Hugo Ruf

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Hugo Ruf (* 9. April 1925 in Schramberg Württemberg; † 1. November 1999 in Brauweiler bei Köln) war ein deutscher Komponist, Autor, Cembalist und Musikprofessor.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruf studierte ab 1946 seit deren Gründung an der Hochschule für Musik Freiburg Cembalo und historische Tasteninstrumente bei Fritz Neumeyer und Aufführungspraxis alter Musik bei Gustav Scheck, dem ersten Direktor der Hochschule.

Spätere Studienaufenthalte führten ihn auch nach München und Paris.

Musikhochschule Köln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruf lehrte seit 1967 Cembalo an der Kölner Musikhochschule.[1] 1971 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt. Zugleich leitete er das Seminar für alte Musik. Er zählt zu den bedeutendsten Herausgebern von barocker Kammermusik. Sein Werkverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek ist über 400 Positionen stark. 1984 erhielt er den Preis der deutschen Schallplattenkritik für die Einspielung von drei Cembalosonaten von Carl Philipp Emanuel Bach (EMI).[2]

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Schüler von Hugo Ruf waren u. a. Wiltrud Fuchs, Gerald Hambitzer, Wolfgang Karius, Bernhard Klapprott, Ludger Lohmann, Jon Laukvik und Wolfram Syré, Paul Rey Klecka, Paula Aguirre,

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hugo Ruf war bis zu seinem Tod mit der Flötenvirtuosin Beatrice Ruf verheiratet und ist Vater des Flötisten Reinhard Ruf, welcher mit seiner Familie im Rheinland lebt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theo Schmitt: Musikfestspiele Saar 1995: Festival British Music : das Buch zum Festival. Pfau 1995, ISBN 3-930-7353-26.
  2. Angaben nach Webseite bei Schott (Zugriff Dez. 2010)