Amt Ortrand

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Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Ortrand führt kein Wappen
Amt Ortrand
Deutschlandkarte, Position des Amtes Ortrand hervorgehoben
Koordinaten: 51° 22′ N, 13° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Fläche: 77,33 km2
Einwohner: 6136 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km2
Amtsschlüssel: 12 0 66 5606
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Altmarkt 1
01990 Ortrand
Webpräsenz: www.amt-ortrand.de
Amtsdirektor: Kersten Sickert
Lage des Amtes Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Ortrand ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz des Landes Brandenburg, in dem sich ursprünglich fünf Gemeinden im damaligen Kreis Senftenberg zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist die Stadt Ortrand. Durch die Ausgliederung eines Ortsteils und Wiederherstellung der Eigenständigkeit hat das Amt heute sechs Gemeinden.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt liegt im südlichen Teil des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Es grenzt im Norden an die Stadt Lauchhammer, im Osten an das Amt Ruhland, im Süden an den Freistaat Sachsen und im Westen an das Amt Plessa (Landkreis Elbe-Elster).

Gemeinden und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Ortrand wird derzeit von sechs Gemeinden gebildet[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 27. Juli 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Ortrand[3]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 31. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Stadt Ortrand und bestand zunächst aus fünf Gemeinden im damaligen Kreis Senftenberg:

  1. Großkmehlen
  2. Kroppen
  3. Lindenau
  4. Stadt Ortrand
  5. Tettau

Frauendorf war am 19. Mai 1974 in die Gemeinde Tettau eingemeindet worden. Als Ortsteil von Tettau kam der Ort zum Amt Ortrand. Am 5./6. Dezember 1993 wurde Frauendorf aus Tettau ausgegliedert und wurde wieder eine eigenständige Gemeinde innerhalb des Amtes[4]. Seither hat das Amt Ortrand sechs amtsangehörige Gemeinden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1992 7 761
1993 7 760
1994 7 634
1995 7 605
1996 7 582
1997 7 498
1998 7 489
1999 7 434
Jahr Einwohner
2000 7 352
2001 7 267
2002 7 183
2003 7 121
2004 7 082
2005 7 004
2006 6 868
2007 6 765
2008 6 664
2009 6 538
Jahr Einwohner
2010 6 481
2011 6 323
2012 6 271
2013 6 227
2014 6 189
2015 6 142
2016 6 136

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[5][6] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsdirektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Amtsdirektor war Otto Bahlinger.[7] Ihm folgte Horst Stopperka, der das Amt bis 2006 leitete. Seit dem 1. September 2006 ist Kersten Sickert Amtsdirektor. Er wurde am 10. April 2014 durch den Amtsausschuss für eine weitere Amtsdauer von acht Jahren gewählt. [8]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt Ortrand führt kein eigenes Wappen, sondern das brandenburgische Landeswappen[2].

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. a b Hauptsatzung § 2 Abs. 1
  3. Bildung des Amtes Ortrand. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 62, 25. August 1992, S. 1054.
  4. Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.8 Landkreis Oberspreewald-Lausitz PDF
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz. S. 12–13
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Otto Bahlinger auf der Website der FDP Freital-Wilsdruff
  8. Kersten Sickert als Ortrander Amtsdirektor wiedergewählt. In: Lausitzer Rundschau, 12. April 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]