Gilles Kepel

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Gilles Kepel - Chatham House 2012

Gilles Kepel (* 30. Juni 1955 in Paris) ist französischer Sozialwissenschaftler. Er ist Professor am Institut d’études politiques de Paris und hat auch den Lehrstuhl für den Nahen Osten und den Mittelmeerraum der Paris Sciences et Lettres (PSL) Research University an der École Normale Supérieure (ENS) inne.

Der Autor soziologischer und politikwissenschaftlicher Werke gilt als einer der besten Kenner des politischen Islam und des radikalen Islamismus. Er beschäftigt sich aber auch mit fundamentalistischen und antilaizistischen Strömungen im Juden- und Christentum (Die Rache Gottes, 1991).

Kepel ist außerdem „Philippe-Roman-Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen“ am LSE IDEAS Centre for Diplomacy & Strategy an der London School of Economics and Political Science.

2015 nahm er an der 63. Bilderberg-Konferenz teil.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich in klassischer Literaturwissenschaft ausgebildet, begann Kepel 1974 nach einer Reise in die Levante Arabistik zu studieren. Er machte seinen Abschluss in Philosophie und Anglistik, dann einen weiteren in Arabistik am Institut Français in Damaskus (1977-78) und erlangte 1980 sein Diplom am Institut de Sciences Politiques de Paris. Er spezialisierte sich auf islamistische Bewegungen und verbrachte drei Jahre in dem französischen Forschungszentrum (CEDEJ) in Ägypten. Dort führte er eine Feldforschung durch, um zu promovieren. 1980 schrieb er seine Doktorarbeit über „Islamistische Bewegungen in Ägypten“. Diese Arbeit wurde 1985 in Großbritannien  übersetzt und veröffentlicht: Der Prophet und der Pharao. Das Beispiel Ägypten. Die Entwicklung des muslimischen Extremismus. (Piper, München 1995) war sein erstes ins Englische übersetzte Buch. Es war die erste Analyse der zeitgenössischen islamistischen Militanz und ist heute noch weltweit ein universitäres Standardwerk. Als er nach Frankreich zurückkehrte, begann Kepel seine Forschungen am CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und untersuchte die Entwicklung des Islam als ein soziales und politisches Phänomen in diesem Land. Dies führte zum Buch Les Banlieues de l’Islam (1987), einem grundlegenden Werk für die Studien über den Islam im Westen. Anschließend begann sich Kepel mit den politischen und religiösen Strömungen in Islam, Judentum und Christentum zu befassen: 1991 veröffentlichte er Die Rache Gottes. Radikale Moslems, Christen und Juden auf dem Vormarsch. (Piper Verlag, München 1991) das ein Bestseller wurde und in 19 Sprachen übersetzt ist. Als Gastprofessor an der New York University führte er 1993 eine Feldforschung unter schwarzen Muslimen in den Vereinigten Staaten durch, die mit Phänomenen wie der Rushdie-Affäre in Großbritannien  und den Hidschab-Kontroversen in Frankreich verglichen wurde. Kepel erlangte 1993 seine Habilitation zum Forschungsleiter: Der Prüfungsausschuss wurde von Dr. René Rémond, dem Direktor von Sciences Po, präsidiert; weitere Mitglieder dieses Ausschusses waren Dr.  Rémy Leveau, Dr. Ernest Gellner, Dr. Alain Touraine und Dr. André Miquel. Er wurde 1995 zum Leiter des CNRS befördert und verbrachte das Schuljahr 1995/1996 in den Vereinigten Staaten als Consortium-Professor der University of Columbia, der New York University und der New School for Social Research. Er forschte an der NYU und an der Columbia University für seinen Bestseller Das Schwarzbuch des Dschihad. Aufstieg und Niedergang des Islamismus. (Piper, München 2002). Dieses Buch, das sich auf eine zweijährige Feldforschung in der sich von Indonesien bis nach Afrika erstreckenden muslimischen Welt stützt, wurde 1991 auf Englisch veröffentlicht und in ein Dutzend weiterer Sprachen übersetzt.  Obwohl das Buch für seine weitreichende Perspektive und seinen besonderen Blickwinkel gelobt wurde, hat man es nach dem 11. September 2001 kritisiert, weil es das Scheitern der politischen islamistischen Mobilisierung Ende der 1990er Jahre dokumentierte. Auf diese Kritiken reagierte Kepel 2002 mit seinem Reisebericht Chroniques d’une guerre d’Orient, in dem er dieses Scheitern rückblickend als das Ende der ersten Phase der „Dialektik des Dschihadismus“ bezeichnete. Diese erste Phase war die Phase des Kampfs gegen den „nahen Feind“. Dann kam eine zweite Phase (Al-Quaida), die aus einem solchen Scheitern lernte und sich auf den „fernen Feind“ konzentrierte, aber sie versäumte es, die muslimischen Massen unter dem Banner der Dschihadisten zu mobilisieren. Schließlich kommt die dritte Phase, ein in Europa, im Nahen Osten und Nordafrika aus kleinen dschihadistischen Gruppierungen bestehendes Netzwerk: die ISIS-Phase. Diese Dschihad-Trilogie wurde in Die neuen Kreuzzüge. Die arabische Welt und die Zukunft des Westens. (Piper, München 2005) und Die Spirale des Terrors. Der Weg des Islamismus vom 11. September bis in unsere Vorstädte. (Piper, München 2009) gründlicher analysiert. Mit seinen Studenten veröffentlichte Kepel auch Al-Qaida. Texte des Terrors. (Piper, München 2006) – eine Übersetzung und Analyse von ausgesuchten Texten, deren Autoren Dschihad-Ideologen sind: Abdallah Azzam, Osama bin Laden, Ayman al Zawahiri und Abu Mussab al Zarqawi. 2001 wurde er zum ordentlichen Professor für Politikwissenschaft am Sciences Po Institut ernannt und rief dort das Programm für den Nahen Osten und den Mittelmeerraum sowie das EuroGolf-Forum ins Leben. Er betreute mehr als 40 Dissertationen und gründete bei dem Verlag Presses Universitaires de France die „Proche-Orient“-Reihe, für die er als Chefredakteur fungierte: So hatten seine Postdoktoranden die Möglichkeit, ihr erstes Buch zu veröffentlichen. Die Reihe brachte es zwischen 2004 und 2017 auf 23 Bände, viele davon wurden dann auch ins Englische übersetzt.   Im Dezember 2010 – dem Monat von Mohammad Bouaziz’ Selbstverbrennung in Sidi Bouzid, die den sogenannten Arabischen Frühling auslöste – beendete Sciences Po das Programm für den Nahen Osten und den Mittelmeerraum. Kepel wurde für fünf Jahre zum Senior Fellow am Institut Universitaire de France ernannt (2010-2015): Dies ermöglichte ihm, sich wieder auf seine Feldforschungen zu konzentrieren. Für 2009/2010 wurde ihm auch die Gastprofessur “Philippe Roman in History and International Relations” an der London School of Economics angeboten.   2012 veröffentlichte er Banlieue de la République, eine Studie über die Unruhen, die 2005 von den französischen Vorstädten Clichy und Montfermeil im Norden von Paris ausgingen.  Die Studie stützt sich, in Zusammenarbeit mit dem Institut Montaigne-Think Tank, auf eine einjährige teilnehmende Beobachtung mit einem Studententeam. Die nächste Studie Quatre-vingt-treize (oder „93“, nach der Postleitzahl des Seine Saint-Denis Departements) warf 25 Jahre nach Kepels bahnbrechendem Werk Les banlieues de l’Islam ein neues Licht auf den Islam in Frankreich. 2013 dokumentierte Kepel den arabischen Aufstand im Reisebericht Passion Arabe, einem Bestseller, der den „Petrarca Preis“ von Radio France Culture erhielt und von der Zeitung Le Monde als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet wurde. 2014 veröffentlichte er Passion Française, eine Studie mit einem Reisebericht. Darin dokumentierte er die Teilnahme der ersten Generation von Kandidaten mit muslimischem Hintergrund an den parlamentarischen Wahlen vom Juni 2012. Dabei konzentrierte er sich auf Marseille und Roubaix. Diese Studie war das dritte Buch einer Tetralogie, die 2016 in Terror in Frankreich: Der Neue Dschihad in Europa (Antje Kunstmann, München frz. 2015) gipfelte: Darin befasste sich Kepel mit den Terroranschlägen in Frankreich und betrachtete sie in einem größeren Zusammenhang. Dieser Bestseller wurde in fünf Sprachen übersetzt und machte Kepel endgültig zu einem herausragenden Intellektuellen und zur Zielscheibe der Dschihadkämpfer. 2016 untersuchte er in seinem Buch Der Bruch (Antje Kunstmann, München dt. 2017), dem ein Radioprogramm von France Culture aus den Jahren 2015 und 2016 zugrunde liegt, die Auswirkungen des dschihadistischen Terrors nach den Massenanschlägen auf französischem und europäischem Boden. Es behandelt die Anschläge vor dem Hintergrund des Erstarkens der extremen Rechten in Europa und konstatiert das Versagen der Politik auf dem Alten Kontinent. Im Februar 2016 wurde Kepel zum Vorsitzenden des neu gegründeten Excellence-Programms für den Mittelmeerraum und den Nahen Osten an der Paris Sciences et Lettres (PSL) Universität an der Ecole Normale Supérieure ernannt. Dort ist er für das monatliche Seminar über „Gewalt und Dogma: Wie der zeitgenössische Islamismus von der Vergangenheit Gebrauch macht“ verantwortlich.

Banlieue de la République[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kepel hat sich 1987 mit der Studie Les banlieues de l'islam erstmals mit den Einwanderern in Frankreich beschäftigt. Mit Banlieue de la République (2012) veröffentlichte er zwei Berichte, für die er 2011 mit einem Team in Clichy-sous-Bois und Montfermeil, den Vororten, in denen die Unruhen in Frankreich 2005 ihren Ausgangspunkt hatten, Feldstudien durchgeführt hatte:

  • Mehr als die Hälfte der Schüler schaffe nicht den Übergang in die Oberstufe, die Jugendarbeitslosen-Quote betrug 43 %. Die Eintragungen in den Wählerverzeichnissen lagen bei 33 % (Landesdurchschnitt: 66 %).
  • Zwischen 1987 und 2011 hat sich ein Übergang von dem importierten zu einem heimischen Islam vollzogen („Islam en France“ zu „Islam de France“). Die „heutige“ Generation der Kinder verdanke demnach ihre Identitätsfindung einem Islam, der den Ideen der Republik ablehnend gegenüberstehe. Die Religion stelle eine Kompensation für die als schlecht, ungerecht und entwürdigend empfundenen Lebensumstände dar. Im Alltag der Menschen spiele die Laizität keine Rolle.[2][3]
  • Als sehr beunruhigend bezeichnete Kepel die durch seine Umfrage erhobene Tatsache, dass ein Teil der saudisch-salafistischen Imame in Frankreich ihre Gläubigen zum Dschihad im Syrischen Bürgerkrieg mobilisiert hat. Diese Imame riefen zur Ausrottung aller "Ungläubigen" in Syrien auf und auch zur Zerstörung des "gottlosen Frankreich". Kepel bezeichnete die spätere Rückkehr dieser Dschihadisten aus Syrien als großes Problem.[4]

Kontroverse mit Olivier Roy zum heutigen französischen Islamismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2015 gibt es in Frankreich eine vielbeachtete Auseinandersetzung zwischen Olivier Roy und Kepel, welche Roy wie folgt kommentiert:

„FRAGE: Der Islamforscher Gilles Kepel, wirft Ihnen vor, dass Sie die islamische Dimension des Terrorismus herunterspielen. ANTWORT: Das ist ein gutes Zeichen, dass er aggressiv ist, das bedeutet, dass er sich mit meinen Thesen auseinandersetzen muss. Es passt ihm nicht, dass ich auf die psychologische Dimension hinweise. Aus meiner Sicht brauchen wir aber dringend eine pluridisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Phänomen der islamistischen Radikalisierung.“

Interview mit Michaela Wiegel, FAZ, 26. März 2016

Im Tages-Anzeiger ist Kepel ausführlich auf seine Sicht des islamistischen Terrors im Jahr 2016 eingegangen. Eine Grundlage des Terrorismus im Lande ist folgendes: Der Ingenieur Abu Musab al-Suri hat in seinem «Appell zum weltweiten islamischen Widerstand» von 2004 das vorweggenommen, was heute geschieht. Im Unterschied zu Osama bin Laden sind für ihn nicht die USA, sondern die europäischen Länder seine wichtigste Zielgruppe für Anschläge. Die schlecht integrierten, arbeitslosen muslimischen Jugendlichen der französischen Vorstädte sieht al-Suri als ein unerschöpfliches Rekrutierungsfeld für den Jihad. Im Gegensatz zur hierarchisch organisierten al-Qaida propagiert er ein aus Einzelnen und kleinen Gruppierungen bestehendes Netzwerk des Terrors, das sich in den Ländern der "Ungläubigen" ausbreiten soll. Al-Suris Formel lautet: Ein System statt einer Organisation. Über die jüngste Jihadisten-Generation meint Kepel: Es gibt eine überragende Bedeutung der Gefängnisse für die Rekrutierung neuer IS-Mitglieder. In Frankreich sind etwa 70 Prozent der Gefängnisinsassen Muslime. Ihnen wird von radikalisierten Mitgefangenen eingetrichtert, dass nicht sie daran schuld seien, sondern der Atheismus, die moderne laizistische Gesellschaft Frankreichs und die rassistischen Islamgegner. Diese Propaganda pervertiert die Verbrechen, derentwegen die jungen Muslime im Gefängnis sitzen, zu Tugenden. Ihre Fähigkeit und Bereitschaft, Leute zu überfallen, auszurauben, zu töten, werden positiv gedeutet, vorausgesetzt, das dient nicht der persönlichen Bereicherung, sondern einem religiösen Ziel. Frankreich dient gerade deshalb als Ziel, weil wir es mit einem vorwiegend arabischen Jihad zu tun haben, nicht mit einem türkischen oder einem pakistanischen. Frankreich ist das größte arabische Land in Europa, und es ist obendrein eine ehemalige Kolonialmacht. Der Hass, der während des Algerien-Krieges entstanden ist, wirkt in vielen Einwandererfamilien nach. Außerdem ist Frankreich in den Augen der familiär aus Nordafrika stammenden Islamisten die Brutstätte der Aufklärung, also des Atheismus. Zum Beispiel schämen sie sich, Französisch zu sprechen, obwohl es ihre Muttersprache ist. Ali Belhadj, der wichtigste Ideologe der algerischen Islamischen Heilsfront, hat gesagt, sein Hass richte sich besonders gegen jene Algerier, welche die vergiftete französische Sprache und Kultur wie ihre Muttermilch eingesogen haben.

Kepel meint, wir wissen, dass rund 1500 Personen in das Territorium des IS gereist und dass einige von ihnen wieder zurückgekehrt sind. Und dass die Geheimdienste etwa 8000 Personen im Land als gewaltbereit einstufen. Es gibt in Frankreich Anzeichen für die Existenz von Parallelgesellschaften. In bestimmten Vororten ist der Einfluss der Salafisten mittlerweile so stark, dass es sich ein Muslim kaum mehr erlauben kann, tagsüber während des Ramadans öffentlich zu essen, zu rauchen oder zu trinken. Es gibt französische Politiker aus allen Parteien, die sich mit diesen Zuständen abgefunden haben und sogar mit den Salafisten paktieren, weil sie glauben, auf diese Weise den sozialen Frieden retten zu müssen. Ich meine, das mag kurzfristig funktionieren, aber längerfristig spaltet sich auf diese Weise die Gesellschaft. Die Kinder der Einwanderer haben miserable berufliche Aufstiegsmöglichkeiten, weil in Frankreich die Arbeitslosigkeit hoch ist, weil die Wirtschaft nicht anspringt, und weil die Eliten versagt haben. Fragt man sich, ob wir "im Krieg" mit den Islamisten sind, wie Hollande sagt, so lehnt Kepel die Aussage ab. Der Krieg findet zwischen den Armeen im Nahen Osten statt, und nicht in Frankreich. Der Kampf gegen die französischen Islamisten ist Aufgabe der Polizei und der Geheimdienste. Von einem Krieg zu sprechen, bedeutet, in eine Falle der Extremisten zu tappen.[5]

Im Juni 2016 präzisierte Kepel im Interview mit Daniel Binswanger:

„Der aus Syrien stammende Musab al-Suri hat 2004 mit seinem Aufruf zum globalen islamischen Widerstand die Terrorstrategie des IS entwickelt. Er betrachtet Europa als den weichen Bauch des Okzidents und will für den Jihad rekrutierte europäische Muslime zu "Soldaten des Kalifats" machen... Ich führe eine Kontroverse mit Olivier Roy und seinen Anhängern, die von der These ausgehen, dass es vom Terrorismus der Roten-Armee-Fraktion zum IS eine Art Kontinuität gibt. Aus ihrer Sicht war gestern der Terrorismus rot, davor vielleicht braun, und heute ist er eben grün. Jedes Mal soll es sich um einen gewaltsamen Generationenkonflikt handeln. Ich bestreite nicht, dass soziale und psychische Faktoren entscheidend sind. Der Terrorismus kann nur unter bestimmten Bedingungen Anhänger rekrutieren. Wenn es nicht die Diskriminierung maghrebinischer Einwanderer der 2. und 3. Generation gäbe, wenn die Massenarbeitslosigkeit nicht existieren würde, könnte sich der radikale Islam nicht ausbreiten. Trotzdem: die Salafisierung der Köpfe ist eine Vorbedingung. Sie führt zu einem totalen Bruch mit der europäischen Gesellschaft, mit der Aufklärung, mit der säkularisierten Zivilisation. Der Salafismus weist Grundwerte wie Demokratie, Freiheit und Gleichheit der Geschlechter vollkommen zurück... Es findet ein eigentlicher Kulturkampf innerhalb des Islam statt. Die Salafisten müssten die gemäßigten Häretiker auf ihre Seite ziehen, nur so können sie von einer kleinen Avantgarde zur Massenbewegung werden.“

Gilles Kepel, Der IS wird diesen Fehler eher nicht wiederholen. Tages-Anzeiger, 7. Juni 2016

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Les banlieues de l'islam. Naissance d'une religion en France. Le Seuil, Paris 1987
  • La Revanche de Dieu. Chrétiens, juifs et musulmans à la reconquête du monde. Le Seuil, Paris 1991
  • Le Prophète et le Pharaon. Aux sources des mouvements islamistes. Le Seuil, Paris 1984, éd. rév. 1993
    • Der Prophet und der Pharao. Das Beispiel Ägypten. Die Entwicklung des muslimischen Extremismus. Piper, München 1995 ISBN 3-492-03786-0
  • A l'ouest d'Allah. Le Seuil, Paris 1994
  • Zwischen Kairo und Kabul. Eine Orient-Reise in Zeiten des Dschihad. Übers. Ursel Schäfer. Piper, München 2002 ISBN 3-492-27301-7
  • Jihad. Expansion et déclin de l'islamisme. Gallimard, Paris 2000, éd. rév. 2003
  • Chronique d'une guerre d'Orient, automne 2001. Brève chronique d'Israël et de Palestine, avril-mai 2001. Gallimard, Paris 2002.
  • Fitna. Guerre au cœur de l'islam. Essai. Gallimard, Paris 2004.
  • Du jihad à la fitna. Bayard, Paris 2005.
  • Die neuen Kreuzzüge. Die arabische Welt und die Zukunft des Westens. Piper, München 2005 ISBN 3-492-24533-1. Inhaltsverzeichnis (Pdf)
  • mit Jean-Pierre Milelli (Hrsg.): Al-Qaida. Texte des Terrors. Piper, München 2006 ISBN 3-492-04912-5.
  • Die Spirale des Terrors. Der Weg des Islamismus vom 11. September bis in unsere Vorstädte. Übers. Ursel Schäfer. Piper, München 2009 ISBN 978-3-492-05264-1. Inhaltsverzeichnis (Pdf)
  • Terreur et martyre. Relever le défi de civilisation. Flammarion, Paris 2008.
  • Banlieue de la République. Gallimard, Paris 2012.
  • Quatre-vingt-treize. Essai. Gallimard, Paris 2012.
  • Passion arabe. Gallimard, Paris, 2013.
  • Passion française. La voix des cités. Gallimard, Paris 2014.
  • Terreur dans l'Hexagone. Genèse du djihad français. Gallimard, Paris 2015 ISBN 978-2-070105625.
  • La Fracture: Chroniques 2015-2016. November 2016, Gallimard, ISBN 978-2-072701290.

Medienecho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links in Französisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links in Englisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Teilnehmerliste auf bilderbergmeetings.org
  2. FAZ, 24. Januar 2015 (S. 13) / Lena Bopp: Wie sich Frankreich selbst belog
  3. FAZ, 18. April 2013: Frankreich muss sich neu erfinden, Gespräch mit Gilles Kepel
  4. Interview G. K. Leiden und Leidenschaft mit Beat Stauffer, al-Qantara 2014
  5. nach Tages-Anzeiger «Der Jihadismus will Europa in einen Bürgerkrieg stürzen», 7. Februar 2016
  6. Rezensionen: Caspar Shaller: zeit.de; Bernhard Schmid: Schule oder Jihad (jungle world)
  7. Ein Buch, dem die Geduld abhanden gekommen ist, Deutschlandfunk vom 18. März 2017, abgerufen 20. März 2017