du (Zeitschrift)

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Du
Du
Beschreibung Kulturmagazin
Verlag Du Kulturmedien AG
Erstausgabe 1941 (als Schweizerische Monatsschrift)
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(WEMF-Auflagebulletin 2015[1])
7'264 Exemplare
Verbreitete Auflage (WEMF-Auflagebulletin 2015) 7'264 Exemplare
Reichweite (WEMF MACH Basic 2015-II) 0,041 Mio. Leser
Chefredaktor Oliver Prange
Weblink www.du-magazin.com
ISSN 0012-6837Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

du ist eine monatlich erscheinende schweizerische Kulturzeitschrift. Die WEMF-beglaubigte Auflage beträgt 7'264 Exemplare (2015)[1], die Reichweite 41'000 Leser (WEMF MACH Basic 2015-II).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde von Arnold Kübler gegründet und erschien erstmals im März 1941 im Zürcher Verlag Conzett & Huber unter dem Namen Schweizerische Monatsschrift. 1964 vereinte sie sich mit der Zeitschrift Atlantis. 1989 wurde sie an die Zürcher Tamedia-Gruppe verkauft. Ab 2004 gehörte die Zeitschrift zum Niggli Verlag.[2] Im August 2007 wurde sie an den Rapperswiler Verleger Oliver Prange verkauft, der sie seit Dezember 2011 auch redaktionell leitet.[3]

Chefredaktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgaben mit Photoreportagen und Photographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1944, Nr. 4: Behinderungen (18 Photographien behinderter Kinder von Werner Bischof)
  • 1944, Nr. 8: Kinder im Krieg (u. a. mit 13 Photographien von Paul Senn)
  • 1946, Nr. 5: Europäische Aufnahmen: Photoreportage über die Hilfeleistungen der Schweizer Spende im kriegsversehrten Europa mit 59 Aufnahmen von Werner Bischof (Photographien von Reisen durch verschiedene europäische Länder 1945/46)
  • 1947, Nr. 7: Mit der Kamera in Griechenland (9 Griechenland-Photographien von Werner Bischof)
  • 1949, Nr. 6: Osteuropa heute: Reisenotizen und 51 Photos von Werner Bischof aus Nachkriegs-Osteuropa
  • 1949, Nr. 11: Glanz und Elend der Perspektive (über Stereoskopie)
  • 1951, Nr. 3: 10 Jahre «du». Kollegium schweizerischer Photographen: Paul Senn, Gotthard Schuh, Jakob Tuggener, Walter Läubli und Werner Bischof
  • 1953, Nr. 7: Menschen im fernen Osten (30 schwarz-weisse und farbige Photographien von Werner Bischof, aufgenommen in Indien, Indochina, Hongkong, Korea und Japan)
  • 1954, Nr. 11, 1955, Nrn. 1, 3, 5, 7: USA (USA-Photographien von Emil Schulthess)
  • 1955, Nr. 11: The Family of Man – Wir Menschen, von Walter Robert Corti
  • 1958, Nr. 6: La Seine. Das Leben eines Stromes (Photoreportage mit 34 Aufnahmen von Henri Cartier-Bresson)
  • 1958, Nr. 9: Antillia – Aufnahmen aus Jamaika, Haiti und Martinique (4 farbige und 28 schwarz-weisse Photographien von Herbert List)
  • 1959, Nr. 3: El gaucho (Photoreportage mit 32 Argentinien-Photographien von René Burri)
  • 1960, Nr. 1: Mexiko. Ein Bildbericht (36 Photographien von Herbert List)
  • 1960, Nr. 9: Die Jokers – ein «gang» Jugendlicher in New York (12 Photographien von Bruce Davidson)
  • 1961, Nr. 4: Der Porträtist Henri Cartier-Bresson (35 Porträtphotographien von Henri Cartier-Bresson)
  • 1961, Nr. 6: Besuch bei Le Corbusier (20 Photographien von René Burri)
  • 1961, Nr. 8: Japan bei der Arbeit (30 Japan-Photographien von René Burri)
  • 1962, Nr. 4: Neapel (41-teilige Photoreportage von Herbert List)
  • 1964, Nr. 3: Das Bild der Photographie (Texte von Herbert Finsler, mit Photographien u. a. von Edward Steichen, Alfred Stieglitz, Paul Strand, Bill Brandt, Werner Bischof, Emil Schulthess, Robert Frank, Henri Cartier-Bresson)
  • 1965, Nr. 7: Koh Samui. Eine Insel im Golf von Siam (38 Photographien von René Burri)
  • 1967, Nr. 7: Bahia – Porträt einer Stadt (43-teilige Photoreportage von René Burri)
  • 1967, Nr. 8: Die Schweiz gesehen von Henri Cartier-Bresson (57 Photographien (incl. Titel) von Henri Cartier-Bresson)
  • 1969, Nr. 3: New York – 100th Street (66 Photographien von Bruce Davidson)
  • 1972, Nr. 5: Chicago (49 Photographien von René Burri)
  • 1974, Nr. 7: La Basilicata (ca. 28 Photographien von Henri Cartier-Bresson)
  • 1977, Nr. 2: New York, Februar 1977 (New-York-Porträt mit Photographien u. a. von Bruce Davidson, André Kertész, Jill Freedman)
  • 1990, Nr. 9: Europa 1945–1950 (Auswahl von frühen Nachkriegsphotographien von Werner Bischof)
  • 1993, Nr. 3: Fotografin Gisèle Freund. Der Archipel der Erinnerung
  • 2002, Nr. 11: Robert Frank. Part Two

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift gewann Silber beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006, der offiziellen Design-Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, vergeben vom Rat für Formgebung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b WEMF-Auflagebulletin 2015, S. 38 (PDF; 624 kB).
  2. Du, die Geschichte. In: Website des Du.
  3. Oliver Prange übernimmt Chefredaktion. In: persoenlich.com. 29. November 2011.