Franeker

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Franeker
Flagge des Ortes Franeker
Flagge
Wappen des Ortes Franeker
Wappen
Provinz Friesland
Einwohner 12.781 (2014)
Koordinaten 53° 11′ N, 5° 32′ OKoordinaten: 53° 11′ N, 5° 32′ O
Vorwahl 0517
Postleitzahlen 8801–8802
LocatieFraneker.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Franeker (friesisch Frjentsjer) ist eine Stadt in der niederländischen Provinz Friesland. Als Hauptort der Gemeinde Franekeradeel zählt sie knapp 13.000 Einwohner (2014: 12.781).[1]

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt am Van Harinxmakanal, zwischen Harlingen im Westen und Leeuwarden im Osten, und besitzt einen Bahnhof.

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt gibt es eine Schiffswerft, eine Fabrik für Büromöbel und noch einige kleinere Industrieunternehmen.

Abbildung der Stadt in Civitates orbis terrarum (1581) von Georg Braun

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im 11. Jahrhundert gegründete Stadt hatte von 1585 bis 1811 eine Universität. Während des Zweiten Weltkrieges waren hier einige deutsche Marineeinheiten stationiert. Zwischen 1591 und 1594 wurde das Rathaus im Renaissancestil errichtet. 1760 erhielt das Gebäude einen westlichen Anbau.

2017 wurde Franeker der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[2]

Bauwerke, Wasser- und Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blickfänge des historischen Stadtkerns sind die Martinikirche (1420–1425), das Rathaus (1591–1594) im Renaissancestil, das Königliche Eise-Eisinga-Planetarium (1774–1781, gilt als ältestes Planetarium in der Welt). Zahlreiche weitere gut erhaltene und renovierte Gebäude und Grachten sowie zwei Museen (das Martena und das Kaatsmuseum) bestimmen ebenfalls das Stadtbild.

Eine detailgetreue Kopie des Rathauses wurde 1893 anlässlich der World’s Columbian Exposition in Chicago angefertigt und steht nun als The Dutch House in Brookline, Massachusetts.

Veranstaltungen und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hendrik Algra: Franeker. Stad met historie. Wever, Franeker 1983, ISBN 90-6135-318-1 (niederländisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Franeker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aantal inwoners per buurt/dorp (Stand: 1. Januar 2014).
  2. Die Reformationsstädte Europas. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 15. April 2017.