Hardy Schwetter

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Hardy Schwetter bei einem Auftritt als Christian Steiffen

Hardy Schwetter (* 24. April 1971 in Georgsmarienhütte) ist ein deutscher Musiker und Schauspieler. Unter dem Künstlernamen Christian Steiffen ist er als Entertainer tätig. Er lebt in Osnabrück.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1993 bis 1995 absolvierte Schwetter seine Schauspielausbildung an der Lee Strasberg Theatre School in New York.

Von 2001 bis 2010 war Schwetter Frontman einer 7-köpfigen Elvis-Tribute-Band. Hieraus entwickelte er 2007 anlässlich des 97. Deutscher Katholikentags seine erste Kunstfigur Reverend Hardy Hardon mit seiner „Church Of Elvis“.[1]

Seit 2009 ist Schwetter bundesweit als Schlagersänger Christian Steiffen tätig. Am 11. Oktober 2013 erschien bei Warner Music Group sein Album Arbeiter der Liebe. Der Song Sexualverkehr aus diesem Album wird in dem Heimatkrimi Winterkartoffelknödel, aus der Kriminalfilmreihe Ein Eberhoferkrimi, zur Untermalung einer lustig-frivolen Filmkompilation benutzt, die mit einer Wirtshausszene beginnt. In dem Kinofilm Ich fühl mich Disco, der auf der Berlinale 2014 gezeigt wurde[2], spielt er sich selbst als angebeteten Schlagersänger.

In die Schlagzeilen geriet Schwetter 2013, als er unter seinem Künstlernamen für das Amt des Oberbürgermeisters von Osnabrück kandidierte und 3,3 Prozent der Stimmen erhielt.[3]

Im Oktober 2015 erschien das zweite Christian-Steiffen-Album Ferien vom Rock ’n’ Roll. Der Song Du und ich aus diesem Album wird in dem Heimatkrimi Grießnockerlaffäre, aus der Kriminalfilmreihe Ein Eberhoferkrimi, im Abspann eingespielt. Im fünften Teil der Reihe, Sauerkrautkoma, hatte er einen Auftritt mit dem Lied Ich hab dir den Mond gekauft. Zudem spielte Schwetter im Film Alki Alki von Regisseur Axel Ranisch mit, welcher als Eröffnungsfilm beim Unabhängigen Filmfest Osnabrück gezeigt wurde.[4] Im bislang letzten Heimatkrimi Leberkäsjunkie der Eberhofer-Reihe spielt er an der Seite von Sebastian Bezzel den Leiter einer Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999–2001: Aula XL (Deutschsprachige Rockband)
  • 2001–2010: Hardy and the Hardon (7-köpfige Elvis-Tribute-Band)
  • 2007: Reverend Hardy Hardon
  • seit 2009: Christian Steiffen

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hardy Schwetter
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[5]
Ferien vom Rock ’n’ Roll
  DE 63 23.10.2015 (1 Wo.)
Gott of Schlager
  DE 17 15.02.2019 (1 Wo.)

Alben

  • 2013: Arbeiter der Liebe
  • 2015: Ferien vom Rock’n’Roll
  • 2019: Gott of Schlager

EPs

  • 2014: Sing mit… Christian - Vol. 1

Singles

  • 2012: Ich hab’ die ganze Nacht von mir geträumt
  • 2016: Sexualverkehr (Bumsversion)
  • 2018: Hier ist Party
  • 2018: Wie der Wind

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikvideos

  • 2012: Ich hab’ die ganze Nacht von mir geträumt
  • 2013: Sexualverkehr (Regie: Axel Ranisch)
  • 2015: Ich hab dir den Mond gekauft (Regie: Birgit Möller)
  • 2015: Arbeiter der Liebe
  • 2015: Selbstmitleid
  • 2015: Angelino Wagener (Regie: Angelino Wagener)
  • 2016: Du und Ich (mit Eva Schneidereit) (Regie: Birgit Möller)
  • 2016: Du hasst die Menschen einfach gern (Regie: Angelino Wagener)
  • 2017: Die dicksten Eier der Welt

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste, Rolle: Glumow
  • 1999: Pericles – Fürst von Tyrus, Rolle: Pericles
  • 2004: Was ihr wolltTheater Osnabrück, Rolle: Kapitän
  • 2004: Sein oder Nichtsein – Theater Osnabrück, Rolle: Regisseur Dobosh

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Christian Steiffen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kong of Rock ’n’ Roll sucht den Dialog
  2. ZDF auf der Berlinale: Ich fühl mich Disco
  3. Deutschlandfunk: Schlager als Selbstheilung
  4. Christian Steiffen nimmt „Ferien vom Rock ’n’ Roll“
  5. Chartquellen: DE