Diskussion:Veganismus

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 18:14, 4. Jan. 2016 (CET)

Abschnitt Studien zur veganen Ernährung --> unseriös?[Quelltext bearbeiten]

Die meisten der angeführten Ernährungsstudien zum Thema Veganismus scheinen schlichtweg unseriös zu sein. Grund: Es werden Personengruppen miteinander verglichen, die gar nicht vergleichbar sind. Bei den jetzigen Studien oder sagen wir Metaanalysen werden teilweise stark übergewichtige Fleischesser die insgesamt viel zu viele Kalorien zu sich nehmen, mit maßvoll essenden Veganern verglichen. Bei den Fleischessern ist also gar nicht unterscheidbar, welche Erkrankungen durch übermäßige zu hohe Kalorinaufnahme entstehen, und welche Effekte wirklich durch die Qualität der Nahrung (Fleisch/Vegan) zustandekommen!

Schon die erste angeführte Studie zum BMI von Veganern ist ja praktisch der Beleg dafür, dass man es bei den verglichenen Gruppen nicht nur mit Vegan vs. Fleischesser, sondern auch mit der Gruppierung normalgewichtig vs. übergewichtig zu tun hat. Die Argumentation daraus abzuleiten, dicke Leute sind dick und öfter krank, weil sie Fleisch essen, ist aber falsch. Sie sind dick, weil sie insgesamt viel zu viel essen! (DAS wiederum lässt sich durch zahlreiche Studien belegen). Die in den Metaanalysen beobachteten Unterschiede der Gesundheit auf die Frage des Veganismus zu reduzieren, ist schlicht und ergreifend unseriös. --Max schwalbe (Diskussion) 19:52, 9. Feb. 2017 (CET)

Studien, die Gesundheitseffekte nach Menschengruppen vergleichen, sollen sich bzgl. BMI-Unterschiede statistisch kontrollieren lassen. Einige Autoren geben an, solche Kontrollen durchgeführt zu haben. Richtig bleibt aber in jedem Fall, dass eine für die Gruppe der Veganer gefundene epidemiologische Erkenntnis nicht notwendigerweise Effekt ihres Nahrungstabus (keine "Tierprodukte") sein muss. Denn keine statistische Kontrolle ist perfekt. Entsprechend bemüht sich der Artikeltext, die gefundenen gesundheitlichen Erkenntnisse nicht der Nahrungspalette sondern den betrachteten Menschengruppen zuzuordnen und Studien, die allein zu Propagandazwecken entworfen wurden, als solche zu entlarven. Allerdings widerspricht diesem Ansatz die Abschnittsüberschrift "Studien zur veganen Ernährung". Hast du einen Verbesserungsvorschlag? --TrueBlue (Diskussion) 16:20, 10. Feb. 2017 (CET)
Wenn es zu in reputierten wissesnchaftlichen Journals veröffentlichten Studie belegbare (!) Kritik gibt, kann diese gerne eingebaut werden. Nur Methodenkritik sollte auch belegt werden, weil es sonst IMO unter Theoriefindung fällt. Es ist auch nicht so, als würden die zitierten Studien allesamt Ko-Fakatoren wie den BMI etc. ignorieren, deswegen bitte genauer darauf eingehen, welche Studien jetzt warum unseriös sein sollen. --Jakob (Diskussion) 13:01, 11. Feb. 2017 (CET)
Wenn der PCRM-Chef zum Thema Ernährung publiziert, geht es eigentlich nie um's Wissen schaffen. Mir fiel gestern seine Umdeutung zum Thema Bluthochdruck auf: Während die Autoren von PMID 12372158 die Vorteile der Studienvegetarier und -veganer tatsächlich auf deren geringeren BMI zurückführten (was der umseitige Artikel übrigens verschweigt), macht Barnard in seiner 3 Jahre später veröffentlichten Übersichtsarbeit den "hohe[n] Anteil an Kalium, Magnesium, Ballaststoffen sowie ein günstiges Fettsäureprofil" "vegetarischer Diäten" verantwortlich. Als wenn diese Stoffaufnahmen ohne Fleischkonsum selbstverständlich und mit Fleischkonsum unmöglich wären. --TrueBlue (Diskussion) 14:07, 11. Feb. 2017 (CET)

Probleme mit Nährstoffen - nur bei veganer Ernährung?[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel enthält eine sehr ausführliche Auflistung der Nährstoffe, die bei einer veganen Ernährung unzureichend aufgenommen werden können. Wieso gibt es eine solch ausführliche Auflistung (und auch Gegenüberstellung) nicht in einem Artikel über die herkömmliche omnivore (also karnistische) Ernährung von Menschen? Es wird ja derzeit in der Debatte oftmals suggeriert, als ob sich nur Veganer Gedanken über eine geeignete Nährstoffzufuhr machen müssen. In einer Enzyklopädie sollte dies objektiver sein. ---oo- (Diskussion) 22:42, 7. Mai 2017 (CEST)

Persönliche finde ich die Gewichtung dieses Abschnittes in der Gesamtsicht des Artikels zwar auch etwas zu präsent, aber es gehört hierher. An den entsprechenden Stellen wird ja auch erwähnt, wenn Menschen die Fleisch konsumieren im Vergleich schlechter darstehen (z. B. Magnesium) oder ebenfalls schlecht (z. B. Jod). Dies kann, bei entsprechenden Quellen auch noch erweitert werden. Trotzdem sollte der Schwerpunkt auf der veganen Ernährung bleiben. Die ist durchaus objektiv, weil sich die Leserin dann selber ein Bild von der veganen Ernährungsweise machen kann - dazu braucht es erstmal nicht zwingend einen Vergleich. Der Artikel würde aber insgesamt glaube ich eher davon profitieren, wenn noch mehr Studien zur Gesundheit aufgeführt werden, denn der Nährstoffabschnitt ist zum ziemlich ausgewogen und ausführlich, wie ich finde. --Jakob (Diskussion) 23:16, 7. Mai 2017 (CEST)
Die Angaben zum Iod basieren auf einer fast 20 Jahren alten, britischen Primärstudie mit winziger Teilnehmerzahl. In D ist die Anwendung von Iodsalz und die Iodsupplementierung von Tierfutter weit verbreitet, so dass Udo Pollmer seit ~10 Jahren befürchtet, dass in D im Durchschnitt zu viel Iod aufgenommen wird. Denn der Durchschnitt konsumiert sowohl Lebensmittel, denen iodiertes Salz hinzugefügt wurde, als auch Produkte von Tieren, die mit iodhaltigem Futter ernährt wurden. Bei Veganern, die beides konsequent meiden, etwa weil sie sich nicht nur vegan sondern auch "natürlich" ernähren wollen, mag Iodmangel nach wie vor ein Thema sein. --TrueBlue (Diskussion) 19:41, 9. Mai 2017 (CEST)
Hallo! Also wie man auch an dieser Diskussion sieht (inklusive Archiv) gibt es eine breite Diskussion in der Gesellschaft dazu. Dazu gehört die Diffamierung der Normalkost als Karnistisch und der Menschen als Carnivoren. Dabei sind es gewichtsmäßig selbst bei negativen Schätzungen 15%, welche auf Fleisch und Tierteile beruhen. Tierprodukte wie Milch, Eier und Honig haben dagegen nichts mit carnivor zu tun. Bei Kanon der Lebensmittel sind die Unterschiede noch geringer. Problem ist, daß häufig Fehlentwicklungen der Normalkost einem Ideal der veganen/vegetarischen Kost gegenüber gestellt wird. Und wenn man Puddingvegetarier/veganer oder den Alkoholkonsum anspricht, werden diese als Einzelfälle abgetan. "Objektiv" kann darum keine Studie sein, sondern es können nur Konzepte verglichen werden, ob die Menschen sich daran halten, andere Frage. Bei einer ausgewogenen Vollkost gemäß der Ernährungspyramide nimmt der Mensch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe durch die Gesamtmenge auf. Veganismus besteht nunmal darauf, Lebensmittel aus diesem Kanon gegen andere zu tauschen. Und wenn man eher auf Fragen der Speisenzubereitung und des Geschmacks achtet, verliert man den Rest aus dem Blick. Dazu kommt ein gefährliches Halbwissen vieler Veganer, die anhand von Tabellen meinen, ihren Bedarf und den von Abhängigen selbst errechnen zu können. Wie will man dies objektiv erfassen, wenn nicht durch Zitierung von nicht vorhandenen Studien?Oliver S.Y. (Diskussion) 23:32, 7. Mai 2017 (CEST)