Hörzendorfer See

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Hörzendorfer See
Hoerzendorfersee.jpg
Geographische Lage südlich St. Veit/Glan, Kärnten, Österreich
Zuflüsse Draschelbach, Projerner Bach
Abfluss Hörzendorfer BachGlanGurkDrauDonauSchwarzes Meer
Daten
Koordinaten 46° 43′ 25″ N, 14° 20′ 20″ OKoordinaten: 46° 43′ 25″ N, 14° 20′ 20″ O
Hörzendorfer See (Kärnten)
Hörzendorfer See
Höhe über Meeresspiegel 517 m ü. A.
Fläche 6,36 ha
Maximale Tiefe 5 m
Einzugsgebiet 5,89 km²
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-EINZUGSGEBIET
Fischerdenkmal mit Eisläufern im Hintergrund

Der Hörzendorfer See ist ein künstlicher Badesee im Stadtteil Hörzendorf in der Stadtgemeinde Sankt Veit an der Glan in Kärnten.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt im Hügelland nördlich vom Ulrichsberg und rund drei Kilometer südlich der Stadt. Zuflüsse sind der Hörzendorfer Bach (auch Draschelbach genannt) von Süden und der Projerner Bach von Westen; der Abfluss erfolgt durch den Hörzendorfer Bach im Nordosten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher wurde der See als ablassbarer Karpfenteich bewirtschaftet. Der ursprüngliche Name war Holzer Teich, im 19. Jahrhundert auch Mayer-Teich. Für den Betrieb der Pulvermühlen am Hörzendorfer Bach im 19. Jahrhundert war es von Vorteil, dass in den Betriebszeiten der Mühlen je nach Bedarf mehr Wasser aus dem See abgelassen wurde.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt im 444 ha großen Landschaftsschutzgebiet Hörzendorfer See - Tanzenberg (LGBl. Nr. 36/1970).

Heute wird der See als Angel- und Badegewässer genutzt. Das Baden im See ist in der Hauptsaison entgeltlich. Im Winter friert der kleine See zuverlässig zu und bietet sich dann zum Schlittschuhlaufen an.

Tiere im Hörzendorfer See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hörzendorfer See kommen folgende 15 Fischarten vor:[1]

Die Hauptarten sind Karpfen, Zander und Hecht. Neozoen sind Forellenbarsch und Sonnenbarsch. Bis in die 1980er Jahre gab es einen großen Bestand an Edelkrebsen (Astacus astacus), der 1991 wegen einer Absenkung des Sees im Zuge von Sanierungsarbeiten des Auslaufes erloschen ist. Danach erfolgte ein Besatz mit nordamerikanischen Signalkrebsen (Pacifastacus leniusculus).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hörzendorfer See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hörzendorfer See (Kärntner Institut für Seenforschung)