Engelbrechtsmünster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pfarrkirche Hl. Kreuz
Denkmal für die Dorferneuerung

Engelbrechtsmünster ist ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld in der Hallertau in Oberbayern. Im Jahr 2012 hatte das Pfarrdorf 376 Einwohner.

Engelbrechtsmünster liegt in östlicher Richtung, etwa zwei Kilometer vom Stadtkern Geisenfelds entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Ansiedlung von Kolumbaner Mönchen gab es um 600. Ab dem Jahr 821 gab es ein Kloster der Benediktiner. Die Pfarrkirche wurde um das Jahr 1400 erbaut. Im Jahr 1875 wurde der Pfarrer von Engelbrechtsmünster, Friedrich von Schreiber, Erzbischof von Bamberg.

Die Eingemeindung in die Stadt Geisenfeld erfolgte am 1. April 1971.[1] Zur ehemaligen Gemeinde Engelbrechtsmünster gehörte das Dorf Kleinmünster; beide Orte sind zusammengewachsen und die amtliche Ortsteil-Bezeichnung war bei der Eingemeindung bereits aufgehoben.[2]

Der Ortskern wurde mit dem neuen Dorfplatz, Maibaum, Bachlauf und Festplatz im Rahmen der Dorferneuerung im Jahr 2010 neu gestaltet.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Hl. Kreuz, Ursprung 15. Jahrhundert, vergrößert 1910

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Engelbrechtsmünster – gegründet 1873 (Gründer Friedrich von Schreiber)
  • Krieger- und Kameradenverein – gegründet 1920
  • SpVgg Engelbrechtsmünster – gegründet 1966
  • Obst- und Gartenbauverein – gegründet ca. 1996

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Brückl: Eine Reise durch den Bezirk Pfaffenhofen, Verlags-Druckerei Udart, Pfaffenhofen 1950, S. 27–28

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Engelbrechtsmünster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 550.
  2. Im amtlichen Ortsverzeichnis 1950 noch ausgewiesen, 1964 nicht mehr.

Koordinaten: 48° 42′ N, 11° 38′ O