FIVB World Tour 2010 der Männer

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Die FIVB World Tour 2010 der Männer bestand aus 14 Beachvolleyball-Turnieren, von denen sechs als Grand Slam und die anderen acht als Open ausgetragen wurden.

Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brasília Open (20. bis 25. April)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon im Vorjahr, startete die Tour der Männer auch 2010 im April in der Hauptstadt Brasiliens. In der Country_Quota konnten Kaczmarek/Schneider ihre deutschen Konkurrenten Böckermann/Urbatzka ausschalten, anschließend scheiterten sie in der ersten Qualifikationsrunde. Jonathan Erdmann und Kay Matysik waren für das Hauptfeld gesetzt, verloren jedoch gleich ihre ersten beiden Spiele. Besser erging es Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif, die nach ihrer Auftaktniederlage zwei Spiele gewannen und den 13. Platz im Gesamtklassement belegten. Die amtierenden Weltmeister Brink/Reckermann wurden Siebte, nachdem sie sich in der Loserrunde den Olympiasiegern Rogers/Dalhausser geschlagen geben mussten, die das erste Finale des Jahres gegen die Brasilianer Emanuel Rego und Alison Cerutti für sich entscheiden konnten. Die Bronzemedaille bekamen Benjamin und Bruno nach ihrem Sieg über ihre brasilianischen Landsleute Cunha und Thiago[1].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Emanuel/Alison BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno BrasilienBrasilien Cunha/Thiago BrasilienBrasilien Ricardo/Pedro PolenPolen Fijalek/Prudel DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann SchweizSchweiz M. Laciga/Bellaguarda

Shanghai Open (3. bis 8. Mai)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Qualifikation setzten sich Dollinger/Windscheif und Erdmann/Matysik durch, die vorher in der Country Quota Böckermann und Urbatzka besiegt hatten, beide qualifizierten Teams konnten jedoch in der Hauptrunde keinen Sieg erreichen. David Klemperer und Eric Koreng hingegen erkämpften den siebten Platz. Noch stärker waren Brink und Reckermann, die nach Siegen über die Spanier Herrera und Gavira sowie die Brasilianer Emanuel und Alison das Finale erreichten, dort aber gegen deren Landsleute Pedro und Harley unterlagen. Dritte wurden die gegen die Deutschen unterlegenen Südamerikaner, während sich die US-amerikanischen Olympiasieger mit dem vierten Platz begnügen mussten[2].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
BrasilienBrasilien Pedro/Harley DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann BrasilienBrasilien Emanuel/Alison Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno SpanienSpanien Herrera/Gavira OsterreichÖsterreich Gosch/Horst DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng

Foro Italico Beach Volley Grand Slam in Rom (18. bis 23. Mai)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach erfolgreicher Qualifikation überstanden Jonathan Erdmann und Kay Matysik auch die Gruppenspiele und die anschließende erste Hauptrunde beim ersten Grand Prix der Saison, scheiterten erst im Achtelfinale an den späteren Siegern Todd Rogers und Phil Dalhausser. Für Klemperer/Koreng war das Viertelfinale nach der Niederlage gegen die späteren Endspielteilnehmer Alison und Emanuel Endstation in diesem Turnier. Julius Brink und Jonas Reckermann wurden Vierte, nachdem im kleinen Finale die Spanier Herrera und Gavira an diesem Tag zu stark für die beiden Deutschen waren[3].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Emanuel/Alison SpanienSpanien Herrera/Gavira DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo PolenPolen Fijalek/Prudel DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng BrasilienBrasilien Cunha/Thiago

Mysłowice Open (25. bis 30. Mai)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach drei Siegen in der Qualifikation verabschiedeten sich Mischa Urbatzka und Marcus Popp mit zwei Hauptrundenniederlagen von den polnischen Open. Die übrigen deutschen Teams starteten mit Siegen in das Turnier. Dollinger und Windscheif belegten in der Tabelle am Ende den 17. Platz, Klemperer/Koreng landeten zehn Plätze weiter vorn. Julius Brink und Jonas Reckermann konnten sich nach ihrer Niederlage gegen Rogers/Dalhausser, die anschließend auch das Finale gegen Herrera und Gavira gewannen, revanchieren für das verlorene Halbfinale in Rom. Im Spiel um den dritten Platz besiegten die Deutschen ihre damaligen Bezwinger Alison Cerutti und Emanuel Rego und sicherten sich die Bronzemedaille[4].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser SpanienSpanien Herrera/Gavira DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann BrasilienBrasilien Emanuel/Alison PolenPolen Fijalek/Prudel NiederlandeNiederlande Nummerdor/Schuil DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng TschechienTschechien P. Benes/Kubala

Grand Slam in Moskau (8. bis 14. Juni)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erdmann und Matysik überstanden nach erfolgreicher Country Quota gegen Kaczmarek/Schneider auch die Qualifikation, konnten jedoch in ihrer Vorrundengruppe kein Gruppenspiel gewinnen. Durch ihren einzigen Sieg in dieser Gruppe gegen ihre deutschen Rivalen blieben Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif im Wettbewerb und erreichten mit zwei weiteren gewonnenen Spielen das Viertelfinale. Sie scheiterten dort genauso wie eine Runde später ihre Landsmänner Brink/Reckermann an den Olympiasiegern Todd Rogers und Phil Dalhausser. Die US-Amerikaner unterlagen im Finale den Chinesen Wu und Xu, zuvor hatten sich die deutschen Weltmeister die Bronzemedaille durch einen Erfolg über Casey Jennings und Bradley Keenan gesichert[5].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
China VolksrepublikVolksrepublik China Wu/Xu Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennings/Keenan SpanienSpanien Herrera/Gavira BrasilienBrasilien Pedro/Harley RusslandRussland Prokopjew/Bogatow DeutschlandDeutschland Dollinger/Windscheif

Patria Direct Open in Prag (15. bis 20. Juni)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da nur vier deutsche Beachpaare in Tschechien am Start waren, konnten Erdmann/Matysik und Böckermann/Urbatzka direkt in der Qualifikation starten, die beide Teams nicht überstanden. David Klemperer und Eric Koreng erreichten nach einem Sieg und zwei Niederlagen den 17. Platz. Besser lief es für Brink/Reckermann, bevor sie im Halbfinale zum wiederholten Mal in dieser Saison an den Olympiasiegern scheiterten. Zum dritten Mal in diesem Jahr hieß das Finale Rogers/Dalhausser gegen Emanuel/Alison und zum dritten Mal gewannen die US-Amerikaner die Goldmedaille, die Deutschen belegten zum dritten Mal in Folge den Bronzerang durch einen Sieg über die chinesischen Gewinner von Moskau[6]

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Emanuel/Alison DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann China VolksrepublikVolksrepublik China Wu/Xu BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gibb/Rosenthal SpanienSpanien Herrera/Gavira BrasilienBrasilien Cunha/Thiago

Grand Slam in Stavanger 29. Juni bis 4. Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich Julius Brink und Jonas Reckermann in Prag schwerwiegende Knieverletzungen zugezogen hatten, waren nur vier deutsche Teams am Start. Erdmann/Matysik überstanden die Qualifikation, gewannen in ihrer Vorrundengruppe zwei Spiele und schieden nach einem weiteren Sieg erst im Achtelfinale aus. Ähnlich gut verlief das Turnier für Marcus Popp und Mischa Urbatzka. Den Siegen in der Qualifikation folgten drei Erfolge in der Gruppenphase, u. a. gegen Windscheif/Dollinger, die ohne Sieg ausschieden, und gegen die an Nummer Zwei gesetzten Brasilianer Emanuel Rego und Alison Cerutti. Damit zogen Popp und Urbatzka direkt ins Achtelfinale ein, verloren dort jedoch gegen die späteren Silbermedaillengewinner Skarlund und Spinnangr. Ungeschlagen beendeten David Klemperer und Eric Koreng den Grand Slam in Norwegen, sie sicherten sich damit ihren ersten World Tour Erfolg überhaupt. Im Halbfinale hatten sie Todd Rogers und Phil Dalhausser besiegt, die sich gegen die Spanier Pablo Herrera und Adrián Gavira im Spiel um den dritten Platz durchsetzen konnten[7].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng NorwegenNorwegen Skarlund/Spinnangr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser SpanienSpanien Herrera/Gavira BrasilienBrasilien Emanuel/Alison Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fuerbringer/Lucena RusslandRussland Koschkarjow/Kolodinski BrasilienBrasilien Cunha/Thiago

Grand Slam in Gstaad 6. bis 11. Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Country Quota besiegten Böckermann und Urbatzka Kaczmarek und Schneider, schieden jedoch in der ersten Qualifikationsrunde aus. Erdmann/Matysik belegten nach einem Sieg in der Gruppenphase den 17. Platz. Ein 'fragwürdiger Modus’ laut www.beach-volleyball.de bescherte Stefan Windscheif und Sebastian Dollinger das Aus. Obwohl sie im Satzverhältnis besser als beide Kontrahenten und im Ballquotienten besser als ein Gegner waren, landeten sie auf dem vierten und letzten Platz ihrer Vorrundengruppe[8]. Profitiert haben von dieser Regelung Eric Koreng und David Klemperer, die sich anschließend bis ins Endspiel vorkämpften. Dort gelang jedoch Phil Dalhausser und Todd Rogers die Revanche für die Finalniederlage in Stavanger. Dritte wurden die ehemaligen Weltmeister Márcio Araújo und Ricardo Santos, die im kleinen Finale die Polen Grzegorz Fijalek und Mariusz Prudel bezwangen[9].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo PolenPolen Fijalek/Prudel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gibb/Rosenthal Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fuerbringer/Lucena RusslandRussland Koschkarjow/Kolodinski BrasilienBrasilien Cunha/Thiago

World Series 13 Marseille (20. bis 25. Juli)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nils Rohde und Stefan Köhler scheiterten in der Qualifikation, die Mischa Urbatzka und Markus Böckermann unbeschadet überstanden, in der Hauptrunde gab es jedoch keinen Sieg für die beiden Deutschen. Mit je einem gewonnenen Spiel erreichten Stefan Windscheif und Sebastian Dollinger sowie Jonathan Erdmann mit seinem Interimspartner Marcus Popp gemeinsam mit sechs anderen Teams den 17. Platz. Nachdem mehrere topgesetzte Teams nicht an den Start gingen und die Spanier Herrera/Gavira als Nummer Eins dieses Turniers nur auf dem neunten Platz landeten, war der Weg frei für die Chinesen Penggen Wu und Linyin Xu zu ihrer zweiten Goldmedaille in diesem Jahr. Zweite wurden die Letten Plavins und Smedins, die Bronzemedaille gewannen die Vierten von Gstaad, Fijalek/Prudel, die die Österreicher Gosch und Horst im Spiel um den dritten Platz besiegen konnten[10].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
China VolksrepublikVolksrepublik China Wu/Xu LettlandLettland Plavins/Smedins PolenPolen Fijalek/Prudel OsterreichÖsterreich Gosch/Horst SchweizSchweiz M. Laciga/Bellaguarda BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno RusslandRussland Jutwalin/Marischew SchweizSchweiz Heyer/Heuscher

Grand Slam in Klagenfurt (27. Juli bis 1. August)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Country Quota gewannen Stefan Schneider und Thomas Kaczmarek gegen Markus Böckermann und Mischa Urbatzka, scheiterten anschließend jedoch in der ersten Qualifikationsrunde. In der Hauptrunde verabschiedeten sich Dollinger/Windscheif ohne Sieg vom Grand Slam in Klagenfurt, Eric Koreng und David Klemperer besiegten zwar die Österreicher Gosch und Horst, nachdem diese jedoch den besten Ballquotienten von drei punktgleichen Teams hatten, kamen sie als Gruppenzweite weiter, für die Deutschen bedeutete dagegen die Niederlage im direkten Vergleich gegen Lochhead/Pitman das Aus, obwohl die Neuseeländer den niedrigeren Ballquotienten hatten und beide Teams satzgleich waren. Als einziges deutsches Duo erreichten Jonathan Erdmann und Kay Matysik die nächste Runde, nach einem 2:0-Erfolg gegen die Kasachen Sidorenko und Dyachenko verloren sie jedoch ihr folgendes Spiel gegen Alison/Emanuel, die gemeinsam mit ihren Landsleuten Ricardo/Araujo und Fuerbringer/Lucena sowie Rodgers/Dalhausser das Halbfinale erreichten. Beide US-amerikanischen Duos setzten sich durch, das Finale gewannen die topgesetzten Olympiasieger und sicherten sich damit ihre bereits sechste Goldmedaille im Jahr 2010. Die Bronzemedaille gewannen Alison Cerutti und Emanuel Rego[11].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fuerbringer/Lucena BrasilienBrasilien Emanuel/Alison BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo PolenPolen Fijalek/Prudel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gibb/Rosenthal SpanienSpanien Herrera/Gavira OsterreichÖsterreich Doppler/Mellitzer

Mazuri Grand Slam in Stare Jabłonki (3. bis 8. August 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian Dollinger und Marcus Popp setzten sich in der Country Quota gegen Böckermann/Urbatzka durch, verloren jedoch in der ersten Qualifikationsrunde. Während Erdmann/Matysik die Poolrunde nicht überstanden, erreichten die beiden deutschen Spitzenduos Brink/Reckermann und Klemperer/Koreng die Runde der letzten Vier. Das deutsch-deutsche Halbfinale entschieden amtierenden Weltmeister für sich. Turniersieger wurden erneut die US-Amerikaner Rogers/Dalhausser, die im anderen Semifinale Marcio Araujo und Ricardo Santos besiegt hatten. Das Spiel um den dritten Platz entschieden die Brasilianer gegen David Klemperer und Eric Koreng für sich[12].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz 5. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser DeutschlandDeutschland Brink/Reckermann BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo DeutschlandDeutschland Klemperer/Koreng TschechienTschechien P. Benes/Kubala Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gibb/Rosenthal BrasilienBrasilien Pedro/Harley BrasilienBrasilien Emanuel/Alison

Kristiansand Open (10. bis 15. August 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die europäischen Top-Teams waren in Norwegen nicht am Start, da zur gleichen Zeit die Beachvolleyball-Europameisterschaften in Berlin stattfanden. Köhler/Rohde scheiterten in der zweiten Runde der Qualifikation, Popp/Götz sowie Böckermann/Urbatzka verloren ihre ersten beiden Hauptrundenspiele und schieden vorzeitig aus. Drei brasilianische Teams erreichten das Halbfinale, Turniersieger wurden zum achten Mal in dieser Saison Todd Rogers und Phil Dalhausser. Sie besiegten im Halbfinale Marcio Araujo und Ricardo und anschließend Harley und Pedro, die zum zweiten Mal im Jahr 2010 das Finale erreicht hatten. Die Bronzemedaille sicherten sich Alison Cerutti und Emanuel Rego[13].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Pedro/Harley BrasilienBrasilien Emanuel/Alison BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno NeuseelandNeuseeland Lochhead/Pitman China VolksrepublikVolksrepublik China Wu/Xu Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fuerbringer/Lucena

Åland Open (17. bis 22. August 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vorletzte Männerturnier des Jahres fand statt in Mariehamn. Die drei deutschen teilnehmenden Teams waren für das Hauptfeld qualifiziert. Julius Brink und Jonas Reckermann gewannen ihr erstes Spiel, verloren jedoch die beiden folgenden Begegnungen, das bedeutete in der Endabrechnung den 17. Platz. Mischa Urbatzka und Markus Böckermann wurden 13. nach je zwei gewonnenen und verlorenen Partien. Bestes deutsches Paar in Finnland waren Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif. Die beiden Beachvolleyballer des Hamburger SV verloren nur gegen die Chinesen Wu/Xu (Setzliste Nr. 4) und gegen die an Nummer Sechs gelisteten Letten Plavins und Smedins. Dem gegenüber standen vier Siege. Der mit den Brasilianern Benjamin und Bruno geteilte siebte Platz bedeutete die zweitbeste Platzierung des Jahres bis zu diesem Zeitpunkt. In der Vorschlussrunde setzten sich Todd Rogers und Phil Dalhausser gegen die Spanier Herrera/Gavira durch, gewannen auch das anschließende Finale gegen Marcio Araujo und Ricardo, allerdings denkbar knapp im dritten Satz mit 15:13, und siegten damit bereits zum neunten Mal bei einem World Turnier in diesem Jahr. Die im anderen Halbfinale gegen die Brasilianer unterlegenen Wu und Xu sicherten sich die Bronzemedaille[14].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rogers/Dalhausser BrasilienBrasilien Ricardo/Márcio Araújo China VolksrepublikVolksrepublik China Wu/Xu SpanienSpanien Herrera/Gavira LettlandLettland Plavins/Smedins FrankreichFrankreich A. Cès/K. Cès DeutschlandDeutschland Dollinger/Windscheif BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno

Den Haag Open (24. bis 29. August 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Abwesenheit der schon vorher feststehenden Tour Champions Rogers/Dalhausser, der beiden stärksten brasilianischen Teams sowie der deutschen Elite, die bei den nationalen Meisterschaften am Timmendorfer Strand versammelt war, erreichten ein australisches, ein dänisches, ein norwegisches, ein niederländisches, ein italienisches und ein brasilianisches Duo die Runde der besten Acht, dazu kamen zwei US-amerikanische Paare. Die bis dahin ungeschlagenen Benjamin/Bruno und Jennings/Wong trafen im Finale aufeinander, in dem sich die an Nummer 21 gesetzten US-Amerikaner durchsetzen konnten. Ihre topgesetzten Landsleute Fuerbringer/Lucena sicherten sich nach einem Sieg über das bestplatzierte Team aus dem Gastgeberland Boersma/Spijkers die Bronzemedaille. Gemeinsame Fünfte wurden beim letzten Männerturnier des Jahres die Dänen Hoyer/Soderberg und die Italiener Ingrosso/Martino, den siebten Platz belegten die Norweger Skarlund/Spinnangr und die Australier Boehm/Kapa[15].

Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz 5. Platz 7. Platz 7. Platz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennings/Wong BrasilienBrasilien Benjamin/Bruno Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fuerbringer/Lucena NiederlandeNiederlande Boersma/Spijkers DanemarkDänemark Søderberg/Hoyer ItalienItalien Ingrosso/Martino NorwegenNorwegen Skarlund/Spinnangr AustralienAustralien Boehm/Kapa

Auszeichnungen des Jahres 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FIVB Tour Champion Team of the Year Most Outstanding Sportsperson Top Rookie Most Inspirational Most Improved Player
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser/Todd Rogers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser/Todd Rogers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser BrasilienBrasilien Emanuel Rego EstlandEstland Karl Jaani China VolksrepublikVolksrepublik China Linyin Xu BrasilienBrasilien Bruno Oscar Schmidt
Best Blocker Best Defensive Player Best Hitter Best Offensive Player Best Server Best Setter
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Todd Rogers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser RusslandRussland Igor Kolodinski Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Dalhausser

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MBRA2010&Phase=2
  2. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MSHA2010&Phase=2
  3. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MROM2010&Phase=2
  4. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MMYS2010&Phase=2
  5. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MMOS2010&Phase=2
  6. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MPRA2010&Phase=2
  7. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MSTA2010&Phase=2
  8. http://www.beach-volleyball.de/index.php?id=122&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5979&cHash=f563174df5b5c75c624fae45b3e7176d
  9. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MGST2010&Phase=2
  10. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MMRS2010&Phase=2
  11. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MKLA2010&Phase=2
  12. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MSTJ2010&Phase=2
  13. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MKRI2010&Phase=2
  14. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MALA2010&Phase=2
  15. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2010/Event/Results.asp?TournCode=MHAG2010&Phase=2