Alpiner Skiweltcup

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Dieser Artikel behandelt allgemein den alpinen Skiweltcup. Die aktuelle Saison wird unter Alpiner Skiweltcup 2015/16 beschrieben.
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Der alpine Skiweltcup ist ein von der FIS ausgetragener internationaler Wettbewerb im alpinen Skisport, der während des Winterhalbjahres der nördlichen Hemisphäre ausgetragen wird (Ende Oktober bis März). Der erste Skiweltcup fand 1967 statt.

Entstehung[Bearbeiten]

Die Idee zum alpinen Skiweltcup hatte der französische Sportjournalist Serge Lang (* 6. Januar 1920, † 26. November 1999), die Umsetzung dieser Idee wurde vor allem mit Unterstützung der damaligen Teamchefs von Frankreich (Honoré Bonnet) und den USA (Bob Beattie) auf der Seidlalm in Kitzbühel im Winter 1966 beschlossen. Daran erinnert eine Messingtafel, die dort seit 1996 rechts vom Eingang hängt.

Das erste Weltcuprennen war ein Herrenslalom am 5. Januar 1967, den der Österreicher Heinrich Messner gewann (es war dies sein einziger Sieg im Weltcup). Am 6. Januar 1967 folgte der erste Riesenslalom (dreifacher französischer Sieg, angeführt von Georges Mauduit - allerdings wurde dieser Bewerb lediglich in einem Durchgang gefahren). Sieger der ersten Abfahrt (Lauberhorn am 14. Januar) wurde Jean-Claude Killy. Die Damen starteten am 7. und 8. Januar mit einem Slalom und Riesenslalom in Oberstaufen, die erste Abfahrt fand am 13. Januar in Grindelwald statt (der Sieg ging in allen drei Bewerben jeweils an die Kanadierin Nancy Greene). Bis auf Messner und seinem Landsmann Herbert Huber wurden in der Auftaktsaison alle Herrenbewerbe von Franzosen gewonnen. Ähnlich bei den Damen: Da waren es nur Nancy Greene als Mehrfachsiegerin, weiters Erika Schinegger (AUT) und Burgl Färbinger (GER) – sowie einmal Giustina Demetz (ITA), die sich den Sieg in einer Abfahrt mit Marielle Goitschel teilte – die nicht aus Frankreich kamen.

In den ersten Jahren kam es auch zu Terminkollisionen. So gab es am 24./25. Februar 1968 je einen Riesenslalom und Slalom für Damen und Herren in Oslo und zugleich am 24. Februar eine Herren-Abfahrt in Chamonix. Auch die Bewerbe am 9./10. März 1968 in Kranjska Gora (Herren) und Abetone (Damen) hatten Konkurrenz: Zwar waren es nur FIS-Rennen für Damen und Herren in Åre, doch waren diese für einige Nationen derart wichtig, sodass sie hinsichtlich der Damen keine Starterinnen entsandten und bei den Herren nur eine geringe Zahl. So waren in Abetone nur Läuferinnen aus Frankreich, Italien, Großbritannien und der Schweiz am Start.

Im Mai 1967 beschloss die FIS auf ihrem Kongress in Beirut, die zuvor von ihr unabhängig organisierte Wettkampfserie zu übernehmen.[1]

Lange war es auch üblich, dass fast alle Damenrennen während der Woche gefahren wurden, während den Herren das Wochenende vorbehalten war (Ausnahme war der Riesenslalom von Adelboden, der anfangs am Montag und Dienstag, später nur mehr am Dienstag vonstattenging, dies immer vor den Lauberhorn-Bewerben). Erst in späterer Zeit (ab 1985/86/Quelle: Volkszeitung Kärnten) kam es zur nunmehr gehaltenen Praxis, wonach höchstens in Ausnahmefällen und beim Saisonfinale auch die Wochentage (diese dann für Damen und Herren) herangezogen werden.

Wertung[Bearbeiten]

Lindsey Vonn mit der kleinen Kristallkugel für den Gesamtsieg im Abfahrtsweltcup 2008

Die besten 30 Sportlerinnen bzw. Sportler eines jeden Rennens bekommen Weltcuppunkte gemäß einem FIS-Punktesystem, das im Laufe der Weltcup-Geschichte mehrmals überarbeitet wurde und seit 1993 unverändert geblieben ist.

Am Ende jeder Weltcupsaison wird je eine große Kristallkugel an die Läuferin bzw. den Läufer mit den meisten Punkten aus allen Rennen vergeben. In den einzelnen Disziplinen werden eigene Punktetabellen geführt. Für die Sieger der Wertungen Abfahrt, Slalom, Riesenslalom und (seit 1986) Super-G gibt es kleine Kristallkugeln. Für die (Super-)Kombinations-Wertung wurde zwischen 2007 und 2012 ebenfalls eine kleine Kristallkugel vergeben. Sie schloss auch die letzte verbliebene klassische Kombination beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel mit ein. Auf der FIS Kalenderkonferenz 2015 wurde beschlossen, ab der Saison 2015/16 wieder eine kleine Kristallkugel in dieser Disziplin zu vergeben.[2]

Zudem wird für jede Saison eine Länderwertung (Nationencup) geführt; dabei werden die Punkte aller Läufer und Läuferinnen einer Nation zusammengezählt.

Die Trophäen aus Bleikristall werden seit 1987 von der Glashütte Joska Bodenmais hergestellt.[3]

Die Rennen der Olympischen Winterspiele und der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden seit 1972 nicht für den Weltcup gewertet. Ausnahmen waren daher die Ergebnisse der Olympischen Spiele von 1968 in Grenoble und der Weltmeisterschaften 1970 in Gröden, die auch für den Weltcup gezählt wurden.[4]

Die Startliste wird anhand von Weltcupstartlistenpunkten erstellt, die sich im Wesentlichen aus den erreichten Weltcuppunkten der letzten 12 Monate in der jeweiligen Disziplin errechnen.[5]

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Die große Mehrzahl der Rennen findet in Europa statt, jede Saison gastiert der Weltcup zudem in einigen Stationen in Kanada und den USA. In manchen Jahren werden einzelne Wettbewerbe in Japan und Südkorea veranstaltet, auch in Argentinien, Australien und Neuseeland gab es bereits Weltcup-Rennen.

In der Geschichte des Weltcups haben sich einige Orte besonders als Veranstalter von Rennen etabliert.

Traditionelle Abfahrtsstrecken für die Herren sind
Besonders anspruchsvolle Riesenslaloms finden statt
Besonders anspruchsvolle Slaloms finden statt

Der Slalom mit den meisten Zuschauern ist seit den 1990er Jahren jener auf der Planai in Schladming, auch Kitzbühel und Wengen sind bekannt für ihre Slalompisten. Der traditionsreiche Slalom von Madonna di Campiglio galt als einer der schönsten und schwierigsten im Weltcup-Zirkus; er wurde bis 2005 häufig (wenngleich nicht jedes Jahr) ausgetragen, seither jedoch nur mehr zweimal, jeweils im Dezember 2012 und 2014. Dafür wird seit 2006 in Adelboden jedes Jahr zusätzlich zum Riesenslalom auch ein Slalom gefahren, und seit 2008 finden auch in Zagreb anspruchsvolle Slaloms statt.

Kitzbühel, Wengen und Val-d’Isère haben bisher am häufigsten Weltcup-Rennen der Herren veranstaltet. Die meisten Damen-Wettbewerbe fanden in Cortina d’Ampezzo, Val-d’Isère und Maribor statt.[6]

Saisonstart[Bearbeiten]

Die jeweilige Weltcup-Saison beginnt seit den 1990er Jahren Ende Oktober mit einem Gletscher-Rennen. Es wird auf dem Rettenbachferner oberhalb von Sölden im Ötztal gefahren, das sich als Veranstalter zunächst mit Tignes abwechselte. Die ersten beiden Weltcupsaisonen in den späten 1960er Jahren wurden erst Anfang Januar eröffnet. In den 1970er Jahren war das Kriterium des ersten Schnees, das jeden Dezember in Val-d’Isère stattfindet, traditionell der Auftakt zum Weltcupwinter. In weiterer Folge gab es zwar weiterhin (meist) auch die Rennen in Val-d’Isère, doch wurde schon vorher an anderen Orten gestartet. Besonderheiten gab es ab 1985, als im August Rennen in der Südhemisphäre gab: Sowohl 1985 als 1986 waren es jeweils zwei Herrenabfahrten im argentinischen Las Leñas; im August 1989 fuhren die Damen am selben Ort eine Abfahrt und einen Super-G. Außerdem gab es für die Herren am 11. und 12. August einen Riesenslalom und Slalom im australischen Thredbo. Noch einmal, im August 1990, kam es für die Herren zu einem Slalom und Riesenslalom am Mount Hutt (NZE).

Erstmals am 30./31. Oktober 1993 wurde die Saison mit den Gletscherrennen (je einem Riesenslalom für Damen und Herren) in Sölden gestartet; die Herren trugen die weiteren Rennen Ende November/Anfang Dezember auf dem nordamerikanischen Kontinent aus, während die Damen in Europa blieben. 1994 gab es überhaupt keine Rennen in Sölden und nun war es umgekehrt: die Bewerbe in Park City für die Damen bzw. Tignes für die Herren stellten den Auftakt dar. 1995 starteten die Herren am 12. November in Tignes, danach begaben sich sowohl Damen als auch Herren nach Übersee. Ab 1996 kam es fortlaufend zum Start Ende Oktober, wobei sich vorerst Sölden und Tignes abwechselten, ehe ab 2000 nurmehr Sölden am Programm stand. Beim Start 1997 in Tignes gab es nebst den Riesenslaloms auch je einen zum Weltcup zählenden Parallel-Slalom für Damen und Herren. Seit 2008 gibt es vor dem Wechsel nach Übersee noch in Levi je einen Slalom für Damen und Herren.

ANMERKUNG: In den 1980er Jahren gab es außerdem Ende November fast alljährlich Wettkämpfe unter der Bezeichnung „World Series“, die aus unterschiedlichen Formaten bestanden (Parallelslaloms, auch Riesenslaloms und die „üblichen“ Slaloms, sogar einmal eine Abfahrt) und nur zum Nationencup zählten (Quelle: „Arbeiterzeitung Wien“).

Großstadtbewerbe[Bearbeiten]

Schon in früheren Jahren und Jahrzehnten gab es gelegentliche Promotionswettbewerbe in Großstädten: So am 5. Januar 1986 in Wien (Piste: Hohe Wand), wobei überraschend Ivano Edalini (ITA) vor Markus Wasmeier (GER) gewann. Danach am 28. Dezember 1986 anlässlich des 750. Stadtjubiläums von Berlin auf dem Teufelsberg mit Sieger Leonhard Stock (AUT) vor Bojan Križaj (YUG) und am 2. Januar 2009 im Vorfeld der Olympischen Spiele 2010 in Moskau, mit dem Sieg von Felix Neureuther (GER) vor Jean-Baptiste Grange (FRA). Bei diesem Bewerb gab es gute Preisgelder (Sieg: 30.000 US-$, Rang 2: 20.000 US-$; Rang 3: 10.000 US-$ - Quelle: APA).

Im Jahre 2011 wurde dann zum ersten Mal ein so genannter City Event als offizieller Bestandteil des Weltcups veranstaltet. Dabei wird auf einem geeigneten Hügel oder einer künstlichen Rampe ein Parallelslalom ausgetragen. Erster Austragungsort war am 2. Januar 2011 der Olympiaberg in München; die Siege gingen an Ivica Kostelic (CRO) bzw. Maria Pietilae-Holmner (SWE), es wurden nur halbe Weltcup-Punkte vergeben. Die mindere sportliche Qualität im Vergleich zu den klassischen Weltcuppisten sollen die Attraktivität direkter Duelle, die Nähe zu den Zuschauern und wirtschaftliche Überlegungen rechtfertigen. Bei den City Events sind jeweils nur 16 Rennläufer und -läuferinnen startberechtigt und die vergebenen Weltcuppunkte werden für den Gesamtweltcup und seit der Saison 2012/13 auch für den Slalomweltcup angerechnet.[7][8]

Weltcupfinale[Bearbeiten]

Seit 1993 findet am Ende jeder Saison ein Weltcupfinale mit eigenen Regeln statt:
An einem Veranstaltungsort werden innerhalb von vier bis fünf Tagen für Frauen und Männer je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Slalom ausgetragen. Bei den einzelnen Rennen sind nur die besten 25 Läufer der jeweiligen Disziplinenwertungen startberechtigt. Dazu kommen noch jene Läufer, die in der Gesamtwertung mindestens 500 Punkte haben (400 Punkte bis zur Saison 2008/09) sowie die aktuellen Juniorenweltmeister in der jeweiligen Disziplin. Bei den Wettbewerben des Weltcup-Finales erhalten nur die besten 15 Läufer Weltcuppunkte.

Seit 2006 wird beim Weltcupfinale auch ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet.

Veranstalter des Weltcupfinales[Bearbeiten]

* Generalprobe für Weltmeisterschaften im Folgejahr
** Generalprobe für Olympische Winterspiele im Folgejahr

Auch in den Anfangsjahren des Skiweltcups gab es mitunter ein Weltcupfinale, bei dem die Punktevergabe zum Teil anders als im sonstigen Saisonverlauf geregelt war. Man sprach von Inflationspunkten: Anstelle der besten 15 Athleten erhielten die besten 25 Weltcuppunkte. Der Sieger bekam wie damals üblich 25 Punkte, der Zweite im Gegensatz zur restlichen Saison aber 24, der Dritte 23 usw. Diese Finale oder Abschlussrennen fanden großteils in Kanada und den USA, später auch in Japan statt. Aufgrund des Umstandes, dass es damals keine TV-Übertragungen gab (und allgemein ein reduziertes mediales Interesse bestand, die Ergebnisse wurden mit „Kurzreports“ durch Agenturen oder einen Journalisten an die diversen Sportredaktionen übermittelt; dazu kam auch die Zeitverschiebung), litt die Wahrnehmung der Bewerbe bei den Sportfans. Das späteste Finale gab es in der Saison 1967/68, als erst vom 5. bis 7. April mit je einem Damen- und Herren-Slalom und -Riesenslalom in Heavenly Valley der Schlusspunkt gesetzt wurde.

ANMERKUNG: Bereits sporadisch in den 1970er und 1980er Jahren wurden die Finalbewerbe mit einem Parallelslalom für Damen und Herren abgeschlossen, welche auch nur zum Nationencup zählten und sogar noch vereinzelt die Endplatzierungen beeinflussten. - Mit der Erfindung der „Teambewerbe“ um 2005 wurden die Finali mehrmals damit abgeschlossen, wobei vorerst das Format dahingehend ausgetragen wurde, dass es Super-Gs und Parallelslaloms gab. Ab 2009 waren es nur mehr Parallel-Riesenslaloms.

Rekorde[Bearbeiten]

Kristallkugeln[Bearbeiten]

  • Die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll konnte die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup sechsmal gewinnen, davon fünfmal in Folge. Der für Luxemburg startende Österreicher Marc Girardelli gewann insgesamt fünfmal.
  • Der Österreicher Marcel Hirscher konnte als erster Mann vier große Kristallkugeln in Folge gewinnen.
  • Pirmin Zurbriggen hat als bislang einziger Athlet fünf der sechs Disziplinenwertungen in einer Saison (1986/87) gewonnen (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Kombination, Gesamtweltcup), allerdings wurde damals für die alpine Kombination noch keine Kristallkugel vergeben.
  • Lindsey Vonn hat als erste Athletin vier Kristallkugeln in einer Saison gewonnen, und zwar zweimal (2009/10 und 2011/12).
  • Bei den Herren gelang dies Hermann Maier ebenfalls zweimal (1999/2000 und 2000/01).
  • Tina Maze gewann 2012/13 die Gesamtwertung und drei weitere Disziplinenwertungen (für die Super-Kombination wurde keine Kugel vergeben), in den anderen beiden Disziplinen Abfahrt und Slalom belegte sie jeweils Platz zwei.
  • Bei den Damen hat Lindsey Vonn mit bisher 19 Weltcupkugeln (4 große, 15 kleine) die größte Anzahl. Bei den Herren hält diesen Rekord Ingemar Stenmark, ebenfalls mit 19 Kristallkugeln (3 große, 16 kleine).

Saisonsiege[Bearbeiten]

Punkte[Bearbeiten]

Rennen[Bearbeiten]

  • Die meisten unmittelbar hintereinander ausgetragenen Rennen gewann bei den Herren Jean-Claude Killy in der Saison 1967 (sechs Siege in Serie, und das sogar zweimal in dieser Saison: vom 9. bis 27. Januar 1967 mit drei Abfahrten, zwei Slaloms und einem Riesenslalom, vom 4. bis 24. März 1967 mit zwei Abfahrten, einem Slalom und drei Riesenslaloms) und bei den Damen Vreni Schneider in der Saison 1988/89 (acht Siege in Serie vom 16. Dezember 1988 bis 8. Januar 1989 mit vier Slaloms, drei Riesenslaloms und einer Kombination; ihr kam dabei entgegen, dass in diesem Zeitraum keine Abfahrt und auch kein Super-G stattfand und dass sie mit dem Slalom von Altenmarkt am 16. Dezember 1988 gleichzeitig die Kombinationswertung aus Abfahrt und Slalom gewann, aber auch mit sieben Rennsiegen in Serie läge sie unangefochten in Führung).
  • Die meisten Rennen einer Disziplin hintereinander gewann bei den Herren Ingemar Stenmark (14 Riesenslaloms in Serie, darunter alle zehn der Saison 1978/79 sowie den letzten der vorhergehenden Saison und die ersten drei der folgenden Saison), bei den Damen Annemarie Moser-Pröll (Elf Abfahrten in Serie, darunter alle acht der Saison 1972/73 und die ersten drei der folgenden Saison).
  • Am 19. Januar 2013 erreichte Johan Clarey in der Abfahrt von Wengen mit 161,9 km/h die höchste je gemessene Geschwindigkeit im alpinen Skiweltcup. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Weltcuprennen erzielte mit 112,37 km/h Armin Assinger bei der Abfahrt am 15. März 1993 in Sierra Nevada.
  • Am 28. November 2015 gewann die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin den Slalom von Aspen mit einem Vorsprung von 3,07 Sekunden auf Veronika Velez-Zuzulová, dem größten Vorsprung in einem Weltcupslalom überhaupt. Die bisherige Rekordmarke war am 1. März 1968 aufgestellt worden, als Florence Steurer 3,00 Sekunden vor Annie Famose gewann.[9]

Eine der längsten Serien, als „große Skilauf-Nation“ in einer Disziplin sieglos zu sein, erlebten die österreichischen Damen im Riesenslalom: Nach dem Sieg vom 17. März 1978 im Finale von Arosa durch Annemarie Moser-Pröll (im 89. Damen-RTL der Weltcup-Geschichte) dauerte es über elf Jahre bis zum 3. Dezember 1989 in Vail, als Anita Wachter die „Durststrecke“ im mittlerweile 174. Damen-RTL beendete.

Sonstige Ereignisse[Bearbeiten]

  • Ein besonderes Erlebnis hatten die US-Damen bei ihrer Anreise zu den Weltcuprennen in Lienz/Osttirol im Dezember 1969. Irrtümlich wurde der Flug nach Linz vorgenommen, so dass von dort erst die Anreise fortgesetzt werden musste. Allerdings hatte dieses Missgeschick keine Auswirkungen, denn Judy Nagel gewann sowohl Riesenslalom als auch Slalom.
  • Der Damenslalom von Maribor vom 26./27. Februar 1995 war der einzige in der Weltcup-Geschichte, der witterungsbedingt an zwei Tagen ausgetragen wurde; Vreni Schneider, die nach dem ersten Lauf geführt hatte, holte den Sieg.
  • Des Öfteren mussten wegen Absagen zwei Rennen am selben Ort an einem Tag gefahren werden. Der Franzose Luc Alphand schaffte es am 14. Januar 1995 in Kitzbühel, als er zwei (verkürzte) Abfahrten gewann. Bei den Damen war es die Schweizerin Corinne Rey-Bellet, der dies gelang: Es war dies am 16. Januar 1999 in St. Anton, als sie vorerst in der Abfahrt überhaupt den ersten Karriere-Sieg landete und danach noch den Super-G für sich entschied.
  • Die Final-Rennen 1969/70 in den USA fanden ohne die Vertreterinnen des österreichischen Skiverbandes statt. Dieser sagte die Reise wegen „sportlicher Aussichtslosigkeit“ ab (Meldung vom 14. Februar 1970).
  • Auch bei den vom 2. bis 6. Februar 1994 in der Sierra Nevada ausgetragenen Bewerben (Abfahrt, Slalom - beide mit zusätzlicher Kombinationswertung - und Super-G) waren die [Österreichischer Skiverband|[ÖSV]]-Damen nicht am Start, doch gab es hierfür einen traurigen Hintergrund, nämlich den Todessturz von Ulrike Maier.
Ex-aequo-Siege
  • Bis auf Kombinationsbewerbe gab es bereits in allen Disziplinen von Damen und Herren zumindest einmal eine „Ex-aequo-Platzierung“ auf Rang 1. In zwei Rennen, jeweils bei den Damen, kam es sogar zu einem Dreifach-Sieg: Am 26. Oktober 2002 beim Riesenslalom in Sölden durch Tina Maze (SLO), Andrine Flemmen (NOR) und Nicole Hosp (AUT) sowie am 3. März 2006 beim Super-G von Hafjell durch Nadia Styger (SUI), Lindsey Vonn (USA) und Michaela Dorfmeister (AUT).

Herren Abfahrt

               21. Jan. 1978:  Hahnenkamm Kitzbühel:        Josef Ferstl & Josef Walcher
               29. Dez. 2012:  Bormio:                      Hannes Reichelt & Dominik Paris

Super-G

               03. März 1985:  Furano:                      Daniel Mahrer & Steven Lee
               06. Feb. 2000:  St. Anton:                   Fritz Strobl & Werner Franz
               11. März 2005:  Lenzerheide:                 Bode Miller & Daron Rahlves

Slalom

               08. März 2003:  Shigakogen:                  Kalle Palander & Rainer Schönfelder
               11. März 2006:  Shigakogen:                  Kalle Palander & Reinfried Herbst

Riesentorlauf

               08. Jan. 2011:  Adelboden:                   Aksel Lund Svindal & Cyprien Richard

Damen

Abfahrt

               03. März 1967:  Sestriere:                   Marielle Goitschel & Giustina Demetz
               24. Jan. 1997:  Cortina d'Ampezzo:           Heidi Zurbriggen & Isolde Kostner
               19. Jan. 2009:  Altenmarkt-Zauchense:        Anja Pärson & Dominique Gisin

Super-G

               17. Jan. 1994:  Cortina d'Ampezzo:           Pernilla Wiberg & Alenka Dovžan
               01. Feb. 2004:  Haus:                        Maria Riesch & Carole Montillet
               10. Feb. 2008:  Sestriere:                   Fabienne Suter & Andrea Fischbacher

Slalom

               16. März 1997:  Vail:                        Pernilla Wiberg & Lara Magoni
               20. Nov. 1999:  Copper Mountain:             Špela Pretnar & Christel Saioni
               20. Jan. 2002:  Berchtesgaden:               Marlies Oester & Kristina Koznik
               11. Jan. 2011:  Flachau:                     Maria Riesch & Tanja Poutiainen

Riesenslalom

               22. März 1967:  Sarajevo:                    Maria Walliser & Vreni Schneider
               04. Feb. 2006:  Ofterschwang:                Anja Pärson & María José Rienda Contreras
               25. Okt. 2014:  Sölden:                      Mikaela Shiffrin & Anna Fenninger
  • Was die Kombinationen betrifft, so gab es in der Saison 1986/87 innerhalb einer Woche bei den Herren bei den ohnehin nur zwei diesbezüglichen Entscheidungen die kuriose Situation, dass bei jener vom Lauberhorn in Wengen (18. Januar) nur Pirmin Zurbriggen (SUI) klassiert war und danach bei jener vom Hahnenkamm in Kitzbühel (25. Januar) nebst Sieger Zurbriggen mit Andreas Wenzel (LIE) gerade zwei Athleten gewertet wurden. Grund war die damalige Regel, dass nur die ersten 30 der Abfahrt auch für die Kombinationswertung in Frage kamen, und außerdem beim Slalom nur die ersten 30 nach dem ersten Durchgang im zweiten Lauf zugelassen waren (Quelle: Arbeiterzeitung vom 19. Januar 1987, Seite 19, unten - Glosse „Sorgenkind“). Erst danach wurde diese Regelung aufgehoben und nun grundsätzlich alle in der Abfahrt Klassierten für die Kombination in Frage kamen und im Slalom der „Cut der ersten 30“ für die „reinen“ Kombinierer nicht galt (sie konnten aber nicht in die Slalomwertung aufrücken).
  • Von den teilnehmenden Nationen, die sich regelmäßig oder zumindest teilweise in den Top Ten platzierten, sind Japan und Großbritannien noch sieglos. Japans Bestplatzierungen gab es praktisch nur in Slaloms: Es waren dies der dritte Platz von Naoki Yuasa am 18. Dezember 2012 in Madonna di Campiglio sowie der Rang 7 in Kitzbühel vom 24. Januar 1976 durch Masami Ichimura; auch Toshihiro Kaiwa belegte Rang 7: in Wengen am 6. Februar 1977, am 5. Januar 1978 belegte er in Oberstaufen Rang 5; erneut Rang 10 gab es für ihn am 15. Januar 1978 (wiederum) in Wengen. Rang 6 ist für Osama Kodama am 8. Januar 1980 in Lenggries notiert. Anzufügen ist, dass es auch diverse gute Kombi-Plätze (meist durch Shinya Chiba) gab. Die größte Sensation hätte Akira Sasaki am 19. Januar 2003 in Wengen geliefert, als er mit Startnummer 65 um vier Hundertstel Sekunden den Sieg verpasste.
Wengen war auch für Kentarō Minagawa ein guter Platz (Rang 4 am 15. Januar 2006). Kurz darauf (24. Januar 2006 in Schladming) gab es für ihn Rang 6. Beim Heimrennen in Shiga Kogen am 11. März 2006 begeisterten Sasaki und Minagawa mit den Rängen 6 und 7.
  • Hinsichtlich Großbritannien gab es einen Top-Platz für Divina Galica (Rang 3 in der Damenabfahrt vom 17. Januar 1968 in Bad Gastein) und weitere Top-Ten-Ränge von ihr und dazu von Gina Hathorn und Valentina Illife; zuletzt war es Chemmy Alcott mit Rang 9 (Abfahrt Cortina am 18. Januar 2004); bei den Herren sticht der zweite Rang von Konrad Bartelski am 13. Dezember 1981 bei der Abfahrt von Gröden hervor; Martin Bell belegte in der Abfahrt vom 5. Dezember 1986 in Val d'Isère Rang 6, Alain Baxter holte am 14. Januar 2001 beim Slalom in Wengen Rang 7, Finlay Mickel wurde Zehnter bei der Lauberhorn-Abfahrt am 14. Januar 2006.
  • Was Übertragungen betrifft, galt der Herren-Riesenslalom in Adelboden lange Zeit als Sorgenkind. Eine TV-Übertragung war überhaupt nicht möglich, die Radioreporter waren am Startbereich im Einsatz und konnten sich nur an der mitlaufenden Zeitnehmung orientieren, um den Hörern mitzuteilen, mit welcher Zeit die Läufer das Rennen beendeten. Ab Januar 2006 wurde der Bewerb in Adelboden vom Dienstag auf das Wochenende (mit dem Riesenslalom am Samstag und einem zusätzlichen Bewerb, dem Slalom, am Sonntag) verlegt.
  • Nebst diversen Einzel-Disqualifikationen (siehe z. B. Hermann Maier, dieser sogar zweimal, beidesmal in Val d'Isère - nebst der „roten Linie“ war es am 17. Dezember 2000 eine vor dem Rennen wegen Überschreitung der Besichtigungszeit; Quelle: u. a. Kronenzeitung vom 18. Dezember 2000) gab es noch eine größere am 9. Januar 1988 beim Damen-Super-G in Lech, welche von den österreichischen Medien als „Steck- bzw. Sicherheitsnadel-Affäre“ bezeichnet wurde: Bei diesem Rennen wurden überdimensionale Startnummern verteilt, die im Fahrtwind flatterten. Vier ÖSV-Damen befestigten diese mit Sicherheits- bzw. Stecknadeln an ihren Anzügen. Weil dies gegen das Reglement verstieß, wurden sowohl Siegerin Sigrid Wolf als auch Anita Wachter (Rang 5), Sylvia Eder (10) und Lisi Kirchler (12) disqualifiziert; der Rennsieg ging an Zoë Haas (Quellen: Kronen-Zeitung vom 10. Januar 1988; Arbeiterzeitung vom 11. Januar 1988, Seite 20).
  • Die größten Verbesserungen nach dem ersten Durchgang zum Sieg gelangen:

Riesenslalom der Damen: Martina Ertl (GER) von Rang 17 am 28. Oktober 2000 in Sölden

Riesenslalom der Herren: Cyprien Richard (FRA) von Rang 21 am 8. Januar 2011 in Adelboden

Slalom der Damen: Anja Pärson (SWE) von Rang 15 am 3. Dezember 1998 in Mammoth Mountain

Slalom der Herren: Marc Berthod (SUI) von Rang 27 am 7. Januar 2007 in Adelboden

Team[Bearbeiten]

  • In der Saison 1998/99 erzielte das österreichische Skiteam der Herren am 21. Dezember 1998 beim Super-G von Innsbruck auf dem Patscherkofel einen von Hermann Maier angeführten neunfachen Erfolg, was bisher unerreicht geblieben ist. Dem folgte mit dem Sechsfach-Erfolg am 29. Dezember 1998 in der Abfahrt von Bormio, ebenfalls mit Sieg von Hermann Maier, auch eine in Herren-Weltcups einmalige Rekordmarke.
                                  Die übrigen Rekorde und Name des Siegers/der Siegerin:
                                  
 Herren:
   Abfahrt:        5. Dez. 1997:  Beaver Creek           - 5-fach-Sieg Österreich,  Andreas Schifferer
                   4. Dez. 1999:  Lake Louise            - 5-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
                   2. Feb. 2002:  St. Moritz             - 5-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  11. Feb. 1973:  St. Moritz             - 4-fach-Sieg Österreich,  Werner Grissmann
                  24. Jan. 1982:  Lauberhorn Wengen      - 4-fach-Sieg Österreich,  Harti Weirather
                  14. März 1987:  Calgary (Nakiska)      - 4-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                  17. Dez. 1994:  Val d'Isère            - 4-fach-Sieg Österreich,  Armin Assinger
                  15. Dez. 1996:  Val d'Isère            - 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
                  29. Dez. 1997:  Bormio                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  15. März 2000:  Bormio                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
                   9. Dez. 2000:  Val d'Isère            - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  29. Dez. 2001:  Bormio                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
                  29. Dez. 2001:  Bormio                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Hans Grugger
                   3. März 1967:  Sestriere              - 3-fach-Sieg Frankreich,  Jean-Claude Killy
                  11. Jan. 1969:  Lauberhorn Wengen      - 3-fach-Sieg Österreich,  Karl Schranz
                   5. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                   1. Feb. 1975:  Mégeve                 - 3-fach-Sieg Schweiz,     Walter Vesti
                   8. Jan. 1977:  Garmisch-Partenkirchen - 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                  21. Jan. 1984:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
                  15. Aug. 1986:  Las Leñas              - 3-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                   7. März 1987:  Aspen                  - 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen 
                  23. Jan. 1988:  Leukerbad              - 3-fach-Sieg Italien,     Michael Mair
                   6. Jan. 1989:  Laax                   - 3-fach-Sieg Österreich,  Leonhard Stock
                  17. Jan. 1992:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer *4)
                  23. Jan. 1999:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 3-fach-Sieg Österreich,  Hans Knauss
                   8. Jan. 2000:  Chamonix               - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. Dez. 2000:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Italien,     Alessandro Fattori
                  20. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier **)
                   4. März 2001:  Kvitfjell              - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  28. Dez. 2001:  Bormio                 - 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Greber
                  12. Jan. 2002:  Lauberhorn Wengen      - 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  14. Dez. 2002:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                   6. Dez. 2003:  Beaver Creek           - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  14. Feb. 2004:  St. Anton              - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  19. Feb. 2005:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
                  10. Dez. 2005:  Val d'Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
                  28. Jan. 2006:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  21. Feb. 2015:  Saalbach-Hinterglemm   – 3-fach-Sieg Österreich,  Matthias Mayer
                  28. Feb. 2015:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
   Super-G:       12. Dez. 1982:  Val d'Isère            - 5-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
                  27. Nov. 1998:  Aspen                  - 5-fach Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  27. Jan. 2003:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 5-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   6. Dez. 1997:  Beaver Creek           - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. März 2000:  Bormio                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier °)
                  30. Nov. 2003:  Lake Louise            - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. März 2004:  Sestriere              - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. Jan. 1998:  Schladming             - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   9. Jan. 1999:  Schladming             - 3-fach Sieg Österreich,  Hermann Maier
                   7. März 1999:  Kvitfjell              - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  11. März 1999:  Sierra Nevada          - 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
                  19. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  17. Dez. 2004:  Gröden                 - 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                   3. Dez. 2007:  Beaver Creek           - 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
                  18. Dez. 2015:  Gröden                 - 3-fach-Sieg Norwegen,    Aksel Lund Svindal
   
   Riesenslalom:   7. Jan. 1974:  Berchtesgaden          – 5-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
                  16. Dez. 1973:  Saalbach-Hinterglemm   - 4-fach-Sieg Österreich,  Hubert Berchtold
                  30. Jan. 1988:  Schladming             - 4-fach-Sieg Österreich,  Rudolf Nierlich
                  14. Jan. 1990:  Alta Badia             - 4-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll °°)
                  14. März 1998:  Crans Montana          - 4-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
                  25. Okt. 1998:  Sölden                 - 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
                  16. Feb. 1969:  Kranjska Gora          - 3-fach-Sieg Österreich,  Reinhard Tritscher
                   6. Jan. 1967:  Berchtesgaden          - 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
                  8./10. März 1968:  Meribel             - 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
                  11. Jan. 1983:  Adelboden              - 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen 
                  14. Dez. 1986:  Alta Badia             - 3-fach-Sieg Italien,     Richard Pramatton
                  23. Jan. 1990:  Veysonnaz              - 3-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll
                  22. Dez. 1999:  Saalbach-Hinterglemm   - 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
                  18. März 2000:  Bormio                 - 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                  10. Dez. 2000:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
   Slalom:        14. Jan. 2001:  Wengen                 – 5-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                   5. Feb. 1967:  Madonna di Campiglio   - 4-fach-Sieg Frankreich,  Guy Périllat
                  25. Jan. 1970:  Megeve                 - 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
                  15. März 1970:  Voss                   - 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
                   6. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
                  19. Dez. 1976:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Italien,     Fausto Radici
                  27. Jan. 1996:  Sestriere              - 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Reiter
                   1. März 1998:  Yongpyong              - 3-fach-Sieg Norwegen,    Ole Christian Furuseth
                  19. Dez. 2000:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Matt
   Kombination:   19. Dez. 1982:  Gröden/Val d'Isère     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer
                  30. Jan. 1994:  Chamonix               – 3-fach-Sieg Norwegen,    Kjetil-André Aamodt
                  11. Dez. 2009:  Val d'Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
                  22. Jan. 2016:  Kitzbühel              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Alexis Pinturault
 
 Damen:
   Abfahrt:        9. März 1968:  Abetone                – 6-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  21. März 1970:  Jackson Hole           - 5-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                   1. Feb. 1973:  Schruns:               - 5-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  15. Jan. 1970:  Bad Gastein            - 4-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  20. Dez. 1976:  Zell am See            - 4-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
                   9. Jan. 1970:  Grindelwald            - 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                   9. Jan. 1973:  Pfronten               - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  10. Jan. 1973:  Pfronten               - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  16. Jan. 1973:  Grindelwald            - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  10. Feb. 1973:  St. Moritz             - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                   6. Dez. 1973:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  07. Jan. 1976:  Hasliberg              - 3-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
                  21. Dez. 1984:  Santa Caterina         - 3-fach-Sieg Österreich,  Elisabeth Kirchler
                   9. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     - 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  10. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     - 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  12. Dez. 1986:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
                   4. Dez. 1987:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  16. Jan. 1988:  Zinal                  - 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  24. Feb. 1989:  Steamboat Springs      - 3-fach Sieg Schweiz,     Michela Figini
                  16. Dez. 1995:  St. Anton              - 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer                °°°)
                  27. Jan. 2007:  San Sicario            - 3-fach-Sieg Österreich,  Renate Götschl
   Super-G:        9. Dez. 1990:  Altenmarkt/Zauchensee  – 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  13. März 1997:  Vail                   – 3-fach-Sieg Deutschland, Katja Seizinger
                   4. Jan. 2004:  Mégève                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
                   4. Dez. 2005:  Lake Louise            – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
   Riesenslalom:   8. Jan. 1971:  Oberstaufen            – 5-fach-Sieg Frankreich,  Michelle Jacot
                  18. Jan. 1987:  Bischofswiesen         - 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  12. Feb. 1971:  Mont Sainte-Anne       - 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
                  19. Feb. 1972:  Banff                  - 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
                  22. März 1987:  Sarajewo               - 3-fach-Sieg Schweiz,     ex aequo Maria Walliser & Vreni Schneider
                  15. März 1993:  Hafjell                - 3-fach-Sieg Deutschland, Christine Meier-Höck
                   4. Jan. 2004:  Megeve                 - 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
                  28. Dez. 2006:  Semmering              - 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
                  25. Jan. 2009:  Cortina d'Ampezzo      - 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
   Slalom:        10. März 1968:  Abetone                – 4-fach-Sieg Frankreich,  Florence Steurer
                   4. Feb. 1971:  Mürren                 - 4-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
                   3. März 1973:  Monte Saint-Anne       - 4-fach-Sieg Frankreich,  Patricia Emonet 
                   6. März 1988:  Aspen                  – 4-fach-Sieg Österreich,  Roswitha Steiner ***)
                  13. März 1990:  Vemdalen               – 4-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  26. Jan. 1967:  St. Gervais            - 3-fach-Sieg Frankreich,  Annie Famose
                  12. März 1967:  Franconia              - 3-fach-Sieg Frankreich,  Marielle Goitschel
                  14. Jan. 1971:  Grindelwald            - 3-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
                  30. Nov. 1987:  Courmayeur             - 3-fach-Sieg Österreich,  Anita Wachter 
                  11. Nov. 2006:  Levi                   - 3-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
   Kombination:    8./12. Dez. 1985:  Sestriere/Val d'Isère
                                                         - 4-fach-Sieg Schweiz,     Erika Hess
                  11./12. Jan. 1986:  Badgastein         – 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
                  15. Dez. 2006:  Reiteralm              - 4-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
                  10./11. Jan. 1987:  Mellau             - 3-fach-Sieg Schweiz,     Brigitte Oertle
                  13./14. Jan. 1990:  Haus               - 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
                  20. Dez. 1997:  Val d'Isère            - 3-fach-Sieg Deutschland, Hilde Gerg                   
                   **) auf Rang drei ex-aequo-Platzierung Stephan Eberharter mit Daron Rahlves
                  ***) auf Rang vier ex-aequo-Platzierung Karin Buder mit Pascaline Freiher
                   *4) Sprint-Abfahrt
                    °) auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung von Andreas Schifferer mit Werner Franz
                   °°) auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Helmut Mayer mit Günther Mader
                  °°°) auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Renate Götschl mit Picabo Street
 
  • In der Saison 1969/70 belegte das französische Damenteam in der Weltcup-Gesamtwertung die ersten vier Plätze, was in der Saison 1986/87 durch einen fünffachen Erfolg der Schweizerinnen übertroffen wurde. Bei den Herren gab es in der Gesamtwertung zwei Dreifach-Erfolge durch das österreichische Skiteam in den Saisonen 1997/98 und 2003/04.
  • Wenn die ersten Plätze der Gesamtwertung auf möglichst viele verschiedene Nationen zu verteilen waren, dann wurde bei den Herren in der Saison 2012/13 und bei den Damen in der Saison 2013/14 jeweils ein neuer Rekord aufgestellt, als Läufer aus sieben verschiedenen Nationen auf den ersten sieben Plätzen landeten. Bis dahin war die Höchstmarke sechs: bei den Herren waren 1978/79, 1979/80 und 1988/89 die ersten sechs Plätze von Läufern verschiedener Nationen belegt, bei den Damen 1978/79 und 2002/03.
  • Dass in einer Saison der Gesamtweltcup und alle Einzeldisziplinen von derselben Nation gewonnen wurden, kam schon mehrmals vor: Bei den Herren in der Saison 1967 durch Frankreich und 1997/98 durch Österreich, bei den Damen 1969/70 durch Frankreich, 1986/87 durch die Schweiz und 2006/07 durch Österreich.

Siege mit hoher Startnummer[Bearbeiten]

  • Jeweils mit der Startnummer 66 gewannen in der Weltcup-Saison 1993/94 der Liechtensteiner Markus Foser und die Slowenin Katja Koren ein Weltcuprennen.
    • Nach sieben Rennen, bei denen Foser sich nie besser als auf Rang 24 platzieren konnte, gelang ihm am 17. Dezember 1993 beim Abfahrtslauf von Gröden eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Weltcups. Begünstigt durch die hohe Startnummer fuhr Foser Bestzeit und düpierte seine Kontrahenten. Der Grund dafür war, dass mit fortschreitendem Rennen die Sonne hinter dem Langkofel hervorkam und durch die Sonneneinstrahlung vor allem der obere Streckenteil schneller wurde.
    • Koren gewann am 22. Dezember 1993 mit der Startnummer 66 ebenso überraschend den Super-G in der Flachau.
  • Ivica Kostelić gewann am 25. November 2001 den Weltcupslalom von Aspen (Colorado) mit Startnummer 64.
  • Josef Strobl gewann am 16. Dezember 1994 die Weltcupabfahrt von Val-d’Isère mit Startnummer 61. Es war erst sein zweites Weltcuprennen.

Die höchsten Startnummern bei Riesentorläufen waren die Nr. 40 der Französin Nathalie Bouvet am 24. November 1989 in Park City, bei den Herren von Piero Gros (ITA) mit Nr. 45 am 8. Dezember 1972 in Madonna di Campiglio. Die höchste Startnummer der Herren bei einem Super-G-Sieg trug der Österreicher Hannes Trinkl am 22. Dezember 1993 in Lech mit der Nr. 51. Österreichs Renate Götschl war bei ihrem Slalomsieg am 14. März 1993 in Lillehammer mit Startnummer 42 unterwegs. Letztlich profitierte Tina Maze (SLO) am 2. Februar 2008 ebenfalls von den schneller werdenden Bedingungen, als sie mit Nr. 47 die Abfahrt in St. Moritz gewann.

Siegerlisten[Bearbeiten]

Eine Aufstellung aller Kristallkugelgewinner und Endergebnisse des Nationencups einer jeden Saison seit 1967 finden sich in:

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Folgende Rennläufer konnten den Gesamtweltcup mindestens dreimal gewinnen:

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 5
2 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 4
Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 4
Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 4
6 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3
Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 3
Damen
Rang Name Land Siege
1 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 6
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4
3 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 3
Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 3
Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 3

Stand: 21. März 2015

Bestenliste[Bearbeiten]

Die folgende „Bestenliste“ bezieht sich auf den Alpinen Skiweltcup, der 1967 eingeführt wurde; einige der darin angeführten Läufer und Läuferinnen haben bereits vor 1967 bedeutende Rennen gewonnen, die aber nicht zum Weltcup zählten und daher in dieser Statistik nicht enthalten sind (insbesondere Jean-Claude Killy und Karl Schranz). Außerdem gab es exzellente Skirennläufer, die ihre Karriere vor der Einführung des Weltcups beendet haben und daher hier überhaupt nicht erscheinen − beispielsweise Toni Sailer, in den Jahren 1956–1958 dreifacher Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister, und Christl Cranz, die in den Jahren 1934–1939 zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen hat − oder die ihre Karriere so kurz nach der Einführung des Weltcups beendet haben, dass sie nicht mehr zehn Weltcup-Siege erreicht haben, um in dieser Liste zu erscheinen, wie z. B. Marielle Goitschel, 1962–1968 zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin, Siegerin bei sechs Weltcuprennen und im ersten Weltcup-Jahr 1967 Zweite der Gesamtwertung mit nur vier Punkten Rückstand auf die Siegerin Nancy Greene.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Herren[Bearbeiten]

Rang Name Land Siege Abfahrt Super-G1 Riesen-
slalom2
Slalom2 Kombi-
nation3
1 Stenmark, Ingemar Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 86 - - 46 40 -
2 Maier, Hermann Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 54 15 24 14 - 1
3 Tomba, Alberto Alberto Tomba ItalienItalien Italien 50 - - 15 35 -
4 Girardelli, Marc Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
5 Zurbriggen, Pirmin Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
6 Hirscher, Marcel Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 36 - 1 17 18 -
6 Raich, Benjamin Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 36 - 1 14 14 7
8 Miller, Bode Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
9 Svindal, Aksel Lund Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 32 12 15 4 - 1
10 Eberharter, Stephan Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 29 18 6 5 - -
11 Mahre, Phil Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27 - - 7 9 11
12 Klammer, Franz Franz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 26 25 - - - 1
12 Kostelić, Ivica Ivica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 26 - 1 - 16 9
14 Ligety, Ted Ted Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 25 - - 24 - 1
15 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 24 19 2 - - 3
15 Thöni, Gustav Gustav Thöni ItalienItalien Italien 24 - - 11 9 4
17 Grünigen, Michael von Michael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23 - - 23 - -
18 Aamodt, Kjetil André Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
18 Cuche, Didier Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 21 12 6 3 - -
20 Walchhofer, Michael Michael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 19 14 3 - - 2
21 Killy, Jean-Claude Jean-Claude Killy * FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 - 7 5 -
21 Kjus, Lasse Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 18 10 2 2 - 4
23 Heinzer, Franz Franz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 17 15 - - - 2
24 Augert, Jean-Noël Jean-Noël Augert * FrankreichFrankreich Frankreich 15 - - 2 13 -
24 Matt, Mario Mario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 15 - - - 14 1
26 Mader, Günther Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4
26 Palander, Kalle Kalle Palander FinnlandFinnland Finnland 14 - - 4 10 -
26 Wenzel, Andreas Andreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 14 - 1 3 4 6
29 Ghedina, Kristian Kristian Ghedina ItalienItalien Italien 13 12 1 - - -
29 Jansrud, Kjetil Kjetil Jansrud NorwegenNorwegen Norwegen 13 6 5 1 - 1
29 Russel, Patrick Patrick Russel FrankreichFrankreich Frankreich 13 - - 4 9 -
32 Alphand, Luc Luc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 12 10 2 - - -
32 Gros, Piero Piero Gros ItalienItalien Italien 12 - - 7 5 -
32 Rahlves, Daron Daron Rahlves Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 9 3 - - -
32 Schranz, Karl Karl Schranz * OsterreichÖsterreich Österreich 12 8 - 4 - -
36 Janka, Carlo Carlo Janka SchweizSchweiz Schweiz 11 3 1 4 - 3
36 Neureuther, Felix Felix Neureuther DeutschlandDeutschland Deutschland 11 - - 1 10 -
36 Reichelt, Hannes Hannes Reichelt OsterreichÖsterreich Österreich 11 5 5 1 - -
36 Rocca, Giorgio Giorgio Rocca ItalienItalien Italien 11 - - - 11 -
40 Höflehner, Helmut Helmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10 10 - - - -
40 Kristoffersen, Henrik Henrik Kristoffersen NorwegenNorwegen Norwegen 10 - - 1 9 -
40 Pinturault, Alexis Alexis Pinturault FrankreichFrankreich Frankreich 10 - 1 2 3 4
40 Russi, Bernhard Bernhard Russi * SchweizSchweiz Schweiz 10 9 - 1 - -
40 Stangassinger, Thomas Thomas Stangassinger OsterreichÖsterreich Österreich 10 - - - 10 -

1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
2 Die Parallelslalom-Siege werden in der Spalte Slalom mitgezählt, jene in Parallelriesenslaloms in der Spalte Riesenslalom.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.

Stand: 7. Februar 2016

* Die drei Siege von Jean-Claude Killy bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble sowie die Siege von Bernhard Russi in der Abfahrt, von Karl Schranz im Riesenslalom und von Jean-Noël Augert im Slalom der WM 1970 in Gröden sind in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Damen[Bearbeiten]

Rang Name Land Siege Abfahrt Super-G1 Riesen-
slalom
Slalom2 Kombi-
nation3
1 Vonn, Lindsey Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 76 38 27 4 2 5
2 Moser-Pröll, Annemarie Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 - 16 3 7
3 Schneider, Vreni Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 55 - - 20 34 1
4 Götschl, Renate Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 46 24 17 - 1 4
5 Pärson, Anja Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
6 Schild, Marlies Marlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 37 - - 1 35 1
7 Seizinger, Katja Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 36 16 16 4 - -
8 Wenzel, Hanni Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 33 2 - 12 11 8
9 Hess, Erika Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 31 - - 6 21 4
10 Kostelić, Janica Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
11 Höfl-Riesch, Maria Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 27 11 3 - 9 4
12 Figini, Michela Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 26 17 3 2 - 4
12 Maze, Tina Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
14 Dorfmeister, Michaela Michaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 25 7 10 8 - -
14 Walliser, Maria Maria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 25 14 3 6 - 2
16 Morerod, Lise-Marie Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 24 - - 14 10 -
16 Nadig, Marie-Theres Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 24 13 - 6 - 5
16 Wiberg, Pernilla Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
19 Merle, Carole Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 22 - 12 10 - -
20 Gerg, Hilde Hilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 20 7 8 - 2 3
21 McKinney, Tamara Tamara McKinney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 18 - - 9 9 -
21 Wachter, Anita Anita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 18 - 2 14 1 1
23 Gut, Lara Lara Gut SchweizSchweiz Schweiz 17 5 8 3 - 1
23 Shiffrin, Mikaela Mikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 17 - - 1 16 -
25 Compagnoni, Deborah Deborah Compagnoni ItalienItalien Italien 16 - 2 13 1 -
25 Kronberger, Petra Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
27 Kostner, Isolde Isolde Kostner ItalienItalien Italien 15 12 3 - - -
27 Nef, Sonja Sonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 15 - - 13 2 -
27 Pelen, Perrine Perrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15 - - - 15 -
30 Ertl-Renz, Martina Martina Ertl-Renz DeutschlandDeutschland Deutschland 14 - 2 10 2 -
30 Fenninger, Anna Anna Fenninger OsterreichÖsterreich Österreich 14 - 2 11 - 1
30 Greene, Nancy Nancy Greene * KanadaKanada Kanada 14 3 - 8 3 -
30 Meissnitzer, Alexandra Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 14 2 7 5 - -
34 Hosp, Nicole Nicole Hosp OsterreichÖsterreich Österreich 12 - 1 5 5 1
34 Rebensburg, Viktoria Viktoria Rebensburg DeutschlandDeutschland Deutschland 12 - 2 10 - -
36 Irene Epple DeutschlandDeutschland Deutschland 11 1 1 6 - 3
36 Poutiainen, Tanja Tanja Poutiainen FinnlandFinnland Finnland 11 - - 5 6 -
38 Jacot, Michèle Michèle Jacot FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 - 6 3 -
38 Kaserer, Monika Monika Kaserer OsterreichÖsterreich Österreich 10 - - 8 2 -
38 Macchi, Françoise Françoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 - 6 2 -
38 Mittermaier, Rosi Rosi Mittermaier DeutschlandDeutschland Deutschland 10 - - 1 8 1

1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
2 Die Parallelslalom-Siege von Monika Kaserer (Saison 1974/75) und Hilde Gerg (Saison 1997/98) werden in der Spalte Slalom mitgezählt.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.

Stand: 7. Februar 2016

* Der Riesenslalom-Sieg von Nancy Greene bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble ist in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Sieger in allen Disziplinen[Bearbeiten]

Bisher ist es fünf Männern und sechs Frauen gelungen, im Weltcup in allen fünf Disziplinen zu gewinnen. Die Super-Kombination und die klassische Variante der Kombination werden zusammengezählt.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Name Land Siege Abfahrt Super-G Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation
Vonn, Lindsey Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 76 38 27 4 2 5
Girardelli, Marc Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
Pärson, Anja Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
Zurbriggen, Pirmin Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
Miller, Bode Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
Kostelić, Janica Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
Maze, Tina Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
Wiberg, Pernilla Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
Aamodt, Kjetil André Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
Kronberger, Petra Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
Mader, Günther Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4

Stand: 6. Februar 2016

Anmerkungen:

  • Janica Kostelić, Kronberger, Girardelli und Maze haben Siege in allen Disziplinen in einer Saison feiern können. Bode Miller gelang das innerhalb eines Jahres, aufgeteilt auf zwei Saisonen.
  • Den Disziplinenweltcup hat noch niemand in allen fünf Disziplinen gewonnen.
    • Am nächsten kam Girardelli, der im Super-G dreimal Zweiter der Disziplinenwertung wurde und die anderen fünf Weltcupwertungen inklusive Gesamtweltcup mindestens einmal gewinnen konnte.
    • Zurbriggen gewann in allen Disziplinen außer dem Slalom und im Jahr 1987 als bisher einziger Skirennläufer in einer Saison vier von fünf Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Kombination) und dazu den Gesamtweltcup.
    • Maze konnte sich in der Saison 2012/13 in allen Disziplinen unter den zwei besten klassieren. Sie gewann den Gesamtweltcup, den Super-G-Weltcup, den Riesenslalom- und den Superkombinationweltcup, den Sieg im Abfahrts- und im Slalomweltcup verfehlte sie mit Rang zwei knapp.
    • Aamodt gewann alle Disziplinweltcups außer den in der Abfahrt, Maria Höfl-Riesch ebenfalls alle außer den im Riesenslalom.
    • Miller könnte ebenfalls zu diesem Elitekreis aufschließen, da er bisher Weltcupwertungen in drei Disziplinen (Super-G, Riesenslalom, Kombination-inkl. Superkombination) gewann und in jeder Disziplin mindestens Zweiter der jeweiligen Weltcupwertung war.
    • Auch Lindsey Vonn gewann bisher drei Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G und Superkombination) und wurde im Riesenslalomweltcup mindestens Zweite bzw. im Slalomweltcup einmal Dritte.
    • Jean-Claude Killy gewann 1967 alle Disziplinenwertungen, damals waren es aber nur drei (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom).
  • Miller ist der erste Läufer der Weltcupgeschichte, der in jeder Disziplin mindestens fünf Weltcupsiege vorweisen kann.
  • Bei den Damen konnte Anja Pärson als bisher einzige Athletin mindestens drei Siege in jeder Disziplin einfahren.
  • Anja Pärson ist die bisher einzige Athletin, die in allen fünf Disziplinen einen Weltmeistertitel errungen hat.
  • Am nächsten kommt ihr in dieser Kategorie Janica Kostelić, die in allen fünf Disziplinen bei einem Großanlass (Weltmeisterschaft und Olympia) schon siegreich war.


Neben diesen Personen gibt es acht weitere, die vor Einführung des Super-G 1983 in allen zu ihrer Zeit gefahrenen Disziplinen gewonnen haben:

Name Land Siege Abfahrt Riesen-
slalom
Slalom
Moser-Pröll, Annemarie Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 16 3
Wenzel, Hanni Hanni Wenzel * LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 25 2 12 11
Killy, Jean-Claude Jean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 7 5
Greene, Nancy Nancy Greene KanadaKanada Kanada 14 3 8 3
Jacot, Michèle Michèle Jacot ** FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 6 3
Macchi, Françoise Françoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 6 2
Duvillard, Henri Henri Duvillard FrankreichFrankreich Frankreich 6 3 2 1
Tritscher, Reinhard Reinhard Tritscher ** OsterreichÖsterreich Österreich 4 1 2 1

* Hanni Wenzel hat ihre erste Abfahrt im Dezember 1983 gewonnen, als im Weltcup bereits die ersten Super-G Rennen gefahren worden waren (im Januar 1983 hatte sie einen zweiten Platz im Super-G von Verbier errungen); allerdings wird für den Bewerb Super-G erst seit dem Winter 1985/86 eine eigene Kristallkugel vergeben, und Hanni Wenzel beendete ihre Rennsportaktivitäten 1984.

** Michèle Jacot und Reinhard Tritscher beendeten jeweils ihre Karriere 1975: in der Saison 1974/75 wurden erstmals Kombinationen im Weltcup gewertet, von denen sie keine gewinnen konnten. Annemarie Moser-Pröll und Hanni Wenzel haben auch Kombinationen gewonnen, alle anderen in dieser Liste beendeten ihre Karriere noch vor Einführung der Kombination im Weltcup. Eigene Kristallkugeln für die Kombinationswertung gibt es erst seit dem Winter 2006/07.

Darüber hinaus konnte Annemarie Moser-Pröll in drei der zu ihrer Zeit ausgetragenen Disziplinen (Abfahrt, Riesenslalom und Kombination) auch mindestens jeweils einmal den Disziplinenweltcup für sich entscheiden, im Slalom wurde sie einmal zweite der Disziplinenwertung.

Bestenlisten in den Einzeldisziplinen[Bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Franz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 25
2 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 19
3 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 18
4 Franz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 15
4 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 15
6 Michael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 14
7 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 12
7 Kristian Ghedina ItalienItalien Italien 12
7 Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 12
10 Luc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 10
10 Helmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10
10 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 10
10 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 38
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 36
3 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 24
4 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 17
5 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
6 Maria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 14
7 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Isolde Kostner ItalienItalien Italien 12
9 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 11
10 Picabo Street Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9

Stand: 6. Februar 2016

Super-G[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 24
2 Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 15
3 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
4 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 9
5 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 6
5 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Markus Wasmeier DeutschlandDeutschland Deutschland 6
9 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 5
9 Kjetil Jansrud NorwegenNorwegen Norwegen 5
9 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
9 Hannes Reichelt OsterreichÖsterreich Österreich 5
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27
2 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 17
3 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
4 Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 12
5 Michaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 10
6 Hilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 8
6 Lara Gut SchweizSchweiz Schweiz 8
8 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 7
9 Marina Kiehl DeutschlandDeutschland Deutschland 6
10 Régine Cavagnoud FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Carole Montillet FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 4
10 Karen Putzer ItalienItalien Italien 4

Stand: 7. Februar 2016

Riesenslalom[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 46
2 Ted Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24
3 Michael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23
4 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 17
5 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 15
6 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
8 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 11
9 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9
10 Massimiliano Blardone ItalienItalien Italien 7
10 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 7
10 Piero Gros ItalienItalien Italien 7
10 Jean-Claude Killy1 FrankreichFrankreich Frankreich 7
10 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7
10 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 7
Damen
Rang Name Land Siege
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 20
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 16
3 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 14
3 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 14
3 Anita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Deborah Compagnoni ItalienItalien Italien 13
6 Sonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 12
9 Anna Fenninger OsterreichÖsterreich Österreich 11
9 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11

Stand: 20. Dezember 2015

1 Bei Jean-Claude Killy wurde sein Sieg im Olympia-Riesenslalom von Grenoble 1968 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.

Slalom[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 40
2 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 35
3 Marcel Hirscher1 OsterreichÖsterreich Österreich 18
4 Ivica Kostelić2 KroatienKroatien Kroatien 16
4 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 16
6 Mario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
8 Jean-Noël Augert3 FrankreichFrankreich Frankreich 13
9 Giorgio Rocca ItalienItalien Italien 11
10 Felix Neureuther1 DeutschlandDeutschland Deutschland 10
10 Kalle Palander FinnlandFinnland Finnland 10
10 Thomas Stangassinger OsterreichÖsterreich Österreich 10
Damen
Rang Name Land Siege
1 Marlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 35
2 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 34
3 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 21
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 20
5 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 18
6 Mikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 16
7 Perrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15
8 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 14
9 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 11
10 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 10

Stand: 6. Januar 2016

1 Die Parallelslalom-Siege von Marcel Hirscher (Moskau 2013) und Felix Neureuther (München 2013) werden mitgezählt, da diese auch für den Slalomweltcup gewertet wurden.
2 Bei Ivica Kostelić wird auch der K.O.-Slalom, den er am 16. Dezember 2002 in Sestriere (Italien) gewann, mitgezählt.
3 Bei Jean-Noël Augert wird sein Sieg im WM-Slalom von Gröden 1970 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.

(Super-)Kombination[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 11
1 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11
1 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 11
4 Ivica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 9
5 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 8
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 7
7 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6
7 Andreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 6
9 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 4
9 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 4
9 Alexis Pinturault FrankreichFrankreich Frankreich 4
9 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
Damen
Rang Name Land Siege
1 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 8
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 7
2 Brigitte Oertli SchweizSchweiz Schweiz 7
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 6
5 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 5
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
7 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 4
7 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 4

Stand: 22. Januar 2016

Die meisten Siege in einer Saison[Bearbeiten]

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Herren
Rang Name Land Siege Saison
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 13 1978/1979
Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 13 2000/2001
3 Jean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 12 1967
Damen
Rang Name Land Siege Saison
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 14 1988/1989
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 2011/2012
3 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 11 1974/1975
Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11 2003/2004
Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11 2009/2010
Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 11 2012/2013

Stand: 17. März 2011

Punkterekorde[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Punkte für den Sieg in der Gesamtwertung gereicht haben. Die Punkte für zweite oder dritte Plätze in der Gesamtwertung werden hier nicht betrachtet – so hat z. B. Lindsey Vonn 2011 als Zweite 1725 Punkte erzielt, womit sie ihr drittbestes Ergebnis in dieser Aufstellung deutlich übertroffen hat und vor Alexandra Meissnitzer an siebter Stelle läge. Benjamin Raich hatte 2005 für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung 1454 Punkte akkumuliert, deutlich mehr als für seinen Gesamtsieg im Jahr 2006; die dabei erzielten 1410 Punkte würden nicht für die Top Ten reichen, da auch Kjetil Andre Aamodt für seine zweiten Plätze in den Jahren 1999 und 2000 mit 1442 bzw. 1440 mehr Punkte erreichte als bei seinem Gesamtsieg im Jahr 1994.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Herren
Rang Name Land Punkte Saison
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 2000 1999/2000
2 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 1702 2001/2002
3 Paul Accola SchweizSchweiz Schweiz 1699 1991/1992
4 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1685 1997/1998
5 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1648 2004/2005
6 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1618 2000/2001
7 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1535 2012/2013
8 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 1465 1998/1999
9 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1448 2014/2015
10 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 1410 2005/2006
Damen
Rang Name Land Punkte Saison
1 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 2414 2012/2013
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1980 2011/2012
3 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 1970 2005/2006
4 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 1960 1996/1997
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1788 2008/2009
6 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 1728 2010/2011
7 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 1672 1998/1999
8 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1671 2009/2010
9 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 1656 1993/1994
10 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 1655 1997/1998

Stand: 22. März 2015

Anmerkungen:

  • In der Saison 1991/92 kam es zu einer Änderung der Punktevergabe. Bis dahin erhielten zunächst nur die besten 10, später die besten 15 Läufer in einem Weltcuprennen Punkte, der Sieger jeweils 25 Punkte; seitdem erhalten die besten 30 Läufer Punkte, der Sieger 100 Punkte.
  • Eine eigene Tabelle für die Zeit vor 1991/92 wäre nicht wirklich aussagekräftig, weil das Reglement mehrmals geändert wurde. So konnte z. B. im allerersten Weltcupjahr (1967) Jean-Claude Killy das damals mögliche Punktemaximum erreichen; aber da nur die drei besten Ergebnisse pro Disziplin (Abfahrt, Slalom und Riesenslalom) gewertet wurden, konnten seine dafür erzielten 3 x 75 = 225 Punkte von nachfolgenden Siegern der Gesamtwertung häufig übertroffen werden, da ihnen mehr Ergebnisse angerechnet wurden.
  • In den Top Ten der Herren konnte sich Hermann Maier dreimal platzieren, Marcel Hirscher zweimal. Bei den Damen konnte sich nur Lindsey Vonn dreimal in den Top Ten platzieren.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Congress Information: 26th Beirut (LIB) 1967 auf der Webseite der FIS, abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  2. [1]
  3. Ski-Weltcup Pokal aus Bodenmais.
  4. In den heute im Internet abfragbaren Ergebnislisten der FIS ist dies nicht entsprechend abgebildet, dort scheinen diese Rennen nur unter „Olympische Spiele“ bzw. „Weltmeisterschaften“, aber nicht unter „Weltcup“ auf, was gelegentlich zu fehlerhaften Statistiken bezüglich der Anzahl von Weltcupsiegen führt. Nachvollziehbar ist jedenfalls, dass die Ergebnisse dieser Rennen in die Weltcupwertungen der entsprechenden Jahre eingeflossen sind.
  5. Reglement des FIS Alpinen Skiweltcup, Abschnitt 9 Reihung der Wettkämpfer / Startlistenerstellung der FIS, S.34 (PDF, 585 KB).
  6. Übersicht aller bisherigen Weltcuporte auf ski-db.com (englisch)
  7. Ski-Weltcup in München – Der Markt verlangt: Spektakel! In: sueddeutsche.de vom 2. Januar 2011
  8. City-Slalom: Punkte und Prämien - Riesch gespannt In: Rhein-Zeitung vom 1. Januar 2011
  9. Shiffrin gewinnt Aspen-Slalom mit Rekordvorsprung. derStandard.at, 28. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.