Herbert Panse

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Herbert Panse (* 6. März 1914 in Dresden; † 25. August 1980) war ein deutscher Fußballspieler und Trainer.

Der Torjäger spielte in den 1930er- und 1940er-Jahren für den Eimsbütteler TV und war in dieser Zeit mehrfacher Auswahlspieler Norddeutschlands und des Gaues Nordmark. Mit dem Eimsbütteler TV errang Panse zwischen 1934 und 1942 fünfmal die Meisterschaft der Gauliga Nordmark; in den jeweiligen Endrunden um die deutsche Meisterschaft schieden die Eimsbütteler allerdings frühzeitig aus.

Nach Kriegsende schnürte Panse weiterhin seine Fußballstiefel für den ETV. 1948 trug er noch zum Aufstieg in die Oberliga Nord bei, bevor er Hamburg vorübergehend verließ, für die TSG Vohwinkel 80 (1954 fusioniert zum „Wuppertaler SV“) und von 1949 bis 1950 für die SpVgg Andernach auflief und dort gleichzeitig erste Erfahrungen als Trainer sammelte. Panse war etwa im Zeitraum zwischen 1946 und 1948 auch Spieler des Eckernförder SV – hier kam es möglicherweise zu einem Rückwechsel zum Eimsbütteler TV.

Im Jahr 1935 hatte der Stürmer ein Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft bestritten und in Königsberg beim Spiel gegen Lettland die zwischenzeitliche 2:0-Führung erzielt. Das Spiel endete schließlich 3:0 für Deutschland.

Als Trainer betreute Panse im Norden u. a. kurzzeitig den Eckernförder SV 1949 und den Lüneburger SK 1952, außerdem Altona 93 von 1952 bis 1954 in der Oberliga Nord.

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