Heidelberger Halbmarathon

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Der SAS Halbmarathon in Heidelberg ist ein von der TSG 78 Heidelberg veranstalteter Volkslauf. Anders als in vielen anderen Städten wird er als Hauptlauf ausgetragen und ist nicht nur Teillauf eines kompletten Marathons. Als solcher gehört er mit seinen rund 3500 Teilnehmern zu den größeren. Besonderer Beliebtheit erfreut er sich seines attraktiven Streckenprofils wegen. Dieses führt sowohl mitten durch die historische Stadt, als auch durch idyllische Waldgebiete. Dabei passieren die Teilnehmer viele Sehenswürdigkeiten der Stadt wie beispielsweise die Alte Brücke, das Schloss und den Philosophenweg.

Streckenführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halbmarathonstrecke Heidelberg
Höhenprofil

Das Streckenprofil wurde seit der Erstaustragung 1982 des Öfteren geändert.[1] Zuletzt wurde der Startpunkt verlegt, da die Kapazität des früheren Starts in der Hauptstraße durch den Ansturm der Teilnehmer überschritten wurde. Gestartet wird nun seit 2004 in der Friedrich-Ebert-Anlage Richtung Adenauerplatz laufend. Über den Bismarckplatz erreichen die Läufer die Hauptstraße, passieren den Universitätsplatz und verlassen die Altstadt schließlich über die Alte Brücke. Nach einer kleinen Runde durch den Stadtteil Neuenheim, erwartet die Teilnehmer eine erste Härteprüfung: den Philosophenweg hinauf müssen etwa 160 Höhenmeter überwunden werden. Danach führt ein idyllischer Waldweg vorbei an der Abtei Neuburg nach Ziegelhausen und zurück auf etwa 110 m ü NHN. Auf der anderen Seite des Neckars, im Stadtteil Schlierbach, geht es dann ein weiteres Mal steil bergauf auf bis zu 224 m ü NHN. Etwa auf dieser Höhe wird auch das Schloss an der südlichen Seite passiert, bevor es zurück in die Altstadt zum letzten Kilometer geht. Der Zieleinlauf findet dann nach dem Schlussspurt auf der Hauptstraße am Universitätsplatz statt.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenrekord

  • Frauen: 1:22:29 h, Tina Tremmel, 2009
  • Männer: 1:05:32 h, Enrico Rösner, 1990 (Die Strecke wurde damals aufgrund eines Sturmschadens verkürzt.[1])

Streckenrekord seit 2004 (aktueller Streckenverlauf)

  • Frauen: 1:22:29 h, Tina Tremmel, 2009
  • Männer: 1:12:47 h, Jochen Uhrig, 2017

Meiste Siege

  • Frauen: Sabine Rankel → 6 Siege
  • Männer: Ulrich Benz → 4 Siege, Ingo Horst und Enrico Rösner → jeweils 3 Siege

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den aufgeführten Siegerzeiten handelt es sich der DLV-Verordnung[2] entsprechend um die Brutto-Zeiten.

Auflage Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
36 30. Apr. 2017 Jochen Uhrig 1:12:47 Anna Herzberg -2- 1:25:30
35 24. Apr. 2016 Kibrom Isaac 1:15:30 Anna Herzberg 1:25:58
34 26. Apr. 2015 Jonas Lehmann 1:13:17 Esther Heinold 1:32:28
33 06. Apr. 2014 Ulrich Benz -4- 1:14:45 Almuth Grüber -2- 1:28:30
32 28. Apr. 2013 Ulrich Benz -3- 1:15:19 Daniela Kenty 1:29:28
31 29. Apr. 2012 Ulrich Benz -2- 1:15:51 Isabel Leibfried 1:27:37
30 10. Apr. 2011 Holger Freudenberger 1:13:36 Almuth Grüber -1- 1:26:27
29 25. Apr. 2010 Ulrich Benz -1- 1:15:28 Silvia Balbach 1:29:35
28 26. Apr. 2009 Andreas Gerrits 1:15:31 Tina Tremmel -3- 1:22:29
27 27. Apr. 2008 Mathias Pfähler -2- 1:16:45 Sabine Rankel -6- 1:28:51
26 29. Apr. 2007 Mathias Pfähler -1- 1:17:21 Tina Tremmel -2- 1:26:33
25 30. Apr. 2006 Markus Van Ghemen -2- 1:14:24 Tina Tremmel -1- 1:28:06
24 24. Apr. 2005 Timo Bracht 1:14:54 Sabine Rankel -5- 1:27:11
23 25. Apr. 2004 Normann Stadler 1:14:10 Sabine Rankel -4- 1:27:36
22 27. Apr. 2003 Markus van Ghemen -1- 1:14:54 Sabine Rankel -3- 1:28:38
21 28. Apr. 2002 Christian Stang 1:11:29 Isabella Bernhard 1:23:01
20 29. Apr. 2001 Ingo Horst -3- 1:12:49 Margit Rensch 1:33:22
19 30. Apr. 2000 Ralf Wodopia 1:13:58 Uschi Wolf 1:26:50
18 1999 Ingo Horst -2- 1:15:13 Melanie Weber 1:27:22
17 26. Apr. 1998 Ingo Horst -1- 1:13:15 Sabine Rankel -2- 1:27:29
16 27. Apr. 1997 Thomas Greger 1:12:12 Sabine Rankel -1- 1:27:26
15 28. Apr. 1996 Hans Reiss 1:15:49 Pia Hansske 1:33:54
14 23. Apr. 1995 Christian Bauer 1:11:20 Stefani Wendland 1:27:55
13 24. Apr. 1994 Issa Mohamedi 1:10:03 Jody Weatherwax 1:24:44
12 25. Apr. 1993 Jürgen Dächert 1:15:19 Viola Kirschke 1:31:53
11 26. Apr. 1992 Enrico Rösner -3- 1:14:49 Beate Kauke 1:31:28
10 28. Apr. 1991 Enrico Rösner -2- 1:11:22 Jennifer Moyer 1:25:09
9 29. Apr. 1990 Enrico Rösner -1- 1:05:32 Corinna Tentrup-Tiedje 1:25:37
8 23. Apr. 1989 Andreas Höschele 1:11:38 Bettina Corves-Wunderer 1:30:20
7 24. Apr. 1988 Norbert Kleiber -2- 1:06:55 Noreen Walters 1:29:53
6 03. Mai 1987 Klaus Loewenhagen 1:09:27 Ute Krauter 1:31:52
5 04. Mai 1986 Norbert Kleiber -1- 1:08:33 Sabine Kroos 1:29:14
4 28. Apr. 1985 Hanspeter Tiedje 1:10:05 Jocelyne Lapp 1:30:58
3 29. Apr. 1984 Guenther Wolff -2- 1:08:59 Maria Ganter 1:25:14
2 24. Apr. 1983 Guenther Wolff -1- 1:10:29 Olivia Gruener 1:26:09
1 25. Apr. 1982 Rainer Suessmann 1:11:49 Jean Folan 1:29:37

Quelle: Internetpräsenz des Veranstalters[3].

Entwicklung der Finisher-Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gesamt Frauen Männer Anteil Frauen
2015 3412 811 2601 23,8 %
2014 3503 847 2656 24,2 %
2013 3478 764 2714 22,0 %
2012 3443 743 2700 21,6 %
2011 3534 760 2774 21,5 %
2010 3375 691 2684 20,5 %
2009 3497 689 2808 19,7 %
2008 3322 667 2655 20,1 %

Quelle: Ergebnislisten des Veranstalters.[3] Die jeweiligen Höchstwerte sind hervorgehoben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Webseite des Veranstalters zur Historie des Heidelberger Halbmarathons (Memento des Originals vom 3. Mai 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de
  2. Beschluss des Bundesausschusses Wettkampforganisation zur Verwendung von Brutto- und Nettozeiten (Memento des Originals vom 20. Februar 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 42 kB)
  3. a b Archiv des Veranstalters mit Ergebnislisten (Memento des Originals vom 18. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de