Diskussion:Veganismus

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 18:14, 4. Jan. 2016 (CET)

Studie zu den Motiven für eine vegane Ernährung[Quelltext bearbeiten]

[https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/pm/2015/js2015/Abstract-DGE-JS2015-Vegan-Nicht-nur-ein-Trend-Kerschke-Risch.pdf sozialwissenschaftli- che Studie zu veganer Ernährung] Motive für eine vegane Ernährung http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/veganismus-als-lifestyle-unser-schrot-und-korn-gib-uns-heute-13173900-p2.html Veganismus als Lifestyle : Unser Schrot und Korn gib uns heute Vegan leben : Nichts vom Fleisch: „Drei zentrale Gründe macht Pamela Kerschke-Risch, Ernährungssoziologin in Hamburg, für diese Entwicklung aus. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 05:58, 28. Nov. 2017 (CET)

Die Kerschke-Risch-Studie wurde 2015 im DGE-Organ Ernährungsumschau veröffentlicht. Die Befragung erfolgte online, die Teilnehmer wurden in Internetforen und sozialen Netzwerken rekrutiert. Der Motiv-Katalog war vorgegeben und die Teilnehmer durften nur angeben, wie stark die verschiedenen vorgegebenen Themen ihre Entscheidung beeinflusst hatten: "In another set of questions, respondents were provided with various motives, where they had to indicate how much influence each has had on their decision to stop eating animal products, on a scale of 1 to 5 (1: “no influence at all”, to 5: “very strong influence”). It could be shown that the higher the mean value, the stronger the respective motive." Eine Einordnung der Ergebnisse fand nicht statt und so ermittelte die Studie sinnloserweise neun verschiedene, zum Teil originell erscheinende Motive. Hinter der Beeinflussung durch "Reports on factory farming" und "Organic eggs deception" dürfte sich eine tierethische und manchmal sogar tierrechtliche Position und Motivation verbergen. Die schon länger existieren als die industrielle Tierproduktion. "Health", "Food scandals in general" und "Rotten meat" dürften stets auf Veganer hinweisen, die um ihre persönliche Gesundheit besorgt sind. Gesundheitlich begründeter Radikalvegetarismus ist bedeutend älter als die Medienberichterstattung über Lebensmittelskandale. Hierzu gehört im weiteren Sinne auch die Idee von der radikalvegetarischen oder sogar frugivoren Natur des Menschen. "Vegan friends" steht für den Beeinflusser, sagt aber nichts über die Art seiner ach so überzeugenden Argumentation. "Religious reasons" sind unterm Strich wohl nichts anderes als ethische Normen, die durch eine Religionszugehörigkeit vorgegeben wurden. Lass ich aber als eigenständiges Motiv gelten. Wie "Reports on horsemeat" zu veganer Ernährung motivieren, bleibt im Dunkeln. Auch an den "Climate protection"-Veganer mag ich nicht glauben. Ich glaube aber gerne, dass etliche primär anders motivierte Veganer die scheinbar so rationalen Klimaargumente proveganer Organisationen irgendwann in die eigene Rechtfertigung übernehmen. Das Positionspapier der DGE zur veganen Ernährung aus 04/2016 nutzte die Studie als Quelle (Ref-Nr. 1 im Literaturverzeichnis), verzichtete aber darauf, neun Motive für vegane Ernährung zu kolportieren. Stattdessen gab es ein wenig Interpretation und Einordnung: "Hauptmotive für eine vegetarische Ernährungsweise {zu der die DGE auch die vegane Ernährungsweise zählt} sind ethische Gründe (z. B. Ablehnung der Massentierhaltung), Aspekte der Ökologie und Nachhaltigkeit oder gesundheitliche Überlegungen."
Es gibt noch eine aktuellere Primärstudie aus Deutschland: [1]. Vegan.eu hat sie gelesen. Die Herangehensweise der Autoren vom Department of Agricultural and Food Marketing, University of Kassel, wirkt demnach etwas ergebnisoffener und analytischer, in der Summe wissenschaftlicher; eine Unterscheidung in primäre Motivation und sekundär übernommene Rechtfertigungen fehlt aber auch hier. Ein weiteres Problem der Studie war die Art der Teilnehmerrekrutierung: "Die Probanden wurden direkt in veganen Supermärkten angesprochen." Dort trifft man aber eher nicht die Anhänger von Rohkostaposteln und angesichts des Preisniveaus auch nicht die finanzschwachen Veganer. Direkt in den Kommentaren zu Vegan.eu findet sich dann ein Gerhard Mann, der glaubt: "Der Ursprung des Menschen ist vegan".
Falls du mit den Befragungen (alles Primärliteratur) das Kapitel "Beweggründe" auf eine Beleggrundlage stellen möchtest, bitte nicht vergessen zu erwähnen, wie es zu diesen teilweise skurrilen Ergebnissen kommen konnte. --TrueBlue (Diskussion) 15:24, 29. Nov. 2017 (CET)

Studie vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2017[Quelltext bearbeiten]

Hier ist eine weitere wissenschaftliche Ausarbeitung, in der auch einiges zur Motivation von vegan lebenden Menschen enthalten ist.

--Feinstaub~enwiki (Diskussion) 14:15, 25. Jan. 2018 (CET)

Beeindruckende Interviewtiefe und vorbildliche Dokumentation im Abschlussbericht! Ein Manko ist die wie bei Angela Grube geringe Teilnehmerzahl. Auch die gewählten Rekrutierungswege werden nicht das gesamte Spektrum irgendwie vegan lebender Menschen in Deutschland erfasst haben. Als Quelle für einige qualitative Aussagen zum aktuellen Veganismus in D erscheint mir die Studie bei der aktuellen Literaturlage dennoch geeignet. --TrueBlue (Diskussion) 19:12, 28. Jan. 2018 (CET)

Welternährung: "Konflikt von Trog und Teller"[Quelltext bearbeiten]

Der Abschnitt Welternährung enthält derzeit vier Abschnitte; sinngemäße Aussagen:

1. vegane Ernährung hat positive Folgen für die Welternährung

2. "Dagegen wird angeführt, dass die Ernährung von Tier und Mensch nicht deckungsgleich ist"

3. "die aktuell landwirtschaftlich nutzbare Fläche [hat] bei ausschließlich vegetarischer Ernährung eine Kapazität der Lebensmittelversorgung für ca. 10 Milliarden Menschen"

4. Nature-Communications-Studie mit positivem Ergebnis für vegane Ernährungsstrategien

Gedanken zum 2. Punkt:

a) "Dagegen wird angeführt, ...": inwiefern ist das ein Gegensatz zu Punkt 1? Hier wäre möglicherweise eine Differenzierung nach Weltregion, Tierart, Fütterungsart etc. sinnvoll. Zum Beispiel welche Tierarten überhaupt auf Weiden gehalten werden können.

b) Die Aussage ist qualitativ. Um die Bedeutung für die Welternährung besser einordnen zu können, wäre eine quantitative Aussage interessant.

c) Belege? Hier könnte man möglicherweise diese hier diskutierte FAO-Studie heranziehen: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fao-kein-konflikt-von-trog-und-teller. Von der Zusammenfassung (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2211912416300013) her scheinen die FAO-Studie und die Nature-Communications-Studie aus Punkt 4 zunächst in unterschiedliche Richtungen zu zeigen. Allerdings sind die Ansätze unterschiedlich:

  • FAO: Ausgangspunkt ist die Darlegung des Ist-Zustandes der Flächennutzung, aber keine Ableitung von Aussagen oder Bewertungen zu Ernährungsstrategien
  • Nature-Communications: Ausgangspunkt ist die Analyse und Bewertung von Ernährungsstrategien

--Feinstaub~enwiki (Diskussion) 12:53, 11. Feb. 2018 (CET)