I Feel Pretty (Film)

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Film
Deutscher TitelI Feel Pretty
OriginaltitelI Feel Pretty
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2018
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
Stab
Regie Abby Kohn,
Marc Silverstein
Drehbuch Abby Kohn,
Marc Silverstein
Produktion Nicolas Chartier,
McG,
Alissa Phillips,
Dominic Rustam,
Amy Schumer,
Mary Viola
Musik Michael Andrews
Kamera Florian Ballhaus
Schnitt Tia Nolan
Besetzung

I Feel Pretty ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Abby Kohn und Marc Silverstein aus dem Jahr 2018. Amy Schumer ist in der Hauptrolle besetzt, Michelle Williams und Emily Ratajkowski in tragenden Rollen.

Der Film kam am 20. April 2018 in die amerikanischen und am 10. Mai 2018 in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renee Bennett ist eine ganz normale Frau, aber extrem unglücklich mit ihrem Aussehen. Nach einem Unfall, bei dem sie mit dem Kopf aufschlägt, glaubt sie selbst, dass ihr Aussehen sich verändert hat, und findet sich wunderschön. Mit diesem gesteigerten Selbstbewusstsein bekommt sie ihren Traumjob, lernt einen Mann kennen und nimmt sogar selbstbewusst an einem Bikini-Wettbewerb teil. Ihre durch eine falsche Vorstellung von sich selbst bedingte Veränderung hat aber nicht nur Vorteile, ihre besten Freundinnen erkennen sie, und damit ist ihr neues Auftreten gemeint, nicht mehr wieder und es kommt zu einem Bruch mit ihnen.

Als Renee nach einem erneuten Sturz wieder zu sich kommt, stellt sie mit Entsetzen fest, dass der Zauber der Veränderung, den nur sie wahrgenommen hatte, nicht mehr da ist, und ihr Spiegelbild wieder ihr altes von ihr ungeliebtes Ich wiedergibt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmstarts.de zieht Parallelen zu dem 2001 gedrehten Film Schwer verliebt. Allerdings wird der Unfall, der zu einer veränderten Selbstwahrnehmung führt, als „arg billiger Kniff“ bezeichnet. Es wird bemängelt, dass die fehlende Betrachtung von Renees Umfeld den aufklärerischen Anspruch des Films verfehlt. Die Kritik kommt zum Schluss, dass die einzige Person, die ein Problem mit ihrer Figur hat, die Protagonistin selbst ist.[2]

Die Zeit vergleicht den Film mit Bridget Jones und bezeichnet Renee als „Frau ohne Eigenschaften“. Obwohl von der „flauschigen Hollywoodkomödie“ keine „kohärente feministische Botschaft“ erwartet wird, ist es für die Kommentatorin ärgerlich, dass die Zielsetzung, Schönheitsnormen zu unterwandern, verfehlt und stattdessen verstärkt wird.[3]

Spiegel Online sieht mehrere Denkfehler. Zum einen in der Tatsache, dass Renee nicht öfters angeschaut und angesprochen wird und dass die Botschaft nicht lautet „Jeder ist schön“. Dann wird die Besetzung der Hauptfigur kritisiert. Amy Schumers Talent als Komödiantin wird durchaus anerkannt, erscheint aber für das Magazin stellenweise albern. Zudem wird der Handlungsstrang kritisiert, in dem die Kosmetiklinie auf Initiative von Renee nur von Durchschnittsfrauen beworben wird und diese dafür gefeiert wird. Die hochpreisigen Produkte werden im Film nicht hinterfragt, da diese weiterhin von den „wirklich hübschen Frauen“ promotet werden.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für I Feel Pretty. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 178521/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Filmstarts: Die Filmstarts-Kritik zu I Feel Pretty. Abgerufen am 17. September 2018.
  3. "I Feel Pretty": Krass, bin ich schön! In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 17. September 2018]).
  4. Jenni Zylka: US-Komödie „I Feel Pretty“: Sexy dank Schädeltrauma? In: Spiegel Online. 9. Mai 2018 (spiegel.de [abgerufen am 17. September 2018]).