Eichstruth

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Wappen Deutschlandkarte
?
Eichstruth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eichstruth hervorgehoben

Koordinaten: 51° 18′ N, 10° 5′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Uder
Höhe: 345 m ü. NHN
Fläche: 1,33 km2
Einwohner: 88 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036087
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Siedlung 14
37318 Uder
Website: www.vg-uder.de
Bürgermeister: Nancy Riethmüller
Lage der Gemeinde Eichstruth im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GlasehausenGroßbartloffHaynrodeHeilbad HeiligenstadtHeuthenHohengandernHohes KreuzKellaKellaKirchgandernKirchworbisKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
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Eichstruth ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Mit einer Fläche von 1,34 km² ist Eichstruth die flächenkleinste Gemeinde Thüringens.

im Ort

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichstruth

Eichstruth befindet sich in einer Senke zwischen den Höhen des oberen Eichsfeldes, mit dem Eichstruther Kopf (503,0 m) im Nordosten und den nördlichen Ausläufern der Gobert mit dem Frauenberg (411,5 m) im Süden. In der Gemarkung entspringt ein Quellarm der Walse, der Tränktalgraben. Die Thomasquelle befindet sich an der Grenze zur Nachbargemeinde Mackenrode.

Die Landesstraße L1003 ist hier Teil der Deutschen Märchenstraße und verbindet Eichstruth mit dem Orten im südlichen und westlichen Eichsfeld. An der Straße nach Mackenrode steht die sogenannte „Siegeseiche“, von der man einen Ausblick über das Walsetal bis zum Höheberg hat, eine Landschaft, die auch als „Eichsfeldische Schweiz“ bezeichnet wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichstruth wurde erstmals 1236 urkundlich erwähnt. Der Name bezeichnet ein mit Eichen bestandenes sumpfiges Gelände. Von 1236 bis 1849 befand sich der Ort im Lehnsbesitz der Herren von Hanstein.[2] Von 1952 bis 1989 lag Eichstruth im Sperrgebiet und war damit von starken Einschränkungen im öffentlichen und privaten Belangen betroffen. Eichstruth wurde 1993 Kreissieger im Wettbewerb: „Unser Dorf soll schöner werden“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 91
  • 1995: 90
  • 1996: 88
  • 1997: 90
  • 1998: 86
  • 1999: 87
  • 2000: 88
  • 2001: 91
  • 2002: 87
  • 2003: 86
  • 2004: 88
  • 2005: 88
  • 2006: 86
  • 2007: 89
  • 2008: 89
  • 2009: 88
  • 2010: 88
  • 2011: 92
  • 2012: 90
  • 2013: 85
  • 2014: 84
  • 2015: 86
  • 2016: 85
  • 2017: 85
  • 2018: 84
  • 2019: 86
  • 2020: 88
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Eichstruth setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • Wahlvorschlag Wählergruppe Eichstruth: 6 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen in Thüringen 2019 wurde Nancy Riethmüller (Wählergruppe Eichstruth) mit 96,8 Prozent zur Bürgermeisterin gewählt.[4]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirmes (3. Sonntag im Juli)
  • Sportfest (Wochenende vor der Kirmes)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächsten Haltepunkte sind Uder an der Bahnstrecke Halle–Hann. Münden, etwa 10 km nördlich von Eichstruth, und Bad Sooden-Allendorf an der Bahnstrecke Göttingen–Bebra, etwa 13 km westlich. Zu diesen beiden Orten und in die Kreisstadt Heilbad Heiligenstadt verkehrt wochentags bis Linie 13 der EW Bus GmbH.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Torsten W. Müller: 775 Jahre Eichstruth. In: Eichsfelder Heimatzeitschrift. 55 Jg. (2011), Heft 7/8, Seiten 251–252

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Hrsg. Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe et al.: Das Eichsfeld. Band 79 der Reihe Landschaften in Deutschland. Verlag Böhlau, Wien/ Köln/ Weimar 2018, S. 295
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 29. Januar 2017.
  4. Kommunalwahl 2019/Bürgermeisterwahlen, mdr.de, abgerufen am 28. Mai 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Eichstruth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien