Hemschlar

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Hemschlar
Koordinaten: 51° 0′ 47″ N, 8° 21′ 45″ O
Höhe: 470 (450–550) m
Fläche: 3,78 km²
Einwohner: 314 (31. Mrz. 2011)
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57319
Vorwahl: 02751
Kirche und Feuerwehrhaus
Kirche und Feuerwehrhaus

Hemschlar ist ein Ortsteil von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.

Das Dorf zählt heute ca. 315 Einwohner und gehört zum Kirchspiel Raumland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hemschlar liegt im Wittgensteiner Land an der B 480.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hemschlar gehört zu den ältesten Siedlungen im Wittgensteiner Land. Die Endung „-lar“ im Namen lässt den Schluss auf einen Ursprung in der sächsischen Zeit zu. Größe und Form der Ansiedlung wechselten oft ihr Erscheinungsbild. So ist Anfang des 16. Jahrhunderts nur ein Hof bekannt. 1781 ist Hemschlar inzwischen auf 5 Häuser angewachsen und gehört zur Schulzerei Berghausen. 1819 wechselt dieser zum Bezirk Dotzlar. 1845 wird Hemschlar abermals dem Amt Berghausen zugesprochen. 1900 leben 224 Einwohner in Hemschlar.

Hemschlar gehört seit der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, zum Stadtbereich Bad Berleburg[1] und war bis zur Eingemeindung eine selbständige Gemeinde des Amtes Berghausen im damaligen Kreis Wittgenstein.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 300 Einwohner[1]
  • 1970: 301 Einwohner[1]
  • 1974: 298 Einwohner[2]
  • 2011: 314 Einwohner

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337.
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.