Gender (Zeitschrift)

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GENDER.
Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft
Logo der GENDER
Beschreibung deutsche Fachzeitschrift
Verlag Barbara Budrich Verlag
Erstausgabe September 2009
Erscheinungsweise dreimal jährlich
Herausgeberin Anne Schlüter, Beate Kortendiek, Sigrid Metz-Göckel, Sabine Schäfer, Carmen Leicht Scholten, Carola Bauschke-Urban
Weblink gender-zeitschrift.de
ISSN 1868-7245
ZDB 2508438-0

Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft ist eine dreimal jährlich erscheinende Peer-Review-Fachzeitschrift, die 2009 aus einem Projekt des „Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW“ hervorgegangen ist. Sie will der Frauen- und Geschlechterforschung ein fachübergreifendes Forum für wissenschaftliche Debatten und die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis geben. Unterstützt und beraten wird die Redaktion durch einen wissenschaftlichen Beirat, dem 69 Wissenschaftler angehören (Stand September 2013).[1]

Geschichte und Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde erstmals im Jahr 2009 von Ruth Becker, Heike Kahlert, Beate Kortendiek,[2] Sigrid Metz-Göckel und Sabine Schäfer herausgegeben. Das Premierenheft umfasste Beiträge, die aktuelle theoretische und sozialpolitische Debatten widerspiegelten, insbesondere zur Familien- und Gleichstellungspolitik sowie schulischer und universitärer Bildung.

Ab 2010 stand jede Ausgabe der Zeitschrift mit einigen Beiträgen im Zeichen eines bestimmten Schwerpunkts. Dazu gehörten in der Folgezeit unter anderem „Geschlechterverhältnisse in den Religionen der Welt“ (1/10), „Geschlechtertheorie und Diversity Management“ (2/10), „Neue Perspektiven auf Gewalt“ (2/11) sowie „Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten“ (1/12). Die Schwerpunkte wurden jeweils durch Expertinnen als Gastherausgeberinnen betreut. Darüber hinaus erscheinen in unregelmäßigen Abständen Sonderhefte. 2011 wurde eine englischsprachige Sonderausgabe unter dem Titel „Engendering Transformation. Post-Socialist Experiences on Work, Politics, and Culture“ von Heike Kahlert und Sabine Schäfer erarbeitet. Nachdem Ruth Becker aus dem Kreis der Herausgeberinnen und der Redaktion ausgeschieden ist, gehört seit 2012 Anne Schlüter zur Redaktion.

Gender ist eine deutschsprachige Fachzeitschrift, die auch englischsprachige Beiträge publiziert. Seit 2009 haben etwa 200 Autoren aus 13 verschiedenen Ländern, z. B. USA, Schweden, Polen, Australien, Israel, mehr als 43 internationale Beiträge über 23 Länder veröffentlicht, darunter über Polen, Frankreich, Indien, Nordamerika, Südafrika und Kuba (Stand November 2012). Die transnational geprägten Artikel beschäftigten sich unter anderem mit „Migration, Geschlecht, Gewalt. Überlegungen zu einem intersektionellen Gewaltbegriff“, mit den Themen „Mobile Wissenschaftlerinnen. Transnationale Verortungen und biographische Perspektiven“ oder „‚Alte‘ Männlichkeit und ‚neue‘ Ethnizitäten – Positionierungen junger Migranten in transnationalen Räumen“.

Allgemeine Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Begutachtung der Texte im doppelblinden Peer-Review-Verfahren entspricht den Standards für wissenschaftliche Zeitschriften. Den bibliografischen Angaben liegen die Zitierregeln der American Psychological Association zugrunde, um auch in Bezug auf das Literaturverzeichnis und die Zitation weltweit anerkannte Wissenschaftsstandards zu gewährleisten. Zudem arbeitet die Redaktion seit 2012 mit dem Online-Redaktionssystem Open Journal Systems (OJS) und bereitet die Aufnahme in den Social Science Citation Index (SSCI) vor.

Wissenschaftlicher Beirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wissenschaftliche Beirat hat die Funktion der Beratung der Redaktion bei der Einwerbung und Begutachtung von Manuskripten. Ihm gehören unter anderem an:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wissenschaftlicher Beirat
  2. Beate Kortendiek. Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, abgerufen am 25. September 2013.