Gerda Maria Raschke

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Gerda Maria Raschke (* 1944 in Hamburg) ist eine deutsche Künstlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerda Maria Raschke absolvierte von 1960 bis 1964 eine Ausbildung in Grafik und Dekoration an der Werkkunstschule Hamburg. Anschließend studierte sie Malerei und Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Willem Grimm und William Scott.

Seit 1969 ist sie mit dem Künstler Meinhard Raschke verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hat. Sie war Mitglied der GEDOK. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Nordfriesland und Hamburg-Langenhorn. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen die nordfriesische Landschaft, die Naturverbundenheit oder das Leben auf dem Lande.

Mit ihrer meist flächigen Darstellung und dem Verzicht auf Raumillusion oder perspektivische Genauigkeit schafft sie dynamische Bildkompositionen. Ihre Technik spiegelt handwerkliche Arbeitsweisen wider: Grundierung mit Spachtelmasse, Wasser und selbst angerührten Pigmenten oder ein meist sehr pastoser und plastischer Farbauftrag in Öl, mit teils reliefartig herausgearbeiteten oder mit Sand oder Kratztechnik strukturierten Oberflächen.

Gerda Maria Raschke ist in der Sammlung der Hamburger Behörde für Kultur und Medien vertreten.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinschaftsausstellungen

Einzelausstellungen

  • 1981: Galerie Schnecke, Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 1981: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel
  • 1987: Atelier-Ausstellung (mit Meinhard Raschke)
  • 1988: Kunstverein Niebüll (mit Meinhard Raschke)
  • 1988: Galerie und Werkstatt Inga Rusz, Hamburg-Poppenbüttel
  • 1989: Rathaus, Reinbek
  • 1992: AOK Kunstbrücke, Hamburg
  • 1993: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel
  • 1994: Atelier-Ausstellung (mit Meinhard Raschke)
  • 1996: Schloss vor Husum
  • 1997: Hotel Bellevue an der Alster, Hamburg-St. Georg
  • 1998: Oberpostdirektion, City-Nord, Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 1998: DEA, City-Nord, Hamburg
  • 1999: Kunstkreis Schenefeld, Schenefelder Rathaus (mit Meinhard Raschke)
  • 2004: Handwerkskammer Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 2005: Schloss Reinbek
  • 2006: Charlottenhof, Klanxbüll
  • 2006: Das Künstlerehepaar Gerda Maria und Meinhard Raschke, Galerie Carstensen, Brüderstraße, Hamburg-Neustadt (mit Meinhard Raschke)[7]
  • 2007: Norddeutsche Landschaften, Galerie Carstensen, Hamburg
  • 2009: Galerie Hegestraße, Hamburg
  • 2010: Offenes Atelier, Hamburg-Langenhorn (mit Meinhard Raschke)
  • 2010: Kunstverein Niebüll (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Charlottenhof, Klanxbüll (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Kreativmarkt, Mjels, Dänemark (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Offenes Atelier, Hamburg-Langenhorn (mit Meinhard Raschke)
  • 2012: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2012: Kunstkreis Schenefeld, Rathaus Schenefeld (mit Meinhard Raschke)[8]
  • 2013–2014: Gerda-Maria Raschke – Recycling-Art, Collagen und Objekte, Kulturstation Zollhäuser Rodenäs, Rodenäs[9]
  • 2014: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2014: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel
  • 2016: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2017: Kunstverein Husum, Rathaus Husum[10]
  • 2018: Berenberg-Gossler-Hauses, Hamburg-Niendorf (mit Meinhard Raschke)
  • 2020: Gerda-Maria & Meinhard Raschke, Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)[11]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raschke, Gerda-Maria. In: Volker Detlef Heydorn: Maler in Hamburg. Band 3: 1966–1974, Berufsverband Bildender Künstler, Hamburg (Hrsg.), Hans Christians Verlag, Hamburg 1974, ISBN 3-7672-0290-5, S. 99, 138.
  • Gerda-Maria Raschke. In: Elisabeth Axmann (Red.): Künstler in Hamburg. Hrsg.: Kulturbehörde Hamburg, Christians Verlag, Hamburg 1982, ISBN 978-3-7672-0749-3 (nicht paginiert).
  • Harry W. Weissel: Gerda-Maria Raschke – Zeichnungen, Ölbilder, Radierungen, Keramik, Ausstellungskatalog, Hamburg 1992.
  • Holger Carstensen (Hrsg.): Gerda Maria Raschke, Ausstellungskatalog, Hamburg 2007.
  • Maike Bruhns: Raschke, Gerda Maria. In: Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs. Hrsg.: Familie Rump. Überarbeitete Neuauflage des Lexikons von Ernst Rump; ergänzt und überarbeitet von Maike Bruhns, Wachholtz, Neumünster 2013, ISBN 978-3-529-02792-5, S. 361.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerda-Maria Raschke auf kunstmeile-fuhlsbuettel.de
  2. Ausstellung Grafik und Fotografie zwischen den Jahren auf bildende-künstler.net
  3. Monika Fabry: Künstler malen Blutbilder für einen guten Zweck. In: Hamburger Abendblatt, 26. November 2009
  4. Ausstellung Kulturladen St. Georg auf kulturlotse.de
  5. Ausstellungsinformationen, 6. Regionalschau – Aktuelle Kunst norddeutscher und dänischer Künstler, Drostei
  6. Katalog, AlsterArt, 2019, S. 33 (PDF-Datei)
  7. Ausstellung Das Künstlerehepaar Gerda Maria und Meinhard Raschke, auf bildende-künstler.net
  8. Kunstkreis Schenefeld: Die vier Ausstellungen 2012 im Überblick (PDF-Datei)
  9. Ausstellungsverzeichnis auf zollhaeuser.de
  10. Ein Künstlerpaar – ein Lebenswerk, 22. März 2017, Nordfriesen.Info
  11. Ausstellung auf barfuss-galerie.de