Du (Zeitschrift)

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Du
Du
Beschreibung Kulturmagazin
Verlag Du Kulturmedien AG
Erstausgabe 1941 (als Schweizerische Monatsschrift)
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(Du[1])
10'000 (Vj. 8'055) Exemplare
Reichweite (Du[1]) 0,049 Mio. Leser
Chefredaktor Oliver Prange
Weblink www.du-magazin.com
ISSN 0012-6837

Du ist eine international renommierte Kulturzeitschrift mit Sitz in Zürich in der Schweiz. Die Zeitschrift beschäftigt sich in ihren Ausgaben mit Themen der Kunstgeschichte, allgemeinen Kulturentwicklungen sowie auch mit politischen Inhalten.

2016 betrug die WEMF-beglaubigte Auflage 8'055 verkaufte/verbreitete Exemplare,[2] für 2017 gibt die Zeitschrift eine (unbeglaubigte) verkaufte Auflage von 10'000 Exemplaren und eine Reichweite von 49'000 Lesern an.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde von Arnold Kübler gegründet und erschien erstmals im März 1941 im Zürcher Verlag Conzett & Huber unter dem Namen Schweizerische Monatsschrift.[3] 1964 vereinigte sie sich unter dem Chefredakteur Manuel Gasser (1957–1974) mit der seit 1929 bestehenden Zeitschrift Atlantis. 1989 wurde sie unter dem Chefredakteur Dieter Bachmann (1988–1998) an die Zürcher Tages-Anzeiger-Gruppe verkauft. 1998–2002 kam in der Chefredaktion Marco Meier hinzu; es folgte Christian Seiler als Chef (2002–2004). Von 2004 bis 2007 gehörte die Zeitschrift zum Architekturverlag Niggli.[4] Im August 2007 wurde sie an den Rapperswiler Verleger Oliver Prange verkauft, der sie seit Dezember 2011 auch redaktionell leitet.[5] Vor 2007 war die Redaktion, bestehend aus Helga Leiprecht (gest.2006), Andreas Nentwich, Jacqueline Schärli und Camille Schlosser[6] gesamtverantwortlich, sie verließ beim Verkauf die Zeitschrift.

Zuerst als Kunst-, dann als Kulturzeitschrift, wurde sie über die Jahrzehnte hinweg immer wieder als ein qualitativ sehr hochwertiges Medium innerhalb der deutschsprachigen Kulturlandschaft wahrgenommen. Zu den Autoren und Mitwirkenden der Zeitschrift haben seit dem Beginn im Jahr 1941 Künstler, Denker und auch Politiker aus der ganzen Welt gehört, zu nennen sind unter anderem die Namen von Carl G. Jung, Hilde Spiel, Henri Cartier-Bresson, Golo Mann oder Jean Ziegler.[7]

Chefredaktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgaben mit Photoreportagen und Photographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 gewann die Zeitschrift die Silbermedaille beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, der offiziellen Design-Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, vergeben vom Rat für Formgebung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
  • 2011 wurde der Zeitschrift der Henri-Nannen-Preis in der Kategorie «Beste Foto-Reportage» verliehen, und zwar für «Es gibt was Neues hier seit gestern» von Stephan Vanfleteren.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Du – Die Zeitschrift der Kultur in Zahlen. In: Du (PDF; 3,32 MB).
  2. WEMF-Auflagebulletin 2016, S. 36 (PDF; 2,6 MB).
  3. Jürg Altwegg: Zwischen ich und du in die neue Zeit. Die Schweiz feiert die Vergangenheit ihrer berühmtesten Kulturzeitschrift. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12. Januar 2017, S. 12.
  4. Du, die Geschichte. In: Website des Du.
  5. Oliver Prange übernimmt Chefredaktion. In: persoenlich.com. 29. November 2011.
  6. Du, die Geschichte. In: Website des Du.
  7. Stefan Howald: «Du»: In Zuneigung zur Welt. In: WOZ Die Wochenzeitung. 13. März 2008, abgerufen am 25. Januar 2017.