Gabriele Weingartner

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Gabriele Weingartner (* 2. Dezember 1948 in Edenkoben) ist eine deutsche Journalistin und Autorin, die vorzugsweise Erzählungen, Romane und Essays schreibt. Sie lebt, nach zwei Jahrzehnten im südpfälzischen St. Martin, seit November 2008 in Berlin.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Schulzeit verbrachte Weingartner in Internaten, u. a. im Kloster Frauenchiemsee und im schweizerischen St. Moritz, bis sie ihr Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße ablegte. Danach studierte Weingartner Germanistik und Geschichte in Berlin und Cambridge (Massachusetts).

Weingartner ist als freie Kulturjournalistin und Literaturkritikerin tätig und Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Nach zahlreichen literarischen Veröffentlichungen in Anthologien erschien 1996 ihr erster Roman (Der Schneewittchensarg), 2000 ihr zweiter (Bleiweiß) und 2006 ihr dritter (Fräulein Schnitzler). 2010 ist der Roman Tanzstraße erschienen.

In einem weiteren Buch (2004) stellte sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Volker Heinle, neunzehn Autoren aus Rheinland-Pfalz in Form von Homestories vor.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fremd in unserer Mitte, Rheinland-pfälzisches Jahrbuch für Literatur 1, Hg. G. W., mit Michael Bauer und Sigfrid Gauch. Brandes & Apsel, Frankfurt 1994, ISBN 3-86088-437-9
  • Unterwegs, Rheinland-pfälzisches Jahrbuch für Literatur 4, Hg. G. W., mit Sigfrid Gauch und Josef Zierden. Brandes & Apsel, Frankfurt 1997, ISBN 3-86099-459-X
  • Schreibtisch. Leben. Literarische Momentaufnahmen, Hg. G. W. und Volker Heinle. Brandes & Apsel, Frankfurt 2004, ISBN 3-86099-504-9

Rezensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Melancholie des Dichters. Auf den Spuren der Dichtung von Paul Celan, zu Jean Firges: Schwarze Sonne Schwermut. Die Melancholie als kreative und destruktive Kraft in Leben und Dichtung Paul Celans, in Die Rheinpfalz, 5. Mai 2012

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]