Gabrielius Landsbergis

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Gabrielius Landsbergis im Dezember 2016

Gabrielius Landsbergis (* 7. Januar 1982 in Vilnius, damals Litauische SSR, Sowjetunion) ist ein litauischer konservativer Politiker, seit November 2016 Seimas-Mitglied, von 2014 bis 2016 Mitglied des Europäischen Parlaments und seit 2015 TS-LKD-Parteivorsitzender.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 absolvierte Gabrielius Landsbergis ein Bachelorstudium an der Geschichtsfakultät und 2005 ein Masterstudium am Institut für internationale Beziehungen und Politikwissenschaften an der Universität Vilnius. Danach arbeitete er als Berater in der Abteilung für auswärtige und Europaangelegenheiten der Regierungskanzlei der Republik Litauen.

Gabrielius Landsbergis ist Mitglied der konservativen TS-LKD. Er setzt sich vehement für den EU-Beitritt Georgiens, der Ukraine und Moldawiens und für Sanktionen gegen Russland ein. Bei der Europawahl 2014 wurde Landsbergis ins Europaparlament gewählt. 2016 legte er das Mandat nieder[1] und nahm als Spitzenkandidat der TS-LKD-Liste an der Parlamentswahl 2016 teil. Seit November 2016 ist er Mitglied im Seimas. Bis März 2019 war er auch Oppositionsführer.

Gabrielius Landsbergis spricht Litauisch, Englisch, Französisch und Russisch.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Großvater ist Politiker Vytautas Landsbergis (* 1932), das erste Staatsoberhaupt Litauens nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990. Seine Großmutter ist die Pianistin und Professorin Gražina Ručytė-Landsbergienė (* 1930). Sein Vater ist Vytautas V. Landsbergis (* 1962), Regisseur und Autor.

Gabrielius Landsbergis ist verheiratet. Seine Frau Austėja Landsbergienė (* 1977) ist promovierte Bildungsmanagerin, Gründerin des Kindergartens und Direktorin des litauischen Vorschulbildungsunternehmens UAB „Vaikystės sodas“.[2] Sie haben die Söhne Augustas und Vilhelmas sowie die Töchter Morta und Gertrūda.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Leitung von UAB „Vaikystės sodas“