Günter-Grass-Preis

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Der Günter-Grass-Preis ist ein Literaturpreis für zeitgenössische Schriftsteller, deren Werke sich produktiv und kritisch mit den gesellschaftspolitischen Verhältnissen ihrer Zeit auseinandersetzen. Er wird in Lübeck vergeben.

Als einziger bedeutender Literaturpreis in Deutschland wird er „Von Autoren für Autoren“ vergeben. So hieß der Preis auch bis 2017. Auf Initiative von Günter Grass vergab ihn der Autorenkreis des Lübecker Literaturtreffens 2011 zum ersten Mal zusammen mit der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, dem Dachverband der Lübecker Museen.[1] Die Höhe des Preisgeldes wird nicht festgelegt, da es von den Teilnehmern des Literaturtreffens aufgebracht wird. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Zum festen Kern des Lübecker Literaturtreffens zählen die Schriftsteller Michael Kumpfmüller, Benjamin Lebert, Eva Menasse, Tilman Spengler, Dagmar Leupold, Feridun Zaimoglu, Norbert Niemann, Fridolin Schley, Ingo Schulze und Sherko Fatah.

Ab 2017 heißt der Preis offiziell Günter-Grass-Preis. Erste Preisträgerin unter diesem Namen ist Katja Lange-Müller.[2] Sie erhält den Preis am 19. Februar 2017. Die Laudatio hält Eva Menasse.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(2011 bis 2015 unter dem Namen Literaturpreis Von Autoren für Autoren)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auszeichnungen / Lübecker Literaturpreis für Günter Herburger. Abgerufen am 16. Februar 2017.
  2. NDR: Katja Lange-Müller erhält Günter-Grass-Preis. Abgerufen am 16. Februar 2017.
  3. Laudatio in der Süddeutschen Zeitung. Abgerufen am 20. Februar 2017.