Huveaune

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Huveaune
Der Fluss bei der alten Brücke von Saint Marcel (Marseille)

Der Fluss bei der alten Brücke von Saint Marcel (Marseille)

Daten
Gewässerkennzahl FRY44-0400
Lage Frankreich, Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Flusssystem Huveaune
Flussgebietseinheit FRD Rhône
Quelle im Gemeindegebiet von Nans-les-Pins
43° 20′ 39″ N, 5° 45′ 29″ O
Quellhöhe ca. 590 m[1]
Mündung im Stadtgebiet von Marseille in das MittelmeerKoordinaten: 43° 15′ 34″ N, 5° 22′ 24″ O
43° 15′ 34″ N, 5° 22′ 24″ O
Mündungshöhe m[1]
Höhenunterschied ca. 590 m
Länge 48 km[2]
Rechte Nebenflüsse Jarret
Großstädte Marseille
Mittelstädte Aubagne
Kleinstädte Auriol, Roquevaire, La Penne-sur-Huveaune
Sinterbecken an der Quelle des Flusses

Sinterbecken an der Quelle des Flusses

Die Huveaune ist ein Küstenfluss in Frankreich, der in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur verläuft. Sie entspringt auf der Nordseite der Bergkette Massif de la Sainte-Baume, im Gemeindegebiet von Nans-les-Pins. Die Quelle liegt in der Felshöhle Grotte de Castelette, aus der das Wasser über mehrere Sinterbecken herausströmt. Der Fluss entwässert zunächst in nordwestlicher Richtung, dreht dann aber auf Südwest bis West, erreicht bei Auriol das stark besiedelte Gebiet im Großraum von Marseille, wird ab hier von den Autobahnen A52 und A50 begleitet, durchquert das Stadtgebiet von Marseille im Nordosten und erreicht nach insgesamt 48[2] Kilometern südlich des Stadtzentrums, im Stadtteil Saint-Giniez, unmittelbar beim Parc Borély, das Mittelmeer, wo der Strand an der Mündung nach ihm Plage de l’Huveaune genannt wird. Auf ihrem Weg durchquert die Huveaune die Départements Var und Bouches-du-Rhône.

Orte am Fluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hydrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da aufgrund der starken Besiedelung und Industrialisierung am Fluss die Wasserqualität immer schlechter wurde und den Strand an der Flussmündung verschmutzte, wird seit 1986 ein Großteil der Wasserführung in die Kläranlage der Stadt Marseille abgeleitet und nach der Aufbereitung das Wasser bei der Calanque Cortiou ins Meer eingeleitet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Quelle in der Grotte de Castelette
  • Mittelalterliche Brücke Pont-Peyrène, in der Gemeinde Roquevaire

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Huveaune – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Quelle geoportail.fr (1:32.000)
  2. a b Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über die Huveaune auf sandre.eaufrance.fr (französisch), abgerufen am 2. Februar 2012, gerundet auf volle Kilometer.