Hannes Reinmayr

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Hannes Reinmayr
Zeltweger Legendenturnier 2018 (68).jpg
Hannes Reinmayr (2018)
Personalia
Geburtstag 23. August 1969
Geburtsort WienÖsterreich
Größe 180 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SC Kaiserebersdorf
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1989 FK Austria Wien 2 0(0)
1988–1989 → FC Salzburg (Leihe) 21 0(3)
1989–1990 Wiener Sport-Club 6 0(0)
1990–1991 First Vienna FC 34 0(5)
1991–1992 FC Linz 32 0(4)
1992–1994 MSV Duisburg 43 0(5)
1994–1995 Bayer 05 Uerdingen 15 0(0)
1995–2002 SK Sturm Graz 191 (42)
2002 1. FC Saarbrücken 14 0(1)
2002–2003 SV Mattersburg 25 0(1)
2003–2007 SK St. Andrä
2007–2008 SC Stainz 5 0(4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1993–1999 Österreich 14 0(4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2008 SK Sturm Graz Amateure
2008–2010 SK Austria Kärnten (Co-Trainer)
2010 SC Kalsdorf
2011 Union Thalheim
2012–2014 SV Gössendorf
2013–2014 SK Sturm Graz (Scout)
2014–2015 SV Gleinstätten
2015–2016 SC Fürstenfeld
2016– SV Tobelbad[1]
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Hannes Reinmayr (* 23. August 1969 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gelernte Stahlbauschlosser Reinmayr spielte in seiner Jugend bei Kaiserebersdorf und kam 1987 als 17-Jähriger zur Wiener Austria. Für die Veilchen bestritt er lediglich zwei Partien als Einwechselspieler und kam dabei auf 44 Spielminuten. Im Oktober 1988 wurde das junge Mittelfeldtalent bis zum Ende der Saison an den Zweitdivisionär FC Salzburg verliehen. Nach weiteren Stationen in Österreich (darunter Vienna und Austria Salzburg, bei denen er sich spielerisch enorm weiterentwickelte) ging er nach Deutschland und spielte zwischen 1993 und 1995 insgesamt 41 Bundesligaspiele für den MSV Duisburg und Bayer Uerdingen.

1995 wechselte Reinmayr zum SK Sturm Graz. Dort spielte er bis 2002 und bildete gemeinsam mit Ivica Vastić und Mario Haas das damals berühmte Magische Dreieck. Bei den Grazern hatte Reinmayr mit dem zweifachen Gewinn des österreichischen Meistertitels 1998 und 1999, drei Cupsiegen, drei Supercuperfolgen und dem Erreichen der Champions-League-Zwischenrunde 2000 seine größten sportlichen Erfolge.

Im Jänner 2002 wechselte der Mittelfeldspieler zum 1. FC Saarbrücken in die zweite deutsche Bundesliga, beendete das kurze Gastspiel bereits wieder im Sommer desselben Jahres und unterschrieb beim damaligen österreichischen Zweitligisten SV Mattersburg. Bei den Burgenländern hielt es den „Weltenbummler“, wie er aufgrund seiner vielen Stationen genannt wurde, allerdings auch nur während des Herbstdurchgangs. Trotzdem zählte er zur Meistermannschaft der Ersten Liga und stieg in die Bundesliga auf. Nach seinem Gastspiel in Mattersburg beendete Reinmayr seine Karriere als Profifußballer und nahm ein Engagement beim Kärntner Regionalligisten SK St. Andrä im Lavanttal an, das er 2006 beendete. Während seiner Zeit als Fußballer in der ersten österreichischen Bundesliga erzielte er 52 Tore, davon 41 für Sturm Graz.

Im Jänner 2007 wurde Reinmayr als Betreuer der Amateurmannschaft von Sturm Graz vorgestellt und kehrte damit ebenso wie Mario Haas, als zweiter des ehemaligen magischen Dreiecks, zu den Grazern zurück. Nach eineinhalb Jahren wechselte er im Sommer 2008 als Co-Trainer zum Bundesligisten SK Austria Kärnten. Nach dem Konkurs des Vereins und der damit verbundenen Einstellung des Spielbetriebs verließ Reinmayr Klagenfurt und wechselte als Trainer zum steirischen Landesligisten SC Kalsdorf.[2] Von April bis Ende Juni 2011 war Reinmayr Trainer der Union Thalheim in Oberösterreich.[3]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft feierte Reinmayr am 27. Oktober 1993 im Spiel gegen Israel. Unter Teamchef Herbert Prohaska gehörte er 1998 dem Team für die Fußballweltmeisterschaft in Frankreich an und kam auch bei einem Spiel zum Einsatz. Sein letztes Match im Dress der österreichischen Nationalmannschaft war die historische 0:9-Schlappe vom 27. März 1999 in Valencia gegen Spanien. Insgesamt brachte er es auf 14 Länderspiele und vier Tore für das Nationalteam.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hannes Reinmayr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. meinbezirk.at: Hannes Reinmayr übernimmt den SV Tobelbad (20. Apr. 2016), abgerufen am 19. November 2017
  2. Kleine Zeitung: Sturm hat ein Auge auf Elsneg geworfen, abgerufen am 15. Juni 2010
  3. http://www.unionthalheim.at/