Heiner Dunckel

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Heiner Dunckel 2017

Heiner Dunckel (* 16. Januar 1954 in Hamburg) ist ein deutscher Arbeits- und Organisationspsychologe und Hochschullehrer in Flensburg. Seit 2017 ist er Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1973 am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Hamburg studierte Dunckel Psychologie, Soziologie und Politische Ökonomie in Mannheim und Berlin. 1980 legte er seine Diplom-Hauptprüfung in Psychologie an der Freien Universität Berlin ab.

Während und nach seiner Promotion im Jahr 1985 lehrte Dunckel an Universitäten in Berlin, Osnabrück, Zürich, Salzburg sowie in Asien und Lateinamerika. Eine Zwischenstation nach der Promotion stellte unter anderem eine zweijährige Beschäftigung bei den Berliner Stadtreinigungsbetrieben dar. Seit 1996 hat Dunckel an der Europa-Universität Flensburg die Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie am Institut für Internationales Management und Ökonomische Bildung inne.[1] Von 2001 bis 2009 war er Rektor der Europa-Universität Flensburg.[2]

Dunckel ist verheiratet und hat vier Kinder.[3]

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dunckel ist unter anderem Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA), der SPD und der Gewerkschaft Verdi. Im September 2016 nominierten ihn Mitglieder des SPD-Kreisverbandes Flensburg zum Kandidaten für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017.[4]

Bei der Wahl konnte er den Landtagswahlkreis Flensburg mit 31,6 Prozent der Erststimmen direkt gewinnen und wurde somit Abgeordneter des Landtags. Dort wirkt er als Mitglied im Bildungsausschuss und als Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Hochschulen, Forschung u. Technologie sowie Industriepolitik. Des Weiteren ist Dunckel stellvertretendes Mitglied im Wirtschafts- und Europaausschuss. Zudem setzt sich Dunckel für die Digitalisierung der SPD-Landtagsfraktion ein.[5]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dissertation: Mehrfachbelastungen am Arbeitsplatz und psychosoziale Gesundheit : psycholog. Überlegungen u. aktuar. Analysen, Lang Verlag, Frankfurt/Main 1985, ISBN 978-3-8204-8473-1
  • Mit Dieter Zapf: Psychischer Stress am Arbeitsplatz : Belastungen, gesundheitl. Folgen, Gegenmassnahmen, Bund-Verlag, Köln 1986, ISBN 978-3-7663-3005-5
  • Mit Martin Resch: Computer für den Menschen? : Risiken u. Chancen d. Computereinsatzes am Arbeitsplatz, Bund-Verlag, Köln 1987, ISBN 978-3-7663-3060-4
  • Psychologisch orientierte Systemanalyse im Büro, Verlag Hans Huber, Göttingen 1996, ISBN 978-3-456-82680-6

Als Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Heiner Dunckel. In: www.uni-flensburg.de. Europa-Universität Flensburg, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  2. https://www.uni-flensburg.de/?id=14346#unfold-c18928
  3. Heiner Dunckel – für Sie und Euch in unseren Landtag! In: www.heiner-dunckel.de. Heiner Dunckel, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  4. Carlo Jolly: SPD-Direktmandat: Dunckel soll Simone Lange beerben. In: Flensburger Tageblatt. 30. September 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  5. [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID=3297&format=WEBVOLLLANG LIS-SH Gesamtbestand: Amts- und Mandatstr�ger SH.] Abgerufen am 30. Juli 2021.