Eva Quistorp

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Eva Quistorp 2010

Eva Quistorp (* 27. August 1945 in Detmold) ist eine Mitbegründerin und Aktivistin der deutschen Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung. Die evangelische Theologin und Politologin ist Gründungsmitglied der Grünen und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eva Quistorp entstammt dem Ducherower Zweig der Familie Quistorp. Sie ist die Tochter des evangelischen Pfarrers Heinrich Quistorp (1911–1987) und seiner (ersten) Frau Elfriede, geb. Thilo (1916–2007).[1] Nach dem Abitur 1965 in Minden studierte sie an der Freien Universität Berlin Germanistik, Politologie und Evangelische Theologie, unter anderem bei Helmut Gollwitzer, und wurde Studienreferendarin und Gymnasiallehrerin.

Eva Quistorp bei der Bundestagswahlparty der Grünen 1987

Politische Funktionen und Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Petra Kelly, Roland Vogt und Joseph Beuys gehörte Eva Quistorp 1979/80 zu den Gründern der Grünen. Sie war von 1986 bis 1988 Mitglied des Bundesvorstands. Mitglied im Bundesvorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) war sie von 1980 bis 1981. Von 1981 bis 1986 war sie Mitglied der Geschäftsführung des Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung der Bundesrepublik Deutschland. Dem Europaparlament gehörte sie für Die Grünen von 1989 bis 1994 an, dem Fraktionsvorstand der Europafraktion von 1992–1993, seitdem ist sie Mitglied der Vereinigung ehemaliger Europaabgeordneter [2] sowie im Freundeskreis der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie ist nach ihrer Vorstandsarbeit dort seit 2002 Beraterin des internationalen Friedensbüros und von UNWOMAN und WEDO, globales Frauennetzwerk für Umwelt und Entwicklung, Mitglied mit Hazel Henderson in der Global Commission to Fund and Reform the UN und erhielt den Preis der Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft für bedrohte Völker am 3. November 2012.

Eva Quistorp ist Gastautorin beim Perlentaucher und der Achse des Guten.[3]

Quistorp betreute zeitweise ein Mädchen aus Afghanistan mit dem Namen Modina, das nun mit ihrem Vater in Berlin lebt, und schrieb darüber regelmäßig.[4][5][6]

Am 7. Dezember 2017 erhielt Eva Quistorp aus der Hand der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, das Bundesverdienstkreuz überreicht für ihren „intensiven persönlichen Einsatz für Frauenrechte, Gewaltfreiheit, Frieden und Völkerverständigung“ sowie „als Mitbegründerin und Impulsgeberin in vielen lokalen und globalen Netzwerken für eine gerechtere und solidarische Welt“[7].

Politische Initiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Mitbegründerin/Mitorganisatorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vertrauensstudentin der Evangelischen Studentengemeinde an der FU Berlin 1967/68 in der APO
  • des Chilekomitees und der Chilesolidaritätsdemos in Berlin 1973 mit Prof Müller Plantenberg
  • des Projektes „Feministische Pädagogik“ (1973), mit der Lehreinheit gegen Atomwaffen auf Grundlage des Buches In der Sache Robert Oppenheimer von Reiner Kipphardt und einer Lehreinheit zum Thema Hexenverfolgungen
  • Examensarbeit (1975) zu In der Sache Robert Oppenheimer und Theologie der Befreiung in Lateinamerika und den USA
  • der ersten Frauengruppe in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Berlin (1975)
  • der „Gruppe Jugendarbeitslosigkeit“ bei der GEW in Berlin (1975)
  • der Landkooperative Portugal mit Max Thomas Mehr und Hans-Christian Ströbele (beide später taz-Gründer) und der Spanien-Portugalgruppe Berlin u. a. mit Erich Rathfelder (1975)
  • Besuch der Bürgerinitiativen im Dreyeckland (Ostern 1976)
  • Teilnahme an den ersten Umweltaktionen in Westberlin für bessere Luft, gegen die Kruppkrankheit bei Kindern und gegen das geplante Kraftwerk Oberhavel, gegen die Autobahnplanungen zur Westtangente in Westberlin und gegen die Luftverschmutzung aus Ostberlin (1976)
  • der europäischen Demonstration gegen den Schnellen Brüter in Kalkar (1977) mit Roland Vogt und Jo Leinen und des ersten Sommercamps in Gorleben mit Marlene Fritzen, Lilo Wolny, Rebecca Harms u. a. - Reportage dazu von Eva Quistorp in der ersten feministischen Zeitschrift Courage
  • Antiatomkonferenz der Gewerkschaften und des Hausfrauenverbandes in Dublin, Begegnung mit Petra Kelly, Helen Caldicott, Robert Jungk (Pfingsten 1978)
  • Mitorganisation des ersten Umweltfestivals mit Freunden von der besetzten Ufa fabrik Scotty, Juppi u.a.in Deutschland auf dem Gelände neben der Deutschlandhalle, danach erste Fahrraddemo in Berlin (Sommer 1978)
  • 1979 der ersten Werkstatt zur feministischen Theologie mit Frau Prof. Moltmann u. a. in der Evang. Akademie Bad Boll
  • des Kongresses der Zeitschrift „Courage“ – „Frauen gegen Atom und Militär“ in Köln (1979)
  • auf der der europäischen Liste für die Grünen für die erste Direktwahl zum Europaparlament 17.–18. März 1979 und im Europawahlkampf als Kandidatin mit Petra Kelly, Joseph Beuys, Roland Vogt, Milan Horacek, Wilhelm Knabe, Carl Amery und Rudi Dutschke, Frauen aus Bürgerinitiativen in fast allen bundesdeutschen Universitätsstädten
  • Initiatorin und Autorin des ersten Wahlaufrufes für die Grünen zur Europawahl 1979 mit den Profs.und ihren Frauen Helmut Gollwitzer, Ossip Flechtheim, Ekkehart Krippendorff und Klaus Traube
  • Gründung der Bundespartei Die Grünen u. a. mit Petra Kelly, Delphine Brox, Lukas Beckmann, Milan Horáček und Winfried Kretschmann in Karlsruhe (12./13. Januar 1980) *angeregt durch Frauen in Skandinavien, Gründung der Frauen für den Frieden mit Eva Epple, Hanne Birkenbach, Heidemarie Langer, unterstützt dann von Petra Kelly, Ingeborg Drewitz und zehntausenden Frauen auf mit Unterschriftenlisten mit der Post, dabei auch Lilo Wolny, Susanne von Paczensky, Karola Bloch (27. Februar 1980 - Tag des Widerstandes der Frauen in der Rosenstrasse Berlin)
  • Gründung von European Nuclear Disarmament mit Rudolf Bahro und Mary Kaldor, Edward und Dorothy Thompson, Wim Bartels und dem IKV aus Holland in Bruessel (1980)
  • des Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung mit Andreas Zumach, Jo Leinen, Klaus Vack, Karin Juncker (1981)
  • Organisation und Moderation der größten Friedensdemonstrationen der BRD am 10. Oktober 1981 sowie am 10. Juni 1982 und am 22. Oktober 1983
  • der Frauenfriedensmärsche durch Europa für ein atomwaffenfreies Europa von Kopenhagen nach Paris vom 24. Juni bis 6. August 1981
  • wo Lynne Jones von der IPPNW aus London und ich den internationalen Tag der Frauen für Frieden und Abrüstung erfanden
  • den 24.Mai, nah am Gründungstag des Grundgesetzes und am 8.und 9.Mai...ein Tag der von Parlamentarierinnen aus der ganzen Welt mit der PNND und dem WFC auch im Jahre 2018 wiederbelebt wurde-siehe auch w ebseite des international peace bureau
  • Politische Reise nach Washington mit Frauen für Frieden aus Norwegen gegen die Reaganpolitik und das Treffen Schmidt Reagan -Demo vor dem Weissen Haus und Pressekonferenz mit Daniel Ellsberg Mai 1981
  • der Aktionswoche der Friedensbewegung vom 15.–22. Okt. 1983 - der Mahnwache Mutlangen, dem Frauenwiderstandstag am 17. Okt. 1983 mit 40.000 Frauen
  • des European Liaison Committee mit Luciana Castellina und Claude Bourdet, 1982
  • der Konferenz für ein atomwaffenfreies Europa im Mai 1983 im ICC Berlin
  • Mahnwache für Frauen für Frieden in der DDR, Freilassung Ulrike Poppe, Bärbel Bohley am Checkpoint Charlie, Dezember 1982
  • der „Women for a Meaningful Summit“ mit Margarete Papandreou, Aktionen in Athen, Brüssel, Washington, D.C.1983,1986,
  • der Menschenkette in Hasselbach gegen Atomwaffen mit Prof. Eberhard Richter, Oskar Lafontaine, Prof. Hans Peter Duerr und Friedensfrauen
  • der Atomteststoppkampagne mit Gerd Greunevon IFIAS, 1985
  • Organisation einer Delegation von Feministinnen zur Weltfrauenkonferenz nach Nairobi 1985
  • „Frauen in Bewegung“, konzipiert mit dem neuen Begriff der "ökologischen Schulden"; mit Prof. Christel Neusüss und Helga Satzinger zur Uno Weltfrauenkonferenz in Nairobi 1985 mit der grünen Bundestagsfraktion mit deren Feminat
  • der Friedenskooperative mit Ulrich Frey, Andreas Buro, 1986
  • Initiative als Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen mit Prof. Clarita Müller-Plantenberg und Friderico Füllgraf gegen das deutsch-brasilianische Atomabkommen, koordiniert von Eckhard Stratmann-Mertens, Mitglied der Bundestagsfraktion der Grünen 1986
  • der Heinrich-Böll-Stiftung 1987; dort seit 1999 im Förderkreis, 1999–2005 in deren Vorstand
  • der Konferenz „Stadt der Frauen“,mit Frauen für Frieden und autonomen Feministinnen,Sybille Plogstedt,Ingrid Lottenburger,
  • Hildegard von Meier, Bärbel Bohley, im ICC Berlin 1987
  • Rede im Kreml in Anwesenheit von Gorbatschow für ein atomwaffenfreies Europa und für Abzug fremder Truppen und
  • Zusammenarbeit für weltweite Abrüstung und eine sozialere Weltordnung im Haus Europa Juni 1987 am Rande der Weltfrauenkonferenz mit der Delegation von Margarete Papandreou und Scilla Ellsworthy, Cora Weiss von Freeze aus den USA
  • und David Cortright von Sane aus den USA
  • Pressekonferenz mit dem Friedens- und Resistance-Politiker Claude Bourdet zum Elyseevertrag in Paris für ein atomwaffenfreies Europa Januar 1988
  • Initiative zur Freilassung von Wolfgang Templin, Bärbel Bohley, Vera Wollenberger u. a., um den 15.Januar 1988
  • der ersten „KSZE der Frauen“, Berlin 1989/90 mit der Senatorin Anne Klein, Alice Schwarzer, Ruth Galinski und mehr als 1000 Frauen aus Europa
  • erste freie Einreise in die DDR: mit Wolf Biermann und Jürgen Fuchs, danach Demo zum Staatsratsgebäude und Besuch in der Stasizentrale Normannenstr. am 3.12.89 mit DDR-Dissidenten bei Wolfgang Schnur, IM
  • der „Deutschen Gesellschaft“ 1989 mit Carlo Jordan und Konrad Weiß, Mitglied im Kuratorium
  • Reise nach Leningrad zu Menschenrechtsgruppen, Frauenfilmgruppen und Anti atomgruppen Juli 1989
  • Aufruf für einen ökologischen Marshallplan für Osteuropa und die DDR Herbst 1989
  • Aufruf, die Rechte der Frauen beim Wiedervereinigungsprozess und Einigungsvertrag mit der DDr nicht zu vergessen, Herbst 89
  • Treffen mit Umweltgruppen aus der ehemaligen DDR und Osteuropa in der Europäischen Akademie in Berlin 1990
  • Initiative am Runden Tisch für eine Inspektion des AKW Greifswald im Januar 1990, dann öffentlicher Besuch 6.2.90 mit den Tagesthemen des AKW komplexes Lubmin mit Klaus Traube, Minister Pflugbeil, Klaus Schlüter von der grünen Liga und BIs vor Ort-siehe die Dokumentation von Siggi Schefke, dem Filmer der Montagsdemos in Leipzig und der Film zur DDR-Uumweltbewegung von Heimatfilm 2018
  • Aufruf Sheherezade gegen den zweiten Golfkrieg mit einer Liste von Frauen im Europaparlament 1991
  • hearing zum Frieden in Nahost mit Alexander Langer im Europaparlament 1992
  • internationales Frauentreffen zur Vorbereitung der UNO Rio Konferenz in Miami November 1991
  • Initiative und Mitautorin der womens agenda 21 mit Bella Abzug und Claire Greensfelder Nov 1991
  • Internationales Frauenzelt während der Uno Umwelt und Entwicklungskonferenz in Rio Juni 1992
  • Aufruf "Keine Mauer durch Sarajevo"- und zu einem Frauenfriedensmarsch mit Raissa Gorbatscho und Joan Baez nach Sarajevo Frühjahr und Sommer 1992
  • Frauendemos mit „Frauen in Schwarz“ aus Jugoslawien, Senica, Tuzla, Sarajevo, Belgrad bei der Weltkonferenz über Menschenrechte der UNO in Wien Juni 1993
  • Rede in der Sorbonne auf Einladung von französischen Studentengruppen, die mich zur Spitzenkandidatin einer Europaliste machen wollten, zum Versagen Europas gegenüber Sarajevo,"die bosnische Tragödie",Frühjahr 1993
  • der Global Commission to Fund the UN mit Hazel Henderson, Oliver d'Estaing, Bella Abzug 1994 und Teilnahme am UN-Sozialgipfel in Kopenhagen mit einer Pressekonferenz mit Mandela
  • internationale Frauenkonferenz zum Klimagipfel der UN in Berlin im April 1995
  • „Keine Mauer durch Sarajevo“, August 1992 und 1993 - Mahnwachen am Brandenburger Tor für die Freiheit Sarajevos und europäischer Aufruf
  • des Ökologischen Marshallplans 1994/95, mit Prof. Lutz Wicke, Joschka Fischer, Franz Alt, Klaus Töpfer
  • Unterstützerin der Global Marshall Plan Initiative von Prof. Rademacher
  • des Climate Action Networks 1995 und Europawahlkampagne 1999
  • Frauenprojekte zur UNO Habitatkonferenz in Istanbul 1995/96
  • von attac Deutschland 2000 und der Klimaallianz, der Frauen AG im Forum Umwelt und Entwicklung
  • der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates 2000 und der review Konferenz der UNO in New York zur Peking Aktionsplattform
  • Frauen-Ökologiekonferenz für Lateinamerika in Santiago de Chile mit der Heinrich-Böll-Stiftung 2000
  • der Berliner Erklärung gegen den Irakkrieg und für eine UN-Reform mit Erhard Eppler 2002
  • der Montagsdemonstrationen gegen den Irakkrieg vom 13. Januar bis 19. März 2003, danach peace camp vor der US-Botschaft Einsteincafe
  • des deutschen Frauensicherheitsrates 2003
  • der Grünen Alten 2003/2004 und Europawahlkampagne
  • des Freundeskreises für die Resolution 1325 und der Lobbygruppe beim Auswärtigen Amt 2006–2017
  • des Aufrufes zum alternativen Gipfel zum G9 Gipfel in Rostock 2007
  • der Mahnwachen am Brandenburger Tor für die Reform- und Frauenbewegungen im Iran im Juli 2009 in Berlin
  • Fraueninitiativen zum UN-Klimagipfel in Poznan, 2008
  • Globales Netzwerk von Frauen zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009
  • Solidaritätsinitiativen für Frauengruppen in Tunesien und Ägypten 2011–2013
  • Kunst- und Politikprojekt zu gewaltfreiem Protest in Syrien und zu Friedensverhandlungen, 2011–2016
  • Solidaritätsprojekte der EU mit Frauengruppen und Minderheiten in der Türkei 2012–2014
  • Demos mit Greenpeace in Warschau zur UNO-Klimakonferenz 2013
  • Frauendemo am 8.3.16 vor dem Brandenburger Tor mit Füchtlingsfrauen aus Irak, Iran, Syrien, Afghanistan,wobei Baan Ki Moon eine Rede hielt
  • der Initiative für ein UNO-Haus mit Prof. Rolf Kreibich und Gunter Pleuger und der DGVN - in Berlin, Unter den Linden, 2016
  • der Mahnwache für die Opfer des islamistischen Terroranschlages in Berlin: "für Aufklärung und mehr Respekt für die Opfer" am 19. Januar 2017
  • „Trump-Putin-Erdogan – Stoppt diesen und anderen Männerwahn! - Womens March at Brandenburg Gate“, 8. März 2017
  • Thesen für ein weltoffenes Deutschland mit Richard Schröder und Gunter Weissgerber, Mitgründer der SPD Ost 1989, zum 14. Oktober 2017 während der Koalistionsverhandlungen

Weitere Mitgliedschaften und Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • WorldWIDE Network (Women in Development and Environment) seit 1991
  • UNIFEM-Komitee seit 1995, heute UNWOMAN, Mitglied des Vorstands 1995–2000
  • globale Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen „Abolition 2000“
  • Grandmothers for Peace
  • Vorstand des Internationalen Ständigen Friedensbüros 2000–2002
  • Friedensfilmpreis-Jury zur Berlinale 1993–2000
  • Aktionen gegen Castor-Transporte („Tag X“)
  • Archiv Grünes Gedächtnis
  • Freundeskreis des World Future Council und alternativen Nobelpreises mit Jakob von Uexkuell
  • Forum 2000 in Prag (auf Einladung Vaclav Havels)
  • Anna Lindh Netzwerk zwischen Europa und der arabischen Welt
  • European Parliament Former Members Association
  • Weimarer Dreieck
  • Beirat für die gemeinnützigen Organisation Ein Haus für die Vereinten Nationen e.V. in Berlin
  • Beraterin des International Peace Bureau Genf
  • advocacy group der women mayor group bei der UNO
  • global womens network for gender and climate justice
  • interreligiöse und interkulturelle Veranstaltung in der Hugenottenkirche nach den Anschlägen vom 11. September 2001
  • Solidatitätsgottesdienst für die Opfer des Flugzeugabsturzes von Smolensk in der Hugenottenkirche in Berlin 2010
  • Mahnwache für die Opfer des islamistischen Terroranschlages Weihnachten an der Gedächtniskirche 2017
  • Mitglied im Verein zu einer Europaschule in Templin

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Handbuch Leben. Frauen wehren sich gegen Umweltzerstörung. Burckhardthaus-Laetare-Verlag, Gelnhausen 1981, ISBN 3-7664-0104-1.
  • Frauen für den Frieden. Analysen, Dokumente und Aktionen aus der Frauenfriedensbewegung. Päd-Extra-Buchverlag, Frankfurt/M, 1982, ISBN 3-88704-101-1.
  • Der Macht die Bewunderung entziehen. In: Zukünfte. 1984.
  • Das Kreuz mit dem Frieden. Christen in der Friedensbewegung. Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Berlin 1982.
  • Frauen für den Frieden in Ost und West. In: Frieden in Deutschland. Goldmannverlag, 1983.
  • Lieder für den Frieden. Burckhardthaus-Laetare-Verlag, Gelnhausen 1985, ISBN 3-7664-7036-1 (mit Eckart Bücken und Mo Klicker-Dittmann)
  • Die Grünen und die Religion. Mit Petra Kelly, Rainer Langhans, Christa Nickels, Rolf Schwendter und Gunter Hesse (Hrsg.). Athenäum, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-610-08480-4.
  • Scheherazade. Stimmen von Frauen gegen die Logik des Krieges. Luchterhand, Hamburg 1992, ISBN 3-630-71027-1
  • Die bosnische Tragödie. Gewalt, Vertreibung, Völkermord. Verlag Traum Taum, Berlin 1993, ISBN 3-929346-02-8.
  • Frauen, Umwelt, Entwicklung. 1001 Frauenprojekte. Grüner Versand, Bonn 1993, Archiv Grünes Gedächtnis
  • Wasser und Wasserpolitik in Europa, Berlin 1993, Archiv Grünes Gedächtnis
  • Umweltstandards in Ost und Mitteleuropa vor der Rio-Agenda, Berlin 1991, Archiv Grünes Gedächtnis
  • Herrenhaus Europa-zu Frauenpolitik in der EU, Berlin 1993, Archiv Grünes Gedächtnis
  • Kultur und Medienlandschaften in Europa, Berlin 1994, Archiv Grünes Gedächtnis
  • Was die Welt zusammenhält: die Liebe, in: Zukünfte – Zeitschrift für Zukunftsgestaltung und vernetztes Denken, Berlin 1999
  • Die Berliner Erklärung gegen den Irakkrieg und für eine Uno-reform-make law not war! Dezember 2002
  • www.berlin-declaration.org
  • Warum ich die Rede von Reagan an der Mauer nicht gehört habe. Alliiertenmuseum Berlin, 2007
  • weitere Texte und Aufrufe zur Reformbewegung im Iran von 2009 siehe www.berlin-declaration.org unter news
  • zu Frauen im arabischen Frühling 2011 Interview für den evangelischen Pressedienst u. a.
  • und zur Demokratie in Ungarn 2012 siehe www.berlin-declaration.org unter news
  • wie ein offener Brief für die Freilassung von Pussy Riot 7. November 2012[8]
  • Wider die postmoderne Religionspolitik, Perlentaucher Juli 2012
  • Lügen der grünen Vergangenheit, 24. Mai 2013 im european
  • Freiheit in der Religion-zur Beschneidungsdebatte-Gunda Werner Institut-Boellstiftung, 2013
  • Keine Angst vor grünem Tugendterror, european Juli 2013
  • Verschleppte EU Richtlinie gegen Kindesmissbrauch. 20. Februar 2014 in: european-Rede bei Demonstration vor dem AA am 20. Februar 2014 zur Ukraine.
  • Der Graben der gegenseitigen Unkenntnis- zu Deutschlernen und Verstehen mit Flüchtlingen - www.perlentaucher.de 26. September 2015
  • Gerne würde ich sie zu Deutschen machen, aber wie? Die Welt, 30. September 2015[9]
  • Das Mädchen Modina aus Afghanistan, Die Welt, 31. Dezember 2015[10]
  • In zig Alltagssituationen - www.perlentaucher.de-Januar 2016 zu praktischen Integrationsfragen mit muslimischen Flüchtlingen bei neuen Völkerwanderungen
  • Die Integration als Sisyphusarbeit - 12. März 2016 in Die Welt
  • Mich nervt die sture Borniertheit vieler Männer, Die Welt, 26. März 2016[11]
  • Integration eines Flüchtlingskindes als Pfingstwunder, Die Welt, 15. Mai 2016[12]
  • Ein afghanisches Mädchen im deutschen Paradies, Die Welt, 12. September 2016[13]
  • Eine einfache Frage - zum islamistischen Terroranschlag vom 19.12.16 - am 24.12.16 in Berlin - www.Perlentaucher.de
  • Entwicklungshilfe für Modina. Die Welt, 13. April 2017
  • Sanfte Rebellen-zum Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 - Die Welt, Mai 2017
  • Das Kreuz abschaffen? - Gastkommentar auf achgut.com, Juni 2017
  • Petition zur Benennung eines Platzes in der Nähe der Deutschen Oper nach dem ermordeten Studenten Benno Ohnesorg
  • Gunter Weißgerber, Richard Schröder und Eva Quistorp: Weltoffenes Deutschland? – Zehn Thesen, die unser Land verändern, 2018, Herder, Freiburg im Breisgau.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ilse Lenz: Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-14729-1.
  • Ruth Zylbermann: 1968. Dokumentarfilm, Paris 2008 (ausgestrahlt bei ARTE 30. April 2008 [1])
  • "Mit Jesus auf die Barrikaden" zur Geschichte der ESG Berlin an der FU seit 1967 - Film von Dorian Rassloff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eva Quistorp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Familie Quistorp:Ducherower Zweig, abgerufen am 25. April 2012
  2. European Parliament Former Members Association: FMA Members List, abgerufen am 16. August 2012.
  3. Beiträge von Eva Quistorp bei der Achse des Guten.
  4. Flüchtlinge: Wie ein afghanisches Mädchen Deutschland erlebt - WELT. Abgerufen am 1. September 2017.
  5. Integration eines Flüchtlingskindes als Pfingstwunder - WELT. Abgerufen am 1. September 2017.
  6. Flüchtlinge: Mädchen Modina kommt in die Schule - WELT. Abgerufen am 1. September 2017.
  7. Dilek Kolat übergibt Bundesverdienstkreuz an Eva Quistorp, Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, 7. Dez. 2017
  8. http://www.berlin-declaration.org
  9. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article147006518/Gerne-wuerde-ich-sie-zu-Deutschen-machen-aber-wie.html
  10. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article150476526/Wie-ein-Fluechtlingsmaedchen-Deutschland-erlebt.html
  11. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article151343117/Mich-nervt-die-sture-Borniertheit-vieler-Maenner.html
  12. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article155340549/Integration-eines-Fluechtlingskindes-als-Pfingstwunder.html
  13. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158057350/Ein-afghanisches-Maedchen-im-deutschen-Paradies.html