Glenn Hardin

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Olympische Ringe
Leichtathletik
Silber 1932 400-Meter-Hürdenlauf
Gold 1936 400-Meter-Hürdenlauf

Glenn Foster „Slats“ Hardin (* 1. Juli 1910 in Derma, Mississippi; † 6. März 1975 in Baton Rouge, Louisiana) war ein US-amerikanischer Leichtathlet, der in den 1930er Jahren über 400 m Hürden erfolgreich war. Der für die Louisiana State University startende Athlet lief drei Weltrekorde und gewann zwei olympische Medaillen.

Glenn Hardins Sohn Billy wurde im Jahr 1964 AAU- und NCAA-Meister über 400 m Hürden (50,1 bzw. 50,2 Sek.) und nahm an den Olympischen Spielen in Tokio teil.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Weltrekorde
    • 52,0 Sek. am 1. August 1932 in Los Angeles (Einstellung des 4 Jahre alten Rekords von Morgan Taylor)
    • 51,8 Sek. am 30. Juni 1934 in Milwaukee
    • 50,6 Sek. am 26. Juli 1934 in Stockholm. Dieser Rekord wurde erst 19 Jahre später verbessert und zählt damit zu den langlebigsten der Leichtathletik.
  • Olympischen Spiele 1932 in Los Angeles: Silber in 51,9 Sek. hinter dem Iren Bob Tisdall in 51,7 Sek. und vor seinem Landsmann Morgan Taylor in 52,0 Sek.
  • Olympischen Spiele 1936 in Berlin: Gold 52,4 Sek. vor dem Kanadier John Loaring in 52,7 Sek. und dem Philippinen Miguel White in 52,8 Sek.
  • nationale Meisterschaften:
    • 1933: AAU 400 m Hürden in 52,2 Sek. und NCAA 440 Yards flach in 47,1 Sek.
    • 1934: AAU 400 m Hürden in 51,8 Sek. und NCAA 440 Yards flach in 47,0 Sek.
    • 1936: AAU 400 m Hürden in 51,6 Sek.

Weblinks[Bearbeiten]