IPMA Individual Competence Baseline

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von IPMA Competence Baseline)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Artikel International Project Management Association, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement und IPMA Competence Baseline überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Wikinger08 (Diskussion) 11:11, 23. Jul. 2020 (CEST)

Die IPMA Individual Competence Baseline (ICB 4.0) ist der internationale Projektmanagement-Standard der IPMA – International Project Management Association für Personen. Sie wurde im Jahr 2015 als vierte Version des PM-Standards veröffentlicht. Seitdem wird der Standard durch die IPMA Organisational Competence Baseline (OCB 1.0) für Unternehmen und Organisationen sowie durch die IPMA Project Excellence Baseline ergänzt.

Die ICB ist die inhaltliche Grundlage für die internationale Anerkennung der nationalen Programme zur Zertifizierung von Projektmanagement-Personal über fünf Qualifikations- und Kompetenz-Ebenen.

Diese sind zwischen der IPMA und ihren 70 Landesgesellschaften abgestimmt und werden im sogenannten 4-L-C-System beschrieben. Die ICB 4 umfasst die drei Bereiche Kontextkompetenzen (Perspective), persönliche und soziale Kompetenzen (People) und technische Kompetenzen (Practice), bestehend aus insgesamt 28 Elementen.

Im Vergleich zu Prozessstandards wie dem nordamerikanischen Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK Guide) des PMI oder PRINCE2 von AXELOS definiert das ICB Gebrauchsfähigkeiten für die Durchführung von Projekten und ist nicht auf feste Prozesse oder eine Projektmethodik (durchgeplant oder agil) festgelegt. Damit ist es mit Prozessstandards wie den beiden genannten frei kombinierbar. Im deutschsprachigen Raum wird es durch das zweibändige Handbuch Projektmanagement (PM4) von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement GPM, der deutschen Vertretung der IPMA, mit Anleitungen, Methoden, Prozessen und Werkzeugen vervollständigt.

Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktuelle Version 4.0 der ICB wurde auf dem IPMA Weltkongress am 30. September 2015 verabschiedet.[1] Sie wird in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten[2]. So steht neben der Individual Competence Baseline auch eine Project Excellence Baseline und eine Organisational Competence Baseline zur Verfügung. Damit werden erstmals unterschiedliche Zielgruppen mit jeweils spezifischen Informationen zum Thema Projektmanagement bedient.

Frühere veröffentlichte Versionen:

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GPM-Blog, abgerufen am 7. Jänner 2016
  2. Website der IPMA, abgerufen am 7. Jänner 2016

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thyssen / Sedlmayer / Fuster: Individual Competence Baseline for Project, Programme & Portfolio Management Version 4.0 ISBN 978-94-92338-01-3
  • Gilles Caupin / Hans Knöpfel / Gerrit Koch / Klaus Pannenbäcker / Francisco Pérez-Polo / Chris Seabury (Hrsg.): ICB – IPMA Competence Baseline Version 3.0 ISBN 0-9553213-0-1
  • Gilles Caupin / Hans Knöpfel / Peter Morris / Dr. Erhard Motzel / Dr. Olaf Pannenbäcker (Hrsg.): ICB – IPMA Competence Baseline Version 2.0 ISBN 3-00-004057-9
  • GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. (Hrsg.): Kompetenzbasiertes Projektmanagement (PM4) : Handbuch für Praxis und Weiterbildung im Projektmanagement ISBN 978-3-924841-77-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]