Friedenspfahl

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Friedenspfahl in Shirokane, Minato, Tokio
Friedenspfahl in Kapellendorf

Ein Friedenspfahl (englisch „Peace Pole“) ist ein Pfahl, der an den Seiten in verschiedenen Sprachen die Aufschrift „May Peace prevail on Earth“ trägt.

Friedenspfähle haben ihren Ursprung in einer Idee Masahisa Gois im Jahr 1969, der als ein Mittel zur Verbreitung seines Friedensgebetes an verschiedenen Orten Aufkleber mit dem Friedensgebet anbrachte oder einen Pfahl aufstellte. Der erste Friedenspfahl wurde Mitte der 1970er Jahre aufgestellt. Die Friedenspfähle wurden von Masami Saionji und dem damaligen Direktor der Byakko Shinko Kai, Seki, gefördert. Die Aufstellung der Friedenspfähle wird u. a. von der World Peace Prayer Society gefördert. Mittlerweile gibt es mehr als 200.000 Pfähle in 180 Ländern[1], darunter an Orten wie den Pyramiden von Gizeh, dem Magnetischen Nordpol der Erde in Kanada, Gorki-Park in Moskau und Angkor Wat in Kambodscha und in Berlin[2] sowie, zur Förderung der Heilung, in Orten wie Sarajevo, Hiroshima und der Allenby-Brücke zwischen Israel und Jordanien[3] sowie an öffentlichen und privaten Orten in Japan.

Politiker wie Jimmy Carter und religiöse Führer wie Papst Johannes Paul II., Mutter Teresa und S. H. der Dalai Lama haben Friedenspfähle gestiftet oder gewidmet („dedicated“).[4]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe oben, mit Foto.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als der dritte in der DDR wurde dieser Pfahl in der thüringischen Gemeinde Kapellendorf aufgestellt. Am 1. September 1988 hatte die dortige CFK-Gemeindegruppe am Antikriegstag zu einem Friedensfest eingeladen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.worldpeace.org/activities_peacepoleproject.html
  2. Der Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf ist fertig. In: Berlin.de. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Oktober 2009, abgerufen am 8. Juli 2016.
  3. http://www.peacepoles.com/
  4. http://www.peacepoles.com/
  5. Informationen 10/88 des Friedensrates der Deutschen Demokratischen Republik