren, die einen Karren ziehen durchgeführt, sondern und das sollte hier alle in Entsetzen versetzen, durch Kinderarbeit. [2] Im Anschluss daran kann auch gleich mal ein Blick auf die nach der Ernte der Baumwolle folgende weitere Herrstellungskette und die damit verbundenen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie geworfen werden [3]. Sieht auch nicht besser aus. Keiner von uns möchte so arbeiten und entlohnt werden, aber alle freuen sich über Billig- und Wegwerfklamotten. Veganer wie nicht Veganer. Baumwolle geht uns ja mehr oder minder alle an. In dieser Diskussion wird jedoch suggeriert, dass das lediglich ein Problem von Veganern sei, die ja ach so inkonsequent sind und trotzdem Leute „bekehren“ würden und besserwisserisch sein, ohne einen Blick auf die Komplexität der Verhältnisse zu werfen. Aber ist denn die Fleischproduktion bzw. die Nutztierhaltung generell nicht auch in diese Komplexen und wie hier suggeriert wird, besonders von veganern nur schlecht überblickten Verhältnisse eingebunden? Die globalisierte Nutztierhaltung ist mindestens genau so wie die Baumwolle komplexer Konfliktgegenstand globalisierter Verhältnisse und produziert ebenso ungleichheiten. Stichworte sind hier Wasserverbrauch [4] [5], Landnutzung [6], CO2-Ausstoß [7], Arbeitsbedingungen [8] Subvenionen und die damit verbunden Zerstörung besonders der Märkte in afrikanischen Ländern [9]. Und ja, auch Veganer haben Smartphones. Deren Herrstellung mindestens genau so problematisch ist wie Baumwollernte und Anbau. Aber alle anderen haben auch Smartphones. Wenn veganer sich also dafür aussprechen, jegliche Nutzung von Tieren zu meiden, wobei dies sicherlich auch nicht auf alle Veganer per se zu trifft, dann ist den meisten sicherlich bewusst, dass sie das nicht 100% ig umsetzen können. Jedoch machen diese Menschen sich zumindest ein paar Gedanken über globale und regionale Herrstellungs- und Stoffkreisläufe. Was hier in der Diskussion passiert, ist auf diese Menschen mit dem Finger zu zeigen und sie als blauäugig und nicht zu ende denkend dar zustellen und dabei zu vergessen, dass das eigene Handeln vielleicht ebenso Widersprüchlich und in globale Verhältnisse eingebunden ist. --Gartenzaeunchen (Diskussion) 14:34, 4. Mai 2015 (CEST)
Komisch das scheinbar vor allem Nichtveganer die Veganer als einen Haufen intoleranter Besserwisser mit Missionierungseifer erleben, obwohl diese ja angeblich so harmlos sind. Vieleicht ist es auch das klischeehafte Verhalten prominenter Veganer, was zu einer kritischen Hinterfragung vermeintlicher Grundsätze führt. Wenn die Definition ablehnt, daß Veganer Menschen sind, die sich streng vegetarisch ernähren und möglichst weitgehend auf tierische Erzeugnisse verzichten, bekommt man prompt einen vor den Latz, weil dabei die Betrachtung der Nutzung außen vor bleibt. Und wenn man wie hier die Meinungen weniger Veganer verallgemeinert, muß man sich auch die Verallgemeinerung der Kritik gefallen lassen.Oliver S.Y. (Diskussion) 15:07, 4. Mai 2015 (CEST)
Ich schreibe das nicht zum ersten Mal. Das Ganze ist doch ein Luxusproblem. In Notzeiten oder weniger wohlhabenden Gesellschaften kommt niemand auf solche Ideen wie Veganismus, er würde einfach verhungern. Hier mitten in Deutschland hat nach dem Krieg niemand solche Fragen gestellt, da jeder froh war, wenn er was zu Essen hatte. Wer noch nie echt gehungert hat, kann natürlich wunderbar davon tönen, nach welchen Kriterien er gerne seine Nahrung auswählt. --Pölkkyposkisolisti 15:40, 4. Mai 2015 (CEST)
.Du meinst also, dass Menschen in der westlichen Welt sich über die gaigantische Auswahl an Nahrungsmitteln freuen sollen und gefälligst Essen sollen, was auf den Tisch kommt, ja? Schon mal drüber nachgedacht, dass genau dieser "Luxus", sein Essen frei wählen zu könnten, von dem du redest und von dem dem du auch profitierst, Hunger erzeugt? Zwar nicht, bei dennen, die du hier als naive Wohlstandskinder diffamierst, aber auf einer viel globaleren Ebene in den Ländern des Südens. Ich empfehle dir mal Welthunger und Veganismus/Vegetrismus zu googlen, oder lies dir zumindst mal dieses Interview mit Jean Ziegler durch:[10]. --Gartenzaeunchen (Diskussion) 15:17, 28. Mai 2015 (CEST)
@Gartenzäunchen, vieleicht liegt es einfach daran, daß Pölky und ich diese Dritte Welt Versorgung in einem Schwellenland direkt erlebt haben. Wenn es in einem Dorf mit 5000 Einwohnern am Samstag nur 1000 Brötchen gibt, heißt es für den Rest eben nicht "Wahl", wie stark gebräunt es sein darf, sondern, nehm die Rest. Das ganze jeden Sommer damit getoppt, daß sich die Bevölkerung durch Urlauber von 1 auf 2 Millionen in kaum erschlossenen Gebieten vervielfältigt. Der Hunger wird nicht durch unser Angebot verursacht, sondern das sich die Bevölkerung der Schwellenländer und die neu gewachsene Mittelschicht des Südens genau das selbe Leben erträumt, inklusive tierischer Lebensmittel, welche diese noch zu schätzen wissen. Genauso wie Ochs und Pferd immer eine Reserve sind, wenn mal wieder der (importierte) Kraftstoff nicht zur Verfügung steht. Schau Dir mal diverse V-Produkte an, wieviel Soja, Palmöl und andere Monokulturen darin sind. Veganer retten nicht die Welt, sie schädigen sie nur anders.Oliver S.Y. (Diskussion) 17:29, 28. Mai 2015 (CEST)

Beweggrund Abgrenzung[Bearbeiten]

Ist nur mein Eindruck, dass gerade in Hipsterhochburgen oder auch jungen reicheren Stadtvierteln der Veganismus gerne als Abgrenzung zu weiten Teilen der restlichen Bevölkerung genutzt wird? Mir scheint, die Sojamilch ist besonders häufig in Neuköllner oder Prenzelberger alternativ/chick-Cafes anzutreffen und das Ablehnen von Kuhmilch gehört besonders dort zum guten Ton. Gibt es darüber soziologische Studien? Auch als Rebellion heranwachsender gegenüber der Eltern scheint mir das Thema gut zu passen. Falls da jemand Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen hat - da würde ich mich freuen. --Rabenkind·geschr. mit neo 17:57, 29. Jun. 2015 (CEST)

Diesen Beweggrund findest du genauso bei Katholiken, Sadomasochisten, Bundeswehrsoldaten etc. --Merkið (Diskussion) 19:26, 29. Jun. 2015 (CEST)
Diese These hatte ich zuletzt in einem Interview mit dem Ökotrophologen Uwe Knop gelesen: [11]. Vielleicht kennt der ja Studien dazu. --TrueBlue (Diskussion) 20:19, 29. Jun. 2015 (CEST)
Ich halte Deinen Beitrag Rabenkind nicht wirklich für ernstgemeint. Denn solche Informationen bekommst besser durch die eigene Suche im Web. Nur gibt es sicher keine derartigen Erhebungen für angebliche "Hipsterhochburgen". So ist es erstmal Fakt (gemäß Verzehrstudie), daß der Frauenanteil unter Veganern wie Vegetarieren viel höher ist als die der Männer, bzw. die Männer sind kaum messbar als Veganer. Das spricht gegen den Schwerpunkt innerhalb eines Modetrends, welcher geschlechtsneutral ist. Genauso sind die beiden Regionen die Du nennst für die "alternative Lebensweise" bekannt. Dadurch ist der Bezug zu einem Modetrend ebensowenig zuverlässig. Ansonsten sieht man dort schlicht die Grundprinzipien der Marktwirtschaft. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und da es hier ja um Gastronomie geht, einem sehr stark von Trends und Wechseln bestimmten Gewerbe, ist dort auch erklärlich, daß man sich beim Angebot an Marktführer wie Starbucks richtet, welche schon länger vegane Angebote machen. Ansonsten ist die Ablehnung von Kuhmilch nicht auf Veganer beschränkt, sondern dort treffen nur zwei Entwicklungen aufeinander, einerseits sicher auch ethisch begründbar, anderseits schlicht bedingt durch die Laktoseintolleranz, welches bei erhöhten Anteil von Migranten mit dieser auch das Angebot im Viertel bestimmt. Die Rebellion Heranwachsender hat nichts mit Sojamilich zu tun, und die Hipster sind nicht wirklich Rebellen, sondern Konsumkids, die sich mit dem Geld der Eltern und New-Econemy-Jobs als Rebellen so verkleiden, das es mal wieder uniformiert aussieht.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:30, 29. Jun. 2015 (CEST)
Dein Suchbegriff dazu wäre Distinktion. Und jetzt, schlag ich vor, schließen wir diese forenartige Diskussion, die ja mit der Artikelarbeit offenbar wenig zu tun hat… --goiken 22:00, 29. Jun. 2015 (CEST)