Hans von Bartels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hans von Bartels
Hans von Bartels um 1900.
Briefträger im Wattenmeer
Der Friedhof Cimitero delle Porte Sante in Florenz
Rathaus mit Marktplatz in Lübeck anno 1881

Hans von Bartels (* 25. Dezember 1856 in Hamburg als Johann Nicolaus Heinrich von Bartels; † 5. Oktober 1913 in München) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde in Hamburg als Sohn des Dr. N. F. F. von Bartels, eines russischen Regierungsbeamten, geboren. Er studierte zuerst unter dem Marinemaler Rudolf Hardorff in Hamburg, dann unter Adolph Schweitzer in Düsseldorf und unter Carl Oesterley senior.

Nachdem er umfangreiche Reisen unter anderem nach Italien unternommen hatte, ließ er sich mit seiner Frau, der Schriftstellerin Wanda von Bartels, 1885 in München nieder und wurde 1891 zum Professor für Malerei ernannt. Er war Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832 und wurde ein Ehrenmitglied der führenden englischen, deutschen, holländischen, belgischen und österreichischen Kunstgesellschaften. Aus Berlin, München, Wien, Paris, Madrid und Budapest erhielt er jeweils eine Goldene Medaille, ferner 1892 das Ritterkreuz 1. Klasse des Königlich Sächsischen Albrechts-Ordens.

Bartels galt als einer der führenden deutschen Wasserfarben-Maler, seine Ölgemälde wurden für ihre Energie gerühmt. Thematisch beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem Meer und Szenen des Fischerlebens.

Seine Tochter Wera von Bartels(-Heimburg) (1886–1922) wurde ebenfalls Zeichnerin und Modelleurin.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sturmflut
  • Einsamer Strand
  • Kartoffelernte in Rügen
  • Sturm – Bornholm
  • Mondschein auf dem Zuyder Zee
  • Venedig

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans von Bartels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst Wilhelm Bredt: Bartels, Wera von. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 2: Antonio da Monza–Bassan. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1908, S. 542–543 (Textarchiv – Internet Archive).