Entiklar

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Entiklar
Italienische Bezeichnung: Niclara
Ansitz Tiefenbrunner in Entiklar 1.jpg
Entiklar
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Südtirol (BZ)
Gemeinde: Kurtatsch
Koordinaten: 46° 18′ N, 11° 13′ OKoordinaten: 46° 18′ 0″ N, 11° 12′ 45″ O
Höhe: 260 m s.l.m.
Einwohner: 150 ()
Demonym: Entiklarer
Telefonvorwahl: 0471 CAP: 39040

Entiklar ist eine Fraktion der Gemeinde Kurtatsch in Südtirol. Das etwa 150 Einwohner[1] zählende Dorf befindet sich an der Südtiroler Weinstraße, etwa 1,5 Kilometer südlich des Hauptorts Kurtatsch und einen Kilometer nördlich von Margreid. Entiklar liegt umgeben von Weinbergen rund 50 Meter oberhalb der Talsohle des Etschtals.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienkapelle in Entiklar

Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Marienkapelle, ein geschütztes Kulturgut. Das Ortsbild wird jedoch vor allem geprägt vom ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Anwesen Turmhof, der heute eine Kellerei beherbergt. Besonders sehenswert ist der Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, die weiteren Gebäudeteile sind jüngeren Datums.

Auf einer markanten Moränenkuppe, die sich hinter dem Turmhof auf bis zu 358 Meter Höhe erhebt, liegen die Reste der Burgruine Entiklar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zwischen 1259 und 1275 erbaute Burg Entiklar der Tiroler Landesfürsten diente einige Zeit als Gerichtssitz. Funde von Stein-, Bronze- und Eisengegenständen im Bereich der Burgruine belegen, dass der Ort schon seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt ist. Von der Burg hat sich nur noch spärliches Mauerwerk erhalten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Entiklar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.suedtirolerland.it: Informationen über Entiklar, abgerufen am 28. Februar 2014
  2. Heinz Tiefenbrunner: Entiklar. In: Magdalena Hörmann-Weingartner (Hrsg.), Tiroler Burgenbuch. X. Band: Überetsch und Südtiroler Unterland. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 2011, ISBN 978-88-8266-780-1, S. 309–314.