Hasborn-Dautweiler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hasborn-Dautweiler
Gemeinde Tholey
Ehemaliges Gemeindewappen von Hasborn-Dautweiler
Koordinaten: 49° 29′ 31″ N, 6° 58′ 46″ O
Höhe: 339 m
Fläche: 9,04 km²
Einwohner: 2631 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte: 291 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66636
Vorwahl: 06853
Hasborn-Dautweiler (Saarland)
Hasborn-Dautweiler

Lage von Hasborn-Dautweiler im Saarland

Das Alte Rathaus von Hasborn-Dautweiler
Das Alte Rathaus von Hasborn-Dautweiler

Hasborn-Dautweiler ist ein Ortsteil der Gemeinde Tholey im Landkreis St. Wendel im nördlichen Saarland. Bis Ende 1973 war Hasborn-Dautweiler eine eigenständige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Hasborn-Dautweiler am 1. Januar 1974 der Gemeinde Tholey zugeordnet.[1][2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft von Hasborn-Dautweiler ist in der Vergangenheit entscheidend durch das Dowidat-Werk geprägt worden. Angesiedelt in der Industriestraße - dem örtlichen Industriegebiet - wurden dort ab 1963 hochwertige Werkzeuge hergestellt. Die Produktion musste jedoch zwischenzeitlich eingestellt werden. Daneben war als wichtiger Arbeitgeber des Ortes das 1932 gegründete Bauunternehmen Josef Backes, das heute in Theley ansässig ist, zu nennen. Heute sind das 1996 gegründete Metall- und Stahlbauunternehmen Scholl, gemeinsam mit seiner Konstruktionsfirma KBM, in Hasborn ansässig. Die Scholl GmbH hat ihren Geschäftsbetrieb unter anderem in den alten Dowidat-Hallen. Zwischen den beiden Betriebsflächen von Scholl befindet sich das EVS Wertstoff-Zentrum Hasborn-Dautweiler. Der weitere Ausbau des Gewerbegebietes mit unmittelbarer Anbindung an die Autobahn A1 ist geplant.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Bartholomäus

Die neugotische Kirche St.Bartholomäus, erbaut von 1902 bis zur Einweihung am 24. Oktober 1904, wurde im Jahre 1969 aus Platzgründen umgebaut. Die Apsis wurde abgerissen und stattdessen entstand ein größeres Querhaus modernen Baustils. Hier befinden sich außerdem die neue Empore im östlichen Querhausarm mit der Orgel aus Leonberg (2 Manuale/29 Register) und die darunterliegende Sakristei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Kühn (* 3. Februar 1934), deutscher Schriftsteller
  • Nadine Schön (* 5. Juni 1983), Politikerin (CDU)
  • Nikolaus Warken (1851−1920) genannt Eckstein, Führer der ersten Bergarbeiterbewegung an der Saar

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hasborn-Dautweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, § 37, veröffentlicht im Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr. 48, S. 857 (PDF Seite 29; 499 kB)
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 810.