Wüstheuterode

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wüstheuterode
Wüstheuterode
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wüstheuterode hervorgehoben
Koordinaten: 51° 19′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Uder
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 4,93 km2
Einwohner: 609 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036087
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 111
Adresse der Verbandsverwaltung: Siedlung 14
37318 Uder
Webpräsenz: www.gemeinde-wuestheuterode.de
Bürgermeisterin: Silke Kaufold
Lage der Gemeinde Wüstheuterode im Landkreis Eichsfeld
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Über dieses Bild
Dorfkirche

Wüstheuterode ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Uder.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüstheuterode ist ein Ort im Eichsfeld und befindet sich an der Landesstraße 1074 von Uder Richtung Vatterode.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die urkundliche Ersterwähnung war im Jahr 1338 als „Hadewartherode“. 1424 wurde das Dorf infolge einer Fehde mit der Adelsfamilie von Hanstein von den Truppen der Reichsstadt Mühlhausen verbrannt und gänzlich zerstört. Weil es in der Folge eine Zeit lang wüstgelegen hatte, bekam es den Beinamen „Wüstheuterode“, der spätestens seit 1806 auch offizieller Ortsname ist. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz und unterlag der Gerichtsbarkeit der Familie von Hanstein. 1802 bis 1807 wurde der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1945 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Wüstheuterode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt; vorn in Blau der Heilige Bonifatius in Silber, in der Rechten einen schwarzen Bischofsstab und in der Linken ein rotes Messbuch mit silbernem Hochkreuz haltend, das durch einen silbernen Dolch durchstoßen wird; oben in Silber rote Flammen und unten in Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 597
  • 1995: 609
  • 1996: 633
  • 1997: 626
  • 1998: 622
  • 1999: 613
  • 2000: 613
  • 2001: 611
  • 2002: 635
  • 2003: 655
  • 2004: 652
  • 2005: 657
  • 2006: 647
  • 2007: 627
  • 2008: 619
  • 2009: 607
  • 2010: 604
  • 2011: 616
  • 2012: 611
  • 2013: 624
  • 2014: 613
  • 2015: 611
  • 2016: 609
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Wüstheuterode setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 4 Sitze
  • FWG: 2 Sitze
  • SV: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Frau Silke Kaufhold (FWG) wurde am 6. Juni 2010 gewählt und am 5. Juni 2016 wiedergewählt.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reiner Merker: Wüstheuterode. Eine 100jährige Bildgeschichte, in der Ereignisse, dörfliches Leben und die Entwicklung dieses Eichsfelddorfes dargestellt werden. Band I: 1912–1972. Eigenverlag, Wüstheuterode 2012, 72 Seiten, 4 Farb- und 381 Schwarz-Weiß-Abbildungen
  • Reiner Merker: Wüstheuterode. Die hundertjährige Geschichte eines Eichsfelddorfes dargestellt in Wort und Bild. Band II: 1973–1993. Eigenverlag, Wüstheuterode 2013, 72 Seiten, 259 Farb- und 161 Schwarz-Weiß-Abbildungen
  • Reiner Merker: Wüstheuterode. Die hundertjährige Geschichte eines Eichsfelddorfes dargestellt in Wort und Bild. Band III: 1994–2004. Eigenverlag, Wüstheuterode 2014, 72 Seiten, 681 Farb- und 19 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen im 23. Mai 2017 (PDF).
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Wahlen der Bürgermeister. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen im 23. Mai 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wüstheuterode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien