Emil Stöhr

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Emil Stöhr, eigentlich Emil Paryla (* 5. Dezember 1907 in Wien; † 26. Februar 1997 in München) war ein österreichischer Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emil Paryla stammte aus einfachen Verhältnissen, der Vater war Bürodiener beim Finanzministerium und die Mutter Flaschenwäscherin in einer Kellerei. 1917 starb der Vater und die Mutter zog ihre beiden Söhne Karl und Emil allein groß. Nach dem Realschulbesuch nahm er eine Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte der Kommunist Stöhr in die Schweiz. 1948 übernahm er zusammen mit seinem Bruder Karl Paryla, Wolfgang Heinz, Günther Haenel und Friedrich Neubauer die Leitung des Neuen Theaters in der Scala in Wien. Nach der Schließung der Scala ging er Mitte der 1950er Jahre in die DDR und arbeitete dort bis 1963 als Regisseur und Darsteller am Deutschen Theater.

Stöhr war der Vater von Katja Paryla.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gr. 89, R. 18, Nr. 51)

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1938: Prinzessin Sissy
  • 1954: Schicksal am Lenkrad
  • 1955: Robert Mayer – Der Arzt aus Heilbronn
  • 1958: Tilman Riemenschneider
  • 1964: Die Geschichte von Joel Brand
  • 1964: Das Kriminalmuseum – Der Füllfederhalter
  • 1966: Raumpatrouille – Planet außer Kurs (von Wennerstein)
  • 1966: Raumpatrouille – Invasion (von Wennerstein)
  • 1967: Der Befehl (Fernsehfilm des ORF, Regie: Edwin Zbonek, Hauptrolle)
  • 1967: Nach der Entlassung (Fernsehfilm des ORF, Regie: Edwin Zbonek, Hauptrolle)
  • 1970: Traumnovelle
  • 1973: Die Parade
  • 1978: Wallenstein

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]