Formel-2-Europameisterschaft 1981

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Formel-2-Europameisterschaft 1981
Europameister
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
Saisondaten
Anzahl Rennen: 12
< Saison 1980 Saison 1982 >

Die Formel-2-Europameisterschaft 1981 war die 15. Auflage der Formel-2-Europameisterschaft. Sie umfasste 12 Wertungsläufe, beginnend mit einem Lauf in Silverstone am 29. März und endend mit dem Rennen im schwedischen Mantorp am 20. September dieses Jahres. Der Meistertitel ging an Geoff Lees, der für das Ralt-Werksteam antrat. Lees gewann drei Läufe und wurde dreimal Zweiter.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstrukteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Jahr fuhren Fahrzeuge von zehn verschiedenen Chassisherstellern. Etablierte Hersteller waren AGS, Chevron, Lola, March, Maurer, Merzario, Minardi, Ralt und Toleman. Als neuer Hersteller kam GRS Motorsport aus Deutschland hinzu; dessen GRS TC001 brachte es jedoch nur zu vier Meldungen und einem Renneinsatz.

AGS, March, Maurer und Minardi konstruierten für die Saison 1981 neue Fahrzeuge. Ralt überarbeitete sein im Vorjahr erschienenes Modell RH6; gleiches galt für das Team Merzario, das zu einzelnen Rennen eine nur leicht revidierte Version des Merzario M1 an den Start brachte. Toleman stellte keine Neufahrzeuge mehr her; sieben der neun 1980 aufgebauten Autos wurden an Kundenteams verkauft. Lola bot allerdings einen lizenzierten Nachbau des Toleman TG280 an, der als Lola T850 bezeichnet wurde.[1] Von diesem Modell entstanden insgesamt sieben Exemplare. Zum Auftaktrennen in Silverstone meldete sich außerdem der australische Konstrukteur Cheetah Racing Cars mit einem Werksteam; das Team erschien zum Rennen allerdings nicht.[2]

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AGS, GRS, March, Maurer, Merzario und Minardi unterhielten eigene Werksteams, die die aktuellsten Chassis einsetzten. Neben dem March-Werksteam wurde auch das Kundenteam March Onyx Racing, das formal unabhängig operierte und ein Auto für Riccardo Paletti einsetzte, mit werksidentischem Material ausgerüstet. March und Lola Cars, das sich nicht mit einem Werksteam in der Europameisterschaft engagierte, verkauften ihre aktuellen Modelle zudem an Kundenteams. Zu den March-Kundenteams gehörte vor allem Merzario, das in diesem Jahr überwiegend den March 812 einsetzte und den eigenen, selbst konstruierten Merzario M1 nur bei einzelnen Rennen als drittes Auto meldete. Daneben erschienen wiederholt ältere Modelle von Chevron, March, Ralt und Minardi. Die ältesten Autos waren zwei Exemplare des March 782, die Roberto Del Castello für Sanremo Racing und Paul Smith für sein eigenes, in Birmingham ansässiges Team BMTR an den Start brachten.

Das Toleman-Team, das im Vorjahr mit Brian Henton die Meisterschaft gewonnen hatte, stieg 1981 in die Formel 2 auf und trat nicht mehr werksseitig in der Formel-2-Europameisterschaft an. Tolemans Formel-2-Werksteam wurde Anfang 1981 von Docking Spitzley Racing übernommen, das mehrere Lola T850 meldete. Das von Ron Dennis geleitete Team Project Four Racing nahm ebenfalls nicht mehr an der Formel 2 teil. Project Four war Ende 1980 mit McLaren Racing fusioniert und engagiert sich seitdem ausschließlich in der Formel 1.

Das erfolgreichste Team der Saison 1981 was Werksteam von Ralt, das exklusiv einen RH6 und einen Honda-Motor einsetzte. Fahrer waren Geoff Lees, der die Meisterschaft gewann, und Mike Thackwell. Beide hatten bereits Formel-1-Erfahrung.

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BMW-M12-Motor für die Formel 2

Das leistungsstärkste Triebwerk war der Sechszylindermotor von Honda, der exklusiv an das Ralt-Werksteam geliefert wurde.

Das am häufigsten verwendete Triebwerk war der Vierzylindermotor von Hart Racing Engines-Motoren angetrieben, der auf einer mehr als zehn Jahre alten Konstruktion von Ford und Cosworth beruhte. Er fand sich mit Ausnahme des Wagens von Jo Gartner in allen Toleman- und Lola-Chassis.

Daneben setzten diverse Teams die seit Jahren bewährten BMW-M12-Motoren ein. Das March-Werksteam erhielt exklusiv Motoren, die bei BMW werksseitig vorbereitet wurden; in Anlehnung an ihren Konstrukteur Paul Rosche wurden diese Versionen als BMW-Rosche bezeichnet. Identische Motoren erhielt Onyx. Die übrigen BMW-Teams ließen ihre Motoren zumeist bei Heini Mader Racing Components in der Schweiz oder bei Max Heidegger in Liechtenstein warten.

Minardi setzte bei zwei Rennen Sechszylindermotoren von der Scuderia Ferrari ein. Sie konnten sich allerdings nicht durchsetzen.

Fahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei erfolgreichsten Fahrer der vergangenen Saison traten 1981 nicht mehr in der Formel 2 an. Brian Henton und Derek Warwick, Meister und Vizemeister des Vorjahrs, wechselten zusammen mit ihrem Team Toleman in die Formel 1. Der Drittplatzierte des Vorjahrs, Teo Fabi, fand zunächst kein Cockpit und debütierte schließlich im Jahr 1982 in der Formel 1.

Daneben gab es 1981 zahlreiche Formel-2-Premieren. Kenny Acheson, Michele Alboreto, Paolo Barilla, Thierry Boutsen, Marco Brand, Harald und Bernd Brutschin, Pierre Chauvet, Christian Danner, Stanley Dickens, Roberto Guerrero, Sewi Hopfer, Jürg Lienhard, Keiji Matsumoto, Piero Nappi, John Nielsen und Hervé Regout debütierten 1981 in der Formel-2-Europameisterschaft. Alboreto, der im Vorjahr die italienische Formel-3-Meisterschaft gewonnen hatte, fuhr 1981 neben seinem Formel-2-Engagement bei Minardi auch eine volle Saison für Tyrrell in der Formel 1.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 1981 umfasste 12 Rennen. Als letzter Meisterschaftslauf war der Große Preis von Zandvoort in den Niederlanden vorgesehen; er sollte am 20. September 1981 stattfinden. Das Rennen wurde jedoch im Sommer abgesagt. Stattdessen bildete die Mantorp Park F2 Trofén im Schwedischen Mantorp Park das Saisonfinale.

Teams und Fahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team Chassis Motor Nr. Fahrer Rennen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Docking Spitzley Team Toleman Lola T850 Hart 1 SchwedenSchweden Stefan Johansson 1-12
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kenny Acheson 1-10, 12
44 KolumbienKolumbien Ricardo Londoño-Bridge 7-11
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Racing March 812 BMW-Rosche 3 ItalienItalien Corrado Fabi 1-12
4 BelgienBelgien Thierry Boutsen 1-12
5 DeutschlandDeutschland Christian Danner 1-12
6 DeutschlandDeutschland Michael Korten 1-2
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Onyx Racing Team March 812 BMW-Rosche 7 ItalienItalien Riccardo Paletti 1-12
FrankreichFrankreich Team AGS Motul GPA AGS JH15 BMW-Mader 8 FrankreichFrankreich Richard Dallest 8
AGS JH17 1-3
FrankreichFrankreich Patrick Gaillard 4
AGS JH18 FrankreichFrankreich Richard Dallest 5-7, 11-12
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tiff Needell 10
ItalienItalien Minardi Team Minardi Fly 281 Ferrari Dino 9 ArgentinienArgentinien Miguel Ángel Guerra 11
ItalienItalien Paolo Barilla 8-9
BMW-Mader 10
Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto 1-5
10 ItalienItalien Michele Alboreto 1-9, 11-12
25 ItalienItalien Roberto Farnetti 11
ItalienItalien Sanremo Racing Toleman TG280 Hart 11 ItalienItalien Guido Pardini 1
Lola T850 BMW-Heidegger 2-12
Toleman TG280 Hart 12 ItalienItalien Carlo Rossi 1-12
March 782 BMW-Heidegger 57 ItalienItalien Roberto Del Castello 5-6, 8, 11
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt Racing Ralt RH6/81 Honda 14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees 1-12
15 NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell 1-3,5-12
DeutschlandDeutschland Maurer Motorsport Maurer MM81 BMW-Mader 16 SchwedenSchweden Eje Elgh 1-12
17 KolumbienKolumbien Roberto Guerrero 1-12
60 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock 9-10, 12
SchweizSchweiz Formel Rennsport Club Lola T850 Hart 18 SchweizSchweiz Fredy Schnarwiler 1-12
ItalienItalien Astra Team Merzario March 821 BMW 19 ItalienItalien Piero Necchi 1-12
OsterreichÖsterreich Jo Gartner 11
20 ItalienItalien Gianfranco Trombetti 1-12
ItalienItalien Arturo Merzario 4
SchweizSchweiz Loris Kessel 10
Merzario M1 21 ItalienItalien Arturo Merzario 1-3, 12
ItalienItalien Marco Brand 5-6, 9-12
SchweizSchweiz Loris Kessel 7
ItalienItalien Guido Daccò 8
SchweizSchweiz Horag Hotz Racing March 812 BMW 22 SchweizSchweiz Marc Surer 1-3
SchweizSchweiz Loris Kessel 4, 6, 8-9
Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto 7, 10-12
March 802 23 6
March 812 8-9
JapanJapan Keiji Matsumoto 10
SchwedenSchweden Stanley Dickens 12
SchweizSchweiz Lista Racing Team
SchweizSchweiz Stichting Rotaracing[3]
March 802B BMW-Heidegger 24 SchweizSchweiz Jürg Lienhard 1-2, 4-7
NiederlandeNiederlande Huub Rothengatter 8-12
OsterreichÖsterreich Sewi Hopfer Racing Toleman TG280 Hart 27 OsterreichÖsterreich Sewi Hopfer 1-6, 8-12
ItalienItalien Dacsport Racing Minardi GM75 BMW 28 ItalienItalien Guido Daccò 1-6, 9-12
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Bennett Racing Chevron B48 Hart 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Warren Booth 1, 3-4, 7, 10
OsterreichÖsterreich Jo Gartner Racing
OsterreichÖsterreich Racing Team Albatross[4]
Toleman TG280 Hart 30 OsterreichÖsterreich Jo Gartner 1
BMW-Heidegger 2, 4-6, 8-10, 12
OsterreichÖsterreich Pierre Chauvet 11
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kim Mather
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aycliffe Newton Racing[5]
March 792 Hart 31 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kim Mather 1, 10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wyatt Stanley Toleman TG280 Hart 32 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wyatt Stanley 1-4, 6
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Baker Chevron B48 Hart 33 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Baker 1
March 802 3, 6-12
DeutschlandDeutschland Bertram Schäfer Racing Ralt RT2 BMW-Mader 34 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock 1-4
ItalienItalien Oscar Pedersoli 5-7, 11-12
BelgienBelgien Hervé Regout 9
DeutschlandDeutschland GRS Motorsport GRS TC001 BMW 35 DeutschlandDeutschland Jochen Dauer 1-4
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Smith Racing Ralt RT4 Hart 36 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ray Mallock 1, 7, 9-12
DeutschlandDeutschland Weigel Renntechnik March 802 BMW-Weigel 37 FrankreichFrankreich Patrick Gaillard 9
38 DeutschlandDeutschland Harald Brutschin 1-7, 9-10
39 DanemarkDänemark John Nielsen 4, 9-10
DeutschlandDeutschland Bernd Brutschin 4-7
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BMTR March 782 Hart 40 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Smith 1-2
March 802 3-12
DeutschlandDeutschland Bob Salisbury Racing Toleman TG280 Hart 44 Sudafrika 1961Südafrika Rob Wilson 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Howlings Chevron B42 Hart 46 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Howlings 1
IrlandIrland Eddie Jordan Racing March 802 Hart 47 IrlandIrland Eddie Jordan 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Grange Performance Cars Chevron B42 Hart 48 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Robinson 1, 3
Chevron B48 10
ItalienItalien Scuderia Vesuvio Flammini Ralt RT2 Hart 56 ItalienItalien Piero Nappi 5-6
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Plygrange Racing Toleman TG280 Hart 77 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Crawford 1-12
DeutschlandDeutschland Escuderia RT Baktar March 752 BMW 78 DeutschlandDeutschland Helmut Kalenborn 4
SchwedenSchweden Anders Olofsson March 792 Hart 78 SchwedenSchweden Anders Olofsson 1, 11-12
DeutschlandDeutschland Scuderia Teutonia March 802 BMW 80 DeutschlandDeutschland Franz Konrad 4

Rennkalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr Datum Rennen
(Strecke)
Distanz
(km)
Erster Zweiter Dritter Pole Position Schnellste Runde Gesamtführender
Fahrer
01 29. März BRDC International Trophy
(Silverstone)
221,746 NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
(Ralt)
ItalienItalien Riccardo Paletti
(March Onyx Racing)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
(Ralt)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
(Ralt)
02 5. April Deutschland-Trophäe
(Hockenheim)
203,7 SchwedenSchweden Stefan Johansson
(Docking Spitzley)
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock
(Bertram Schäfer Racing)
NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
(Ralt)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
ItalienItalien Riccardo Paletti
(March Onyx Racing)
03 20. April British Automobile Drivers Club „200“
(Thruxton)
208,45 KolumbienKolumbien Roberto Guerrero
(Maurer)
SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer Motorsport)
ItalienItalien Riccardo Paletti
(March Onyx Racing)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
SchweizSchweiz Marc Surer
(Horag Racing)
04 26. April Eifelrennen
(Nürburgring-Nordschleife)
205,51 BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer)
05 10. Mai Gran Premio di Roma
(Vallelunga)
208 SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer)
SchwedenSchweden Stefan Johansson
(Docking Spitzley)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
06 24. Mai Gran Premio del Mugello
(Mugello)
220,290 ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
ItalienItalien Piero Necchi
(Merzario)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
ItalienItalien Piero Necchi
(Merzario)
07 8. Juni Grand Prix de Pau
(Pau)
201,45 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
ItalienItalien Piero Necchi
(Merzario)
ItalienItalien Michele Alboreto
(Minardi)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
08 26. Juli Gran Premio del Mediterraneo
(Enna-Pergusa)
206,55 BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
NiederlandeNiederlande Huub Rothengatter
(Lista)
ItalienItalien Michele Alboreto
(Minardi)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
09 9. August Grand Prix de Formule 2 Belgique
(Spa-Francorchamps)
208,5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
SchwedenSchweden Eje Elgh
(Maurer)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
010 16. August Donington „50.000“
(Donington)
220,5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock
(Maurer)
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock
(Maurer)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
011 6. September Gran Premio dell’Adriatico
(Misano)
209,28 ItalienItalien Michele Alboreto
(Minardi)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
(Ralt)
BelgienBelgien Thierry Boutsen
(March)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
012 20. September Mantorp Park F2 Trofén
(Mantorp)
203,125 SchwedenSchweden Stefan Johansson
(Docking Spitzley)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees
(Ralt)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kenny Acheson
(Docking Spitzley)
ItalienItalien Corrado Fabi
(March)
Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto
(Horag)

Rennberichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B.R.D.C. International Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt 1:11:44,67
2 ItalienItalien Riccardo Paletti Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Onyx Racing 1:12:20,86
3 ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March +1 Runde
PP NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt 1:18,59
SR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt 1:23,82

Die 33. BRDC International Trophy war das Auftaktrennen der Saison. Es fand am 29. März auf dem Silverstone Circuit statt. Die International Trophy ging über 47 Runden zu je 4,718 km und hatte eine Gesamtdistanz von 221,46 km.
Die Meldeliste umfasste 29 Teams und 40 Fahrer, letztlich traten allerdings nur 22 Teams und 31 Fahrer an. Die Veranstaltung fand bei teilweise starken Regenfällen statt. Das Rennen wurde vom Ralt-Werksteam dominiert. Mike Thackwell belegte die Poleposition und gewann das Rennen, die schnellste Runde fuhr sein Teamkollege Geoff Lees.

Fahrerwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Punktevergabe richtete sich nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6
Punkte 9 6 4 3 2 1

Nur die besten neun Ergebnisse wurden gewertet (sog. Streichresultate). Danach ergab sich am Saisonende folgende Fahrwertung:

Pos. Fahrer Team Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Italy.svg Flag of Italy.svg Flag of France.svg Flag of Italy.svg Flag of Belgium.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Italy.svg Flag of Sweden.svg Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich G. Lees Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt 7 5 14 5 5 2 1 DNF 1 1 2 2 51
02 BelgienBelgien T. Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Racing DNF DNF DNF 1 3 DNF 2 1 2 12 8 4 37
03 SchwedenSchweden E. Elgh DeutschlandDeutschland Maurer Motorsport 18 4 2 2 1 4 5 5 3 7 DNF 17 35
04 SchwedenSchweden S. Johansson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Docking Spitzley 9 1 7 4 2 DNF 8 DNF 14 4 9 1 30
05 ItalienItalien C. Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Racing 3 DNF DNF 3 4 1 DNF DNF 4 2 DNF 7 29
06 NeuseelandNeuseeland M. Thackwell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ralt 1 3 DNA DNA 5 6 DSQ DNF 5 3 15 22
07 KolumbienKolumbien R. Guerrero Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Maurer Motorsport DNF 10 1 DNF DNF 6 DNF 4 DNF DNF 4 DNF 16
08 ItalienItalien M. Alboreto ItalienItalien Minardi Team 11 8 DNF 8 DNF 14 DNF 3 8 1 DNA 13
09 DeutschlandDeutschland M. Winkelhock DeutschlandDeutschland Bertram Schäfer Racing DNA 2 DNF DSQ 12
DeutschlandDeutschland Maurer Motorsport 5 3 DNA
10 ItalienItalien R. Paletti Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Onyx Racing Team 2 DNF 3 DNF 6 10 DNF DNF 15 DNF DNF DNF 11
11 ItalienItalien P. Necchi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Astra Team Merzario DNF DNS 6 DNF DNF 3 3 11 9 DNF DNA DNA 9
12 NiederlandeNiederlande H. Rothengatter SchweizSchweiz Lista Racing Team[3] 2 13 8 11 DNF 6
13 ItalienItalien C. Rossi ItalienItalien Sanremo Racing 5 6 DNF DNF 8 8 4 DNF DNF DNF 10 DNA 6
14 Venezuela 1954Venezuela J. Cecotto ItalienItalien Minardi 14 DNF 4 DNS DNF 6
SchweizSchweiz Horag Hotz Racing 13 7 DNF DNF 6 6 6
15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich K. Acheson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Docking Spitzley 19 DNF DNF 6 10 15 DNF DNA DNA DNA 3 5
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich J. Crawford Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Plygrange Racing 4 7 DNF DNF 9 11 10 DNA 6 9 7 10 4
17 FrankreichFrankreich R. Dallest FrankreichFrankreich Team AGS Motul GPA DNF DNF DNF DNA DNF 7 DNF 9 14 5 5 4
18 DeutschlandDeutschland C. Danner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Racing 10 9 5 10 DNF 16 DNF DNF DNF 14 DNF 11 2
19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B. Robinson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Grange Performance Cars 6 DNS DNQ 1
19 OsterreichÖsterreich J. Gartner OsterreichÖsterreich Jo Gartner Racing[4] DNA DNA 7 DNA 9 6 DNF DNF DNQ 8 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich R. Baker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich R. Baker DNQ DNS DNQ DNPQ DNA DNQ DNQ DNA DNA 0
ItalienItalien P. Barilla ItalienItalien Minardi Team DNF DNA 8 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich W. Booth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Bennett Racing 16 11 DNA DNA DNA 0
ItalienItalien M. Brand Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Astra Team Merzario DNQ DNA DNF DNA DNA DNA 0
DeutschlandDeutschland B. Brutschin DeutschlandDeutschland Weigel Renntechnik 13 DNQ DNA DNQ 0
DeutschlandDeutschland H. Brutschin DeutschlandDeutschland Weigel Renntechnik DNA DNF 8 DNF DNF DNA DNQ 16 DNA 0
ItalienItalien R. Del Castello ItalienItalien Sanremo Racing DNA 18 10 DNF 0
ItalienItalien G. Daccò ItalienItalien Dacsport 17 11 DNA DNF 12 20 17 DNF DNQ 12 0
ItalienItalien Astra Team Merzario DNF
DeutschlandDeutschland J. Dauer DeutschlandDeutschland GRS Motorsport DNS DNF DNA DNA 0
SchwedenSchweden S. Dickens SchweizSchweiz Horag Racing 12 0
ItalienItalien R. Farnetti ItalienItalien Team Minardi DNF 0
FrankreichFrankreich P. Gaillard FrankreichFrankreich Automobiles Gonfaronnaises Sportives DNF 0
DeutschlandDeutschland Weigel Renntechnik DNF
ArgentinienArgentinien M. Guerra ItalienItalien Team Minardi 13 0
SchweizSchweiz S. Hopfer SchweizSchweiz Sewi Hopfer Racing 13 13 DNF 14 11 DNF DNA 11 DNF DNQ DNA 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B. Howlings Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Howlings DNQ 0
IrlandIrland E. Jordan IrlandIrland Eddie Jordan Racing DNA 0
DeutschlandDeutschland H. Kalenborn DeutschlandDeutschland Escuderia RT Baktar DNF 0
SchweizSchweiz L. Kessel SchweizSchweiz Horag Hotz Racing 12 DNF DNF DNA 0
ItalienItalien Astra Team Merzario DNPQ 19 0
DeutschlandDeutschland F. Konrad DeutschlandDeutschland Scuderia Teutonia 11 0
DeutschlandDeutschland M. Korten Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March Racing DNA DNA 0
SchweizSchweiz J. Lienhard SchweizSchweiz Lista Racing Team[3] 12 DNF DNF DNF 17 DNPQ 0
KolumbienKolumbien R. Londoño-Bridge Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Docking Spitzley 9 DNF DNF DNS DNA 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich R. Mallock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Smith Racing 8 DNQ 9 DNF DNA DNA 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich K. Mather Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kim Mather[5] DNF 18 0
JapanJapan K. Matsumoto SchweizSchweiz Horag Hotz Racing 15 0
ItalienItalien P. Nappi ItalienItalien Scuderia Vesuvio Flammini DNQ DNF 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich T. Needell FrankreichFrankreich Team AGS Motul GPA 11 0
DanemarkDänemark J. Nielsen DeutschlandDeutschland Weigel Renntechnik DNF DNS DNA 0
SchwedenSchweden A. Olofsson SchwedenSchweden Anders Olofsson DNA DNF 9 0
ItalienItalien G. Pardini ItalienItalien Sanremo Racing DNF DNF DNF 9 7 12 DNS DNF DNF 13 DNF DNA 0
ItalienItalien O. Pedersoli DeutschlandDeutschland Bertram Schäfer Racing DNQ DNF DNF DNF DNA 0
BelgienBelgien H. Regout DeutschlandDeutschland Bertram Schäfer Racing DNF 0
SchweizSchweiz F. Schnarwiler SchweizSchweiz Formel Rennsport Club 15 12 9 DNA DNF DNF 7 DNF 16 DNA DNA 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich P. Smith Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BMTR DNF DNA 10 DNA DNF 19 DNQ 8 10 17 DNQ 14 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich W. Stanley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wyatt Stanley DNA DNA DNA DNA 0
SchweizSchweiz M. Surer SchweizSchweiz Horag Hotz Racing DNA DNF 12 0
ItalienItalien G. Trombetti ItalienItalien Astra Team Merzario 20 DNF DNF DNA DNQ DNF DNF 12 12 DNA 12 13 0
Sudafrika 1961Südafrika R. Wilson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Salisbury Racing DNA 0
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7, S. 140.
  2. Statistik der International Trophy 1981 auf der Internetseite www.formula2.net (abgerufen am 17. März 2015).
  3. a b c Zum 10. Saisonrennen, den „Donington 50.000“, meldete sich das Lista Racing Team einmalig unter dem Namen Stichting Rotaracing.
  4. a b Zum 10. Saisonrennen, den „Donington 50.000“, meldete sich Jo Gartner Racing einmalig unter dem Namen Racing Team Albatross.
  5. a b Zum 10. Saisonrennen, den „Donington 50.000“, meldete sich Kim Mathers Team unter dem Namen Aycliffe Newton Racing.

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