Grischa Huber

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Grischa Huber (* 18. September 1944 in Misdroy, Pommern) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Tochter eines Seemanns wurde sie auf der Insel Wollin geboren. Am Karlsruher Staatstheater machte sie ihre ersten Ballet- und Schauspielschritte. Nach weiterem Schauspielunterricht in München debütierte sie dort 1967 im Residenztheater in Jean Genets Die Wände. Es folgten Theaterengagements in Köln (1968/69), Berlin (ab 1970), Mannheim (1973), Bochum (1979) und Hamburg (ab 1986).

1970 erhielt sie ihre erste Filmrolle in dem Spielfilm Lenz nach der gleichnamigen Erzählung von Georg Büchner. Seitdem wurde Grischa Huber mehrmals von den Regisseuren des Neuen Deutschen Films eingesetzt.[1]

1974 spielte sie die Hauptrolle in dem Film Unter dem Pflaster ist der Strand, bei dem sie auch am Drehbuch mitgearbeitet hatte. Grischa Huber stellte darin eine Schauspielerin der nach-68er Jahre dar, die zwar ernüchtert, aber dennoch willensstark ihren Weg geht. Durch diese Rolle wurde sie kurzzeitig zum Symbol einer Generation von jungen Frauen. Für ihre darstellerische Leistung bekam sie 1975 das Filmband in Gold.[2]

Auch in späteren Filmen konnte Grischa Huber ihr Publikum überzeugen. Sie war mit dem Schauspieler Michael König verheiratet, mit dem sie eine Tochter, Muriel, hat.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grischa Huber. In: Daniela Sannwald: Von der Filmkrise zum Neuen Deutschen Film: Filmausbildung an der Hochschule für Gestaltung Ulm 1958–1968., Wissenschaftsverlag Volker Spiess, 1997, S. 193
  2. Grischa Huber. In: Film-Dienst, Band 31, Ausgaben 6–26., S. 27