Helmut Mayer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Helmut Mayer Ski Alpin
MayerHelmut 01.jpg
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 4. März 1966 (53 Jahre)
Geburtsort Verditz, Österreich
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Super G
Status zurückgetreten
Karriereende 1993
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Calgary 1988 Super G
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Silber0 Vail 1989 Riesenslalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Sugarloaf 1984 Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 12. (1987/88)
 Super-G-Weltcup 8. (1988/89)
 Riesenslalomweltcup 3. (1987/88)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 0 0 2
 Riesenslalom 1 0 2
 Parallel-Rennen 0 0 1
 

Helmut Mayer (* 4. März 1966 in Verditz) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Dezember 1987 gewann er den Weltcup-Riesenslalom von Kranjska Gora, was sein einziger Sieg blieb.

Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary erreichte er im Super-G Rang zwei und somit Silber, ein Jahr später bei der Weltmeisterschaft 1989 in Vail Silber im Riesenslalom, wobei er dies mit Laufbestzeit im 2. Durchgang noch, nach Rang 10 im ersten Lauf, bewerkstelligte.[1] Zwischen 1986 und 1993 wurde er viermal Österreichischer Meister: dreimal (1986, 1991, 1993) im Riesenslalom und einmal (1989) im Super-G.

Der Sportpresseklub Kärnten wählte ihn dreimal in Folge (1987–1989) zum Kärntner Sportler des Jahres.[2]

Sein Sohn Matthias ist ebenfalls Skirennläufer und gewann bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die Goldmedaille in der Abfahrt und bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang die Goldmedaille im Super-G.

Seit Sommer 2018 nahm er den Posten eines Cheftrainers beim Landesskiverband Kärnten ein, doch kündigte er diesen um den 12. Mai 2019, da er mit Trainerbesetzungen nicht einverstanden war.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesschiverband und Kleine Zeitung (Hrsg.): Vom Großglockner zum Klammer-Stich – 100 Jahre Schisport in Kärnten. S. 53–55, Helmut Mayer: Als der Traktor noch als Taxi eingesetzt wurde, Carinthia Verlag 2007, ISBN 978-3-85378-622-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arbeiterzeitung Wien vom 10. Februar 1989, Seite 23
  2. villach.awm.at: Favorit für Kärntens Sportler des Jahres ist „Mathias Mayer“
  3. https://www.kleinezeitung.at/sport/kaerntnersport/5627065/OlympiaZweiter-kuendigt...