Frehne

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Frehne
Gemeinde Marienfließ
Koordinaten: 53° 17′ 27″ N, 12° 10′ 21″ O
Höhe: 73 m ü. NHN
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 16945
Vorwahl: 033968

Frehne ist ein Ortsteil der Gemeinde Marienfließ im Landkreis Prignitz in Brandenburg.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt fünf Kilometer südwestlich von Meyenburg und zehn Kilometer nordöstlich von Putlitz. Die Nachbarorte sind Krempendorf im Norden, Meyenburg im Nordosten, Bergsoll im Osten, Penzlin-Süd im Südosten, Grabow im Süden, Neu Silmersdorf im Südwesten, Telschow im Westen sowie Stepenitz im Nordwesten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gut Frehne um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Das ehemalige Gutsbauerndorf Frehne wurde 1275 erstmals urkundlich als „Verene“ erwähnt.

Vor 1816 gehörte der Ort zum Pritzwalkischen Kreis in der Prignitz der Mark Brandenburg und kam danach zum Landkreis Ostprignitz im Regierungsbezirk Potsdam der Provinz Brandenburg. 1860 hatte der Gemeindebezirk Frehne eine Gemarkungsgröße von 2016 Morgen, davon 1062 Morgen Acker, 551 Morgen Weide, 362 Morgen Wiese, 28 Morgen Gehöfte und 13 Morgen Gartenland. 1895 wurde der Ausbau Lindenberg erstmals als zum Dorf gehörend genannt. 1900 wurde die Siedlung als Dorf mit dem Ausbau Lindenberg und neben dem Gemeindebezirk mit einer Größe von 574 Hektar und 44 Häusern ein Rittergut mit einem 759 Hektar großen Gutsbezirk mit 11 Häusern verzeichnet. 1928 wurde der Gutsbezirk mit der Gemeinde Frehne vereinigt. 1931 gehörte der Wohnplatz Lindenberg zur Gemeinde, die Größe der Gemarkung lag bei 1333 Hektar und insgesamt wurden 65 Wohnhäuser gezählt. Ab 1952 war der Ort zugehörig zum Kreis Pritzwalk im Bezirk Potsdam. Vorher wohl wüst gefallen, wurde der Wohnplatz Lindenberg 1964 nicht mehr genannt und es lebten in dem Jahr 393 Einwohner in der Gemeinde. 1993 wurde Frehne ein Teil des neu geschaffenen Landkreises Prignitz und das Amtsgericht Perleberg hier zuständig.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 208 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeinde Marienfließ – Ortsteile nach § 45 Kommunalverfassung – Bewohnte Gemeindeteile – Wohnplätze. In: service.brandenburg.de. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 29. August 2017.
  2. BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)
  3. Neitmann (Hrsg.): Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. 2012, S. 208 ff.