EHI Retail Institute

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Das EHI Retail Institute e. V. (EHI) ist ein Forschungs- und Bildungsinstitut für den Handel und seine Partner mit Sitz in Köln. Bis zum Mai 2006 hieß es EuroHandelsinstitut e. V.

Das EHI wird durch Handelsunternehmen sowie die Verbände des Handels getragen und durch die Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern gefördert. Das EHI-Netzwerk umfasst weltweit rund 770 Mitglieder. Zudem ist das EHI Gründer und ideeller Träger der EuroShop, einer internationalen Fachmesse für Investitionsgüter des Handels. [1]

Seit 1999 zertifiziert EHI Online-Shops, mit dem Gütesiegel EHI Geprüfter Online-Shop. Internet-Händler, die das Gütesiegel EHI Geprüfter Online-Shop führen dürfen, erfüllen Standards bezüglich Seriosität, Datenschutz und Datensicherheit und unterziehen sich einer jährlichen Überprüfung durch das EHI. Aufgrund der Anforderungen der Zertifizierung sind derzeit überwiegend große Anbieter nach GOS zertifiziert. Zu den 650 zertifizierten Shops gehören ca. 50 % der TOP 1.000 der umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland.

Aus den diversen Forschungen des EHI sind z. B. der EAN-Barcode hervorgegangen. Dies hat in die Gründung der GS1 Germany, vormals ccg, gemündet, an dem das EHI zu 50 % beteiligt ist.

2001 ging die Foodplus GmbH / GLOBALG.A.P, an der das EHI zu 100 % beteiligt ist, aus einem Geschäftsbereich des EHI hervor.

Seit 2008 vergeben EHI und GS1 jährlich den mit insgesamt 40.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für exzellente wissenschaftliche Arbeiten und Kooperationsprojekte, die eine hohe Relevanz für die Handelsbranche bzw. die Kooperationspartner entlang der Wertschöpfungskette haben.

Im Februar 2006 übernahm Götz W. Werner die Präsidentschaft des EHI.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen zur Messe abgerufen am 5. Januar 2011.