Hilde Rubinstein

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Hilde Rubinstein (* 7. April 1904 in Augsburg; † 5. August 1997 in Göteborg) war eine deutsche Malerin und Dichterin.

Als Mitglied der KPD wurde Hilde Rubinstein 1933 inhaftiert, sie emigrierte 1934 über Belgien und die Niederlande 1935 nach Schweden. 1936 und 1937 lebte sie in der Sowjetunion, wo ihr wegen trotzkistischer Tätigkeit die Auslieferung ans deutsche Reich drohte. Sie flüchtete in Polen und kam über Lettland wieder nach Schweden. Zunächst schlug sie sich mit verschiedenen Aushilfsarbeiten durch, dann arbeitete sie als Malerin und Schriftstellerin. Nach dem Krieg blieb sie in Schweden, wo sie in Göteborg lebte.

Ihr Nachlass befindet sich in der Akademie der Künste Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tellurische Nachrichten Harald Schmid, Berlin 1983
  • Atomdämmerung Scheffel, Zürich 1960
  • Tiefgefrorenes Reh. Stücke, Lyrik, Prosa Henschel, Berlin 1987
  • Lobet den Zorn eurer Söhne und Töchter Atelier, Andernach 1977
  • Ich wollte nichts als glücklich sein. Gefängnistagebücher unter Hitler und Stalin und andere verstreute Texte Igel, Paderborn 1999 ISBN 3-927104-33-7

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonja Hilzinger: Hilde Rubinstein (1904-1997): Eine Spurensuche. In: Zeitschrift für Museum und Bildung. Nr. 63, 2005.
  • Claudia Schoppmann: Rubinstein, verheiratete Weinreich, Hilde. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 157 f. (Digitalisat).
  • Anne Stürzer: „Schreiben tue ich jetzt nichts … keine Zeit“. Zum Beispiel: Die Dramatikerinnen Christa Winsloe und Hilde Rubinstein im Exil. In: Gesellschaft für Exilforschung (Hrsg.): Frauen und Exil. Ein internationales Jahrbuch. Band 11, München 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]