Friedrich August Pischon

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Friedrich August Pischon (* 6. Juli 1785 in Cottbus; † 31. Dezember 1857 in Berlin) war ein deutscher Historiker, Prediger, Publizist und evangelischer Theologe, Dr. theol.

Er studierte in Berlin und Halle (Saale) Theologie, wo er sich Schleiermacher anschloss. 1810 wurde er unter Schleiermacher Hilfsprediger an der Berliner Dreifaltigkeitskirche, 1815 Prediger am Großen Friedrichswaisenhaus. 1816 fand Pischon eine Anstellung als Lehrer für Geschichte an der Berliner Kadettenanstalt, wo er ab 1825 eine Professorenstelle erhielt. Er zeichnete sich durch ein umfangreiches Wissen und eine besondere pädagogische Begabung aus. 1827 wurde er zum Diaconus, ab 1832 zum Archidiakon an St. Nicolai berufen. Ab 1836 war er nebenamtlich als Assessor am Berliner Konsistorium der Provinz Brandenburg tätig. 1843 wurde er zum Konsistorialrat ernannt. In den Jahren 1848 bis 1853 war er Mitherausgeber der „Zeitschrift für die unierte Kirche“, daneben hat er zahlreiche Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Theologie, Literatur und Pädagogik herausgebracht.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die geschichtliche Prosa. Handbuch der deutschen Prosa in Beispielen von der frühesten bis zur jetzigen Zeit. Berlin 1818.
  • Leitfaden zur Geschichte der deutschen Literatur, Berlin (15 Aufl.), 1830–1887
  • Leitfaden der Geschichte der Literatur. Denkmäler der deutschen Sprache von den frühesten Zeiten bis jetzt. 6 Theile, Berlin 1838–1851.
  • Kurze Geschichte der Erfindung der Buchdruckkunst. Berlin 1840.
  • Vorträge über die deutsche und schweizerische Reformation. Berlin 1846.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]