Frauwalde (Großkmehlen)

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Koordinaten: 51° 23′ 17″ N, 13° 42′ 38″ O

Frauwalde
Gemeinde Großkmehlen
Höhe: 96 m
Eingemeindung: 1974
Postleitzahl: 01990
Vorwahl: 035755
Frauwalde in Karte aus dem Jahr 1759

Frauwalde ist Teil der Gemeinde Großkmehlen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im deutschen Bundesland Brandenburg. Sie gehört dem Amt Ortrand mit Sitz in Ortrand an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauwalde liegt als einer der wenigen Orte im südlichen Landkreis Oberspreewald-Lausitz nicht in der Lausitz sondern im Schraden. Östlich des Ortes liegen Orte des Amtes Ortrand Großkmehlen im Südosten und Lindenau sowie direkt östlich die Stadt Ortrand mit dem Ortsteil Burkersdorf. Im Westen und Nordwesten grenzt Frauwalde an die Gemeinden des Landkreis Elbe-Elster Großthiemig sowie die Schradengemeinde. Südlich von Frauendorf liegt das Bundesland Sachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der als Straßendorf angelegte Ort gehörte wie die benachbarten Orte zum kursächsischen Amt Hayn. Später gehörte Frauwalde zum Landkreis Liebenwerda und kam im Jahr 1952 an den neugegründeten Kreis Senftenberg. Zum 1. Januar 1974 wurden Frauwalde und Kleinkmehlen nach Großkmehlen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung in Frauwalde von 1875 bis 1971 [1]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 300 1890 300 1910 310 1925 315 1933 238
1939 222 1946 311 1950 348 1964 281 1971 281

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Künstler Erich Kunisch wurde am 12. April 1929 in Frauwalde geboren.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Brandenburg (PDF)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schriftenreihe für Heimatforschung Kreis Senftenberg, Heft Nr. 1
  • Luise Grundmann, Dietrich Hanspach (Verf.): Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand. Hrsg.: Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2005, ISBN 3-412-10900-2, S. 211 bis 212.