Alpiner Skiweltcup

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Dieser Artikel behandelt allgemein den alpinen Skiweltcup. Die aktuelle Saison wird unter Alpiner Skiweltcup 2015/16 beschrieben.
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Der alpine Skiweltcup ist ein von der FIS ausgetragener internationaler Wettbewerb im alpinen Skisport, der während des Winterhalbjahres der nördlichen Hemisphäre ausgetragen wird (Ende Oktober bis März). Der erste Skiweltcup fand 1967 statt.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zum alpinen Skiweltcup hatte der französische Sportjournalist Serge Lang (* 6. Januar 1920, † 26. November 1999), die Umsetzung dieser Idee wurde vor allem mit Unterstützung der damaligen Teamchefs von Frankreich (Honoré Bonnet) und den USA (Bob Beattie) auf der Seidlalm in Kitzbühel im Winter 1966 beschlossen. Daran erinnert eine Messingtafel, die dort seit 1996 rechts vom Eingang hängt.

Das erste Weltcuprennen war ein Herrenslalom am 5. Januar 1967, den der Österreicher Heinrich Messner gewann (es war dies sein einziger Sieg im Weltcup). Am 6. Januar 1967 folgte der erste Riesenslalom (dreifacher französischer Sieg, angeführt von Georges Mauduit – allerdings wurde dieser Bewerb lediglich in einem Durchgang gefahren). Sieger der ersten Abfahrt (Lauberhorn am 14. Januar) wurde Jean-Claude Killy. Die Damen starteten am 7. und 8. Januar mit einem Slalom und Riesenslalom in Oberstaufen, die erste Abfahrt fand am 13. Januar in Grindelwald statt (der Sieg ging in allen drei Bewerben jeweils an die Kanadierin Nancy Greene). Bis auf Messner und seinem Landsmann Herbert Huber wurden in der Auftaktsaison alle Herrenbewerbe von Franzosen gewonnen. Ähnlich bei den Damen: Da waren es nur Nancy Greene als Mehrfachsiegerin, weiters Erika Schinegger (AUT) und Burgl Färbinger (GER) – sowie einmal Giustina Demetz (ITA), die sich den Sieg in einer Abfahrt mit Marielle Goitschel teilte – die nicht aus Frankreich kamen.

In den ersten Jahren kam es auch zu Terminkollisionen. So gab es am 24./25. Februar 1968 je einen Riesenslalom und Slalom für Damen und Herren in Oslo und zugleich am 24. Februar eine Herren-Abfahrt in Chamonix. Auch die Bewerbe am 9./10. März 1968 in Kranjska Gora (Herren) und Abetone (Damen) hatten Konkurrenz: Zwar waren es nur FIS-Rennen für Damen und Herren in Åre, doch waren diese für einige Nationen derart wichtig, sodass sie hinsichtlich der Damen keine Starterinnen entsandten und bei den Herren nur eine geringe Zahl. So waren in Abetone nur Läuferinnen aus Frankreich, Italien, Großbritannien und der Schweiz am Start.

Im Mai 1967 beschloss die FIS auf ihrem Kongress in Beirut, die zuvor von ihr unabhängig organisierte Wettkampfserie zu übernehmen.[1]

Lange war es auch üblich, dass fast alle Damenrennen während der Woche gefahren wurden, während den Herren das Wochenende vorbehalten war (Ausnahme war der Riesenslalom von Adelboden, der anfangs am Montag und Dienstag, später nur mehr am Dienstag vonstattenging, dies immer vor den Lauberhorn-Bewerben). Erst in späterer Zeit (ab 1985/86/Quelle: Volkszeitung Kärnten) kam es zur nunmehr gehaltenen Praxis, wonach höchstens in Ausnahmefällen und beim Saisonfinale auch die Wochentage (diese dann für Damen und Herren) herangezogen werden.

Wertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindsey Vonn mit der kleinen Kristallkugel für den Gesamtsieg im Abfahrtsweltcup 2008

Die besten 30 Sportlerinnen bzw. Sportler eines jeden Rennens bekommen Weltcuppunkte gemäß einem FIS-Punktesystem, das im Laufe der Weltcup-Geschichte mehrmals überarbeitet wurde und seit 1993 unverändert geblieben ist.

Am Ende jeder Weltcupsaison wird je eine große Kristallkugel an die Läuferin bzw. den Läufer mit den meisten Punkten aus allen Rennen vergeben. In den einzelnen Disziplinen werden eigene Punktetabellen geführt. Für die Sieger der Wertungen Abfahrt, Slalom, Riesenslalom und (seit 1986) Super-G gibt es kleine Kristallkugeln. Für die (Super-)Kombinations-Wertung wurde zwischen 2007 und 2012 ebenfalls eine kleine Kristallkugel vergeben. Sie schloss auch die letzte verbliebene klassische Kombination beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel mit ein. Auf der FIS Kalenderkonferenz 2015 wurde beschlossen, ab der Saison 2015/16 wieder eine kleine Kristallkugel in dieser Disziplin zu vergeben.[2]

Zudem wird für jede Saison eine Länderwertung (Nationencup) geführt; dabei werden die Punkte aller Läufer und Läuferinnen einer Nation zusammengezählt.

Die Trophäen aus Bleikristall werden seit 1987 von der Glashütte Joska Bodenmais hergestellt.[3]

Die Rennen der Olympischen Winterspiele und der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden seit 1972 nicht für den Weltcup gewertet. Ausnahmen waren daher die Ergebnisse der Olympischen Spiele von 1968 in Grenoble und der Weltmeisterschaften 1970 in Gröden, die auch für den Weltcup gezählt wurden.[4]

Die Startliste wird anhand von Weltcupstartlistenpunkten erstellt, die sich im Wesentlichen aus den erreichten Weltcuppunkten der letzten 12 Monate in der jeweiligen Disziplin errechnen.[5]

Veranstaltungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die große Mehrzahl der Rennen findet in Europa statt, jede Saison gastiert der Weltcup zudem in einigen Stationen in Kanada und den USA. In manchen Jahren werden einzelne Wettbewerbe in Japan und Südkorea veranstaltet, auch in Argentinien, Australien und Neuseeland gab es bereits Weltcup-Rennen.

In der Geschichte des Weltcups haben sich einige Orte besonders als Veranstalter von Rennen etabliert.

Traditionelle Abfahrtsstrecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Herren sind die folgenden Strecken traditionelle Austragungsorte:

Besonders anspruchsvolle Riesenslaloms finden

statt.

Als besonders anspruchsvoll werden die Slalomstrecken in

angesehen.

Der Slalom mit den meisten Zuschauern ist seit den 1990er Jahren jener auf der Planai in Schladming, auch Kitzbühel und Wengen sind bekannt für ihre Slalompisten. Der traditionsreiche Slalom von Madonna di Campiglio galt als einer der schönsten und schwierigsten im Weltcup-Zirkus; er wurde bis 2005 häufig (wenngleich nicht jedes Jahr) ausgetragen, seither jedoch nur mehr zweimal, jeweils im Dezember 2012 und 2014. Dafür wird seit 2006 in Adelboden jedes Jahr zusätzlich zum Riesenslalom auch ein Slalom gefahren, und seit 2008 finden auch in Zagreb anspruchsvolle Slaloms statt.

Kitzbühel, Wengen und Val-d’Isère haben bisher am häufigsten Weltcup-Rennen der Herren veranstaltet. Die meisten Damen-Wettbewerbe fanden in Cortina d’Ampezzo, Val-d’Isère und Maribor statt.[6]

Saisonstart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die jeweilige Weltcup-Saison beginnt seit den 1990er Jahren Ende Oktober mit einem Gletscher-Rennen. Es wird auf dem Rettenbachferner oberhalb von Sölden im Ötztal gefahren, das sich als Veranstalter zunächst mit Tignes abwechselte. Die ersten beiden Weltcupsaisonen in den späten 1960er Jahren wurden erst Anfang Januar eröffnet. In den 1970er Jahren war das Kriterium des ersten Schnees, das jeden Dezember in Val-d’Isère stattfindet, traditionell der Auftakt zum Weltcupwinter. In weiterer Folge gab es zwar weiterhin (meist) auch die Rennen in Val-d’Isère, doch wurde schon vorher an anderen Orten gestartet. Besonderheiten gab es ab 1985, als im August Rennen in der Südhemisphäre gab: Sowohl 1985 als 1986 waren es jeweils zwei Herrenabfahrten im argentinischen Las Leñas; im August 1989 fuhren die Damen am selben Ort eine Abfahrt und einen Super-G. Außerdem gab es für die Herren am 11. und 12. August einen Riesenslalom und Slalom im australischen Thredbo. Noch einmal, im August 1990, kam es für die Herren zu einem Slalom und Riesenslalom am Mount Hutt (NZE).

Erstmals am 30./31. Oktober 1993 wurde die Saison mit den Gletscherrennen (je einem Riesenslalom für Damen und Herren) in Sölden gestartet; die Herren trugen die weiteren Rennen Ende November/Anfang Dezember auf dem nordamerikanischen Kontinent aus, während die Damen in Europa blieben. 1994 gab es überhaupt keine Rennen in Sölden und nun war es umgekehrt: die Bewerbe in Park City für die Damen bzw. Tignes für die Herren stellten den Auftakt dar. 1995 starteten die Herren am 12. November in Tignes, danach begaben sich sowohl Damen als auch Herren nach Übersee. Ab 1996 kam es fortlaufend zum Start Ende Oktober, wobei sich vorerst Sölden und Tignes abwechselten, ehe ab 2000 nurmehr Sölden am Programm stand. Beim Start 1997 in Tignes gab es nebst den Riesenslaloms auch je einen zum Weltcup zählenden Parallel-Slalom für Damen und Herren. Seit 2008 gibt es vor dem Wechsel nach Übersee noch in Levi je einen Slalom für Damen und Herren.

ANMERKUNG: In den 1980er Jahren gab es außerdem Ende November fast alljährlich Wettkämpfe unter der Bezeichnung „World Series“, die aus unterschiedlichen Formaten bestanden (Parallelslaloms, auch Riesenslaloms und die „üblichen“ Slaloms, sogar einmal eine Abfahrt) und nur zum Nationencup zählten[7]

Großstadtbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in früheren Jahren und Jahrzehnten gab es gelegentliche Promotionswettbewerbe in Großstädten: So am 5. Januar 1986 in Wien (Piste: Hohe Wand), wobei überraschend Ivano Edalini (ITA) vor Markus Wasmeier (GER) gewann. Danach, am 28. Dezember 1986 anlässlich des 750. Stadtjubiläums von Berlin auf dem Teufelsberg mit Sieger Leonhard Stock (AUT) vor Bojan Križaj (YUG) und am 2. Januar 2009 im Vorfeld der Olympischen Spiele 2010 in Moskau, mit dem Sieg von Felix Neureuther (GER) vor Jean-Baptiste Grange (FRA). Bei diesem Bewerb gab es gute Preisgelder (Sieg: 30.000 US-$, Rang 2: 20.000 US-$; Rang 3: 10.000 US-$ - Quelle: APA).

Im Jahre 2011 wurde dann zum ersten Mal ein so genannter City Event als offizieller Bestandteil des Weltcups veranstaltet. Dabei wird auf einem geeigneten Hügel oder einer künstlichen Rampe ein Parallelslalom ausgetragen. Erster Austragungsort war am 2. Januar 2011 der Olympiaberg in München; die Siege gingen an Ivica Kostelić (CRO) bzw. Maria Pietilä-Holmner (SWE), es wurden nur halbe Weltcup-Punkte vergeben. Die mindere sportliche Qualität im Vergleich zu den klassischen Weltcuppisten sollen die Attraktivität direkter Duelle, die Nähe zu den Zuschauern und wirtschaftliche Überlegungen rechtfertigen. Bei den City Events sind jeweils nur 16 Rennläufer und -läuferinnen startberechtigt und die vergebenen Weltcuppunkte werden für den Gesamtweltcup und seit der Saison 2012/13 auch für den Slalomweltcup angerechnet.[8][9]

Weltcupfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1993 findet am Ende jeder Saison ein Weltcupfinale mit eigenen Regeln statt:
An einem Veranstaltungsort werden innerhalb von vier bis fünf Tagen für Frauen und Männer je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Slalom ausgetragen. Bei den einzelnen Rennen sind nur die besten 25 Läufer der jeweiligen Disziplinenwertungen startberechtigt. Dazu kommen noch jene Läufer, die in der Gesamtwertung mindestens 500 Punkte haben (400 Punkte bis zur Saison 2008/09) sowie die aktuellen Juniorenweltmeister in der jeweiligen Disziplin. Bei den Wettbewerben des Weltcup-Finales erhalten nur die besten 15 Läufer Weltcuppunkte.

Seit 2006 wird beim Weltcupfinale auch ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet.

Veranstalter des Weltcupfinales
1 Generalprobe für Weltmeisterschaften im Folgejahr
2 Generalprobe für Olympische Winterspiele im Folgejahr (im bisher einzigen Fall fand die Generalprobe allerdings 2 Jahre zuvor statt)

Auch in den Anfangsjahren des Skiweltcups gab es mitunter ein Weltcupfinale, bei dem die Punktevergabe zum Teil anders als im sonstigen Saisonverlauf geregelt war. Man sprach von Inflationspunkten: Anstelle der besten 15 Athleten erhielten die besten 25 Weltcuppunkte. Der Sieger bekam wie damals üblich 25 Punkte, der Zweite im Gegensatz zur restlichen Saison aber 24, der Dritte 23 usw. Diese Finale oder Abschlussrennen fanden großteils in Kanada und den USA, später auch in Japan statt. Aufgrund des Umstandes, dass es damals keine TV-Übertragungen gab (und allgemein ein reduziertes mediales Interesse bestand, die Ergebnisse wurden mit „Kurzreports“ durch Agenturen oder einen Journalisten an die diversen Sportredaktionen übermittelt; dazu kam auch die Zeitverschiebung), litt die Wahrnehmung der Bewerbe bei den Sportfans. Das späteste Finale gab es in der Saison 1967/68, als erst vom 5. bis 7. April mit je einem Damen- und Herren-Slalom und -Riesenslalom in Heavenly Valley der Schlusspunkt gesetzt wurde.

Anmerkung: Bereits sporadisch in den 1970er und 1980er Jahren wurden die Finalbewerbe mit einem Parallelslalom für Damen und Herren abgeschlossen, die auch nur zum Nationencup zählten und sogar noch vereinzelt die Endplatzierungen beeinflussten. Nach der Erfindung der Teambewerbe 2005 wurden die Finali mehrmals damit abgeschlossen, wobei vorerst das Format dahingehend ausgetragen wurde, dass es Super-Gs und Slaloms gab. Ab 2009 waren es nur mehr Parallel-Riesenslaloms.

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristallkugeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren
Damen
  • Die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll gewann den Gesamtweltcup sechsmal, davon fünfmal in Folge (die ersten drei Gesamtsiege als Annemarie Pröll)
  • Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewann als erste Athletin vier Kristallkugeln in einer Saison (insgesamt zweimal [2009/10 und 2011/12]).
  • Die Slowenierin Tina Maze gewann 2012/13 die Gesamtwertung und drei weitere Disziplinenwertungen (für die Super-Kombination wurde keine Kugel vergeben), in den anderen beiden Disziplinen Abfahrt und Slalom belegte sie jeweils Platz zwei.
  • Lindsey Vonn hält den Rekord mit 20 Kristallkugeln (4 Gesamt, 8 Abfahrt, 5 Super-G, 3 Kombination) bei den Damen.


Eine Aufstellung aller Kristallkugelgewinner und -innen und Endergebnisse des Nationencups einer jeden Saison seit 1967 finden sich in:

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Folgende Rennläufer konnten den Gesamtweltcup mindestens dreimal gewinnen:

Stand: 20. März 2016 (Saisonende 2015/2016)
Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 5
Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 5
3 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 4
Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 4
6 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3
Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 3
Damen
Rang Name Land Siege
1 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 6
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4
3 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 3
Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 3
Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 3

Saisonsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 20. März 2016 (Saisonende 2015/2016)

Noch aktive Rennläufer sind in Fettschrift hervorgehoben.

Herren
Rang Name Land Siege Saison
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 13 1978/79
Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 13 2000/01
3 Jean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 12 1967
Damen
Rang Name Land Siege Saison
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 14 1988/89
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 2011/12
3 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 11 1974/75
Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11 2003/04
Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11 2009/10
Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 11 2012/13

Punkterekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Punkte für den Sieg in der Gesamtwertung gereicht haben. Die Punkte für zweite oder dritte Plätze in der Gesamtwertung werden hier nicht betrachtet – so hat z. B. Lindsey Vonn 2010/2011 als Zweite 1725 Punkte erzielt, womit sie ihr drittbestes Ergebnis in dieser Aufstellung deutlich übertroffen hat und vor Alexandra Meissnitzer an siebter Stelle läge. Kjetil Andre Aamodt hatte in den Saisonen 1998/1999 und 1999/2000 für seine zweiten Plätze mit 1442 bzw. 1440 mehr Punkte erreicht als bei seinem einzigen Gesamtsieg 1993/1994 (1392 Punkte) und Benjamin Raich hatte 2004/2005 für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung 1454 Punkte akkumuliert, mehr als für seinen ebenfalls einzigen Gesamtsieg im Jahr 2005/2006 (die dabei erzielten 1410 Punkte reichen nicht für die Top Ten).

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Stand: 20. März 2016 (Saisonende 2015/2016)

Herren
Rang Name Land Punkte Saison
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 2000 1999/2000
2 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1795 2015/2016
3 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 1702 2001/2002
4 Paul Accola SchweizSchweiz Schweiz 1699 1991/1992
5 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1685 1997/1998
6 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1648 2004/2005
7 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1618 2000/2001
8 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1535 2012/2013
9 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 1465 1998/1999
10 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1448 2014/2015
Damen
Rang Name Land Punkte Saison
1 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 2414 2012/2013
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1980 2011/2012
3 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 1970 2005/2006
4 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 1960 1996/1997
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1788 2008/2009
6 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 1728 2010/2011
7 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 1672 1998/1999
8 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1671 2009/2010
9 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 1656 1993/1994
10 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 1655 1997/1998

Anmerkungen:

  • In der Saison 1991/92 kam es zu einer Änderung der Punktevergabe. Bis dahin erhielten zunächst nur die besten 10, später die besten 15 Läufer in einem Weltcuprennen Punkte, der Sieger jeweils 25 Punkte; seitdem erhalten die besten 30 Läufer Punkte, der Sieger 100 Punkte.
  • Eine eigene Tabelle für die Zeit vor 1991/92 wäre nicht wirklich aussagekräftig, weil das Reglement mehrmals geändert wurde. So konnte z. B. im allerersten Weltcupjahr (1967) Jean-Claude Killy das damals mögliche Punktemaximum erreichen; aber da nur die drei besten Ergebnisse pro Disziplin (Abfahrt, Slalom und Riesenslalom) gewertet wurden, konnten seine dafür erzielten 3 x 75 = 225 Punkte von nachfolgenden Siegern der Gesamtwertung häufig übertroffen werden, da ihnen mehr Ergebnisse angerechnet wurden.
  • In den Top Ten der Herren konnten sich Hermann Maier und Marcel Hirscher jeweils dreimal platzieren. Bei den Damen konnte sich nur Lindsey Vonn dreimal in den Top Ten platzieren.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die meisten unmittelbar hintereinander ausgetragenen Rennen gewann bei den Herren Jean-Claude Killy in der Saison 1967 (sechs Siege in Serie, und das sogar zweimal in dieser Saison: vom 9. bis 27. Januar 1967 mit drei Abfahrten, zwei Slaloms und einem Riesenslalom, vom 4. bis 24. März 1967 mit zwei Abfahrten, einem Slalom und drei Riesenslaloms) und bei den Damen Vreni Schneider in der Saison 1988/89 (acht Siege in Serie vom 16. Dezember 1988 bis 8. Januar 1989 mit vier Slaloms, drei Riesenslaloms und einer Kombination; ihr kam dabei entgegen, dass in diesem Zeitraum keine Abfahrt und auch kein Super-G stattfand und dass sie mit dem Slalom von Altenmarkt am 16. Dezember 1988 gleichzeitig die Kombinationswertung aus Abfahrt und Slalom gewann, aber auch mit sieben Rennsiegen in Serie läge sie unangefochten in Führung).
  • Die meisten Rennen einer Disziplin hintereinander gewann bei den Herren Ingemar Stenmark (14 Riesenslaloms in Serie, darunter alle zehn der Saison 1978/79 sowie den letzten der vorhergehenden Saison und die ersten drei der folgenden Saison), bei den Damen Annemarie Moser-Pröll (Elf Abfahrten in Serie, darunter alle acht der Saison 1972/73 und die ersten drei der folgenden Saison). Den Abfahrerinnen der Schweiz gelang es in den Saisonen 1987/88 und 1988/89, alle (jeweils) acht Abfahrten zu gewinnen. - Vom 23. Februar 1997 (Garmisch-Partenkirchen) bis 13. Februar 2000 (St. Anton am Arlberg) gewannen die österreichischen Herren alle 19 veranstalteten Super-Gs, wobei sie im letzten in dieser Serie sogar zu einem „ex-aequo-Sieg“ kamen. - Nebst dem Gewinn aller Wertungen konnten die Damen des ÖSV in der Saison 2006/07 mit 23 Saisonsiegen und 54 Podestplätzen neue Rekordmarken aufstellen.
  • Am 19. Januar 2013 erreichte Johan Clarey in der Abfahrt von Wengen mit 161,9 km/h die höchste je gemessene Geschwindigkeit im alpinen Skiweltcup. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Weltcuprennen erzielte mit 112,37 km/h Armin Assinger bei der Abfahrt am 15. März 1993 in Sierra Nevada.

Größte Vorsprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Anmerkung: Als die Damen ihre Riesenslaloms noch in einem Durchgang gefahren sind, waren 2.96 Sek. von Annemarie Moser-Pröll (AUT) auf Françoise Macchi (FRA) am 11. März 1971 in Abetone der größte Vorsprung.
Anmerkung: Die bisherige Rekordmarke war im  März 1968 in Abetone aufgestellt worden, als Florence Steurer 3,00 Sekunden vor Annie Famose gewann.[10]

Negativrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der längsten Serien, als „große Skilauf-Nation“ in einer Disziplin sieglos zu sein, erlebten die österreichischen Damen im Riesenslalom: Nach dem Sieg vom 17. März 1978 im Finale von Arosa durch Annemarie Moser-Pröll (im 89. Damen-RTL der Weltcup-Geschichte) dauerte es über elf Jahre bis zum 3. Dezember 1989 in Vail, als Anita Wachter die „Durststrecke“ im mittlerweile 174. Damen-RTL beendete. Ähnliches widerfuhr den Schweizer Damen im Slalom. Der Sieg beim City Event in Stockholm am 23. Februar 2016 durch Wendy Holdener war nicht nur der erste Sieg der Schweiz überhaupt in einem Parallelslalom (bzw. Parallel-Rennen), sondern auch der erste Damen-Slalom-Sieg seit jenem von Marlies Oester in Berchtesgaden am 20. Januar 2002 (dieser hatte den 76. Schweizer Sieg in dieser Disziplin dargestellt) – somit gab es eine 14-jährige Sieglosigkeit vom 311. Damen-Slalom der Weltcup-Geschichte bis zum 441. (alle Zahlen gerechnet inkl. Parallelslaloms und City Events).

Einen besonderen Tiefpunkt erlebte die Damen-Slalommannschaft des ÖSV auch am 21. Januar 1981 in Crans-Montana: Ohnehin in der gesamten Saison (und auch die folgende) sieglos und meist nur mit bescheidenen Platzierungen ausgestattet, kam es zusätzlich durch Verletzungen (Regina Sackl, Lea Sölkner und Ingrid Eberle) dazu, dass Roswitha Steiner mit Start-Nr. 32 als erste in der Startliste aufschien und schlussendlich Elke Kunschitz (Start-Nr. 55) mit Rang 36 (Rückstand 12,09 sec.), dies bei 38 Klassierten, als Einzige in die Wertung kam.[11][12]

Andere Negativa können noch in einer totalen Sieglosigkeit des Schweizer Herrenteams vom 30. Januar 2004 (Didier Cuche Abfahrt Garmisch-Partenkirchen) bis zum 7. Januar 2007 (Marc Berthod Slalom Adelboden) oder die Nicht-Qualifikationen des Slalomteams der Schweizer Herren beim Saisonfinale 2012 und auch „Null-Meldungen“ im Klassement auf Grund des Ausscheidens der jeweils einzig Qualifizierten in den Finali 2013 bis 2015 genannt werden – wie überhaupt hinsichtlich der ständig vertretenen Nationen das Herrenteam der Schweiz hinsichtlich Slalomsiegen – nicht nur im Vergleich zum Damenteam bezüglich Slalom, sondern auch zu den Erfolgen in den anderen Disziplinen, eine bescheidene Bilanz aufzuweisen hat (13 Siege in nun fast 30 Weltcupjahren bei, zum Stand 1. März 2016, 459 gefahrenen Slaloms inkl. einem k.o.- und zwei Parallel-Slaloms). Vermerkt ist auch, dass die Schweizer Damen in der Saison 1970/71 überhaupt nur zu sieben Punkten kamen. Rita Good mit vier Punkten wurde 30. und Vreni Inäbnit mit drei Punkten 33. in der Einzelwertung.[13]

Sonstige Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein besonderes Erlebnis hatten die US-Damen bei ihrer Anreise zu den Weltcuprennen in Lienz (Osttirol) im Dezember 1969. Irrtümlich wurde der Flug nach Linz in Oberösterreich vorgenommen, so dass von dort erst die Anreise fortgesetzt werden musste. Allerdings hatte dieses Missgeschick keine Auswirkungen, denn Judy Nagel gewann sowohl Riesenslalom als auch Slalom.
  • Das ZDF verweigerte „wegen Schleichwerbung“ vorerst eine Direktübertragung des Damenslaloms aus Garmisch-Partenkirchen am 4. Januar 1975. Erst als ein Teil der Reklametafeln weggeräumt worden war, wurde während des ersten Durchgangs mit der Übertragung begonnen, der Anfang des Rennens wurde als Aufzeichnung nachgeliefert. Die Zeitnehmungsfirma, deren Reklametafel auch entfernt worden war, drohte kurzfristig mit dem Abbruch der Zeitmessung[14]
  • Eine Besonderheit gab es auch am 20. und 21. März 1982 in L’Alpe d’Huez, wo die Damen einen Slalom und Riesenslalom fuhren. Dort wurde der Slalom am 20. März nach einem Durchgang wegen der Wetterverhältnisse abgebrochen (es führte Tamara McKinney) und der zweite Durchgang erst am 21. März durchgeführt. Allerdings kam es am 21. März zuerst am Vormittag zur Abhaltung des Riesenslalom, am Nachmittag folgte der ausständige Slalomdurchgang. Beide Rennen wurden von Erika Hess gewonnen.[15]
Auch der Damenslalom von Maribor vom 26./27. Februar 1995 wurde (witterungsbedingt) an zwei Tagen ausgetragen; Vreni Schneider, die nach dem ersten Lauf geführt hatte, holte den Sieg.
  • Des Öfteren mussten wegen Absagen zwei Rennen am selben Ort an einem Tag gefahren werden. Der Franzose Luc Alphand schaffte es am 14. Januar 1995 in Kitzbühel, als er zwei (verkürzte) Abfahrten gewann. Bei den Damen war es die Schweizerin Corinne Rey-Bellet, der dies gelang: Es war dies am 16. Januar 1999 in St. Anton, als sie vorerst in der Abfahrt überhaupt den ersten Karriere-Sieg landete und danach noch den Super-G für sich entschied.
  • Zum ersten und bisher einzigen Mal gewann ein Geschwisterpaar am selben Tag ein Weltcuprennen, am 5. Januar 2003 gewann Janica Kostelić den Slalom in Bormio, ihr Bruder Ivica jenen in Kranjska Gora.
  • Die Final-Rennen 1969/70 in den USA fanden ohne die Vertreterinnen des österreichischen Skiverbandes statt. Dieser sagte die Reise wegen „sportlicher Aussichtslosigkeit“ ab (Meldung vom 14. Februar 1970).
  • Auch bei den vom 2. bis 6. Februar 1994 in der Sierra Nevada ausgetragenen Bewerben (Abfahrt, Slalom - beide mit zusätzlicher Kombinationswertung - und Super-G) waren die ÖSV-Damen nicht am Start, doch gab es hierfür einen traurigen Hintergrund, nämlich den tödlichen Rennunfall von Ulrike Maier am 29. Jänner.

Ex-aequo-Siege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bis auf Kombinationsbewerbe gab es bereits in allen Disziplinen von Damen und Herren zumindest einmal eine „Ex-aequo-Platzierung“ auf Rang 1.
  • In zwei Rennen, jeweils bei den Damen, kam es sogar zu einem Dreifach-Sieg: Am 26. Oktober 2002 beim Riesenslalom in Sölden durch Tina Maze (SLO), Andrine Flemmen (NOR) und Nicole Hosp (AUT) sowie am 3. März 2006 beim Super-G von Hafjell durch Nadia Styger (SUI), Lindsey Vonn (USA) und Michaela Dorfmeister (AUT), wobei Kelly Vanderbeek als Viertplatzierte um nur 0,01 sec. zurücklag.

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt
21. Jan. 1978 Hahnenkamm Kitzbühel Sepp Ferstl & Josef Walcher
29. Dez. 2012 Bormio Hannes Reichelt & Dominik Paris
28. Feb. 2014 Kvitfjell Kjetil Jansrud & Georg Streitberger
Super-G
3. März 1985 Furano Daniel Mahrer & Steven Lee
6. Feb. 2000 St. Anton Fritz Strobl & Werner Franz
11. März 2005 Lenzerheide Bode Miller & Daron Rahlves
2. März 2012 Lenzerheide Beat Feuz & Klaus Kröll
Slalom
8. März 2003 Shigakogen Kalle Palander & Rainer Schönfelder
11. März 2006 Shigakogen Kalle Palander & Reinfried Herbst
Riesenslalom
8. Jan. 2011 Adelboden Aksel Lund Svindal & Cyprien Richard

Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt
3. März 1967 Sestriere Marielle Goitschel & Giustina Demetz
24. Jan. 1997 Cortina d’Ampezzo Heidi Zurbriggen & Isolde Kostner
19. Jan. 2009 Altenmarkt-Zauchensee Anja Pärson & Dominique Gisin
Super-G
17. Jan. 1994 Cortina d’Ampezzo Pernilla Wiberg & Alenka Dovžan
1. Feb. 2004 Haus im Ennstal Maria Riesch & Carole Montillet
10. Feb. 2008 Sestriere Fabienne Suter & Andrea Fischbacher
Slalom
16. März 1997 Vail Pernilla Wiberg & Lara Magoni
20. Nov. 1999 Copper Mountain Špela Pretnar & Christel Pascal
20. Jan. 2002 Berchtesgaden Marlies Oester & Kristina Koznick
11. Jan. 2011 Flachau Maria Riesch & Tanja Poutiainen
Riesenslalom
22. März 1987 Sarajevo Maria Walliser & Vreni Schneider
4. Feb. 2006 Ofterschwang Anja Pärson & María José Rienda
25. Okt. 2014 Sölden Mikaela Shiffrin & Anna Fenninger

Knappste Podiumentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren
  • Abfahrt
29. Dez. 2012 - Bormio: Hinter den ex-aequo-Siegern Dominik Paris und Hannes Reichelt belegte Aksel Lund Svindal mit nur 0,01 sec. Rückstand Rang 3 (der Viertplatzierte Klaus Kröll lag nur um eine weitere Hundertstelsekunde dahinter)
  • Super-G
2. März 2012 - Kvitfjell: Hinter den ex-aequo-Siegern Beat Feuz und Klaus Kröll kam Kjetil Jansrud mit 0,03 sec. auf den 3. Rang
  • Slalom
11. Jan. 2015 - Adelboden: Stefano Gross mit 0,02 sec. vor Fritz Dopfer und 0,03 ec. vor Marcel Hirscher

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Was die Kombinationen betrifft, so gab es in der Saison 1986/87 innerhalb einer Woche bei den Herren bei den ohnehin nur zwei diesbezüglichen Entscheidungen die kuriose Situation, dass bei jener vom Lauberhorn in Wengen (18. Januar) nur Pirmin Zurbriggen (SUI) klassiert war und danach bei jener vom Hahnenkamm in Kitzbühel (25. Januar) nebst Sieger Zurbriggen mit Andreas Wenzel (LIE) gerade zwei Athleten gewertet wurden. Grund war die damalige Regel, dass nur die ersten 30 der Abfahrt auch für die Kombinationswertung in Frage kamen, und außerdem beim Slalom nur die ersten 30 nach dem ersten Durchgang im zweiten Lauf zugelassen waren.[16] Erst danach wurde diese Regelung aufgehoben und nun grundsätzlich alle in der Abfahrt Klassierten für die Kombination in Frage kamen und im Slalom der „Cut der ersten 30“ für die „reinen“ Kombinierer nicht galt (sie konnten aber nicht in die Slalomwertung aufrücken).
  • Die im vorherigen Beitrag angesprochene „Dreißigerregel“ wurde in diesem Zeitraum vor allem für die Slaloms und Riesenslaloms von Bedeutung, wonach zum zweiten Durchgang nur mehr die ersten 30 des ersten Laufes, und diese in umgekehrter Startreihenfolge, zugelassen werden. Erstmals gab es diesen Versuch aber schon am 10. März 1985 beim Herren-Riesenslalom in Aspen (Sieg von Marc Girardelli). Vorerst wollte man sogar dieses Rennen nicht werten. Ingemar Stenmark sprach sich gegen diese Einführung „wegen Benachteiligung“ der Führenden nach dem ersten Lauf aus und machte eine Fortsetzung seiner Karriere sogar davon abhängig, dass weiterhin nach dem bisherigen System gefahren werde.[17]
  • Von den teilnehmenden Nationen, die sich regelmäßig oder zumindest teilweise in den Top Ten platzierten, sind Japan und Großbritannien noch sieglos. Japans Bestplatzierungen gab es praktisch nur in Slaloms: Es waren dies der dritte Platz von Naoki Yuasa am 18. Dezember 2012 in Madonna di Campiglio sowie Rang 7 in Kitzbühel vom 24. Januar 1976 durch Masami Ichimura; auch Toshihiro Kaiwa belegte Rang 7: in Wengen am 6. Februar 1977, am 5. Januar 1978 belegte er in Oberstaufen Rang 5; erneut Rang 10 gab es für ihn am 15. Januar 1978 (wiederum) in Wengen. Rang 6 ist für Osama Kodama am 8. Januar 1980 in Lenggries notiert. Anzufügen ist, dass es auch diverse gute Kombi-Plätze (meist durch Shinya Chiba) gab. Die größte Sensation hätte Akira Sasaki am 19. Januar 2003 in Wengen geliefert, als er mit Startnummer 65 um vier Hundertstel Sekunden den Sieg verpasste.
Wengen war auch für Kentarō Minagawa ein guter Platz (Rang 4 am 15. Januar 2006). Kurz darauf (24. Januar 2006 in Schladming) gab es für ihn Rang 6. Beim Heimrennen in Shiga Kogen am 11. März 2006 begeisterten Sasaki und Minagawa mit den Rängen 6 und 7.
  • Hinsichtlich Großbritannien gab es einen Top-Platz für Divina Galica (Rang 3 in der Damenabfahrt vom 17. Januar 1968 in Bad Gastein) und weitere Top-Ten-Ränge von ihr und dazu von Gina Hathorn und Valentina Illife; zuletzt war es Chemmy Alcott mit Rang 9 (Abfahrt Cortina am 18. Januar 2004); bei den Herren sticht der zweite Rang von Konrad Bartelski am 13. Dezember 1981 bei der Abfahrt von Gröden hervor; Martin Bell belegte in der Abfahrt vom 5. Dezember 1986 in Val d’Isère Rang 6, Alain Baxter holte am 14. Januar 2001 beim Slalom in Wengen Rang 7, Finlay Mickel wurde Zehnter bei der Lauberhorn-Abfahrt am 14. Januar 2006.
  • Was Übertragungen betrifft, galt der Herren-Riesenslalom in Adelboden lange Zeit als Sorgenkind. Eine TV-Übertragung war überhaupt nicht möglich, die Radioreporter waren am Startbereich im Einsatz und konnten sich nur an der mitlaufenden Zeitnehmung orientieren, um den Hörern mitzuteilen, mit welcher Zeit die Läufer das Rennen beendeten. Ab Januar 2006 wurde der Bewerb in Adelboden vom Dienstag auf das Wochenende (mit dem Riesenslalom am Samstag und einem zusätzlichen Bewerb, dem Slalom, am Sonntag) verlegt.
  • Nebst diversen Einzel-Disqualifikationen (siehe z. B. Hermann Maier, dieser sogar zweimal, beide Male in Val d’Isère – nebst der „roten Linie“ war es am 17. Dezember 2000 eine vor dem Rennen wegen Überschreitung der Besichtigungszeit; Quelle: u. a. Kronenzeitung vom 18. Dezember 2000) gab es noch eine größere am 9. Januar 1988 beim Damen-Super-G in Lech, die von den österreichischen Medien als „Steck- bzw. Sicherheitsnadel-Affäre“ bezeichnet wurde: Bei diesem Rennen wurden überdimensionale Startnummern verteilt, die im Fahrtwind flatterten. Vier ÖSV-Damen befestigten diese mit Sicherheits- bzw. Stecknadeln an ihren Anzügen. Weil dies gegen das Reglement verstieß, wurden sowohl Siegerin Sigrid Wolf als auch Anita Wachter (Rang 5), Sylvia Eder (10) und Lisi Kirchler (12) disqualifiziert; der Rennsieg ging an Zoë Haas.[18][19]
  • Die größten Verbesserungen nach dem ersten Durchgang zum Sieg gelangen:
    • Riesenslalom der Damen: Martina Ertl (GER) von Rang 17 am 28. Oktober 2000 in Sölden
    • Riesenslalom der Herren: Cyprien Richard (FRA) von Rang 21 am 8. Januar 2011 in Adelboden
    • Slalom der Damen: Anja Pärson (SWE) von Rang 15 am 3. Dezember 1998 in Mammoth Mountain
    • Slalom der Herren: Marc Berthod (SUI) von Rang 27 am 7. Januar 2007 in Adelboden

Siegesserien in einer Disziplin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abfahrt
 10 Siege  Franz Klammer:       saisonübergreifend: die vier letzten 1975/76 und die sechs ersten 1976/77
  6 Siege  Franz Klammer:       1974/75
  5 Siege  Jean-Claude Killy:   1967
  4 Siege  Roland Collombin:    1973/74
  4 Siege  Peter Wirnsberger:   1985/86
  • Super-G
  4 Siege  Hermann Maier:       1997/98
  4 Siege  Hermann Maier:       1998/99
  • Riesenslalom
 14 Siege  Ingemar Stenmark:    saisonübergreifend: der letzte aus 1977/78, alle zehn in 1978/79 und die ersten drei in 1979/80
  5 Siege  Ingemar Stenmark:    1980/81
  4 Siege  Jean-Claude Killy:   1967
  4 Siege  Ted Ligety:          saisonübergreifend: je zwei zu Ende der Saison 2012/13 und zu Beginn der Saison 2013/14
  4 Siege  Marcel Hirscher:     2014/15
  4 Siege  Alexis Pinturault:   2015/16
  • Slalom
  9 Siege  Alberto Tomba:       saisonübergreifend: zwei Siege 1993/94 und sieben zu Beginn 1994/95
  5 Siege  Ingemar Stenmark:    1976/77
  5 Siege  Ingemar Stenmark:    saisonübergreifend: vier Siege 1979/80 und einer zu Beginn 1980/81
  5 Siege  Marc Girardelli:     1984/85
  5 Siege  Giorgio Rocca:       2005/06
  4 Siege  Thomas Sykora:       1996/97
  4 Siege  Kalle Palander:      2002/03
  4 Siege  Henrik Kristoffersen: 2016

Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abfahrt
 11 Siege  Annemarie Moser-Pröll:     saisonübergreifend: acht Siege 1972/73 und drei zu Beginn 1973/74
  6 Siege  Picabo Street:       saisonübergreifend: fünf Siege am Ende 1994/95 und einer zu Beginn 1995/96
  6 Siege  Lindsey Vonn:        saisonübergreifend: ein Sieg am Ende 2008/09 und fünf zu Beginn 2009/10
  5 Siege  Marie-Theres Nadig: saisonübergreifend: drei Siege am Ende 1979/80 und zwei zu Beginn 1980/81
  4 Siege  Annemarie Moser-Pröll:     1971/72
  • Super-G:
  5 Siege  Katja Seizinger:     saisonübergreifend: zwei am Ende 1996/97 und drei zu Beginn 1997/98
  5 Siege  Lindsey Vonn:        saisonübergreifend: zwei am Ende 2014/15 und drei zu Beginn 2015/16
  4 Siege  Lindsey Vonn:        2008/09
  • Riesenslalom:
  8 Siege  Deborah Compagnoni:  saisonübergreifend: je vier zum Ende 1996/97 und zu Beginn 1997/98
  5 Siege  Annemarie Moser-Pröll:     1974/75
  5 Siege  Christa Kinshofer:   1978/79
  5 Siege  Hanni Wenzel:        1979/80
  5 Siege  Vreni Schneider:     1988/89
  5 Siege  Sonja Nef:           2000/01
  5 Siege  Anja Pärson:         saisonübergreifend: vier noch 2003/04, einer zu Beginn 2004/05
  5 Siege  Anna Fenninger: saisonübergreifend: vier zum Ende 2013/14 und einer zu Beginn 2014/15
  4 Siege  Denise Karbon:       2008/09
  4 Siege  Tina Maze:           2012/13
  • Slalom:
  8 Siege  Vreni Schneider:     saisonübergreifend: sieben Siege 1988/89, erster Sieg 1989/90
  8 Siege  Janica Kostelić:     2000/01
  6 Siege  Erika Hess:          1980/81
  5 Siege  Mikaela Shiffrin:    saisonübergreifend: drei zum Ende 2014/15 und zwei zu Beginn 2015/16
  4 Siege  Ingrid Lafforgue:    1969/70
  4 Siege  Christa Zechmeister: 1973/74
  4 Siege  Lise-Marie Morerod:  saisonübergreifend: letzter Slalom 1974/75, die ersten drei 1975/76
  4 Siege  Erika Hess:          1981/82
  4 Siege  Ylva Nowén:          1997/98
  4 Siege  Anja Pärson:         2001/02
  4 Siege  Anja Pärson:         2003/04
  4 Siege  Marlies Schild:      2006/07
  4 Siege  Maria Riesch:        2008/09

Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Saison 1998/99 erzielte das österreichische Skiteam der Herren am 21. Dezember 1998 beim Super-G von Innsbruck auf dem Patscherkofel einen von Hermann Maier angeführten neunfachen Erfolg, was bisher unerreicht geblieben ist. Dem folgte mit dem Sechsfach-Erfolg am 29. Dezember 1998 in der Abfahrt von Bormio, ebenfalls mit Sieg von Hermann Maier, auch eine in Herren-Weltcup-Abfahrten einmalige Rekordmarke.

Die übrigen Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren
  • Abfahrt:
                   5. Dez. 1997:  Beaver Creek           – 5-fach-Sieg Österreich,  Andreas Schifferer
                   4. Dez. 1999:  Lake Louise            – 5-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
                   2. Feb. 2002:  St. Moritz             – 5-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  11. Feb. 1973:  St. Moritz             – 4-fach-Sieg Österreich,  Werner Grissmann
                  24. Jan. 1982:  Lauberhorn Wengen      – 4-fach-Sieg Österreich,  Harti Weirather
                  14. März 1987:  Calgary (Nakiska)      – 4-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                  17. Dez. 1994:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Armin Assinger
                  15. Dez. 1996:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
                  29. Dez. 1997:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  15. März 2000:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
                   9. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  29. Dez. 2001:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
                  29. Dez. 2001:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hans Grugger
                   3. März 1967:  Sestriere              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Jean-Claude Killy
                  11. Jan. 1969:  Lauberhorn Wengen      – 3-fach-Sieg Österreich,  Karl Schranz
                  16. Jan. 1971:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Schweiz,     Walter Tresch
                   5. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                   1. Feb. 1975:  Megève                 – 3-fach-Sieg Schweiz,     Walter Vesti
                   8. Jan. 1977:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                  21. Jan. 1984:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                  15. Aug. 1986:  Las Leñas              – 3-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                   7. März 1987:  Aspen                  – 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen
                  23. Jan. 1988:  Leukerbad              – 3-fach-Sieg Italien,     Michael Mair
                   6. Jan. 1989:  Laax                   – 3-fach-Sieg Österreich,  Leonhard Stock
                  17. Jan. 1992:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer5
                  23. Jan. 1999:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hans Knauss
                   8. Jan. 2000:  Chamonix               – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Italien,     Alessandro Fattori
                  20. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier3
                   4. März 2001:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  28. Dez. 2001:  Bormio                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Greber
                  12. Jan. 2002:  Lauberhorn Wengen      – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  14. Dez. 2002:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                   6. Dez. 2003:  Beaver Creek           – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  14. Feb. 2004:  St. Anton              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  19. Feb. 2005:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
                  10. Dez. 2005:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
                  28. Jan. 2006:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  21. Feb. 2015:  Saalbach-Hinterglemm   – 3-fach-Sieg Österreich,  Matthias Mayer
                  28. Feb. 2015:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
  • Super-G:
                  21. Dez. 1998:  Patscherkofel          - 9-fach Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  12. Dez. 1982:  Val d’Isère            – 5-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                  27. Nov. 1998:  Aspen                  – 5-fach Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  27. Jan. 2003:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 5-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   6. Dez. 1997:  Beaver Creek           – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. März 2000:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier6
                  30. Nov. 2003:  Lake Louise            – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. März 2004:  Sestriere              – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. Jan. 1998:  Schladming             – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   9. Jan. 1999:  Schladming             – 3-fach Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   7. März 1999:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. März 1999:  Sierra Nevada          – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
                  19. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   4. März 2001:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  17. Dez. 2004:  Gröden                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                   3. Dez. 2007:  Beaver Creek           – 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
                  18. Dez. 2015:  Gröden                 – 3-fach-Sieg Norwegen,    Aksel Lund Svindal
   
  • Riesenslalom:
                   7. Jan. 1974:  Berchtesgaden          – 5-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
                  16. Dez. 1973:  Saalbach-Hinterglemm   – 4-fach-Sieg Österreich,  Hubert Berchtold
                  30. Jan. 1988:  Schladming             – 4-fach-Sieg Österreich,  Rudolf Nierlich
                  14. Jan. 1990:  Alta Badia             – 4-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll 7
                  14. März 1998:  Crans Montana          – 4-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  25. Okt. 1998:  Sölden                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. Feb. 1969:  Kranjska Gora          – 3-fach-Sieg Österreich,  Reinhard Tritscher
                   6. Jan. 1967:  Berchtesgaden          – 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
                  8./10. März 1968:  Meribel             – 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
                  11. Jan. 1983:  Adelboden              – 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen
                  14. Dez. 1986:  Alta Badia             – 3-fach-Sieg Italien,     Richard Pramatton
                  23. Jan. 1990:  Veysonnaz              – 3-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll
                  22. Dez. 1999:  Saalbach-Hinterglemm   – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
                  18. März 2000:  Bormio                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                  10. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  19. März 2016:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Frankreich,  Thomas Fanara
  • Slalom:
                  14. Jan. 2001:  Wengen                 – 5-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                   5. Feb. 1967:  Madonna di Campiglio   – 4-fach-Sieg Frankreich,  Guy Périllat
                  25. Jan. 1970:  Megeve                 – 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
                  15. März 1970:  Voss                   – 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
                   6. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
                  19. Dez. 1976:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Italien,     Fausto Radici
                  27. Jan. 1996:  Sestriere              – 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Reiter
                   1. März 1998:  Yongpyong              – 3-fach-Sieg Norwegen,    Ole Christian Furuseth
                  19. Dez. 2000:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Matt
  • Kombination:
                  19. Dez. 1982:  Gröden/Val d’Isère     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer
                  30. Jan. 1994:  Chamonix               – 3-fach-Sieg Norwegen,    Kjetil-André Aamodt
                  11. Dez. 2009:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                  22. Jan. 2016:  Kitzbühel              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Alexis Pinturault
Damen
  • Abfahrt
                   9. März 1968:  Abetone                – 6-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  21. März 1970:  Jackson Hole           – 5-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                   1. Feb. 1973:  Schruns:               – 5-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  15. Jan. 1970:  Bad Gastein            – 4-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  20. Dez. 1976:  Zell am See            – 4-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
                   9. Jan. 1970:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                   9. Jan. 1973:  Pfronten               – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  10. Jan. 1973:  Pfronten               – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  16. Jan. 1973:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  10. Feb. 1973:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                   6. Dez. 1973:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                   7. Jan. 1976:  Hasliberg              – 3-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
                  21. Dez. 1984:  Santa Caterina         – 3-fach-Sieg Österreich,  Elisabeth Kirchler
                   9. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  10. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  12. Dez. 1986:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                   4. Dez. 1987:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  16. Jan. 1988:  Zinal                  – 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  24. Feb. 1989:  Steamboat Springs      – 3-fach Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  16. Dez. 1995:  St. Anton              – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer 8
                  27. Jan. 2007:  San Sicario            – 3-fach-Sieg Österreich,  Renate Götschl
                   6. Dez. 2014:  Lake Louise            – 3-fach-Sieg USA,         Lindsey Vonn
  • Super-G
                   9. Dez. 1990:  Altenmarkt/Zauchensee  – 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  13. März 1997:  Vail                   – 3-fach-Sieg Deutschland, Katja Seizinger
                   4. Jan. 2004:  Mégève                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
                   4. Dez. 2005:  Lake Louise            – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
  • Riesenslalom
                   8. Jan. 1971:  Oberstaufen            – 5-fach-Sieg Frankreich,  Michelle Jacot
                  18. Jan. 1987:  Bischofswiesen         – 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  12. Feb. 1971:  Mont Sainte-Anne       – 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  19. Feb. 1972:  Banff                  – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  22. März 1987:  Sarajewo               – 3-fach-Sieg Schweiz,     ex aequo Maria Walliser & Vreni Schneider
                  15. März 1993:  Hafjell                – 3-fach-Sieg Deutschland, Christine Meier-Höck
                   4. Jan. 2004:  Megeve                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
                  28. Dez. 2006:  Semmering              – 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
                  25. Jan. 2009:  Cortina d’Ampezzo      – 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
  • Slalom
                  10. März 1968:  Abetone                – 4-fach-Sieg Frankreich,  Florence Steurer
                   4. Feb. 1971:  Mürren                 – 4-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
                   3. März 1973:  Monte Saint-Anne       – 4-fach-Sieg Frankreich,  Patricia Emonet
                   6. März 1988:  Aspen                  – 4-fach-Sieg Österreich,  Roswitha Steiner4
                  13. März 1990:  Vemdalen               – 4-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  26. Jan. 1967:  St. Gervais            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Annie Famose
                  12. März 1967:  Franconia              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Marielle Goitschel
                  14. Jan. 1971:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
                  30. Nov. 1987:  Courmayeur             – 3-fach-Sieg Österreich,  Anita Wachter
                  11. Nov. 2006:  Levi                   – 3-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
  • Kombination
               8./12. Dez. 1985:  Sestriere/Val d’Isère  – 4-fach-Sieg Schweiz,     Erika Hess
              11./12. Jan. 1986:  Badgastein             – 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  15. Dez. 2006:  Reiteralm              – 4-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
              10./11. Jan. 1987:  Mellau                 – 3-fach-Sieg Schweiz,     Brigitte Oertle
              13./14. Jan. 1990:  Haus                   – 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  20. Dez. 1997:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Deutschland, Hilde Gerg
                  31. Jan. 1998:  Åre                    - 3-fach-Sieg Deutschland, Hilde Gerg
3 auf Rang drei ex-aequo-Platzierung Stephan Eberharter mit Daron Rahlves
4 auf Rang vier ex-aequo-Platzierung Karin Buder mit Pascaline Freiher
5 Sprint-Abfahrt
6 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung von Andreas Schifferer mit Werner Franz
7 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Rudolf Nierlich mit Hubert Strolz
8 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Renate Götschl mit Picabo Street
  • In der Saison 1969/70 belegte das französische Damenteam in der Weltcup-Gesamtwertung die ersten vier Plätze, was in der Saison 1986/87 durch einen fünffachen Erfolg der Schweizerinnen übertroffen wurde. Bei den Herren gab es in der Gesamtwertung zwei Dreifach-Erfolge durch das österreichische Skiteam in den Saisonen 1997/98 und 2003/04.
  • Wenn die ersten Plätze der Gesamtwertung auf möglichst viele verschiedene Nationen zu verteilen waren, dann wurde bei den Herren in der Saison 2012/13 und bei den Damen in der Saison 2013/14 jeweils ein neuer Rekord aufgestellt, als Läufer aus sieben verschiedenen Nationen auf den ersten sieben Plätzen landeten. Bis dahin war die Höchstmarke sechs: bei den Herren waren 1978/79, 1979/80 und 1988/89 die ersten sechs Plätze von Läufern verschiedener Nationen belegt, bei den Damen 1978/79 und 2002/03.
  • Dass in einer Saison der Gesamtweltcup und alle Einzeldisziplinen von derselben Nation gewonnen wurden, kam schon mehrmals vor: Bei den Herren in der Saison 1967 durch Frankreich und 1997/98 durch Österreich, bei den Damen 1969/70 durch Frankreich, 1986/87 durch die Schweiz und 2006/07 durch Österreich.

Siege mit hoher Startnummer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jeweils mit der Startnummer 66 gewannen in der Weltcup-Saison 1993/94 der Liechtensteiner Markus Foser und die Slowenin Katja Koren ein Weltcuprennen.
    • Nach sieben Rennen, bei denen Foser sich nie besser als auf Rang 24 platzieren konnte, gelang ihm am 17. Dezember 1993 beim Abfahrtslauf von Gröden eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Weltcups. Begünstigt durch die hohe Startnummer fuhr Foser Bestzeit und düpierte seine Kontrahenten. Der Grund dafür war, dass mit fortschreitendem Rennen die Sonne hinter dem Langkofel hervorkam und durch die Sonneneinstrahlung vor allem der obere Streckenteil schneller wurde.
    • Koren gewann am 22. Dezember 1993 mit der Startnummer 66 ebenso überraschend den Super-G in der Flachau.
  • Ivica Kostelić gewann am 25. November 2001 den Weltcupslalom von Aspen (Colorado) mit Startnummer 64.
  • Josef Strobl gewann am 16. Dezember 1994 die Weltcupabfahrt von Val-d’Isère mit Startnummer 61. Es war erst sein zweites Weltcuprennen.

Die höchsten Startnummern bei Riesenslaloms waren die Nr. 40 der Französin Nathalie Bouvet am 24. November 1989 in Park City, bei den Herren von Piero Gros (ITA) mit Nr. 45 am 8. Dezember 1972 in Madonna di Campiglio. Die höchste Startnummer der Herren bei einem Super-G-Sieg trug der Österreicher Hannes Trinkl am 22. Dezember 1993 in Lech mit der Nr. 51. Österreichs Renate Götschl war bei ihrem Slalomsieg am 14. März 1993 in Lillehammer mit Startnummer 42 unterwegs. Letztlich profitierte Tina Maze (SLO) am 2. Februar 2008 ebenfalls von den schneller werdenden Bedingungen, als sie mit Nr. 47 die Abfahrt in St. Moritz gewann.

Bestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende „Bestenliste“ bezieht sich auf den Alpinen Skiweltcup, der 1967 eingeführt wurde; einige der darin angeführten Läufer und Läuferinnen haben bereits vor 1967 bedeutende Rennen gewonnen, die aber nicht zum Weltcup zählten und daher in dieser Statistik nicht enthalten sind (insbesondere Jean-Claude Killy und Karl Schranz). Außerdem gab es exzellente Skirennläufer, die ihre Karriere vor der Einführung des Weltcups beendet haben und daher hier überhaupt nicht erscheinen − beispielsweise Toni Sailer, in den Jahren 1956–1958 dreifacher Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister, und Christl Cranz, die in den Jahren 1934–1939 zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen hat − oder die ihre Karriere so kurz nach der Einführung des Weltcups beendet haben, dass sie nicht mehr zehn Weltcup-Siege erreicht haben, um in dieser Liste zu erscheinen, wie z. B. Marielle Goitschel, 1962–1968 zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin, Siegerin bei sechs Weltcuprennen und im ersten Weltcup-Jahr 1967 Zweite der Gesamtwertung mit nur vier Punkten Rückstand auf die Siegerin Nancy Greene.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 13. März 2016

Rang Name Land Siege Abfahrt Super-G9 Riesen-
slalom10
Slalom10 Kombi-
nation11
1 Stenmark, Ingemar Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 86 46 40
2 Maier, Hermann Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 54 15 24 14 1
3 Tomba, Alberto Alberto Tomba ItalienItalien Italien 50 15 35
4 Girardelli, Marc Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
5 Zurbriggen, Pirmin Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
6 Hirscher, Marcel Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 39 1 18 20
7 Raich, Benjamin Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 36 1 14 14 7
8 Miller, Bode Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
9 Svindal, Aksel Lund Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 32 12 15 4 1
10 Eberharter, Stephan Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 29 18 6 5
11 Mahre, Phil Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27 7 9 11
12 Klammer, Franz Franz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 26 25 1
12 Kostelić, Ivica Ivica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 26 1 16 9
14 Ligety, Ted Ted Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 25 24 1
15 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 24 19 2 3
15 Thöni, Gustav Gustav Thöni ItalienItalien Italien 24 11 9 4
17 Grünigen, Michael von Michael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23 23
18 Aamodt, Kjetil André Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
18 Cuche, Didier Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 21 12 6 3
20 Walchhofer, Michael Michael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 19 14 3 2
21 Killy, Jean-Claude Jean-Claude Killy12 FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 7 5
21 Kjus, Lasse Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 18 10 2 2 4
23 Heinzer, Franz Franz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 17 15 2
24 Augert, Jean-Noël Jean-Noël Augert12 FrankreichFrankreich Frankreich 15 2 13
24 Matt, Mario Mario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 15 14 1
24 Pinturault, Alexis Alexis Pinturault FrankreichFrankreich Frankreich 15 1 6 3 5
27 Jansrud, Kjetil Kjetil Jansrud NorwegenNorwegen Norwegen 14 6 6 1 1
27 Mader, Günther Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4
27 Palander, Kalle Kalle Palander FinnlandFinnland Finnland 14 4 10
27 Wenzel, Andreas Andreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 14 1 3 4 6
31 Ghedina, Kristian Kristian Ghedina ItalienItalien Italien 13 12 1
31 Russel, Patrick Patrick Russel FrankreichFrankreich Frankreich 13 4 9
33 Alphand, Luc Luc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 12 10 2
33 Gros, Piero Piero Gros ItalienItalien Italien 12 7 5
33 Neureuther, Felix Felix Neureuther DeutschlandDeutschland Deutschland 12 1 11
33 Rahlves, Daron Daron Rahlves Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 9 3
33 Schranz, Karl Karl Schranz12 OsterreichÖsterreich Österreich 12 8 4
38 Janka, Carlo Carlo Janka SchweizSchweiz Schweiz 11 3 1 4 3
38 Reichelt, Hannes Hannes Reichelt OsterreichÖsterreich Österreich 11 5 5 1
38 Rocca, Giorgio Giorgio Rocca ItalienItalien Italien 11 11
41 Höflehner, Helmut Helmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10 10
41 Kristoffersen, Henrik Henrik Kristoffersen NorwegenNorwegen Norwegen 10 1 9
41 Russi, Bernhard Bernhard Russi12 SchweizSchweiz Schweiz 10 9 1
41 Stangassinger, Thomas Thomas Stangassinger OsterreichÖsterreich Österreich 10 10
9 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
10 Die Parallelslalom-Siege werden in der Spalte Slalom mitgezählt, jene in Parallelriesenslaloms in der Spalte Riesenslalom.
11 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.
12 Die drei Siege von Jean-Claude Killy bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble sowie die Siege von Bernhard Russi in der Abfahrt, von Karl Schranz im Riesenslalom und von Jean-Noël Augert im Slalom der WM 1970 in Gröden sind in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 20. März 2016

Rang Name Land Siege Abfahrt Super–G13 Riesen–
slalom
Slalom14 Kombi–
nation15
1 Vonn, Lindsey Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 76 38 27 4 2 5
2 Moser-Pröll, Annemarie Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 16 3 7
3 Schneider, Vreni Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 55 20 34 1
4 Götschl, Renate Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 46 24 17 1 4
5 Pärson, Anja Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
6 Schild, Marlies Marlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 37 1 35 1
7 Seizinger, Katja Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 36 16 16 4
8 Wenzel, Hanni Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 33 2 12 11 8
9 Hess, Erika Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 31 6 21 4
10 Kostelić, Janica Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
11 Höfl-Riesch, Maria Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 27 11 3 9 4
12 Figini, Michela Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 26 17 3 2 4
12 Maze, Tina Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
14 Dorfmeister, Michaela Michaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 25 7 10 8
14 Walliser, Maria Maria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 25 14 3 6 2
16 Morerod, Lise-Marie Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 24 14 10
16 Nadig, Marie-Theres Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 24 13 6 5
16 Wiberg, Pernilla Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
19 Merle, Carole Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 22 12 10
20 Gerg, Hilde Hilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 20 7 8 2 3
20 Shiffrin, Mikaela Mikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 20 1 19
22 Gut, Lara Lara Gut SchweizSchweiz Schweiz 18 6 8 3 1
22 McKinney, Tamara Tamara McKinney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 18 9 9
22 Wachter, Anita Anita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 18 2 14 1 1
25 Compagnoni, Deborah Deborah Compagnoni ItalienItalien Italien 16 2 13 1
25 Kronberger, Petra Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
27 Kostner, Isolde Isolde Kostner ItalienItalien Italien 15 12 3
27 Nef, Sonja Sonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 15 13 2
27 Pelen, Perrine Perrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15 15
30 Ertl-Renz, Martina Martina Ertl-Renz DeutschlandDeutschland Deutschland 14 2 10 2
30 Fenninger, Anna Anna Fenninger OsterreichÖsterreich Österreich 14 2 11 1
30 Greene, Nancy Nancy Greene16 KanadaKanada Kanada 14 3 8 3
30 Meissnitzer, Alexandra Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 14 2 7 5
34 Rebensburg, Viktoria Viktoria Rebensburg DeutschlandDeutschland Deutschland 13 2 11
35 Hosp, Nicole Nicole Hosp OsterreichÖsterreich Österreich 12 1 5 5 1
36 Irene Epple DeutschlandDeutschland Deutschland 11 1 1 6 3
36 Poutiainen, Tanja Tanja Poutiainen FinnlandFinnland Finnland 11 5 6
38 Jacot, Michèle Michèle Jacot FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 6 3
38 Kaserer, Monika Monika Kaserer OsterreichÖsterreich Österreich 10 8 2
38 Macchi, Françoise Françoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 6 2
38 Mittermaier, Rosi Rosi Mittermaier DeutschlandDeutschland Deutschland 10 1 8 1
13 Der Super–G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
14 Die Parallelslalom–Siege von Monika Kaserer (Saison 1974/75) und Hilde Gerg (Saison 1997/98) werden in der Spalte Slalom mitgezählt.
15 Die Super–Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.
16 Der Riesenslalom–Sieg von Nancy Greene bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble ist in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Sieger in allen Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher ist es fünf Männern und sechs Frauen gelungen, im Weltcup in allen fünf Disziplinen zu gewinnen. Die Super-Kombination und die klassische Variante der Kombination werden zusammengezählt.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Stand: 6. Februar 2016

Name Geschlecht Land Siege Abfahrt Super-G Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation
Vonn, Lindsey Lindsey Vonn f Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 76 38 27 4 2 5
Girardelli, Marc Marc Girardelli m LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
Pärson, Anja Anja Pärson f SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
Zurbriggen, Pirmin Pirmin Zurbriggen m SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
Miller, Bode Bode Miller m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
Kostelić, Janica Janica Kostelić f KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
Maze, Tina Tina Maze f SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
Wiberg, Pernilla Pernilla Wiberg f SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
Aamodt, Kjetil André Kjetil André Aamodt m NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
Kronberger, Petra Petra Kronberger f OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
Mader, Günther Günther Mader m OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4

Anmerkungen:

  • Janica Kostelić, Petra Kronberger, Marc Girardelli und Tina Maze haben Siege in allen Disziplinen in einer Saison feiern können. Bode Miller gelang das innerhalb eines Jahres, aufgeteilt auf zwei Saisonen.
  • Den Disziplinenweltcup hat noch niemand in allen fünf Disziplinen gewonnen.
    • Am nächsten kam Marc Girardelli, der im Super-G dreimal Zweiter der Disziplinenwertung wurde und die anderen fünf Weltcupwertungen inklusive Gesamtweltcup mindestens einmal gewinnen konnte.
    • Pirmin Zurbriggen gewann in allen Disziplinen außer dem Slalom und im Jahr 1987 als bisher einziger Skirennläufer in einer Saison vier von fünf Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Kombination) und dazu den Gesamtweltcup.
    • Tina Maze konnte sich in der Saison 2012/13 in allen Disziplinen unter den zwei besten klassieren. Sie gewann den Gesamtweltcup, den Super-G-Weltcup, den Riesenslalom- und den Superkombinationweltcup, den Sieg im Abfahrts- und im Slalomweltcup verfehlte sie mit Rang zwei knapp.
    • Kjetil AndréAamodt gewann alle Disziplinweltcups außer den in der Abfahrt, Maria Höfl-Riesch ebenfalls alle außer den im Riesenslalom.
    • Bode Miller könnte ebenfalls zu diesem Elitekreis aufschließen, da er bisher Weltcupwertungen in drei Disziplinen (Super-G, Riesenslalom, Kombination-inkl. Superkombination) gewann und in jeder Disziplin mindestens Zweiter der jeweiligen Weltcupwertung war.
    • Auch Lindsey Vonn gewann bisher drei Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G und Superkombination) und wurde im Riesenslalomweltcup mindestens Zweite bzw. im Slalomweltcup einmal Dritte.
    • Jean-Claude Killy gewann 1967 alle Disziplinenwertungen, damals waren es aber nur drei (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom).
  • Bode Miller ist der erste Läufer der Weltcupgeschichte, der in jeder Disziplin mindestens fünf Weltcupsiege vorweisen kann.
  • Bei den Damen konnte Anja Pärson als bisher einzige Athletin mindestens drei Siege in jeder Disziplin einfahren.
  • Anja Pärson ist die bisher einzige Athletin, die in allen fünf Disziplinen einen Weltmeistertitel errungen hat.
  • Am nächsten kommt ihr in dieser Kategorie Janica Kostelić, die in allen fünf Disziplinen bei einem Großanlass (Weltmeisterschaft und Olympia) schon siegreich war.


Neben diesen Personen gibt es acht weitere, die vor Einführung des Super-G 1983 in allen zu ihrer Zeit gefahrenen Disziplinen gewonnen haben:

Name Land Siege Abfahrt Riesen-
slalom
Slalom
Moser-Pröll, Annemarie Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 16 3
Wenzel, Hanni Hanni Wenzel17 LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 25 2 12 11
Killy, Jean-Claude Jean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 7 5
Greene, Nancy Nancy Greene KanadaKanada Kanada 14 3 8 3
Jacot, Michèle Michèle Jacot18 FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 6 3
Macchi, Françoise Françoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 6 2
Duvillard, Henri Henri Duvillard FrankreichFrankreich Frankreich 6 3 2 1
Tritscher, Reinhard Reinhard Tritscher18 OsterreichÖsterreich Österreich 4 1 2 1
17 Hanni Wenzel hat ihre erste Abfahrt im Dezember 1983 gewonnen, als im Weltcup bereits die ersten Super-G Rennen gefahren worden waren (im Januar 1983 hatte sie einen zweiten Platz im Super-G von Verbier errungen); allerdings wird für den Bewerb Super-G erst seit dem Winter 1985/86 eine eigene Kristallkugel vergeben, und Hanni Wenzel beendete ihre Rennsportaktivitäten 1984.
18 Michèle Jacot und Reinhard Tritscher beendeten jeweils ihre Karriere 1975: in der Saison 1974/75 wurden erstmals Kombinationen im Weltcup gewertet, von denen sie keine gewinnen konnten. Annemarie Moser-Pröll und Hanni Wenzel haben auch Kombinationen gewonnen, alle anderen in dieser Liste beendeten ihre Karriere noch vor Einführung der Kombination im Weltcup. Eigene Kristallkugeln für die Kombinationswertung gibt es erst seit dem Winter 2006/07.

Darüber hinaus konnte Annemarie Moser-Pröll in drei der zu ihrer Zeit ausgetragenen Disziplinen (Abfahrt, Riesenslalom und Kombination) auch mindestens jeweils einmal den Disziplinenweltcup für sich entscheiden, im Slalom wurde sie einmal Zweite der Disziplinenwertung.

Bestenlisten in den Einzeldisziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 6. Februar 2016

Herren
Rang Name Land Siege
1 Franz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 25
2 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 19
3 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 18
4 Franz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 15
4 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 15
6 Michael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 14
7 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 12
7 Kristian Ghedina ItalienItalien Italien 12
7 Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 12
10 Luc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 10
10 Helmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10
10 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 10
10 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 38
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 36
3 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 24
4 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 17
5 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
6 Maria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 14
7 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Isolde Kostner ItalienItalien Italien 12
9 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 11
10 Picabo Street Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9

Super-G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 13. März 2016

Herren
Rang Name Land Siege
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 24
2 Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 15
3 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
4 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 9
5 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 6
5 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Kjetil Jansrud NorwegenNorwegen Norwegen 6
5 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Markus Wasmeier DeutschlandDeutschland Deutschland 6
10 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 5
10 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
10 Hannes Reichelt OsterreichÖsterreich Österreich 5
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27
2 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 17
3 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
4 Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 12
5 Michaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 10
6 Hilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 8
6 Lara Gut SchweizSchweiz Schweiz 8
8 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 7
9 Marina Kiehl DeutschlandDeutschland Deutschland 6
10 Régine Cavagnoud FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Carole Montillet FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 4
10 Karen Putzer ItalienItalien Italien 4

Riesenslalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 20. März 2016

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 46
2 Ted Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24
3 Michael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23
4 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 18
5 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 15
6 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
8 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 11
9 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9
10 Massimiliano Blardone ItalienItalien Italien 7
10 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 7
10 Piero Gros ItalienItalien Italien 7
10 Jean-Claude Killy19 FrankreichFrankreich Frankreich 7
10 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7
10 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 7
Damen
Rang Name Land Siege
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 20
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 16
3 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 14
3 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 14
3 Anita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Deborah Compagnoni ItalienItalien Italien 13
6 Sonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 12
9 Anna Fenninger OsterreichÖsterreich Österreich 11
9 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11
9 Viktoria Rebensburg DeutschlandDeutschland Deutschland 11
19 Bei Jean-Claude Killy wurde sein Sieg im Olympia-Riesenslalom von Grenoble 1968 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.

Slalom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 19. März 2016

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 40
2 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 35
3 Marcel Hirscher20 OsterreichÖsterreich Österreich 20
4 Ivica Kostelić21 KroatienKroatien Kroatien 16
4 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 16
6 Mario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
8 Jean-Noël Augert22 FrankreichFrankreich Frankreich 13
9 Felix Neureuther20 DeutschlandDeutschland Deutschland 11
9 Giorgio Rocca ItalienItalien Italien 11
Damen
Rang Name Land Siege
1 Marlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 35
2 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 34
3 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 21
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 20
5 Mikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 19
6 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 18
7 Perrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15
8 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 14
9 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 11
10 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 10
20 Die Parallelslalom-Siege von Marcel Hirscher (Moskau 2013, Stockholm 2016) und Felix Neureuther (München 2013) werden mitgezählt, da diese auch für den Slalomweltcup gewertet wurden.
21 Bei Ivica Kostelić wird auch der K.O.-Slalom, den er am 16. Dezember 2002 in Sestriere (Italien) gewann, mitgezählt.
22 Bei Jean-Noël Augert wird sein Sieg im WM-Slalom von Gröden 1970 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.

(Super-) Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 19. Februar 2016

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 11
1 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11
1 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 11
4 Ivica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 9
5 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 8
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 7
7 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6
7 Andreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 6
9 Alexis Pinturault FrankreichFrankreich Frankreich 5
10 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 4
10 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 4
10 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
Damen
Rang Name Land Siege
1 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 8
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 7
2 Brigitte Oertli SchweizSchweiz Schweiz 7
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 6
5 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 5
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
7 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 4
7 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Congress Information: 26th Beirut (LIB) 1967. Auf der Webseite der FIS, abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  2. Andreas Raffeiner: FIS NEWS: Geflüster von der FIS-Tagung in Bulgarien. In: Skiweltcup.tv. Abgerufen am 4. März 2016.
  3. Ski-Weltcup Pokal aus Bodenmais.
  4. Anmerkung: In den heute im Internet abfragbaren Ergebnislisten der FIS ist dies nicht entsprechend abgebildet, dort scheinen diese Rennen nur unter „Olympische Spiele“ bzw. „Weltmeisterschaften“, aber nicht unter „Weltcup“ auf, was gelegentlich zu fehlerhaften Statistiken bezüglich der Anzahl von Weltcupsiegen führt. Nachvollziehbar ist jedenfalls, dass die Ergebnisse dieser Rennen in die Weltcupwertungen der entsprechenden Jahre eingeflossen sind.
  5. Reglement des FIS Alpinen Skiweltcup, Abschnitt 9 Reihung der Wettkämpfer / Startlistenerstellung Auf: FIS-ski.com. S. 34 (PDF; 585 KB).
  6. Übersicht aller bisherigen Weltcuporte. Auf: ski-db.com. (Englisch).
  7. Arbeiterzeitung Wien.
  8. Ski-Weltcup in München – Der Markt verlangt: Spektakel! In: sueddeutsche.de. 2. Januar 2011.
  9. City-Slalom: Punkte und Prämien - Riesch gespannt. In: Rhein-Zeitung. 1. Januar 2011, abgerufen am 4. März 2016.
  10. Shiffrin gewinnt Aspen-Slalom mit Rekordvorsprung. derStandard.at, 28. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.
  11. Nur Kraml und Kirchler stark. Arbeiterzeitung Wien, 20. Januar 1981, Seite 11.
  12. Slalom existiert nicht mehr. Arbeiterzeitung, 22. Januar 1981, Seite 10.
  13. Sport Zürich.
  14. Arbeiterzeitung Wien, 5. Januar 1975, Seite 12.
  15. E. Hess: An einem Tag zwei Siege. Arbeiterzeitung Wien, 22. März 1982, Seite 8.
  16. Arbeiterzeitung, 19. Januar 1987, Seite 19, Glosse Sorgenkind.
  17. Neue Regel wurde boykottiert. Arbeiterzeitung Wien, 12. März 1985, Seite 10 sowie Glosse Wortführer.
  18. Kronen-Zeitung, 10. Januar 1988.
  19. Arbeiterzeitung, 11. Januar 1988, Seite 20.